1. SLUB Dresden
  2. SLUBlog

SLUBlog

Archiv: Juli 2010

Ansichten: 1283
6

The next generation. Testen Sie unsere neuen PC-Arbeitsplätze!

Über die Notwendigkeit, unsere elektronischen Arbeitsplätze nachzurüsten, hatten wir hier im Blog schon diskutiert. Nun wollen wir die neuen und neu konfigurierten Geräte einem Open beta (d.h. einem öffentlichen BenutzerInnentest) aussetzen. Ab sofort finden Sie an jedem Standort der SLUB mindestens einen Testarbeitsplatz, der mit neuen Funktionen ausgestattet ist.


Was bieten die neuen PC?

  • Als Browser die aktuelle Firefox-Version 3.6
  • Freien Zugang zu allen SLUB-Informationen: Eine Authentifizierung mit Benutzernummer und Kennwort wird erst verlangt, wenn Sie die SLUB-Seiten verlassen
  • Gleichzeitiges Arbeiten mit mehreren Fenstern
  • Aktive Copy & Paste-Funktion
  • Einfaches Drucken und Speichern über die Browserfunktion "Datei – Drucken": Es wird eine PDF-Datei im Verzeichnis Ablage-Downloads angelegt. Diese Datei können Sie über die Webseite von Acribit Druck (Lesezeichenleiste des Browsers) ausdrucken
  • Einen Anschluss für Ihren USB-Stick an der Tastatur
  • Einfaches Neustarten des PC
  • Automatisches Entfernen persönlicher Daten: Nach 10 Minuten Inaktivität wird nach entsprechender Vorwarnung der aktuelle Benutzer abgemeldet, alle bei der Session hinterlassenen Daten (Passwörter, Formulardaten, History) werden gelöscht.


In der Zentralbibliothek sowie in den Zweigbibliotheken Rechts- und Erziehungswissenschaften, Forstwesen und Medizin finden Sie unsere Test-PC jeweils in der Nähe der Info-Punkte, in der Bereichsbibliothek DrePunct  steht das Gerät neben dem Bookeye-Scanner.


Wir würden uns freuen, wenn Sie sich möglichst zahlreich am Test beteiligen. Für Ihre Hinweise ist jeweils ein Link zu unserer Virtuellen Auskunft in der oberen Task-Leiste des Browsers hinterlegt.

Ansichten: 6931
66

Zu jedem Topf der Deckel? Wie geht die SLUB mit gegensätzlichen Benutzererwartungen um?

Vor dem Hintergrund ihrer sehr zahlreichen Benutzerschaft, des anhaltenden Dualismus von Papier- und digitaler Bibliothek und einer ausgeprägten Pluralität von Lebensstilen und Arbeitskulturen sehen sich wissenschaftliche Großbibliotheken wie die SLUB in den letzten Jahren zunehmend mit klar widerstreitenden Erwartungen und Bibliotheksidealen konfrontiert. Während einige die Bibliothek vorwiegend als sozialen und kommunikativen Erlebnisraum wahrnehmen, in dem die Medienbestände zum Teil auch nur noch eine Nebenrolle spielen, interpretieren andere die SLUB vor allem als klassische Pst-Bibliothek und mächtigen Bücherspeicher.

Wir wollen den differenzierten Erwartungen mit einem differenzierten Raumkonzept gerecht werden. Entsprechend werden zum Beispiel im Eingangsbereich der Zentralbibliothek das Interesse an einem liberalen Zugang und kollaborativen Arbeitsformen bedient, im zentralen Lesesaal und in den Untergeschossen (Faustregel: je tiefer und je südlicher, desto ruhiger) das berechtigte Anliegen, möglichst geräuscharm konzentriert arbeiten zu können. Die Aufenthaltsqualität für intensiv Forschende wollen wir zudem mit einem erweiterten Forschungslesesaal verbessern, an dessen Konzeption wir bereits arbeiten.

Ziel ist, Ihnen möglichst allen für Studium und Forschung ein optimales Zuhause zu bieten. Dazu versuchen wir unser Gebäude regelmäßig den sich wandelnden Ansprüchen nachzuformen. Dazu wird es aber - gerade angesichts der beschriebenen eindeutigen Gegensätze - auch nötig sein, dass alle BenutzerInnen sich wechselseitig tolerieren und aufeinander Rücksicht nehmen. Sie können uns außerdem helfen, indem Sie mit Vorschlägen die Quadratur des Kreises mitgestalten. Wie soll sich das Raumprogramm weiterentwickeln? Welchem Topf fehlt noch der Deckel? Wir werden vermutlich nicht alle Zielkonflikte lösen können, wollen aber gleichwohl möglichst viel über sie wissen.

Ansichten: 2465
7

Freier Zugang dank Nationallizenzen

 

Wer kennt sie nicht, die rot-gelb-grünen Ampeln in der Elektronischen Zeitschriftenbibliothek (EZB) und im Datenbank-Infosystem (DBIS)? Die von der SLUB lizenzierten Angebote orientieren sich am Bedarf der Technischen Universität und weiterer Hauptnutzer. Aktuell sind über 340 Fachdatenbanken zugänglich.


