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Archiv: Oktober 2013

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"Der Schuhu und die fliegende Prinzessin" in der SLUB

Udo Zimmermann gehört seit Jahrzehnten zu den führenden europäischen Komponisten und wird am Sonntag 70 Jahre alt. Aus diesem Anlass haben wir ihm im Archiv für zeitgenössische Komponisten eine Dokumentation gewidmet. Seine Oper "Weiße Rose" wird am 5. Oktober um 20.00 Uhr in HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste Dresden aufgeführt (vgl. Spielplan).

 

Im Bestand der SLUB befinden sich zahlreiche gedruckte Werke, Noten, Bücher, Aufsätze, Bilder und Tonträger, ebenso drei Kompositionsautographe. Unter den Autographen das wichtigste, meistgespielte Werk ist die Oper "Der Schuhu und die fliegende Prinzessin" (Text: Peter Hacks. Einrichtung zum Libretto: Udo Zimmermann und Eberhard Schmidt. UA 1976).

 

Udo Zimmermann wurde am 6. Oktober 1943 in Dresden geboren. Von 1954 bis 1962 besuchte er die Kreuzschule und war Kruzianer unter Rudolf Mauersberger. Von 1962 bis 1968 studierte er an der Musikhochschule Dresden. Zu seinen Lehrern gehörten Johannes Paul Thilmann in Dresden und später Günther Kochan an der Akademie der Künste zu Berlin. Die SLUB besitzt die Teilnachlässe beider Lehrer.

 

Ab 1970 war er mehrere Jahre Chefdramaturg der Dresdner Staatsoper. 1978 wurde er als Professor für Komposition an die Dresdner Musikhochschule berufen. 1974 gründete er die Dresdner Konzertreihe "Studio Neue Musik". Daraus entstand 1986 das "Dresdner Zentrum für Neue Musik" und die "Dresdner Tage für zeitgenössische Musik". Von 1990 bis 2001 war er Intendant der Leipziger Oper. Er hatte zahlreiche Erfolge über Sachsen hinaus, stand bei allen großen europäischen Orchestern am Dirigentenpult, nahm Gastverpflichtungen an den Opernhäusern in Wien, Hamburg, München und Bonn wahr. Sein organisatorisches Engagement galt immer mehr der zeitgenössischen Musik. Von 2004 bis 2008 war Udo Zimmermann Intendant des Festspielhauses im Europäischen Zentrum der Künste in Hellerau und von 2008 bis 2011 Präsident der Sächsischen Akademie der Künste.

 

In der Deutschen Fotothek finden Sie Fotografien von Udo Zimmermann aus dem Nachlass des Fotografen Christian Borchert und Bühnenbilder von Udo Zimmermanns Oper "Levins Mühle", fotografiert von Werner Wurst 1975. Die Katalogisate der Notenhandschriften sind im opac.rism.info zu finden. Notenausgaben, Musikbücher, Zeitschriften, Tonträger, Aufsätze und Bilder recherchieren Sie im SLUB Katalog. Die Handschriftensammlung hat Briefe und Widmungen unter Handschriftenkataloge.

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Rot, filigran und noch stabiler: Sieben neue SLUB-Lounger aus Textilbeton

Farbig, stabiler und zugleich filigraner sollten die nächsten SLUB-Lounger werden. Ein Prototyp der carbonverstärkten Betonsitze wurde bereits im Mai vorgestellt und seitdem für die erste Kleinserie von der Firma Paulsberg weiterentwickelt. Nun stehen sie in der Herbstsonne, sind seit ihrer Anlieferung ständig besetzt und wurden gestern eingeweiht.

 

 

Prof. Jürgen Hering, ehemaliger Generaldirektor der SLUB, übergab als Geschäftsführer der Max-Kade-Foundation die neuen Sitzmöbel offiziell. Die Stiftung hat die Weiterentwicklung und Produktion der neuen SLUB-Lounger finanziert. Den Dank der SLUB übermittelte Achim Bonte - verknüpft mit der Idee, dass auf der Wiese des benachbarten Trefftz-Baus eines Tages SLUB-Lounger im Blau der TU Dresden für Entspannung sorgen könnten. Thema am Rande: Welche Zusatzfunktionen könnte man wohl noch in SLUB-Lounger integrieren? Beheizbare Sitzflächen, Lichteffekte, Beistelltische... Probieren Sie die neuen SLUB-Lounger aus! Sicher fällt Ihnen dort etwas ein.

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1./2. Oktober Festkolloquium in der SLUB. Glückwunsch an Thomas Bürger

Mit zahlreichen prominenten Gästen aus Wissenschaft und Kultur, Politik und Verwaltung veranstaltet die SLUB heute und morgen ein Kolloquium zur "Wissenschafts- und Kulturvermittlung im digitalen Zeitalter". Dass sich die Welt der Informationsinfrastruktur in den letzten Jahren schneller verändert als in früheren Zeiten, wird immer offensichtlicher. Die Digitale Revolution beeinflusst grundlegend die Verfügbarkeit von Wissen, höhlt Expertensysteme aus, stürzt ganze Wirtschaftszweige in die Bedeutungslosigkeit und ermöglicht zugleich den Aufstieg neuer Berufe und Branchen. Im Kolloquium wird es darum gehen, die Konsequenzen für öffentliche Informationseinrichtungen zu durchdenken und tragfähige Konzepte für eine hinreichend akzeptierte und dynamische Zukunftssicherung zu diskutieren. Google & Co. treiben die Aktionäre. Öffentliche Bibliotheken, Archive und Museen dürfen und müssen ihren Schwung wesentlich aus sich selbst beziehen. Das ausführliche Programm der Veranstaltung finden Sie hier.

Mit dem Kolloquium ehrt das Haus seinen Generaldirektor, Professor Thomas Bürger, der im Juli seinen 60. Geburtstag beging und genau heute vor zehn Jahren in das Direktorenamt eingeführt wurde. Anregende Gedanken und Vorschläge aus dem Kolloquium werden wir gern auch mit Ihnen hier im Blog diskutieren. Auch darüber hinaus sind wir immer an Ihrer Meinung interessiert. Wie haben Sie den Wandel von Bibliotheken zwischen 2003 und 2013 erlebt? Was erwarten Sie von uns in den nächsten zehn Jahren? Wo sehen Sie Leistungen und Rolle der SLUB im zunehmend entgrenzten Wettbewerb der Informationsanbieter? Das sind Fragen, die uns auch jenseits des Kolloquiums brennend beschäftigen. Wir freuen uns auf Ihre Stimme.

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Are you a hard bloggin' scientist?

The question comes to mind reading first blog posts from the summer school "Digitization and its Impact on Society".

 

Did you know the first manifest for a "hard bloggin' scientist"? Here it is:

 

I am a hard bloggin’ scientist.


This means in particular:
1. I believe that science is about freedom of speech.
2. I can identify myself with the science I do.
3. I am able to communicate my thoughts and ideas to the public.
4. I use a blog as a research tool. That means in particular, that I
 - express my thoughts,
 - get in contact with others,
 - have a sketch of my process online,
 - get feedback and new ideas from others.
5. I trust myself.
6. I surf a lot and I read a lot.
7. I blog once in a day/week/month.
8. I give comments once in a day/week/month on other blogs.
9. I am self-aware and critical.
10. I refer to the people who done the work first.
11. I give love and respect to the people.

 

I am a hard bloggin' scientist. Read the Manifesto.

 

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