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SLUBlog

Autor: Jens Bemme

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Fair Play: Schließfächer am Abend bitte unbedingt leeren!

Ihr habt nichts zu verschenken? Dann leert euer Schließfach nach dem Bibliotheksbesuch und lasst den Schlüssel im Schloss.

 

 

Fairness ist auch für die Nutzung der Schließfächer oberstes Gebot. Erst recht im Winter empfehlen wir, Jacken und Gepäck einzuschließen, um unsere Medien vor Feuchtigkeit und Schmutz zu schützen – und, um an den Arbeitsplätzen viel Platz fürs Studium zu bieten. SLUB no es Mallorca gilt also nicht nur für Handtücher im Sommer oder fürs Platzbesetzen im Benutzungsbereich der SLUB, sondern auch im Foyer!

 

Alle Regeln im Überblick.

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Onlinekurs "Urbane Mobilität" der TU9 startet am Montag. Verkehr mit Wissen und Werkzeugen der SLUB

Megatrends gehen an uns nicht spurlos vorbei: Das IVI Fraunhofer testet gleich nebenan Elektromobilität. Eine neue Stadtbahn wird für den Zelleschen Weg geplant. Sie wird den Charakter des Stadtteils und Campus' verändern. (Wir berichteten hier mehrfach.) Pärchen lernen sich dann nicht mehr im Bus der Linie 61 kennen, sondern in der Tram, bei Gelegenheit. Auch die Leihräder vor der Zentralbibliothek sind sommers wie winters beliebt.

 

Kommenden Montag startet die TU Dresden mit der TU Berlin den TU9-MOOC (Massive Open Online Course) mit dem Titel "Zur politischen Ökologie urbaner Mobilität". Dieser und alle anderen Kurse gibts im Überblick auf www.tu9.de. TU9 ist der Verbund der großen Technischen Universitäten in Deutschland.

 

Für ausgewählte Studiengänge der TU Dresden und TU Berlin ist der Onlinekurs in die Präsenzlehre eingebettet. Prinzipiell kann jeder Studierende einer deutschen Hochschule an den Präsenzprüfungen in Dresden oder Berlin teilnehmen. Der MOOC ist als Einführungsveranstaltung konzipiert, es ist kein Vorwissen notwendig. Bei erfolgreicher Prüfungsteilnahme ist der Erwerb von 1 ECTS möglich.

 

Geschätzter Aufwand: eine Stunde pro Woche.

 

Die SLUB ist indirekt dabei: Wir führen Wissen. Beispielsweise Literatur für Verkehrsökologie, Mobilität, Stadtplanung oder (von 2015) "tactical urbanism", teilweise mit Open Access. Außerdem: Wissen kommt von machen! Mobilität und Verkehr gestalten wir täglich. In diesem Sinne sind wir alle "Maker" – nicht nur auf dem Weg in die Bibliothek oder zurück. Die Wege sind kurz zwischen urbaner Mobilität, Stadtplanung und Makerspace-Denke. Eine Campusbibliothek wie die SLUB ist dabei kaum unbeteiligte Beobachterin, sondern mittendrin. Nur ein weiteres Beispiel: Ein echtes Makerspace-Produkt für den Stadtverkehr ist der Lastenanhänger VELOZACK. Mit dem FablabDD war der Velozack auch schon im SLUB-Makerspace und im Kunstgewerbemuseum zu Gast, lizensiert mit der offenen CC-BY-NC-SA-Lizenz: Nachbau ausdrücklich erwünscht.

 

 





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Lehrbücher und anderes zum kleinen Preis. Buchverkauf in der SLUB am 15.11.2016

Der nächste Verkauf ausgesonderter Medien der SLUB wird am 15. November von 10 bis 17 Uhr im Vortragssaal der Zentralbibliothek stattfinden.

 

Anbieten werden wir wieder

  • Fachbücher aller Fachgebiete vorwiegend aus der Lehrbuchsammlung, aber auch aus dem Freihand- und Magazinbestand der Zentralbibliothek und dem Drepunct,
  • vereinzelt Jahrbücher und Zeitschrifteneinzelhefte, sowie
  • Schallplatten.

 

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Bibliotheken im Netz – Digitale Allmende!? Einladung zum WikiLibrary Barcamp in der SLUB am 3.12.

Wie werden wir in Zukunft in Bibliotheken und in der Wikipedia gemeinsam freies Wissen schaffen? Um diese Frage geht's beim ersten WikiLibrary Barcamp am 3. Dezember im Vortragssaal der SLUB. Die Anmelde- und Themenliste wird täglich länger.