Für mehr grüne, kostenfreie Angebote erwirbt die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) seit 2004 Nationallizenzen. Eine Übersicht über die 120 Volltextdatenbanken, Zeitschriftenarchive, Wörterbücher und Nachschlagewerke (z.B. das World Biographical Information System) finden Sie, wenn Sie in DBIS „Art der Nutzungsmöglichkeit: deutschlandweit frei“ anklicken. 

 


Im Herbst entscheidet der Hauptausschuss der DFG über neue Anträge. Dann wird die 100-Mio.-EUR-Grenze überschritten. Gleichzeitig wird die 100%-Förderung beendet. Künftig will sich die DFG an einzelnen aktuellen Datenbanklizenzen für Hochschulbibliotheken mit max. 25% beteiligen.

Wie beim Gesundheitswesen laufen auch in der Informationsbranche die Kosten davon. Die Open Access-Initiative erprobt angesichts der zum Teil dramatischen Lizenz-Preissteigerungen alternative Publikationswege. Ob Information bezahlbar bleibt, ist eine Schlüsselfrage der Zukunft.

Ansichten: 890
0

10.000 Bücher für die Wissenschaft ...

… hat die SLUB inzwischen digitalisiert und in ihren Digitalen Sammlungen frei verfügbar ins Netz gestellt:

 

Ob unikale und seltene Drucke des 16.-18. Jahrhunderts, Handschriften, Musikalien, wegweisende Werke zur Technikgeschichte oder die Highlights aus der Schatzkammer mit Sachsenspiegel und Maya-Codex: Nicht nur zu stöbern lohnt sich, sondern auch das Hineinzoomen in die Details. Ein umfangreicher „Werkzeugkasten“ bietet darüber hinaus Möglichkeiten zum Herunterladen und Weiterverarbeiten der Digitalisate – beispielsweise auch durch unmittelbare Verknüpfung mit social bookmarking-tools.

 

Mit ihrem Dresdner Digitalisierungszentrum (DDZ) zählt die SLUB hinsichtlich Ausstattung und Output auf dem Gebiet der Retrodigitalisierung zu den führenden Kultureinrichtungen in Deutschland. Sie ist u. a. Mitglied im Kompetenznetzwerk „Deutsche Digitale Bibliothek“ und koordiniert die sächsischen Beiträge zur „Europeana“, der Digitalen Bibliothek der EU.

 

Das 10.000 Buch für die Wissenschaft in den Digitalen Sammlungen der SLUB ist übrigens die 1771 in Prag erschienene „Kurzgefaßte Beschreibung der, bey dem Bergbau zu Schemnitz in Nieder-Hungarn, errichteten Maschinen“ von Nicolaus Poda von Neuhaus.
Hinter „Schemnitz in Niederungarn“ (heute Slowakei) verbirgt sich eine der ältesten Montanhochschulen der Welt – vergleichbar der 1765 gegründeten Freiberger Bergakademie und sogar noch dreißig Jahre älter. Nicht nur für das SLUB-Sondersammelgebiet „Technikgeschichte“ ist der Band eine wahre Fundgrube.

 

Das Buch finden Sie hier: http://digital.slub-dresden.de/ppn325780447.

Viel Spaß beim Stöbern.

Ansichten: 1727
4

Elf Freunde müsst ihr sein. Sommerlektüre für Fußball-Freunde und -Kritiker

 

Die WM ist zu Ende. Die neuesten Bildbände sind schon in der Druckerei. Journalisten und Wissenschaftler ziehen Bilanz. Für die Sommerlektüre gibt’s aber schon jetzt fast 600 Fußball-Bücher in der SLUB.
http://webopac.slub-dresden.de/libero/WebOpac.cls


Die schönste Nebensache der Welt bietet reichlich Stoff: Die Arena der Männlichkeit, der Ballhunger in Brasilien, die Bedeutung des Fußballs für Migration und Globalisierung (Der Ball ist bunt), die Abseitsfalle oder die Eleganz des runden Leders – alles kann erlesen werden. 1000 years of football erklären den Weg zur Faszination Fußball. Für manche das Allerletzte, für andere nur das Eine: Du bist Fußball.

Klar ist: Erfolg kommt von Innen. Auch Theater muss wie Fußball sein. Der Fußball ist Mehr als ein Spiel. Deshalb macht der Kult ums Kicken neugierig. Zum Glück reicht der Lesestoff bis zur nächsten WM. Leser bleiben Am Ball der Zeit.

Kommentare

Winckelmann in Rundfunk und Fe...
16.12.2017 11:17
ad rem Winkelmann
11.12.2017 11:53
@Klimaanlage?
11.12.2017 08:40
Zukunft
08.12.2017 14:52
Zukunft? 2
08.12.2017 13:29

Social Media

Youtube Flickr

Kopieren Sie diesen Link in Ihren RSS-Reader

RSS 2.0 Nachrichten