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Archiv: Januar 2013

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Jetzt Anträge stellen! Open Access-Publikationsfonds der TU für WissenschaftlerInnen der Universität

Wer sich bereits einmal mit dem Thema beschäftigt hat, weiss, dass Open Access-Publizieren manche Spielarten kennt. Da gibt es den sogenannten Grünen und den Goldenen Weg, und beim Goldenen Weg wiederum einen grundsätzlich kostenfreien (zum Beispiel im Rahmen von Qucosa) sowie ein Modell, das Artikelbearbeitungsgebühren verlangt. Das Ergebnis aller Varianten ist stets dasselbe: Ihr Artikel ist weltweit frei verfügbar und wird daher in der Regel öfter aufgerufen und zitiert. Systematisch zum Nachlesen finden Sie die verschiedenen Wege zu Open Access auf unserer Informationsseite.

Besonders für begutachtete Open Access-Zeitschriften mit hoher Zitationshäufigkeit verlangen Verlage bisweilen Artikelbearbeitungsgebühren. Um auch in diesem Publikationsbereich ihre WissenschaftlerInnen unterstützen zu können, hat die TU Dresden mit Hilfe der Deutschen Forschungsgemeinschaft einen Publikationsfonds aufgelegt, aus dem Artikelgebühren finanziert werden können. Im Auftrag der TU verwalten wir diesen Fonds. Die Förderbedingungen und den konkreten Antragsweg haben wir hier zusammengestellt.

TU und SLUB wollen, dass das Vergabeverfahren möglichst unbürokratisch und jederzeit transparent verläuft. Für Fragen und Wünsche zum Publikationsfonds stehen wir gern zur Verfügung. Wir würden uns freuen, wenn Sie der Fonds als WissenschaftlerIn der TU zu Open Access-Publikationen motivieren würde.

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Ausstellung "[MIT]Gemacht?" - Rundgang mit den 'Machern'

Seit November 2012 wird im Eingangsbereich der Zweigbibliothek DrePunct am Zellschen Weg die Ausstellung "[MIT]Gemacht? Technik- und Natiurwissenschaftler der TH Dresden im Nationalsozialismus" gezeigt, die Studierende der TU Dresden in einem Praxisseminar des Instituts für Geschichte und mit Mitarbeitern des Sonderforschungsbereiches 804 "Transzendenz und Gemeinsinn" erarbeitet haben. In unregelmäßigen Abständen stehen die 'Macher' selbst für einen kleinen Rundgang und für Diskussionen zur Verfügung, die erste Führung durch die Ausstellung findet am 24. Januar um 17 Uhr in der Bereichsbibliothek DrePunct statt, Treffpunkt ist die Ausstellung selbst. Weitere Führungen werden unter Ausstellungen / Veranstaltungen auf der Webseite der SLUB bekanntgegeben.

 

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10 Jahre Neubau der SLUB - die Investition hat sich gelohnt

Am 14. Januar 2003 ist der Neubau der SLUB am Zelleschen Weg 18 feierlich eingeweiht worden. Vorangegangen war die Integration von Landes- und Universitätsbibliothek 1995 und ein Architektenwettbewerb, den Ortner & Ortner aus Wien und Berlin 1996 für sich entschieden. Die Idee, den 100 Mio. EUR teuren Neubau aus Kostengründen in zwei Etappen zu bauen, wurde glücklicherweise verworfen. Im März 1998 begann der Aushub des ehemaligen Sportplatzes, im März 2002 startete ein Umzugsmarathon mit 700 LKW-Ladungen aus mehr als 20 Standorten. Im August 2002 folgte der Probebetrieb, am 14. Januar 2003 schließlich die feierliche Einweihung.

 

Seit Januar 2003 sind mehr als 20 Mio. Besucher in den großen Neubau geströmt. Die Architektur von Manfred Ortner hat viel Lob und Anerkennung erfahren. Die Zufriedenheit mit dem Bau lässt nach, wenn gestresste Nutzer in der Prüfungszeit keinen Platz finden und bei extremen Temperaturen die Belüftung schwächelt. Hier bleiben wir jeweils am Ball, nach Möglichkeit erfolgen fortlaufend Verbesserungen und Anpassungen an neue, damals nicht vorhergesehene Ansprüche und Erwartungen. Das kollaborative Arbeiten nimmt zu, weitere modulare Gruppenräume wären hilfreich. Ein solch großes Gebäude bleibt für die Betreiber also eine ständige Herausforderung. Dass der Freistaat und damit der Steuerzahler den damals teuersten Kulturneubau in Mitteldeutschland in so kurzer Zeit gestemmt hat, verdient auch 10 Jahre danach Respekt und Dank.

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Wagner-Premiere am 2. Januar 1843 – Der Theaterzettel zum Fliegenden Holländer

Das Richard Wagner-Jahr 2013 hat begonnen. Am 13. Februar wird sein 130. Todestag (in Venedig), am 22. Mai wird sein 200. Geburtstag (in Leipzig) weltweit gefeiert. Vor 170 Jahren, am 2. Januar 1843, ist im Königlich Sächsischen Hoftheater seine zweite große Oper, Der Fliegende Holländer, uraufgeführt worden, keine drei Monate nach der Uraufführung des Rienzi.

 

Von 18 bis 21 Uhr dauerte die Vorstellung, die besten Plätze kosteten 1 Thaler (heute über 130 EUR). „Zum Hofstaate gehörige Personen“ hatten 1843 freien Eintritt. Die von Wagner verehrte Sopranistin Wilhelmine Schröder-Devrient sang die Senta; sie beteiligte sich übrigens später wie Wagner und Semper am Maiaufstand 1849. Über die Orte, Besetzungen, Preise und Regularien der Aufführungen der Oper und Theater in Dresden zwischen 1786 und 1913 informieren Theaterzettel, die in der SLUB in einer großen Sammlung, in 113 Bände eingebunden, erhalten sind. Die Digitalisierung und Erschließung aller Blätter steht ganz oben auf unserer Wunschliste, noch gibt es dafür allerdings keine Finanzierung. Den Theaterzettel zum Fliegenden Holländer hat unsere Fotothek nach dem Exemplar im Stadtarchiv Dresden digitalisiert. Auf weitere digitalisierte Wagner-Dokumente der SLUB weist die Wagner-Webseite der Musikabteilung hin.

 

Der Fliegende Holländer war im Unterschied zum stürmisch gefeierten Rienzi übrigens nur ein Achtungserfolg. Immerhin wurde der Komponist einen Monat später zum Königlich sächsischen Hofkapellmeister ernannt. Die 1.500 Thaler Gehalt dürften den stets klammen Wagner für den halben Erfolg entschädigt haben.

Kommentare

Neue Veröffentlichung auf Quco...
21.09.2017 07:23
Genealogentag
20.09.2017 20:30
Zugang
20.09.2017 20:20
Genial!
20.09.2017 19:50
Vielen Dank
20.09.2017 11:00

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