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Archiv: Oktober 2011

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10 Jahre Wikipedia. Buchvorstellung am 9. November

Nach Stationen in Berlin und auf der Frankfurter Buchmesse werden auf Initiative des Dresdner Wikipedianers Conrad Nutschan auch in Dresden 10 Jahre Wikipedia und das Buch zum Jubiläum gefeiert: "Alles über Wikipedia und die Menschen hinter der größten Enzyklopädie der Welt" (Hoffmann & Campe). Zu dieser Veranstaltung laden wir Sie gemeinsam mit Wikimedia Deutschland am Mittwoch, dem

                                    9. November, 19 Uhr,

herzlich in den Vortragssaal der SLUB ein. Sie haben Gelegenheit, Wikipedia-Aktive persönlich kennen zu lernen, erfahren Hintergründe zur Arbeit an Wikipedia sowie zur Entstehung des Jubiläumsbuches und hören einige Kostproben daraus. Der Eintritt ist frei.

Die SLUB ist der Wikipedia seit Jahren verbunden. Mit einer Kooperationsvereinbarung stellten wir als erste deutsche Bibliothek im März 2009 dem freien Medienarchiv Wikimedia Commons, einem Schwesterprojekt der Enzyklopädie, rund 250.000 Bilddaten aus unserem Bestand für die freie und kostenlose Nutzung zur Verfügung. Auf diese Weise gewinnen beide Seiten: Wikimedia erhält neues Bildmaterial, die SLUB öffentliche Aufmerksamkeit und zusätzliche Metadaten, indem Wikimedia-Nutzer Informationen anreichern und kommentieren (geographische Details, Identifizierung von abgebildeten Personen u.ä.). Auf der Basis der englischen, deutschen und polnischen Wikipedia-Artikel werden wir Ihnen im SLUB-Katalog in Kürze eine multilinguale semantische Suche anbieten können.

Wir gratulieren zum Jubiläumsjahr und freuen uns auf weitere gemeinsame Projekte.

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Traumberuf Verleger? Eine Einladung für den 2. November

Über 8.600 Bücher und Bibliothekskataloge hat der Münchner Verleger K.G. Saur in den letzten 40 Jahren herausgebracht. Er ist der Erfinder des World Biographical Information System mit 10 Mio. Einträgen in 40 Sprachen. Das Leipziger Mammutunternehmen "Thieme-Becker", das Allgemeine Künstler-Lexikon mit 70 Bänden, führte er nach der Wende fort.

Wie sieht der 70jährige Verleger die Zukunft von Lexika und Katalogen im Internet? Wie sieht er überhaupt die Zukunft von Verlagen und Bibliotheken? Thomas Bürger spricht mit Klaus G. Saur über die sich verändernde Medienwelt und die Auswirkungen auf Autoren, Verleger und Leser.

Das Gespräch über den "Traumberuf Verleger" findet mit einem Glas Wein am Mittwoch, dem 2. November, 19 Uhr, im Vortragssaal der SLUB statt. Der Eintritt ist frei.

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Bitte eintreten. Neue Einstiegsseite in die Digitalen Sammlungen

Wie kürzlich angekündigt, haben wir unsere Einstiegsseite in die Digitalen Sammlungen überarbeitet. Auch nach der Freischaltung bleibt noch einiges an Feinschliff zu tun, sind weitere Fonds zu ergänzen sowie Texte und Verlinkungen zu optimieren. Gleichwohl sind wir zunächst einmal froh, die bisherige dürre Themen- und Projektliste nun sichtbar hinter uns gelassen zu haben.Die Überblicksseite richtet sich in erster Linie an Newbies und Gelegenheitsbenutzer und soll folglich möglichst keine Kenntnisse über die Organisation unseres Hauses, unsere technischen Werkzeuge u.a. voraussetzen. Es geht schlicht darum, die Vielfalt der bereits vorliegenden digitalisierten Angebote vorzustellen und zum Stöbern anzuregen.Experten werden sich Neuzugänge aus allen oder ausgewählten Fonds als RSS-Feed bestellen. Zur Suche nach bestimmten Digitalisaten empfehlen wir den SLUB-Katalog. Informationen zu den jeweils laufenden Drittmittelprojekten aus dem Bereich finden Sie ebenfalls bevorzugt an anderer Stelle. Für Hinweise und Wünsche zu diesem Relaunch sind wir dankbar.

