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Autor: Jens Bemme

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"Mior wolln diech" – Brauchtumspflege 47punkt0: Die Vogtlandfete

Wer weiß, ob auch die Vokabel 'Brauchtumspflege 2.0' schon auf einem Barcamp, einer visionären Managerkonferenz oder in einem besonders gut recherchierten Artikel aufgetaucht ist? Es spielt für die Vogtlandfete kaum eine Rolle!

 

Die Vogtlandfete bietet allen Vogtländerinnen und Vogtländern nun schon seit Jahrzehnten in Dresden alle halbe Jahre eine Gelegenheit Haamit zu erleben. Der Autor dieser Zeilen hat nie eine Vogtlandfete erlebt. Es heißt, neben einem aufwändigen Theaterstück geht es um heimatliches Bier und wer vogtländisch nicht spricht oder versteht, könne sich fremd fühlen. Die Programme fast aller vergangenen 46 Halbjahre und viele Videos zur Einstimmung sind online zu finden.

 

 

Für die nächste Vogtlandfete werden nun wieder DarstellerInnen gesucht.

 

Hallo Leit.

Heit wendn mior uns emol mieterer ernstn Ageleschnheit na eich. Mior braungn wiedor Nachwuchs, mior braungn also DIECH!!!!


Hast du Spaß dra dr vuchtländischn Sproch, schdesst gern drauf dr Bühne, singst gern vuchtländische Liedor oder trinkst afach gern emol e Bior, dann mußt du afach bei uns mietmochn. Mior beißn net, sei a kaane Schwervrbrechor (jedenfalls denk mior des von enannor) und ham afach Spaß dra eweng Bledsinn auf dr Bühne ze machn.

 

Mior dätn uns freie wenn siech de an oder annore oder dr an oder annore bei uns melden dät, weil a mior ältor wern und wiedor emol frisches Blut gebraung könne.

 

Die SLUB sammelt auch die Publikationen des Vogtlandes. Schon deshalb ist uns auch die Vogtlandfete mindestens einen Blogpost wert! Von lebendiger Brauchtumspflege auf dem Campus bis zur Heimatforschung ist es nur ein kurzer Weg.

 

Wieviel Vogtland steckt in der SLUB? Ein paar Beispiele:

 

 

Das Album der Schlösser und Rittergüter im Königreiche Sachsen V. Section wird derzeit auf Wikisource transkribiert und steht dann als fundierte Quelle online auch für die Forschung zur Verfügung.

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Offenheit zeigen, vertreten und entwickeln – die SLUB erhält Open Library Badge 2016

Bibliotheken stehen seit jeher für den (möglichst) freien Zugang zum Wissen. Mit dem Internet sind viele neue Möglichkeiten hinzugekommen, Wissen frei und - abgesehen von einem Rechner mit Internetzugang - weitgehend voraussetzungslos verfügbar und auffindbar zu machen.

 

In der digitalen Welt sind Open Access, Open Source und Open Data seit Jahren Thema. Es gibt kaum eine (wissenschaftliche) Bibliothek, die sich nicht öffentlich dafür einsetzt, hat Felix Lohmeier - er war bis April diesen Jahres Leiter der IT-Abteilung der SLUB - in seinem Vorschlag einer Openness-Checkliste im Frühjahr 2016 konstatiert. Es mangle oft an der nötigen Konsequenz, denn BibliothekarInnen werben beispielsweise am Campus für Open Access, publizieren aber selbst oft genug noch in Zeitschriften, die nicht unter einer freien Lizenz stehen. Zusammengetragen von ihm und anderen Interressierten aus der Bibliothekscommunity entstand daher eine Liste von kleinen, praktikablen Empfehlungen, die Bibliotheken umsetzen können, um für offene Inhalte einzutreten und die eigenen Angebote offen weiter zu entwickeln. Offenheit umfasst dabei in Anlehnung an Don Tapscott die Aspekte Zusammenarbeit, Transparenz, Teilen und Ermöglichung von Selbstbestimmung, wie Lohmeier in seinem Vortrag auf der Inetbib-Tagung 2016 in einer Folie ausführt:

 

  • Zusammenarbeit: "Offenheit, die entsteht, wenn die Grenzen von Organisationen poröser, fließender und offener werden"
  • Transparenz: "Hier geht es um die Vermittlung relevanter Informationen an die Interessensvertreter von Organisationen: Angestellte, Kunden, Geschäftspartner, Aktionäre und so weiter."
  • Teilen: "Bei Transparenz geht es um den Austausch von Informationen. Teilen ist das Aufgeben von Besitz, von intellektuellem Eigentum."
  • Ermächtigung: "Es geht mir nicht um ein Gefühl von Mutterschaft. Wissen und Intelligenz sind Stärke und weil sie immer besser verteilt sind, kommt es zu einer gleichmäßigen Verteilung, Dezentralisierung und Machtzerfall in unserer heutigen Welt."

 

Offenheit kann in der Wissenschaft konkret auf verschiedenen Ebenen erfolgen:

 

"The range of ‘Opens‘" von Lilian van der Vaart u.a.; unter CC BY-SA 3.0

 

Aus der Checklisten-Idee ist schließlich im vergangenen Sommer die Initiative Open Library Badge entstanden. Auf der Website heißt es:

 

Ziel der Initiative Open Library Badge (OLB) ist es, ein Anreizsystem für Bibliotheken zu schaffen, die das Konzept der Offenheit verfolgen. Der Badge soll entsprechende Aktivitäten und Angebote von Bibliotheken sichtbar machen. Er richtet sich sowohl an die Fachöffentlichkeit als auch an die eigenen NutzerInnen und soll eine Belohnung für den bibliothekarischen Einsatz für mehr Offenheit in Wissenschaft und Gesellschaft sein.

