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Prämierung für ein weiteres SLUB-Projekt

Das Team der SLUB hat wieder Grund zum Feiern: Neben der Auszeichnung des Makerspace als „Zukunftsgestalter in Bibliotheken 2017“ wurde ein Kooperationsprojekt mit der TU Dresden mit dem 3. Preis im Best-Practice-Wettbewerb „Evaluation und Assessment bei der Vermittlung von Informationskompetenz“ ausgezeichnet.

 

Eine Fachjury aus Vertretern des Deutschen Bibliotheksverbands (dbv), des Vereins Deutscher Bibliothekare (VDB), der Kommission Informationskompetenz, der Hochschulrektorenkonferenz und der Hochschullehrenden prämierte die Kooperation mit dem Thema „Informationskompetenz gemeinsam fördern und evaluieren“. Bewertungskriterien waren hierbei insbesondere die Innovationskraft und der Vorbildcharakter der eingereichten Konzepte sowie ihre Umsetzung und Nutzung in der Praxis.

 

Die Projektverantwortlichen Daniela Dobeleit (SLUB/rechts im Bild) und Dr. Sabine Al-Diban (TU Dresden, Fakultät Erziehungswissenschaften, Professur Schulpädagogik: Schulforschung) stellten ihre konkrete Idee der „Info-Scouts: Kooperation von Universität, Bibliotheken und Schulen“ auf dem 106. Bibliothekartag in Frankfurt am Main in Form eines Posters und einer Präsentation vor. Das Projekt soll die Rahmenbedingungen schaffen, um gemeinsam bis 2019 begünstigende Faktoren für die Entwicklung von Informationskompetenz herauszuarbeiten. Dabei ermöglicht es über regelmäßige Rundtischgespräche einen intensiven Austausch für alle Akteure und nutzt Lehramtsstudierende als Multiplikatoren („Info-Scouts“).

 

Hintergrund des Wettbewerbs: Wissenschaftsrat und Hochschulrektorenkonferenz fordern die Bibliotheken auf, verstärkt mit anderen Einrichtungen zusammenzuarbeiten und neue Infrastrukturen zur Förderung von Informationskompetenz aufzubauen. Best-Practice-Beispiele sollen bekannt gemacht werden und zum Erfahrungsaustausch und zur Nachahmung anregen.

 

Herzlichen Glückwunsch an alle beteiligten Kolleginnen und Kollegen!

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Ist das Kunst – oder kann das weg? Vortrag zur Rolle des Buches für die tschechische Avantgarde

Das Buch als höchstes Produkt der Kultur: Nach Ansicht des tschechischen Kunsttheoretikers und Publizisten Karel Teige verkörpert das Buch die ideale Synthese einzelner Kunstformen. Insbesondere die tschechische Zwischenkriegsavantgarde – in Form der Künstlergruppe Devětsil in den 20er Jahren und mit der Prager Surrealistengruppe in den 30er Jahren – fand diverse neue Zugänge zu einer künstlerischen Ausgestaltung und ästhetischen Wahrnehmung von Büchern. Experimente mit Bildgedichten, surrealistische Collagen, Fotomontagen und Artifizialismus galten als Hoffnung für ein poetisches Aufblühen der gelangweilten, tschechischen bildenden Kunst.

 

Am Abend des 14. Juni widmet sich Lenka Bydžovská der spannenden Frage „Gebrauchsgegenstand oder Kunstobjekt? Das Buch in Händen der tschechischen Avantgarde“. Im Mittelpunkt ihres Vortrags stehen die konkreten Auffassungen markanter Persönlichkeiten zum Buchschaffen – seien es nun Karel Teige oder Otakar Mrkvička, Toyen, Josef Šíma oder Jindřich Štyrský. Lenka Bydžovská forscht an der Tschechischen Akademie der Wissenschaften zur Kunst des 19. bis 21. Jahrhunderts.

 

Die Ausstellung „Tschechische Avantgardebuchkunst. Die Sammlung Vloemans.“ ist bis 31. August 2017 täglich von 10 bis 18 Uhr im Buchmuseum der SLUB zu sehen. Der Eintritt ist frei. Anfang 2016 erwarb die SLUB die Sammlung Vloemans von dem gleichnamigen, international renommierten holländischen Antiquar und Sammler. Seine weltweit geschätzte Kollektion umfasst über 400 Bücher und Periodika aus der Zeit von 1918 bis 1938, darunter viele Widmungs- und Vorzugsausgaben in bestem Erhaltungszustand. Diese werden erstmals der Öffentlichkeit präsentiert. Die Ausstellung entstand in Zusammenarbeit mit tschechischen Partnern und mit der Förderung des Deutsch-Tschechischen Zukunftsfonds.

 

„Das Buch in Händen der tschechischen Avantgarde: Gebrauchsgegenstand oder Kunstobjekt?“ - Vortrag von Lenka Bydžovská
14. Juni 2017, 19:00 Uhr, im Vortragssaal der SLUB
Eintritt frei

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Denkmalschutz im Dresdner Rathaus: mit dem Wissen aus der Deutschen Fotothek

Die Installation der rekonstruierten Leuchten in der Kuppelhalle des Dresdner Rathauses erfolgte auch auf der Grundlage von Fotografien aus der Deutschen Fotothek.

