1. SLUB Dresden
  2. SLUBlog

SLUBlog

Ansichten: 175
0

Wissen kommt von Machen - SLUB Makerspace Meet up! "audiovisuell" am 1. Dezember

Mit dem neuen "Makerspace M3" bieten wir ab sofort Gelegenheit zum praktischen Arbeiten mit audiovisuellen Medien der Mediathek. Wir starten das Angebot mit einem Arbeitsplatz zur Tonträgerdigitalisierung, an dem Sie eigene Schallplatten oder Platten aus dem Bestand der SLUB digitalisieren und die Dateien auf CD brennen können. Dazu steht ein Plattenspieler LP2CD des Herstellers ION Audio kostenfrei zur Verfügung (Weitere Informationen zum Gerät finden Sie unter tp.dresden-concept.de/de/equipment/view/id/2042.).

 

Sie finden den Makerspace M3 in der Mediathek der Zentralbibliothek. "Wissen kommt von Machen!" ist in der SLUB das Motto des Makerspace und meint Wissensgenerierung und -vermittlung durch praktisches Arbeiten an 3D-Druckern, Lasercutter und Co. Dazu stellen wir in den Räumen M1 und M2 diverse Werkzeuge und Arbeitsraum zur Verfügung.

 

 

Um Ihnen dieses Angebot zu präsentieren wird das nächste Meet up! dem Thema "Akustik - Audiovision - Digitalisierung" gewidmet. Zu Beginn zeigen Ihnen Nathanael Wendt und Lutz Meier, Mitarbeiter der Mediathek, mit einen Blick hinter die Kulissen das Ton- und Videostudio der SLUB. Im Anschluss werden wir Software für Ton- und Videobearbeitung vorstellen. Nathanael Wendt berichtet danach von seiner Arbeit als Toningenieur in der SLUB. Zum Schluss freuen wir uns auf Ihre Erfahrungen mit der Digitalisierung audiovisueller Medien, Ton- und Videobearbeitung.

 

Wann: 01.12.2016, 17 bis 19.30 Uhr im Seminarraum B -1.116, Zentralbibliothek

Eintritt frei, Anmeldung nicht erforderlich

Ansichten: 193
2

Komfortable Recherche und 3D-Darstellung: Neue Perspektiven für historische Karten im Virtuellen Kartenforum 2.0

Die Darstellung historischer Karten im Virtuellen Kartenforum 2.0 und ihre Informationsvernetzung wurde mit der Einarbeitung zahlreicher Stadt- und Festungspläne u. a. von Dresden auf eine neue Stufe der raum-zeitlichen Bestandsrecherche gestellt. So ist es nun möglich, die georeferenzierten Karten im Virtuellen Kartenforum aus verschiedenen Epochen, mit unterschiedlichen Maßstäben und Themen digital übereinander zu legen und zu vergleichen. Zeitliche Aspekte können mit dem Zeitschieber und verschiedene Kartenarten mit dem neuen Filter auf der linken Seite eingeschränkt werden.

 

Mit dem Button in der Kartennavigationsleiste können Sie zwischen 2D- und 3D-Ansicht wechseln. In der 3D-Ansicht lassen sich die historischen Karten auf einem 3D-Geländemodell - hier "STK World Terrain" - darstellen.

 

Durch das gleichzeitige Drücken von STRG- und linker Maustaste sowie der Bewegung der Maus in der 3D-Ansicht können Sie nun auch die Perspektive verändern. Der Button mit dem Kreuz ermöglicht die Erstellung eines Links, mit welchem die aktuelle Kartensicht mit anderen Nutzern geteilt werden kann. Probieren Sie es einfach aus.

 

Über 7.000 Karten wurden im Virtuellen Kartenforum 2.0 mittlerweile georeferenziert und stehen für alte und neue Forschungsfragen zur Verfügung. Weitere 2.147 Karten sind noch zu bearbeiten, um sie zu referenzieren. Für deren Georeferenzierung sind wir auf Unterstützung angewiesen. Auch dafür hat das Virtuellen Kartenforum 2.0 nun einen verbesserten Georeferenzierungsklienten bekommen.

 

Das Virtuelle Kartenforum 2.0 entstand im DFG-geförderten Projekt "Virtuelles Kartenforum 2.0" als serviceorientierte virtuelle Forschungsumgebung in der Deutschen Fotothek. Die Weiterentwicklung zu einer virtuellen Forschungsumgebung für individualisierbare Recherchen, für die Einbindung multimedialer Elemente und für systemübergreifenden Austausch und Abgleich von Metadaten ist vorgesehen, aber noch nicht terminiert. Der Quellcode der bisher für das Virtuelle Kartenforum entwickelten Open Source-Software wurde auf Github für die Nachnutzung und Weiterentwicklung dokumentiert. Bitte arbeiten Sie damit weiter.

