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Noch drei Tage auf 'arte': Metropolen von unten – mit der Deutschen Fotothek

Millionen Bilddokumente in den Archiven der unterirdischen Deutschen Fotothek gehören zum visuellen Gedächtnis der Republik. Während Restauratoren und Kunsthistoriker dort an der Aktivierung der Fotografien arbeiten, "kämpfen Mediziner der Uniklinik mit ihrer Protonenstrahltherapie im elf Meter tiefen OncoRay-Zentrum um das Leben von Krebspatienten. ... Wer von Dresden überrascht werden will, muss in den Untergrund gehen", heißt es im Programm von arte.

 

 

 

 

Diese neue Folge der Reihe von arte ist dort im Archiv noch bis 26. Mai 2017 zu sehen. Ab Minute 18:42 führt Jens Bove durch die Räume und Werkstätten der Deutschen Fotothek der SLUB.

 

 

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Ausstellung STICH PUNKT HELLERAU ab 24. Mai

Am 24. Mai 2017 wird in den Deutschen Werkstätten Hellerau die Ausstellung STICH PUNKT HELLERAU eröffnet, die erstmalig das fotografische Werk von Rudolf Stich (1879-1929) zeigt. Stich lebte mit seiner Familie seit 1912 in Hellerau und bildete als Amateurfotograf die Welt seiner Zeit ab. Von 300 bekannten Aufnahmen werden in der Schau 45 Fotografien gezeigt, eingeteilt in vier Themenbereiche:

 


LEBEN – Familie und Freunde / HELLERAU UND DRESDEN / WELT – Reisefotos / KRIEG.

 

 

Dresden-Hellerau, Elisabeth Stich mit den Söhnen Hans und Fritz an ihrem Haus beim Betrachten von Schafen (SLUB/ Deutsche Fotothek)

 

Das erhaltene fotografische Œuvre Stichs, bestehend aus Glasplatten- und Kunststoff-Negativen ist zur weiteren Veröffentlichung, Bearbeitung und Aufbewahrung als Schenkung an die Deutsche Fotothek gegangen und wird dort zukünftig dauerhaft präsentiert.

 

Die Ausstellung ist das Ergebnis der Zusammenarbeit von Fotoenthusiasten, Nachkommen des Fotografen, dem Verein Bürgerschaft Hellerau e.V., den Deutschen Werkstätten, der Deutschen Fotothek und dem Förderverein Weltkulturerbe Hellerau e.V..

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"Wie der Hirsch schreyet nach frischem Wasser" – Musik aus der Fürstenschule Grimma bei den Tagen mitteldeutscher Barockmusik und in den digitalen Sammlungen

Die Vielfalt des mitteldeutschen Musiklebens spiegelt sich besonders anschaulich in den Musikaliensammlungen von Schul- und Kirchenbibliotheken: Für den schulischen und gottesdienstlichen Gebrauch wurden jahrhundertelang Noten angeschafft oder kopiert, oft besonders das gerade beliebte und moderne Repertoire benachbarter Residenzen oder größerer Städte wie Dresden, Leipzig, Halle oder Weimar. Auf diese Art und Weise sind viele Werke, die an strategisch wichtigeren Orten beispielsweise der Zerstörung durch Kriege ausgesetzt waren, in kleineren Bibliotheken außerhalb der Zentren erhalten geblieben. Immer wieder entdecken ausübende Musiker in ihnen Kleinode, die unser Klangwissen zu vergangenen Jahrhunderten bereichern. Was in den Kirchgemeinden mitunter nur schwer zugänglich ist, ist durch die Digitalisierung leicht erreichbar. Orts- und zeitunabhängig kann jeder Interessierte die wertvollen, zum Teil unikalen, Musikalien einsehen, studieren und für Aufführungen nutzen.

 

Eine der bedeutendsten Musiksammlungen dieser Art, stammt aus der Grimmaer Fürsten- und Landesschule.  Die seit einigen Jahrzehnten in der Musikabteilung der SLUB Dresden aufbewahrten Materialien – immerhin 1.500 Handschriften und Drucke, darunter weit über 100 Telemann-Kantaten – wurden in den letzten Monaten im Rahmen des vom Sächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst geförderten Landesdigitalisierungsprogramms (LDP) gescannt. Sie sind inzwischen fast vollständig in den digitalen Kollektionen der SLUB einsehbar, wo sie zu neuen Entdeckungen einladen.

