1. SLUB Dresden
  2. SLUBlog

SLUBlog

Ansichten: 99
0

22. Sächsischer Archivtag – mit #SAT17 auf Twitter und mit einem Tagungsblog

Unter der Überschrift "Archive im Umbruch" findet heute und morgen der 22. Sächsische Archivtag in Dresden statt. Verfolgen können Sie die Themen der Kolleginnen und Kollegen im Tagungsblog des VdA – Verband deutscher Archivarinnen und Archivare e.V. und auf Twitter mit dem Hashtag #SAT17.

 

Themen
Ansichten: 74
0

Bücher zum Sehen – Vortrag zu Fotografie in der tschechischen Avantgardebuchkunst am 3. Mai

Am Mittwoch, den 3. Mai 2017, ist ein weiterer Experte zur tschechischen Avantgardebuchkunst zu Gast in der SLUB: Jindřich Toman, Professor für slawische Sprachen und Literatur an der University of Michigan (USA).

 

Sein Vortrag bietet einen Überblick über die wichtigsten Tendenzen, die sich im Design des tschechischen Buchs der zwanziger Jahre abzeichnen. Die Rolle der verschiedenen Formen der Photographie, der Einfluss der abstrakten Kunst und neue Entwicklungen in der Typographie werden dargestellt. Der internationale Kontext dieser Tendenzen wird dabei betont – das Projekt des Buchs zum Sehen ging weit über die nationalen Grenzen hinaus.

Im Anschluss an den Vortrag führt Kuratorin Anne Hultsch durch die Ausstellung im Buchmuseum.

 

Die Ausstellung „Tschechische Avantgardebuchkunst. Die Sammlung Vloemans.“ ist bis 31. August 2017 täglich von 10 bis 18 Uhr im Buchmuseum der SLUB zu sehen. Der Eintritt ist frei. Anfang 2016 erwarb die SLUB die Sammlung Vloemans von dem gleichnamigen, international renommierten holländischen Antiquar und Sammler. Seine weltweit geschätzte Kollektion umfasst über 400 Bücher und Periodika aus der Zeit von 1918 bis 1938, darunter viele Widmungs- und Vorzugsausgaben in bestem Erhaltungszustand. Diese werden erstmals der Öffentlichkeit präsentiert. Die Ausstellung entstand in Zusammenarbeit mit tschechischen Partnern und mit der Förderung des Deutsch-Tschechischen Zukunftsfonds.

 

Jindřich Toman „Bücher zum Sehen: Photographie, Photomontage und Neue Typographie im Buch der tschechischen Avantgarde“
3. Mai 2017, 19:00 Uhr im Vortragssaal der SLUB
Eintritt frei

Ansichten: 92
0

Ehrenpreis für Toleranz an Elif Shafak

Meine Türkei ist so tot wie meine Großmutter, klagte Elif Shafak bereits im Januar, vor dem Referendum. Wie zur Bestärkung gewann die türkische Schriftstellerin nun den diesjährigen Ehrenpreis des Österreichischen Buchhandels für Toleranz in Denken und Handeln. Shafak zählt zu den meistgelesenen Schriftstellerinnen in der Türkei, auch wenn ihre Werke dort wie die ihrer Freundin Asli Erdogan heftig umstritten sind, wie sie im Interview für den Deutschlandfunk berichtete. Shafak studierte Internationale Beziehungen an der Technischen Universität des Nahen Ostens in Ankara, erhielt einen »Master of Sciences in Gender and Women's Studies« und promovierte an derselben Universität. Die preisgekrönte Autorin schreibt auf Türkisch und auf Englisch und veröffentlichte bereits 13 Bücher, darunter Ehre (2014) und  Der Geruch des Paradieses (2016), das in der Türkei sofort auf Platz 1 der Bestsellerliste kletterte. Ihre Bücher erscheinen in über dreißig Ländern, die deutschsprachigen im Verlag Kein und Aber. Heute lebt die Autorin mit ihrem Mann und zwei Kindern in London und in Instanbul. Ihre deutschsprachigen Übersetzungen sind im Referenzbestand Interkulturalität der SLUB ausleihbar, lediglich die arabischsprachige Ausgabe von Die vierzig Geheimnisse der Liebe ist zur Zeit entliehen.

