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Archiv: Januar 2016

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Auch für Sie. Stadtplanung vor der SLUB am Zelleschen Weg

Der Zellesche Weg zwischen Zentralbibliothek und Bereichsbibliothek Drepunct wird demnächst völlig neu gestaltet und umgebaut, samt neuer Straßenbahntrasse, neuen Radwegen und veränderter Straßenverkehrsführung.

 

Aber wie genau? Das ist jetzt die Frage. Die Lokalpresse hat die Vorschläge - und politischen Konflikte - kürzlich zusammengefasst: in der DNN und in der Sächsischen Zeitung. Der Stadtrat wird voraussichtlich am 21. Januar über die Varianten entscheiden. In einem Faltblatt (PDF) informiert die DVB über die Pläne. Und auch die Vorlage für den Stadtrat gibt es online.

 

Welche Vorschläge haben Sie? Breitere Radwege, eine 30-Zone, neue Abbiegemöglichkeiten auf die Gegenrichtung? Hier wird Stadtplanung vor der SLUB konkret und bald für jeden spürbar. Neue Fahrradbügel und Leihfahrradstationen sind dabei nur ein kleines Detail, wenn auch ein alltäglich wichtiges für Radfahrerinnen und Radfahrer.

 

"Sie sollten ihre Häuser und Städte für Menschen planen", antwortete der Kopenhagener Architekt Jan Gehl auf die Frage "Was müssen Architekten und Stadtplaner tun, um die Menschen wieder auf die Straßen zu bringen?" im brandeins-Magazin. Wir haben vom derzeit viel zitierten und gelesenen Jan Gehl mehrere Titel im Bestand der SLUB und neu bestellt.

 

Stadtplanung für jedermann: Was wünschen Sie sich vor der SLUB am Zelleschen Weg?

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Sammeln – Musizieren – Forschen. Internationales Kolloquium zur Dresdner höfischen Musik des 18. Jahrhunderts

Seit Sommer 2013 werden in einem von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten Projekt "Die Notenbestände der Dresdner Hofkirche und der Königlichen Privat-Musikaliensammlung aus der Zeit der sächsisch-polnischen Union. Erschließung – Digitalisierung – Präsentation" zwei zentrale Musikaliensammlungen der SLUB aufgearbeitet.

 

Während sich das Vorgängerprojekt "Schrank II"– benannt nach dem ehemaligen Fundort der Quellen – der Instrumentalmusik der sächsisch-polnischen Union (1697–1763) widmete, werden nun die Notenmaterialien der katholischen Hofkirche und die überwiegend durch weltliche Vokalwerke geprägten privaten Musiksammlungen verschiedener Mitglieder der Wettinischen Herrscherfamilie fokussiert. Nach Abschluss des Vorhabens im Sommer 2016 wird eine der an Qualität und Umfang bedeutendsten Sammlungen höfischer Musik dieser Epoche vollständig erschlossen sein und für Forschung und Musizierpraxis digitalisiert zur Verfügung stehen.

 

Das aus diesem Anlass initiierte internationale Kolloquium vom 21. bis 23. Januar 2016 beleuchtet Fragen der Bestandsgeschichte, wendet sich bedeutenden Sammlerpersönlichkeiten des Dresdner Hofs zu, erörtert Aspekte des geographischen Quellentransfers sowie Fragen der Repertoireforschung. Es thematisiert ferner Methoden der Erschließung und Präsentation von Musikalien. Mit einleitenden Beiträgen zu den Zusammenhängen zwischen Sammlungsgeschichte und musikwissenschaftlicher Fachgeschichte und zur historischen Überführung höfischer Sammlungen in moderne wissenschaftliche Bibliotheken bildet die Tagung zugleich einen Beitrag zum 200-jährigen Bestehen der Musikabteilung der SLUB Dresden.

 

Die Vorträge sind öffentlich. Der Eintritt ist frei. Ein Konzert mit Werken aus dem Repertoire der Dresdner Hofkirche und der Königlichen Privat-Musikaliensammlung findet am Freitag, den 22. Januar ab 19:30 Uhr
im Vortragssaal der SLUB statt. Am Konzertabend werden die Originalhandschriften der gespielten Werke präsentiert. Das Konzert wird veranstaltet in Kooperation mit der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ Leipzig.

 

Genaue Informationen zu den einzelnen Vorträgen finden Sie im Programm.

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Unwort des Jahres 2015

Edel sei der Mensch,

hilfreich und

( ) gut

( ) schlecht

( ) weiß nich

Denn das allein

Unterscheidet ihn

Von allen Wesen

Die wir kennen.