 

Neues Rathaus. Foto: Walter Möbius. SLUB/ Deutsche Fotothek

 

Aufnahmen von Walter Möbius, dem Fotografen der damaligen Landesbildstelle Sachsen, aus dem Jahr 1935 halfen den beauftragten Historiker-, Techniker- und HandwerkerInnen die Rekonstruktion möglichst originalgetreu auszuführen. So berichtet die Sächsische Zeitung von dem aufwändigen Projekt: 

 

Die Spezialanfertigungen der Lampen war eine Herausforderung. Die Leipziger Kunsthistorikerin Silke Rohmer zeichnete sie zunächst und schuf ein 1:1-Modell aus Holz und Pergamentpapier. Als Vorbild verwendete sie alte Fotos. Die Firma Dotzauer aus Österreich erhielt schließlich den Auftrag. Die Mitarbeiter mussten Konstruktionszeichnungen anfertigen, eine Technologie entwickeln und eine Musterleuchte bauen. Diese wurde im Kuppelsaal montiert und mit den Aufnahmen der Fotothek Dresden verglichen. Wieder gab es Änderungen und Anpassungen.

 

Leuchten der Kuppelhalle des Dresdner Rathauses – Bildausschnitt

 

 

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Machen Sie mit beim Dr.-Hut-Wettbewerb! Ehrung beim Sommerfest der Graduiertenakademie am 20. Juni

Wenn wir wieder den schönsten, originellsten, individuellsten - also den überzeugensten - Doktorhut suchen, ist das Sommerfest der Graduiertenakademie der TU Dresden nicht mehr weit: am 20. Juni 2017 wird wieder ein Dr.-Hut gekürt!

 

Den Wettbewerb 2016 gewann der Hut von Dr. Matthias Müller. Sein Forschungsthema: Service-oriented Geoprocessing in Spatial Data Infrastructures. Seine Dissertation wurde auch auf Qucosa veröffentlicht – das ist doppeltes Glück:

 

Für die Wissenschaft, denn Matthias Müllers Forschungsergebnisse sind auf diese Weise mit Open Access offen sicht- und einfacher für andere nutzbar. Und Glück auch für uns, denn in die Galerie individueller Doktorhüte auf flickr nehmen wir bevorzugt Fotos von Hüten mit Open Access auf, zu denen ein Link zu Qucosa gehört. Wir hoffen also auch 2017 wieder auf ein Foto für diese Galerie. Bitte machen Sie mit, wenn Sie einen solchen Doktorhut besitzen oder kennen. Anmeldungen zum Dr.-Hut-Wettbewerb einfach per E-Mail an: graduiertenakademie@tu-dresden.de.

 

 

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Ein Grund zu feiern: 750 Jahre Mohorn

Mohorn.

 

Kirchdorf,  9,2 km westlich von Tharandt.

 

Die Festwoche "750 Jahre Mohorn" in Mohorn-Grund beginnt heute mit Frühstück, Gottesdienst, Frühschoppen und mit dem "Versenken der Zeitkapsel am Lokschuppen". Mohorn wurde laut der Webseite der Ortes 1267 erstmals urkundlich erwähnt und ist heute ein Ortsteil von Wilsdruff.

 

Meßtischblatt 4946 : Mohorn, 1943. SLUB/ Deutsche Fotothek. Dieses Messtischblatt ist auch Bestandteil unseres Virtuellen Kartenforums.

 

Die Chronik Mohorns finden Sie auch kompakt im Wikipedia-Artikel des Ortes. Zusätzliche Literatur und Quellen, die digital in der SLUB vorliegen, haben wir dort ergänzt – zum Beispiel Clemens Adam Jägers digitalisierte "Chronik von Mohorn mit Grund" von 1889 und der Aufsatz von Prof. Siegfried Niese "Der Porphyrfächer in Mohorn-Grund – ein sehenswertes Naturdenkmal in der Umgebung interessanter erdgeschichtlicher Zeugnisse" aus den Heimatheften Mohorn/Grund, der 2015 elektronisch auf Qucosa veröffentlicht wurde. Die Detailsuche in den Metadaten und Volltexten der Digitalen Kollektionen der SLUB ergibt für "Mohorn" 129 Treffer in 31 Dokumenten. Darin finden Sie jede Menge Wissen, das an anderer Stelle verknüpft werden kann. Wissen Sie noch mehr?

 

Mohorn selbst ist als Ortsteil von Wilsdruff in der Wikipedia-Liste der Städte und Gemeinden in Sachsen, die wir derzeit helfen mit Ersterwähnungs- und Gründungsjahren anzureichern, nicht enthalten.

 

Bitte ergänzen Sie – und feiern Sie bei Gelegenheit mit Mohorn "750 Jahre" Ersterwähnung.

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