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Junge Maker entdecken am 1. Juni den SLUB Makerspace

Zum Internationalen Kindertag am 01. Juni 2017 widmen wir den Makerspace Meet up! jungen Makern. Wir laden Jugendliche ab 14 Jahre ein, die Geräte und Maschinen kennenzulernen, die im Makerspace zur Verfügung stehen. Maker unter 14 Jahre können am 1. Juni gerne mit ihren Eltern (bzw. Erziehungsberechtigten) den Makerspace mit seinen Möglichkeiten entdecken. Wie ist ein 3D-Drucker aufgebaut? Wie funktioniert er? Wie sind Roboterarme gebaut und wie werden sie gesteuert? Diese Fragen werden wir beantworten können.

 

Folgende Stationen wird es geben:

  • Bau eines kleinen Roboterarms: Lasercutten der benötigen Teile, Zusammenbau und Steuerung mit Arduino
  • smeX-Kit: Experimentierset mit Experimenten zu Formgedächtnislegierungen und Piezokeramiken des Innovationsnetzwerks smart3
  • Aufbau des E3P: 3D-Drucker für Schüler von 17.00 bis 19.00 Uhr
  • Erstellung eines einfachen 3D-Objekts mithilfe von Tinkercad und Druck des Objekts mit einem 3D-Kunststoffdrucker
  • Objekte aus Styropor erstellen mithilfe einer Styropor-Schneidemaschine

 

Was: Makerspace Meet up!
Wann: 01.06.2017 16 bis 19.30 Uhr
Wo: Makerspace M1

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Frühe Konzeptkunst aus Dresden – zum Tode von A. R. Penck

Gestern Abend wurde veröffentlicht, dass Ralf Winkler, besser bekannt unter dem Künstlernamen A. R. Penck, am 2. Mai im Alter von 77 Jahren in Zürich verstorben ist. Geboren am 5. Oktober 1939 in Dresden entwickelte er seinen eigenen, unverwechselbaren Stil unabhängig von einer akademischen Künstlerausbildung, die ihm mehrfach verwehrt wurde. Besonders die für viele seiner Werke charakteristischen Strichmännchen, oft schmal und lang, mit expressiv zu Gesten erhobenen Armen, dürften einer Vielzahl von Menschen als erstes bei dem Namen A.R. Penck in den Sinn kommen. Diesen wählte Winkler bereits 1967, kurz vor seiner ersten Einzelausstellung in der westdeutschen Galerie Werner (Köln) im Folgejahr.

 

Was die Malerei betrifft, kann ich sagen, dass der Name [A.R. Penck] ein Symbol für ein Konzept ist, das ich erstmals entwickelt hatte, und zwar für ein Konzept, das mit Information zu tun hat. Ich habe gewisse Analogien gesehen zwischen abgelagerter Information und Geologie … Damals musste ich mich durch viele Schichten von Informationen durchfressen, durch die gesamte Kunstgeschichte, und stieß dann auf die Eiszeit und Höhlenmalerei. […]


Dieser archäologische Rückgriff hat meine Malerei wesentlich befruchtet und beeinflusst. Mit Hilfe dieses Konzepts konnte ich meine Bilder malen, die dann in der ersten Ausstellung hier im Westen bekannt geworden sind: diese Systembilder, diese Strichmännchen, die Signale und Informationen aussenden. Andererseits sollte das Pseudonym natürlich auch eine Tarnung sein, zumindest für den Anfang.

 

(Ralf Winkler zu seinem Pseudonym, Interview Schön 1980, zitiert nach Lucius Grisebach: A.R: Penck, Berlin 1988, S. 32.)

 

Dieses nach dem Geologen und Eiszeitforscher Albrecht Penck (1858-1945) gewählte Pseudonym sollte nicht der einzige Name bleiben, unter welchem der von 1969 bis zu seiner Ausreise nach Westdeutschland 1980 im „Untergrund“ arbeitende Künstler auftrat und Werke auch zu Ausstellungen in den Westen schickte; bekannt sind unter anderem TM, Mike Hammer, oder auch Tancred Mitchel.

 

Das umfangreiche künstlerische Werk A.R. Pencks umfasst neben Zeichnungen und Skulpturen, Objekten und Malereien auch Texte, Gedichte, Bücher und Musik. Publikationen, Interviews und Videoaufnahmen des Künstlers können in großem Umfang in unserem Schwerpunkt Zeitgenössische Kunst recherchiert werden. Als besonders interessant sei hier zunächst ein originalgraphisches Plakat zu einer Ausstellung in Dresden aus dem Dezember 1985 (http://katalogbeta.slub-dresden.de/id/0012671662/#detail) erwähnt.