 

Nun stellen die Tage mitteldeutscher Barockmusik die Grimmaer Sammlung in das Zentrum ihres Programms und bieten Gelegenheit, Musik aus dem Repertoire hörend zu erleben. Flankiert werden die Konzerte durch eine Ausstellung im Kreismuseum Grimma mit einigen ausgewählten Originalen und Kontextinformationen zur Notenbibliothek der Schule: Vernissage, Freitag, den 19. Mai 2017, 19.30 Uhr, weitere Führungen am 20. und 24. Mai.

 

Neben Musikalien werden mit dem Landesdigitalisierungsprogramm vielfältige andere Quellen der kulturellen und wissenschaftlichen Überlieferung aus sächsischen Bibliotheken und weiteren Gedächtnisinstitutionen des Landes online zur Verfügung gestellt. Die verschiedenen Kollektionen bilden so ein stetig wachsendes Puzzle zur sächsischen Kulturgeschichte.

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Wissenschaftliches Bloggen. Kommunizieren, Netzwerke schaffen, sichtbar werden

Workshop Einführung in das Wissenschaftliche Bloggen am 24.5.2017

 

Soziale Medien spielen auch in der Wissenschaft zunehmend eine wichtige Rolle. Sowohl Nachwuchsforscher als auch etablierte Forscher können auf diesem Wege über ihre wissenschaftlichen Fragen und Ergebnisse schreiben und sich zugleich mit der Forschungscommunity vernetzen.  Die größere Sichtbarkeit befördert zudem die Konkurrenzfähigkeit im akademischen Arbeitsmarkt. Wissenschaftsblogs wie z.B. de.hypotheses.org bieten eine attraktive Plattform für multimediale und interaktive Publikationen.

 

Der Workshop führt in die technische und konzeptionelle Welt des Bloggens ein. Mit praktischen Übungsbeispielen unternehmen wir gemeinsam die ersten Schritte auf dem Weg zum wissenschaftlichen Bloggen. Dabei werden auch die stilistischen Merkmale des neuen Genre erläutert und anhand eigener Beispieltexte erprobt. 

 

Die Veranstaltung richtet sich an Studierende, Postdocs und wissenschaftliche Mitarbeiter, die anfangen wollen, über wissenschaftliche Aspekte zu bloggen. Besondere technische Kenntnisse sind nicht notwendig. Die Teilnehmenden sollten ihre eigenen Laptops mitbringen.

 

Im neuen Veranstaltungskalender des Netzwerk Schreiben finden Sie weitere Angebote zum wissenschaftlichen Schreiben. Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung!

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Junge Maker entdecken am 1. Juni den SLUB Makerspace

Zum Internationalen Kindertag am 01. Juni 2017 widmen wir den Makerspace Meet up! jungen Makern. Wir laden Jugendliche ab 14 Jahre ein, die Geräte und Maschinen kennenzulernen, die im Makerspace zur Verfügung stehen. Maker unter 14 Jahre können am 1. Juni gerne mit ihren Eltern (bzw. Erziehungsberechtigten) den Makerspace mit seinen Möglichkeiten entdecken. Wie ist ein 3D-Drucker aufgebaut? Wie funktioniert er? Wie sind Roboterarme gebaut und wie werden sie gesteuert? Diese Fragen werden wir beantworten können.

 

Folgende Stationen wird es geben:

  • Bau eines kleinen Roboterarms: Lasercutten der benötigen Teile, Zusammenbau und Steuerung mit Arduino
  • smeX-Kit: Experimentierset mit Experimenten zu Formgedächtnislegierungen und Piezokeramiken des Innovationsnetzwerks smart3
  • Aufbau des E3P: 3D-Drucker für Schüler von 17.00 bis 19.00 Uhr
  • Erstellung eines einfachen 3D-Objekts mithilfe von Tinkercad und Druck des Objekts mit einem 3D-Kunststoffdrucker
  • Objekte aus Styropor erstellen mithilfe einer Styropor-Schneidemaschine

 

Was: Makerspace Meet up!
Wann: 01.06.2017 16 bis 19.30 Uhr
Wo: Makerspace M1

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