 

Der Ehrenpreis des Österreichischen Buchhandels ist mit 10.000 Euro dotiert und wird seit 1990 vom Hauptverband des Österreichischen Buchhandels (HVB) und dem Fachverband Buch- und Medienwirtschaft der Wirtschaftskammer Österreich (WKO) ausgerichtet. Unter den Preisträgern waren bisher Christine Nöstlinger, Sir Peter Ustinov, Josef Haslinger, Karl-Markus Gauß, Ilse Aichinger, Konrad Paul Liessmann, Erich Hackl, Barbara Frischmuth, Klaus Wagenbach, Martin Pollackund  Erika Pluhar.

 

Elif Shafak © Inci Cabir

 

 

 

Ansichten: 409
0

Der Natur auf der Spur - Maria Sibylla Merians Kupferstichwerke in der SLUB

Anlässlich des 300. Todesjahres der Künstlerin und Naturforscherin Maria Sibylla Merian (SLUBlog am 11. April 2017) sind ihre beiden faszinierenden Werke über die Entwicklung europäischer und südamerikanischer Schmetterlinge und anderer Insekten und über deren Futterpflanzen in der Schatzkammer der SLUB zu sehen.

 

Merian scheute keine Mühe und keine Kosten, um ihre Beobachtungen an den von ihr gesammelten und gehaltenen Tierchen genauestens in Wort und Bild festzuhalten und zu publizieren. So wurde sie zur ersten allseits anerkannten Wissenschaftlerin auf dem Gebiet der Entomologie (Insektenkunde). Wie den ebenfalls ausgestellten alten Bibliothekskatalogen zu entnehmen ist, stammen die in der SLUB vorhandenen Exemplare aus den Sammlungen Johann Heinrich von Heuchers, Leibarzt August des Starken, und des Grafen Heinrich von Brühl, darunter ein von Merian selbst koloriertes Exemplar des Prachtwerkes über die Insekten von Surinam.

 

Der Natur auf der Spur - Maria Sibylla Merians Kupferstichwerke in der SLUB
Schatzkammer des Buchmuseums
2. Mai bis 19. Juni 2017, täglich 10 bis 18 Uhr
Eintritt frei

Ansichten: 83
0

Städtische Bibliotheken, Philharmonie und Kabarett unter einem Dach – wir gratulieren!

Jetzt lebt er wieder, der Kulturpalast zwischen Altmarkt und Neumarkt. Nach vergleichsweise kurzer Umbauzeit verfügt nun auch die Dresdner Philharmonie – wie Berlin seit 1963 und Hamburg seit Januar 2017 – über einen Konzertsaal in Form aufsteigender Weinbergterrassen. Der besondere Knüller in Dresden – der Konzertsaal ist von den Städtischen Bibliotheken umgeben und vom Kabarett der Herkuleskeule raffiniert untergraben. Musik, Satire und Wissen also für alle und unter einem Dach – in direkter Nachbarschaft zu den Kunstsammlungen, dem Staatstheater und der Semperoper – das ist in dieser Form wohl einmalig.

 


Sicht auf den Dresdner Kulturpalast im Februar 2017; Wikimedia Commons, Lupus in Saxonia

 

Die 1879 gegründeten Städtischen Bibliotheken haben allen Grund, Samstag und Sonntag zwei Tage mit ihren Nutzern zu feiern. Sie zählen zu den am meisten besuchten öffentlichen Bibliotheken in Deutschland und betreiben sehr erfolgreich Lese- und Medienförderung insbesondere für Kinder und Jugendliche. Das neueste Projekt „Dialog in Deutsch“ richtet sich an die Zuwanderer, die es in Dresden bekanntlich nicht gerade leicht haben. Damit wird der „Palast“ zur „Werkstatt“ für Musik und Kabarett, Information und Diskussion – ein Magnet für eine moderne offene Stadtgesellschaft.  

 

Im einem Sonderheft des BIS-Magazins werden unsere Kolleginnen und Kollegen ihr neues Haus selbst vorstellen. Wer nicht länger warten will, kann Samstag und Sonntag 10-18 Uhr das Haus besichtigen und mitfeiern; hier ist das Programm.

 

Wir gratulieren ganz herzlich und freuen uns als Bibliothek mitten im Campus über die neue Bibliothek mitten im Zentrum. Viel Glück und Erfolg, auf eine weiterhin gute Zusammenarbeit!

Kommentare

Danke!
27.06.2017 15:07
Dear David, you get access ...
22.06.2017 10:31
Aus Erfahrungen lernen
22.06.2017 09:08
Access to presentations
21.06.2017 18:47
Ohne Worte
21.06.2017 18:40

Social Media

Youtube Flickr

Kopieren Sie diesen Link in Ihren RSS-Reader

RSS 2.0 Nachrichten