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Archiv: Mai 2012

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Mitten im Medienwandel. Geschäftsbericht 2011 erschienen

Nach einem ersten "Jahresrückblick via SLUBlog" am 3. Januar können wir Ihnen seit einigen Tagen den offiziellen Geschäftsbericht der SLUB für 2011 vorlegen. Die reich illustrierte Broschüre ist online in Qucosa, unserem Dokumenten- und Publikationsserver, verfügbar. Die Printversion wird an EntscheiderInnen in Politik, Wirtschaft und Verwaltung sowie andere Informationseinrichtungen verschickt. Eine begrenzte Stückzahl halten wir auch an unseren Infopunkten bereit.

"Besucherrekord und Digitalisierungsboom" hatten wir das entsprechende Blog-Post für den Geschäftsbericht 2010 überschrieben. Das gilt auch dieses Jahr. Die Jahresleistung des Dresdner Digitalisierungszentrums erhöhte sich nochmals auf nun über 3 Millionen Images und hat sich damit binnen drei Jahren mehr als verdreifacht. Die medientypologische Vielfalt der Dresdner digitalen Kollektionen ist deutschlandweit unübertroffen. Zugleich stieg auch die Zahl der Bibliotheksbesuche um fast 10% auf 2,24 Millionen. Offensichtlich ist es für Sie kein Widerspruch, einerseits möglichst viele Inhalte digital und mobil nachzufragen und andererseits einen zentralen Ort aufzusuchen, an dem sich Lernen und Forschen anregend materialisiert. An beiden Baustellen werden wir engagiert weiterarbeiten und bitten Sie dabei um Ihre Beteiligung: Mit Kritik, Vorschlägen, Zuspruch ...

Das letzte Jahr brachte unter anderem die multilinguale semantische Suche SLUBsemantics und die Einbindung von 200.000 E-Books in den SLUB-Katalog, die Gründung des Dresdner Notfallsverbunds zum Kulturgutschutz, den umfassenden Relaunch unserer Bilddatenbank, neue Liegestühle für die Bibliothekswiese sowie die Installation der ersten öffentlichen Fahrradluftpumpe Dresdens. Für besonderes Engagement und tolle Ideen gebührt vielen KollegInnen und BenutzerInnen herzlicher Dank, nicht zuletzt unseren zahlreichen ehrenamtlichen HelferInnen. Fragen und Anregungen zu unseren Resultaten und Abläufen stets gern per Mail oder direkt an dieser Stelle.

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Schöne Töne. SLUB präsentiert musikalische Wiederentdeckung

Sein Bildnis ist seit 1945 verschollen, von seiner Musik gibt es nur ganz wenige Neuaufnahmen, und seinen Namen kennen nur Spezialisten: den Dresdner Hofkapellmeister Joseph Schuster (1748-1812). Dabei feierte Giuseppe große Opernerfolge in Venedig und Bologna, bevor er in Dresden das Publikum verzauberte. Einige seiner Kompositionen wurden lange Zeit Mozart zugeschrieben.

Aus seinem in der Musikabteilung bewahrten, umfangreichen Nachlass zeigt die SLUB nun einige seiner Kompositionen, die er für die Dresdner Oper, das Schauspielhaus und die Katholische Hofkirche komponiert hat. Einige wie das Lob der Musik  oder autographe Messen können auch bereits digital betrachtet werden. Aber das meiste ist noch zu entdecken (auch ein Foto des verschollenen Porträts). Zur Eröffnung der Ausstellung am 31. Mai, 19 Uhr, sind Sie herzlich eingeladen.

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Bei der SLUB läuft´s! Unsere Teilnahme an der REWE Team Challenge Dresden

Bereits im dritten Jahr in Folge nahm die SLUB an der beliebten Laufveranstaltung „Team Challenge Dresden“ teil. So mischten sich am Abend des 23. Mais 2012 auch wieder 16 Aktive unserer Bibliothek unter die insgesamt 7.684 Läuferinnen und Läufer. Wie schon in den beiden vorangegangen Jahren stellten sich alle Kolleginnen & Kollegen erfolgreich der zu meisternden 5-km-Strecke und kamen wohlbehalten ins Ziel. Im unten stehenden Bild sind die erwartungsfrohen Sportler beim Start am Kulturpalast zu sehen.

 

Mittlerweile ist es schon eine kleine Tradition geworden, dass die Mitarbeiter der SLUB bei diesem tollen Event an den Start gehen und die Bibliothek mal auf eine ganz andere Art präsentieren. Ganz im Sinne der Traditionspflege werden wir auch im kommenden Jahr an der Team Challenge Dresden teilnehmen.