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Neuer Veranstaltungskalender bündelt Angebote zum Wissenschaftlichen Schreiben

Beleg, Protokoll, Seminararbeit, Bachelor- oder Masterarbeit - im Studium erworbenes Wissen muss als Prüfungsleistung verschriftlicht werden. Doch geben die formalen Vorgaben für die wissenschaftlichen Arbeiten keine Auskunft darüber, was einen guten Text und einen guten Stil ausmacht. Dabei ist wissenschaftliches Schreiben erlernbar und kann trainiert werden. Weil der Bedarf an derartigen Services groß ist, bündelt das neu gegründete Netzwerk Schreiben seine Angebote zur Schreibberatung in einem gemeinsamen Veranstaltungskalender. Nach dem Studium wachsen die Herausforderungen für Nachwuchswissenschaftler beim Verfassen von Dissertation, Fachartikeln und komplexen Projektanträgen zur Drittmittelförderung. Auch dafür bietet das Netzwerk Schreiben spezielle Workshops und Beratung. Dank der differenzierten Suchfunktion des Kalenders finden Studierende, Promovierende, Postdocs sowie Lehrende nun leichter das auf Ihre individuellen Wünsche passende Angebot und können sich dafür auch gleich anmelden.

 

Zu den Netzwerkpartnern zählen neben der SLUB das Schreibzentrum an der TU Dresden sowie die Schreibwerkstatt in der Graduiertenakademie. Um ihre Angebote aufeinander abzustimmen und Synergien zu nutzen, versammeln sich unter dem Dach der SLUB alle an der TU Dresden beratenden Schreibcoaches. Sie treffen sich regelmäßig zum Erfahrungsaustausch und präsentieren nun erstmalig die breite Palette ihrer Kurse gebündelt.

 

 

 

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22. Sächsischer Archivtag – mit #SAT17 auf Twitter und mit einem Tagungsblog

Unter der Überschrift "Archive im Umbruch" findet heute und morgen der 22. Sächsische Archivtag in Dresden statt. Verfolgen können Sie die Themen der Kolleginnen und Kollegen im Tagungsblog des VdA – Verband deutscher Archivarinnen und Archivare e.V. und auf Twitter mit dem Hashtag #SAT17.

 

Themen
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Bücher zum Sehen – Vortrag zu Fotografie in der tschechischen Avantgardebuchkunst am 3. Mai

Am Mittwoch, den 3. Mai 2017, ist ein weiterer Experte zur tschechischen Avantgardebuchkunst zu Gast in der SLUB: Jindřich Toman, Professor für slawische Sprachen und Literatur an der University of Michigan (USA).

 

Sein Vortrag bietet einen Überblick über die wichtigsten Tendenzen, die sich im Design des tschechischen Buchs der zwanziger Jahre abzeichnen. Die Rolle der verschiedenen Formen der Photographie, der Einfluss der abstrakten Kunst und neue Entwicklungen in der Typographie werden dargestellt. Der internationale Kontext dieser Tendenzen wird dabei betont – das Projekt des Buchs zum Sehen ging weit über die nationalen Grenzen hinaus.

Im Anschluss an den Vortrag führt Kuratorin Anne Hultsch durch die Ausstellung im Buchmuseum.

 

Die Ausstellung „Tschechische Avantgardebuchkunst. Die Sammlung Vloemans.“ ist bis 31. August 2017 täglich von 10 bis 18 Uhr im Buchmuseum der SLUB zu sehen. Der Eintritt ist frei. Anfang 2016 erwarb die SLUB die Sammlung Vloemans von dem gleichnamigen, international renommierten holländischen Antiquar und Sammler. Seine weltweit geschätzte Kollektion umfasst über 400 Bücher und Periodika aus der Zeit von 1918 bis 1938, darunter viele Widmungs- und Vorzugsausgaben in bestem Erhaltungszustand. Diese werden erstmals der Öffentlichkeit präsentiert. Die Ausstellung entstand in Zusammenarbeit mit tschechischen Partnern und mit der Förderung des Deutsch-Tschechischen Zukunftsfonds.

 

Jindřich Toman „Bücher zum Sehen: Photographie, Photomontage und Neue Typographie im Buch der tschechischen Avantgarde“
3. Mai 2017, 19:00 Uhr im Vortragssaal der SLUB
Eintritt frei

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