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Open Access Week. SLUB wirbt für freien Zugang zu wissenschaftlicher Fachinformation

Wie nahezu alle wissenschaftlichen Bibliotheken weltweit plädiert die SLUB für eine Publikationsstrategie, die einerseits die Entscheidungsfreiheit jeder/s Einzelnen, die Vermittlungsfunktion wissenschaftlicher Verlage und die rechtlichen Rahmenbedingungen sorgfältig achtet, andererseits auf die Sozialpflichtigkeit von öffentlich finanzierter Wissenschaft hinweist und für eine kostenfrei zugängliche, ggf. zusätzliche Publikation auf Internetplattformen wie dem sächsischen Dokumenten- und Publikationsserver Qucosa wirbt.


Die Internationale Open Access Week, die dieses Jahr vom 24. - 30. Oktober stattfindet, bietet dazu eine besonders gute Gelegenheit. Ein Projektteam um Elena Di Rosa und Anke Wartenberg hat pünktlich zu diesem Termin unsere Informationsseite im WWW überarbeitet, eine kleine Ausstellung im Foyer der Zentralbibliothek eingerichtet und - vor allem - darüber nachgedacht, wie wir interessierten AutorInnen künftig noch mehr handfesten Service anbieten. Um zum Beispiel mehr Zweitveröffentlichungen von Zeitschriftenaufsätzen auf OA-Servern (der sog. Grüne Weg) zu erhalten, wollen wir Ihnen Layoutaufgaben abnehmen, mit Ihnen Ihre OA-Veröffentlichungsrechte prüfen und geeignete PDF im vereinfachten Verfahren in Qucosa zweitverwerten.

Zugegeben: Open Access ist nicht so leicht zu vermitteln und zu verstehen wie eine Öffentliche Fahrradluftpumpe ;-). Aber das Thema lohnt sich. Sprechen Sie uns an. Wir helfen gern!

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eBook-Lobby? Die SLUB ist dabei

In der "Frankfurter Allgemeinen" vom letzten Samstag gibt sich Valentin Frimmer reichlich Mühe, um eine vermeintliche unheilige Allianz zwischen Wissenschaft und Buchhandelsvertretern zu demaskieren (Die E-Book-Lobby und ihre Forschung). Zur Ehre des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels sei vermerkt, dass in dessen Verbandsorgan durchaus auch eBook-kritische Artikel erscheinen (z.B. Börsenblatt 31/2011, S. 28f.: "Lesen in Zeiten der Überforderung. Glaubt man machen Experten, könnte die Verdrängung des gedruckten Buchs zur Analphabetisierung unserer Kultur beitrage. Erste Anzeichen").

Hinsichtlich Wert oder Unwert von eBook oder gedrucktem Buch dürfte die Wahrheit wie so oft in der Mitte liegen. Das eBook bietet schnell und ortsunabhängig Inhalte auf diversen mobilen Plattformen, spart Platz, ist leicht und lässt sich komfortabel durchsuchen. Das gedruckte Buch ist dagegen technisch anspruchslos (kein Lesegerät, kein Strom, kein Akku), besonders langlebig sowie weniger anstrengend/ablenkend (bessere Auflösung, geringerer Navigationsaufwand).

Wie dem auch sei: Dass das eBook speziell im Bereich der Wissenschaftskommunikation rasch weiter an Bedeutung gewinnen wird,  steht für uns außer Frage. Während es in den USA 2010 einen Marktanteil von 8,3% hatte und Amazon seit Mai 2011 mehr Kindle Books verkauft als gedruckte Bücher (Hardback + Taschenbücher), lag der Anteil in Deutschland 2010 erst bei 0,4%. Vermehrte Anstrengungen der Verlage (67% aller großen Verlage haben schon heute eBooks im Programm), vor allem aber der rasch wachsende Absatz von Smartphones, eReader und Tablet-PC werden das eBook zügig nach vorn bringen, ohne das gedruckte Buch in allen Bereichen je restlos zu verdrängen.

Falls wir mit einer vermehrten Aufmerksamkeit für eBooks bereits "eBook-Lobbyisten" sind, sind wir das gern. Im November wird das bei uns dazu führen, dass wir über 200.000 eBook-Titel aus rund 300 Verlagen neu im SLUB-Katalog ausweisen werden. Diese Titel lizenzieren wir nicht mehr fest auf mutmaßlichen Bedarf, sondern bezahlen erst, wenn sie von Ihnen tatsächlich nachgefragt werden. Weitere Einzelheiten dazu in Kürze hier im SLUBlog. Über diese sogenannte Patron-Driven Acquisition (PDA) wird selbstverständlich auch bereits wieder diskutiert: Zum Beispiel auf der Frankfurter Buchmesse am 15. Oktober. "PDA - Fluch oder Segen für die Branche?" Lesen und hören Sie selbst.

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