 

 

Ansichten: 201
1

Sachsen zeichnet Heimatforschung aus – die prämierten Arbeiten und die Quellen für die Lokalgeschichte gibt's in der SLUB

Die Beschäftigung mit der eigenen Heimat und ihrer Geschichte ist für alle Generationen ein spannendes Thema. Das zeigt sich immer wieder bei den zahlreichen Einsendungen der Wettbewerbe, die der Freistaat Sachsen im Bereich der ehrenamtlichen Heimatforschung auslobt: Am 4. November wurde im Dresdner Stadtmuseum zum achten Mal der mit insgesamt 9.000 Euro dotierte Sächsische Landespreis für Heimatforschung verliehen, der vom Staatsministerium für Kultus vergeben wird. Die Altersspanne der Bewerber reichte von der Grundschülerin bis zur über 90-jährigen Seniorin. Und am 18. November wurden zu den 12. Jugendgeschichtstagen im Sächsischen Landtag die besten Arbeiten aus dem Programm "Spurensuche" der Sächsischen Jugenstiftung prämiert. TeilnehmerInnen zwischen 12 und 18 Jahren aus 23 Jugendgruppen hatten dafür Beiträge eingereicht.

 

Bücher und Broschüren, Filme und Musikclips, Apps und Geocaches: Die Bandbreite der Formen, in denen sich die ehrenamtlichen ForscherInnen mit "Heimat" auseinandersetzen, ist groß – ebenso wie die der behandelten Themen. Von der professionellen Wissenschaft werden diese oft nur am Rande oder gar nicht aufgegriffen, betont Prof. Dr. Martina Schattkowsky vom Institut für Sächsische Geschichte und Volkskunde (ISGV) als Jurymitglied des Landespreises. Auch die SLUB entsendet mit Dr. Konstantin Hermann (Leiter der Abteilung Bestandsentwicklung und Metadaten) jährlich einen Vertreter in das Auswahlgremium, das sich diesmal zwischen 118 Einsendungen entscheiden musste.

 

Als Landesbibliothek des Freistaates Sachsen ist die SLUB für die Heimatforschung in vielfältiger Hinsicht relevant: Bei uns können Sie die ausgezeichneten Arbeiten einsehen, die oft nur in Kleinauflagen gedruckt erscheinen und schwer öffentlich zugänglich sind. Die Siegerarbeit des Landespreises für Heimatforschung von Uwe Schneider zur Geschichte der Stadt Zwönitz finden Sie ebenso in unserem Bestand wie die zweit- (Wilfried August und Jens Müller zur Vogelwelt der Muldetalregion) und drittplatzierte (Claus Uhlrich über Kriegerdenkmale in und um Leipzig).

 

Titelblatt von "Die Zeit, wenn Lauban seine ersten Stadtmauern erhalten..."

 

Gedruckte und digitalisierte Werke zu spezifischen regionalhistorischen Themen in allen Bereichen – Kunst- und Bildungsgeschichte, Natur- und Umweltkunde, Industrie- und Technikgeschichte, Namenskunde und Familiengeschichte ­– können die Grundlage für Ihre Forschung bieten. Seit wenigen Tagen sind in unseren Digitalen Sammlungen zum Beispiel die Jahresberichte des Freiberger Gymnasiums aus der Mitte des 19. Jahrhunderts (inklusive Volltext) verfügbar, oder ein Druck zur Stadtgeschichte von Lauban aus dem 18. Jahrhundert.  Letzterer wurde nach dem Exemplar der Oberlausitzischen Bibliothek der Wissenschaften Görlitz im Rahmen des sächsischen Landesdigitalisierungsprogramms digitalisiert. Die kulturelle Überlieferung des Freistaates wird so zunehmend auch online verfügbar und frei nutzbar. Und schließlich können Sie Ihre Forschungsergebnisse und landeskundlichen Arbeiten bei uns im Dokumenten- und Publikationsserver Qucosa kostenfrei und dauerhaft zugänglich veröffentlichen. In Kürze werden hier das lange vergriffene Werk von Heyko Dehn zu Schlössern und Burgen in Sachsen als digitale Zweitveröffentlichung wieder verfügbar machen. Gerne sind wir auch für Ihre Fragen zur Recherche in der SLUB und zur Veröffentlichung der Forschungsergebnisse da.

Ansichten: 89
0

Aus Dresdner Handschriften von Händel bis Telemann – Kammermusik vom Hofe August des Starken im Konzert

Ein weiteres Konzert im Programm zum 200jährigen Jubiläum der Musikabteilung der SLUB Dresden lädt zum Besuch ein: Am 25. November bringen Solisten des renommierten Dresdner Barockorchester Kammermusik vom Hofe Augusts des Starken zum Erklingen.