 

SLUB-Team zum Team-Challenge 2012

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Das fehlte noch. SLUB sichert mit "Ex Libris Rosetta" die Langzeitverfügbarkeit digitaler Quellen

Auf dem 101. Deutschen Bibliothekartag in Hamburg haben die SLUB und die Ex Libris Group, der Weltmarktführer im Bereich Softwarelösungen für Bibliotheken, heute einen Vertrag zum Aufbau eines digitalen Langzeitarchivs unterzeichnet. Auf der Grundlage des Systems "Rosetta" und in Zusammenarbeit mit dem Dresdner Zentrum für Informationsdienste und Hochleistungsrechnen (ZIH) werden wir das Archiv für das eigene Haus einrichten und die mandantenfähige Lösung anschließend auf die sächsischen Hochschulbibliotheken erweitern.

Für die SLUB, die allein im letzten Jahr über 3 Millionen Scans produziert hat, stellte sich die Frage der langfristig garantierten Verfügbarkeit ihrer Digitalen Sammlungen mit wachsender Dringlichkeit. Auch für die auf dem sächsischen Dokumenten- und Publikationsserver Qucosa gesammelten Open Access-Publikationen war ein dauerhaft zuverlässiger Zugriff sicherzustellen. Das Projekt erhält eine Anschubfinanzierung aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE).

Langzeitarchivierung bedeutet nicht einfach "zuverlässiges Speichern", sondern die Entwicklung von Strategien und Werkzeugen, die den beständigen, vom Fortschritt der Informationstechnologie verursachten Wandel bewältigen können. Wenn Sie bedenken, welche Informationsträger Sie selbst privat schon haben untergehen sehen - Dias, die Musiccassette, VHS - können Sie ungefähr erahnen, worum es geht.

Die zweifelsfreie Langzeitverfügbarkeit steht leider weit weniger im Blickfeld von Öffentlichkeit und Unterhaltsträgern als die laufende Produktion und Präsentation digitaler Informationen. Sie ist aber keineswegs weniger wichtig. Rosetta bietet mit einem breiten Funktionsumfang und der Beachtung internationaler Standards beste Voraussetzungen, die SLUB auch in dieser Hinsicht professionell in die Zukunft zu führen.

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Die neue Version des SLUB-Katalogs - Ein weiterer Meilenstein in der Bibliotheksentwicklung

Seit heute, 14 Uhr, ist die neue Version des SLUB-Katalogs online. Der neue SLUB-Katalog bietet unter anderem

  • die integrierte multilinguale semantische Suche SLUBsemantics
  • ein Autocomplete (automatische Vervollständigung) für Sucheingaben
  • eine Dropdown-Liste für die wichtigsten Suchkategorien (Titel, Autor u.a.) bereits in der "Einfachen Suche" (womit das Umschalten zur "Erweiterten Suche" noch öfter obsolet wird)
  • Facetten über Checkboxen beliebig an- und auch abwählbar 
  • eine verbesserte Möglichkeit der Einschränkung nach Erscheinungszeiträumen
  • bei weiter wachsendem Inhalt spürbar kürzere Antwortzeiten
  • die Anpassung an das neue Corporate Design der SLUB (dazu demnächst mehr).

Trotz intensiver Bemühungen konnten wir die 65 Mio. digitalen Ressourcen, die über einen externen Index (Primo Central) erschlossen sind (im Wesentlichen sind das lizenzierte Zeitschriftenaufsätze), leider nicht um die neuen Funktionen bereichern. Bis auf weiteres ist der SLUB-Katalog deshalb in zwei Suchräume untergliedert, zwischen denen mit Hilfe von Reitern oberhalb der Trefferliste gewechselt werden kann. Wir führen mit dem Anbieter von Primo Central Gespräche, um unser Ziel des einen Suchschlitzes für alle Medientypen rasch wieder herstellen zu können.

Die neue Version des SLUB-Katalogs entstand in einer engen Entwicklungspartnerschaft aus ExpertInnen der Benutzungs- und der IT-Abteilung (Webdesign, TYPO3, LIBERO-Kenntnisse, Shibboleth u.a.) und dem Dresdner Unternehmen Avantgarde Labs. Allen Beteiligten herzlichen Dank für dieses wegweisende Suchwerkzeug, das wir morgen auf dem Bibliothekartag in Hamburg, der größten Fortbildungsveranstaltung unserer Branche, vorstellen werden.

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