 

Barcamp Citizen Science 05-12-2015 09

 

Foto: Ralf Rebmann, CC BY-SA 4.0

 

Das Besondere an Barcamps ist der Ablauf. Die einzelnen Arbeitsgruppen werden gemeinsam am Anfang geplant: Wer bei "one minute madness" ein Thema einbringt, stellt es allen vor, wirbt dabei für Neugier, Interesse und Teilnehmer und ist sodann Gastgeber für die Dauer einer Session. In mehreren Runden wächst so das Programm des ganzen Tages – Kaffeepausen inklusive, in denen meist die wichtigsten Gespräche des Tages entstehen. Wie bei Open Spaces gilt: Gute Gespräche entstehen bei Konferenzen meist am Buffet. Aus dieser Beobachtung entstanden neue Tagungsformate. Barcamps profitieren zudem von den Möglichkeiten (und Kommunikationskanälen), die Socia Media bietet: Kommentare, zusätzliche Verweise und Links, kollaborative Textdokumentationen oder Bildersammlungen.

 

Menschen aus Bibliotheken sind zum WikiLibrary Barcamp in der SLUB besonders willkommen! Bibliothekarinnen und Bibliothekare – und die NutzerInnen, denn in der Nutzerrolle sind die meisten auch unterwegs – sei es in der Bibliothek oder als Leser- und TeilgeberInnen in der Wikipedia oder ihrer Schwesterprojekte Wikisource, Wikicommons, Wikidata oder Wikivoyage. Zur Anmeldung bitte hier entlang!

 

Das Programm
9:00 Einlass und Registrierung
10:00 Begrüßung
10:30 "One Minute Madness" für Runde 1 (Sprecherinnen und Sprecher werben für ihre Workshops/Vorträge)
11:00 Runde 1 (parallele Workshops oder Vorträge in 7 Räumen)
12:00 One Minute Madness für Runde 2
12:15 Mittagspause
13:00 Runde 2 (parallele Workshops oder Vorträge in 7 Räumen)
14:00 One Minute Madness für Runde 3
14:15 Kaffeepause
14:45 Runde 3 (parallele Workshops oder Vorträge in 7 Räumen)
15:45 Führung durch die Sächsische Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden,
alternativ weitere Diskussionsrunden (30 Min.)
16:30 Ergebnisse und Ausblick
17:00 Verabschiedung
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Eisberg voraus! Mit Wikisource historische Texte einfach in offene Quellen verwandeln

Die Wikipedia-Sprechstunde am vergangenen Freitag stand im Zeichen des Eisberges der Plattform Wikisource: Viele historische Quellen sind für die Forschung längst noch nicht offen zugänglich. Der größte Teil des Eisbergs ist nicht sichtbar, liegt unter der Oberfläche.

 

Wikisource sammelt sogenannte Quellentexte in deutscher Sprache. Darunter werden alle Dialekte der deutschen Sprache und deren älteren Varianten wie Althochdeutsch oder Mittelhochdeutsch verstanden. Die bei Wikisource erfassten Texte wurden in der Regel bereits veröffentlicht. Sie werden in diesem Projekt digitalisiert bzw. transkribiert, also in elektronischen Text (E-Text) umgesetzt. Wikisource berücksichtigt vorzugsweise ältere Texte, die als historische Quellen gelten können. Sie sind in der Regel älter als 70 Jahre.

 

Wikipedia besteht aus enzyklopädischen Artikeln und bietet zugleich die Gelegenheit eigenes Wissen beizusteuern, indem man selbst Artikel verfasst oder indem man Artikel anderer Nutzer verbessert. Wikisource setzt an historischen Texten an: Ausgehend von digitalisierten Seiten aus Büchern oder Zeitungen werden mit dem Portal Texte frei zugänglich für alle transkribiert, nach dem Sechs-Augen-Prinzip geprüft und korrigiert, damit sie dann als zitierfähige Textquellen für jeden zur Verfügung stehen.

 

In der Natur des Projekts liegt, dass das gesammelte Wissen vor allem ehrenamtlich wächst: in der Freizeit, nach Feierabend, durch Laien – oft mit Expertenwissen, das Profis in Nichts nachsteht. Die Liste der offenen Aufgaben und Ziele ist dementsprechend länger, als die Liste der zuletzt erledigten; Wissen entsteht auf beide Weisen!

 

Drei Themen der Wikisource-Sprechstunde:

 

 

Eine weitere Gelegenheit Wikisource, die Wikipedia und Kooperationsmöglichkeiten mit Bibliotheken kennenzulernen, bietet das WikiLibrary Barcamp "Bibliotheken im Netz - Digitale Allmende" am 03. Dezember 2016. In der SLUB treffen beide Welten zusammen, um Wissen zu tauschen, Projekte zu durchdenken und Ideen zu streuen. Veranstaltet wird das Barcamp von Wikimedia Deutschland e.V., der SLUB Dresden und der Kampagne Netzwerk Bibliothek des Deutschen Bibliotheksverbands e.V.

 

 

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