 

[Die Lösung finden Sie hier auf S. 333.]

 

Die sprachkritische Aktion Unwort des Jahres hat gestern entschieden: Das Schlagwort „Gutmensch“ in Zusammenhang mit der Flüchtlingshilfe diffamiere „Toleranz und Hilfsbereitschaft pauschal als naiv, dumm und weltfremd“, heißt es. Der Begriff „Gutmensch“ floriere dabei nicht mehr nur im rechtspopulistischen Lager als Kampfbegriff, sondern werde auch von Journalisten in Leitmedien als Pauschalkritik an einem „Konformismus des Guten“ benutzt.

 

Die ehrenamtliche und institutionell unabhängige Sprach-Jury in Darmstadt möchte das Sprachbewusstsein und die Sprachsensibilität in der Bevölkerung fördern. Sie lenkt den Blick auf sachlich unangemessene oder inhumane Formulierungen im öffentlichen Sprachgebrauch, um damit zu alltäglicher sprachkritischer Reflexion aufzufordern. Sprachliche Ausdrücke werden dadurch zu Unwörtern, dass sie von Sprechern entweder gedankenlos oder mit kritikwürdigen Intentionen im öffentlichen Kontext verwendet werden. Die Kritik an ihnen ist Ausdruck der Hoffnung auf mehr Verantwortung im sprachlichen Handeln. Inwieweit der Begriff im Nationalsozialismus Verwendung fand, untersuchte bereits das Duisburger Institut für Sprach- und Sozialforschung vor einigen Jahren.

 

Schätzen Sie doch einmal, wie viele Einträge die Suche nach „Gutmensch“ in unserem Katalog ergibt? 10, 100 oder gar 1000? Schauen Sie am besten in der Beta-Version des Katalogs nach, dann sehen Sie alle Medien auf einen Blick, die historische Entwicklung der Erscheinungsdaten, die Bandbreite der Fachgebiete, etc. Sie werden staunen! Mein persönlicher Favorit ist der Titel „Wettbewerbsvorteil Gutmensch“. Und Ihrer?

 

Machen Sie’s gut, Mensch!

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Auch Leihräder gibt es nun am Zelleschen Weg 18

Vor der Zentralbibliothek gibt es eine neue Station mit Leihrädern von sz-bike: Stationsnummer: 4441. Wer mit einem Leihrad zur SLUB oder von dort nach Hause fährt, muss nun nicht mehr bis zum Fritz-Förster-Platz wandern, um ein Fahrrad zu finden oder nach der Fahrt zurückzugeben.

 

Foto: nextbike

 

Gerade - bei Veröffentlichung dieses Blogposts - ist ein Fahrrad verfügbar. Anfangs waren es zwei. Die Zahl verfügbarer Räder verändere sich ständig, so die Auskunft des sz-bike-Teams:

 

Die Radanzahl wird von der Nutzung abhängig sein, jetzt sind es erstmal zwei. Nächste Woche können es schon vier sein, die Woche drauf acht. Unser Service macht täglich seine Tour.

 

So funktionierts. Einfach registrieren und dann mit Smartphone-App oder telefonisch ein wartendes Fahrrad buchen. Für spontane Lerngruppen gilt: Bis zu vier Fahrräder kann man gleichzeitig ausleihen.

 

 

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Studieren mit Kind - Eltern-Kind-Raum im DrePunct eröffnet

Der Spagat zwischen Seminararbeit und Spielzeugkiste ist manchmal gar nicht so einfach. Uni-Stress und Kindererziehung unter einen Hut zu bekommen, ist eine Herausforderung, bei der wir studierende Eltern unterstützen möchten. Um das Lernen in der Bibliothek mit Kindern zu ermöglichen, eröffnen wir heute einen weiteren familienfreundlichen Eltern-Kind-Raum in der Bereichsbibliothek DrePunct.

 

Mit Spielsachen, kindgerechten Möbeln und einem Computerarbeitsplatz ausgestattet, bietet der neue Raum einen Lern- und Aufenthaltsort, an dem sich Mütter und Väter mit ihren Kindern zurückziehen können.

Weitere Eltern-Kind-Räume gibt es in der Zentralbibliothek und in der Zweigbibliothek Erziehungswissenschaften.

 

Ihr Feedback ist uns wichtig. Wir freuen uns darauf hier im Blog oder über helpdesk@slub-dresden.de!

Kommentare

sehr interesssant !
19.09.2017 13:35
Zugang zu Anchestry
19.09.2017 11:43
Lizenz
19.09.2017 11:14
Tolles Angebot - danke!
19.09.2017 09:18
Lieblingsbibliothek
18.09.2017 23:53

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