 

Dass die Hofkapelle des sächsischen Regenten und seines Sohnes eines der besten Orchester ihrer Zeit war, belegen nicht nur die Werke, welche die am Hof angestellten Musiker hinterließen. Die Bestände, die in der Musikabteilung der SLUB Dresden aufbewahrt werden, umfassen darüber hinaus eine Fülle von Instrumentalmusik der bekanntesten Komponisten dieser Zeit. Teils lieferten diese ihre Kompositionen selber an den Hof, andere Werke wurden von Musikern der Stadt zur Repertoireerweiterung für den Dresdner Gebrauch kopiert. Neben Solokonzerten mit Orchesterbegleitung war immer auch die Kammermusik vor erlesenem Publikum eine geschätzte Herausforderung für jeden Orchestermusiker – die die Musiker der Dresdner Kapelle, allesamt Virtuosen auf ihren Instrumenten, gerne annahmen. Dass demnach auch die Kammermusik im Dresden des 18. Jahrhunderts gepflegt wurde, zeigt das Konzert anhand repräsentativer Beispiele. Dabei wird deutlich, dass die kammermusikalischen Kompositionen in und aus Dresden ein ganz eigenes, durch den konzertant-virtuosen Orchesterstil beeinflusstes Gepräge hatten. Die Repertoireerweiterung durch Komponisten anderer Musikzentren zeigt die Weltoffenheit der Kapelle in dieser Zeit, die Dresdens herausragenden Rang als Musikstadt auch im Bereich der Kammermusik festigte.

 

Die Materialien des Hofkapellbestandes sind Teil der ehemals im sogenannten „Schrank II“ in der Dresdner Hofkirche aufbewahrten Instrumentalwerke der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts, die zum großen Teil aus dem Nachlass des Konzertmeisters Johann Georg Pisendel stammen. Es erklingt im Konzert eine Auswahl aus dem kammermusikalischen Bestand der Sammlung, darunter Werke von Georg Philipp Telemann und Georg Friedrich Händel, aber auch von heute unbekannteren Komponisten wie Melchior Hoffmann, der das Leipziger Collegium Musicum leitete, oder Johann Pfeiffer.

 

Die in der SLUB Dresden aufbewahrten Originale der Kompositionen werden am Konzertabend ausgestellt. Darüber hinaus ist der Gesamtbestand des „Schrank II“ jederzeit in den Digitalen Sammlungen der SLUB erlebbar – wir laden Sie ein zum Stöbern und Entdecken!

 

Konzert mit Solisten des Dresdner Barockorchesters

Freitag, 25. November 2016, 19.30 Uhr

Vortragssaal, SLUB Dresden

Eintritt frei. 

Ansichten: 188
0

"Mior wolln diech" – Brauchtumspflege 47punkt0: Die Vogtlandfete

Wer weiß, ob auch die Vokabel 'Brauchtumspflege 2.0' schon auf einem Barcamp, einer visionären Managerkonferenz oder in einem besonders gut recherchierten Artikel aufgetaucht ist? Es spielt für die Vogtlandfete kaum eine Rolle!

 

Die Vogtlandfete bietet allen Vogtländerinnen und Vogtländern nun schon seit Jahrzehnten in Dresden alle halbe Jahre eine Gelegenheit Haamit zu erleben. Der Autor dieser Zeilen hat nie eine Vogtlandfete erlebt. Es heißt, neben einem aufwändigen Theaterstück geht es um heimatliches Bier und wer vogtländisch nicht spricht oder versteht, könne sich fremd fühlen. Die Programme fast aller vergangenen 46 Halbjahre und viele Videos zur Einstimmung sind online zu finden.

 

 

Für die nächste Vogtlandfete werden nun wieder DarstellerInnen gesucht.

 

Hallo Leit.

Heit wendn mior uns emol mieterer ernstn Ageleschnheit na eich. Mior braungn wiedor Nachwuchs, mior braungn also DIECH!!!!


Hast du Spaß dra dr vuchtländischn Sproch, schdesst gern drauf dr Bühne, singst gern vuchtländische Liedor oder trinkst afach gern emol e Bior, dann mußt du afach bei uns mietmochn. Mior beißn net, sei a kaane Schwervrbrechor (jedenfalls denk mior des von enannor) und ham afach Spaß dra eweng Bledsinn auf dr Bühne ze machn.

 

Mior dätn uns freie wenn siech de an oder annore oder dr an oder annore bei uns melden dät, weil a mior ältor wern und wiedor emol frisches Blut gebraung könne.

 

Die SLUB sammelt auch die Publikationen des Vogtlandes. Schon deshalb ist uns auch die Vogtlandfete mindestens einen Blogpost wert! Von lebendiger Brauchtumspflege auf dem Campus bis zur Heimatforschung ist es nur ein kurzer Weg.

 

Wieviel Vogtland steckt in der SLUB? Ein paar Beispiele:

 

 

Das Album der Schlösser und Rittergüter im Königreiche Sachsen V. Section wird derzeit auf Wikisource transkribiert und steht dann als fundierte Quelle online auch für die Forschung zur Verfügung.

Kommentare

Durch die Neumark und das Gebi...
27.02.2017 12:20
Buchkritzler
26.02.2017 16:15
Bücherkritzler
26.02.2017 16:14
@Frage
17.02.2017 11:51
Frage
16.02.2017 18:49

Social Media

Youtube Flickr

Kopieren Sie diesen Link in Ihren RSS-Reader

RSS 2.0 Nachrichten