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SLUBlog

Autor: Jens Bemme

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Eisberg voraus! Mit Wikisource historische Texte einfach in offene Quellen verwandeln

Die Wikipedia-Sprechstunde am vergangenen Freitag stand im Zeichen des Eisberges der Plattform Wikisource: Viele historische Quellen sind für die Forschung längst noch nicht offen zugänglich. Der größte Teil des Eisbergs ist nicht sichtbar, liegt unter der Oberfläche.

 

Wikisource sammelt sogenannte Quellentexte in deutscher Sprache. Darunter werden alle Dialekte der deutschen Sprache und deren älteren Varianten wie Althochdeutsch oder Mittelhochdeutsch verstanden. Die bei Wikisource erfassten Texte wurden in der Regel bereits veröffentlicht. Sie werden in diesem Projekt digitalisiert bzw. transkribiert, also in elektronischen Text (E-Text) umgesetzt. Wikisource berücksichtigt vorzugsweise ältere Texte, die als historische Quellen gelten können. Sie sind in der Regel älter als 70 Jahre.

 

Wikipedia besteht aus enzyklopädischen Artikeln und bietet zugleich die Gelegenheit eigenes Wissen beizusteuern, indem man selbst Artikel verfasst oder indem man Artikel anderer Nutzer verbessert. Wikisource setzt an historischen Texten an: Ausgehend von digitalisierten Seiten aus Büchern oder Zeitungen werden mit dem Portal Texte frei zugänglich für alle transkribiert, nach dem Sechs-Augen-Prinzip geprüft und korrigiert, damit sie dann als zitierfähige Textquellen für jeden zur Verfügung stehen.

 

In der Natur des Projekts liegt, dass das gesammelte Wissen vor allem ehrenamtlich wächst: in der Freizeit, nach Feierabend, durch Laien – oft mit Expertenwissen, das Profis in Nichts nachsteht. Die Liste der offenen Aufgaben und Ziele ist dementsprechend länger, als die Liste der zuletzt erledigten; Wissen entsteht auf beide Weisen!

 

Drei Themen der Wikisource-Sprechstunde:

 

 

Eine weitere Gelegenheit Wikisource, die Wikipedia und Kooperationsmöglichkeiten mit Bibliotheken kennenzulernen, bietet das WikiLibrary Barcamp "Bibliotheken im Netz - Digitale Allmende" am 03. Dezember 2016. In der SLUB treffen beide Welten zusammen, um Wissen zu tauschen, Projekte zu durchdenken und Ideen zu streuen. Veranstaltet wird das Barcamp von Wikimedia Deutschland e.V., der SLUB Dresden und der Kampagne Netzwerk Bibliothek des Deutschen Bibliotheksverbands e.V.

 

 

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Bibliothekshelden: Jan Blühers Einsatz für mehr Barrierefreiheit in der SLUB

Die persönlichen Geschichten der Bibliotheksheldinnen und -helden zeigen exemplarisch, was in der modernen Bibliothek heute alles möglich ist. Sie öffnen den Blick dafür, dass Bibliotheken im Zeitalter der Digitalisierung perfekte Orte für Austausch, Innovation und Integration sind.

 

via Netzwerk Bibliothek:

 

"Lesen können trotz Sehbehinderung: Jan Blüher, 45 Jahre alt, ist Informatiker und Gründer der Software-Firma visorApps. Er entwickelt Apps und Programme speziell für Menschen, die erblindet sind oder deren Sehvermögen stark beeinträchtigt ist. Der dreifache Familienvater ist selber blind und weiß deshalb ganz genau, welche Kriterien für die barrierefreie Nutzung von Computern und nutzerorientierter Software besonders relevant sind. Für die Sächsische Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden (SLUB) hat er deren SLUBApp auf Barrierefreiheit getestet und so optimiert, dass auch Blinde und Sehbehinderte mit ihrer Hilfe nun viel besser das Angebot der Einrichtung nutzen können."

 

 

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Reden. Schweigen. Veröffentlichen: Go for Gold!

Druck auf die Gehirnwindungen – nicht auf die Ohren. Bitte verhaltet euch in der SLUB ruhig und nehmt Rücksicht auf alle anderen.

 

Ruhe und Gespräche sind für Besucherinnen und Besucher in unserer Bibliothek unterschiedlich wichtig, um produktiv zu bleiben. Wir ermöglichen in der SLUB dies alles: Freie Rede, kontemplative Stille oder eine Mischung. Unsere neuen Postkarten liegen in den Bibliotheken der SLUB aus. Goldstatus werden alle am besten gemeinsam erreichen!

 

Über Goldene Wege für eigene Veröffentlichungen informiert die laufende Open Access Week. Auch dort gilt: Go for Gold!

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Tonlagen 2016: Klangspaziergänge an der SLUB und TU Dresden

Bitte vormerken

"Neue Musik im Gespräch" mit dem Konzert des Ensemble "El Perro andaluz" und Studierenden der Hochschule für Musik "Carl Maria von Weber" findet am 2. November im Vortragssaal statt.

 

Zuvor besucht am Dienstag das Dresdner Festival der zeitgenössischen Musik die SLUB. Denn derzeit finden in HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste Dresden wieder die Tonlagen 2016 statt.

 

 

 

Marco Scarassati, Komponist und Erziehungswissenschaftlicher aus Minas Gerais/Brasilien lädt zu Klangspaziergänge ein, mit Hörhelmen aus PVC-Rohren, Schläuchen, Hörnern und Dämpfern, die als akustische Filter dienen, um die Stadt auf neue Art zu durchqueren und sich von Höreindrücken leiten zu lassen:

 

Einem Hören, das den Körper mobilisiert, so als ob sich der ganze Körper in ein großes Ohr verwandelt, das Räume auf neue Weise begreift.

 
 
Situationistische Psychogeographie

Marco Scarassati ließ sich für seine Dériva Sonora von den Situationisten um Guy Debord und seiner ‚Theorie des Umherschweifens’ inspirieren, die in den 1960er Jahren das ziellose sich Treiben lassen in urbaner Umgebung als experimentelle Technik praktizierten, um mit der Rationalität der vorherrschenden Raumgestaltung zu brechen.

 

Der Helm ist dabei ein Gerät, man hört damit weder besser noch schlechter, er ist ein Beziehungsobjekt, das man aufsetzt, um die Wahrnehmung zu verändern. Beim gemeinsamen Umherwandern geht es darum, Eindrücke auszutauschen und durchquerte Räume im Vorbeigehen - nicht statisch - auf komplexe Weise festzuhalten.

 

 

 

Fotos: Klaus Gigga, Klangspaziergang vom 19. Oktober 2016 mit den Dozenten der Fakultät Sozialpädagogik. Marco Scarassati ist der Herr mit grünem Helm.

 

Termine der Klangspaziergänge
  • 25. Oktober, Beginn 12 Uhr vor der Zeltmensa, Nürnbergerstraße, kostenfrei
  • 25. Oktober, Beginn 14 Uhr, Start: Foyer SLUB-Zentralbibliothek, kostenfrei
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Die SLUB-Rules: Unser Reinheitsgebot

Wir sorgen für euer geistiges Wohl – Obst, Mate und Co. gibt's woanders.

 

Nur klares Wasser ist in der SLUB erlaubt. Flaschen mit farbigem Inhalt nicht. Diese und weitere Regeln gibt's ab heute auf neuen Postkarten in der SLUB. Bitte achten Sie darauf.

Kommentare

Buchempfehlung Interkulturalit...
31.03.2017 09:43
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27.03.2017 15:33
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