 

Die SLUB hat sich im Rahmen der diesjährigen Open Access Week erfolgreich um den neuen Open Library Badge 2016 beworben. Sie erhält das "Abzeichen" 2016 für die Erfüllung von vier der zehn Kriterien mit folgenden Aktivitäten:

 

 

Mit der Ehrung ist, ähnlich eines Zertifikats, das Recht verbunden, das Badge-Logo auf der SLUB-Website zu führen.

 

Die Badge-Verleihung ist Anerkennung und Ansporn zugleich, die SLUB-Dienstleistungen sukzessive weiter zu entwickeln. Es gibt noch viel zu tun. Wer mehr zum Hintergrund zu "Offenheit und Bibliotheken" aus SLUB-Perspektive erfahren möchte, hier zwei Lektüretipps:

 

  • Lohmeier, Felix, und Jens Mittelbach. „Offenheit statt Bündniszwang“. Zeitschrift für Bibliothekswesen und Bibliographie 61, Nr. 4–5 (14. Oktober 2014): 209–14. doi:10.3196/1864295014614554     
  • Mittelbach, Jens. „Modernes Datenmanagement: Linked Open Data und die offene Bibliothek“. o-bib. Das offene Bibliotheksjournal 2, Nr. 2 (14. Juli 2015): 61–73. doi:10.5282/o-bib/2015HS61-73     
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Fair Play: Schließfächer am Abend bitte unbedingt leeren!

Ihr habt nichts zu verschenken? Dann leert euer Schließfach nach dem Bibliotheksbesuch und lasst den Schlüssel im Schloss.

 

 

Fairness ist auch für die Nutzung der Schließfächer oberstes Gebot. Erst recht im Winter empfehlen wir, Jacken und Gepäck einzuschließen, um unsere Medien vor Feuchtigkeit und Schmutz zu schützen – und, um an den Arbeitsplätzen viel Platz fürs Studium zu bieten. SLUB no es Mallorca gilt also nicht nur für Handtücher im Sommer oder fürs Platzbesetzen im Benutzungsbereich der SLUB, sondern auch im Foyer!

 

Alle Regeln im Überblick.

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Onlinekurs "Urbane Mobilität" der TU9 startet am Montag. Verkehr mit Wissen und Werkzeugen der SLUB

Megatrends gehen an uns nicht spurlos vorbei: Das IVI Fraunhofer testet gleich nebenan Elektromobilität. Eine neue Stadtbahn wird für den Zelleschen Weg geplant. Sie wird den Charakter des Stadtteils und Campus' verändern. (Wir berichteten hier mehrfach.) Pärchen lernen sich dann nicht mehr im Bus der Linie 61 kennen, sondern in der Tram, bei Gelegenheit. Auch die Leihräder vor der Zentralbibliothek sind sommers wie winters beliebt.

 

Kommenden Montag startet die TU Dresden mit der TU Berlin den TU9-MOOC (Massive Open Online Course) mit dem Titel "Zur politischen Ökologie urbaner Mobilität". Dieser und alle anderen Kurse gibts im Überblick auf www.tu9.de. TU9 ist der Verbund der großen Technischen Universitäten in Deutschland.

 

Für ausgewählte Studiengänge der TU Dresden und TU Berlin ist der Onlinekurs in die Präsenzlehre eingebettet. Prinzipiell kann jeder Studierende einer deutschen Hochschule an den Präsenzprüfungen in Dresden oder Berlin teilnehmen. Der MOOC ist als Einführungsveranstaltung konzipiert, es ist kein Vorwissen notwendig. Bei erfolgreicher Prüfungsteilnahme ist der Erwerb von 1 ECTS möglich.

 

Geschätzter Aufwand: eine Stunde pro Woche.

 

Die SLUB ist indirekt dabei: Wir führen Wissen. Beispielsweise Literatur für Verkehrsökologie, Mobilität, Stadtplanung oder (von 2015) "tactical urbanism", teilweise mit Open Access. Außerdem: Wissen kommt von machen! Mobilität und Verkehr gestalten wir täglich. In diesem Sinne sind wir alle "Maker" – nicht nur auf dem Weg in die Bibliothek oder zurück. Die Wege sind kurz zwischen urbaner Mobilität, Stadtplanung und Makerspace-Denke. Eine Campusbibliothek wie die SLUB ist dabei kaum unbeteiligte Beobachterin, sondern mittendrin. Nur ein weiteres Beispiel: Ein echtes Makerspace-Produkt für den Stadtverkehr ist der Lastenanhänger VELOZACK. Mit dem FablabDD war der Velozack auch schon im SLUB-Makerspace und im Kunstgewerbemuseum zu Gast, lizensiert mit der offenen CC-BY-NC-SA-Lizenz: Nachbau ausdrücklich erwünscht.

 

 





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Lehrbücher und anderes zum kleinen Preis. Buchverkauf in der SLUB am 15.11.2016

Der nächste Verkauf ausgesonderter Medien der SLUB wird am 15. November von 10 bis 17 Uhr im Vortragssaal der Zentralbibliothek stattfinden.

 

Anbieten werden wir wieder

  • Fachbücher aller Fachgebiete vorwiegend aus der Lehrbuchsammlung, aber auch aus dem Freihand- und Magazinbestand der Zentralbibliothek und dem Drepunct,
  • vereinzelt Jahrbücher und Zeitschrifteneinzelhefte, sowie
  • Schallplatten.

 

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