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Archiv: September 2012

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Bibliothek und Forschung. BIS-Sonderheft zur Dresden Summer School 2012

Rechtzeitig zur Dresden Summer School 2012 ist das BIS-Sonderheft Bibliothek und Forschung erschienen. Mit 15 Beiträgen von Wissenschaftlern und Bibliothekaren ist es Fragen der Zukunft von Bibliotheken als Forschungsinfrastruktur gewidmet.

 

Bislang galten reiche historische Sammlungen als Forschungsbibliotheken, wenn sie optimale Bedingungen für die geisteswissenschaftliche Forschung vor Ort boten. Im digitalen Zeitalter sind darüber hinaus neue, innovative Formen der Zusammenarbeit über räumliche und institutionelle Grenzen hinweg möglich. Es entstehen digitale Sammlungen, virtuelle Forschungsumgebungen und Online-Publikationen, die Forscher und Akteure aus unterschiedlichen Disziplinen und Sparten in neuer Qualität und Geschwindigkeit miteinander verbinden.

 

Das neue Heft regt aus verschiedenen Blickwinkeln zu Reflexionen und Diskussionen an. Museen, Archive und Bibliotheken als vernetzte Forschungsinfrastruktur zu begreifen heißt freilich auch: sie in Teilen neu zu erfinden. Die 24 Teilnehmer der Dresden Summer School, großzügig gefördert durch Henry Arnhold, nehmen sich bis zum 12. Oktober Zeit, Ideen zu sammeln und zu diskutieren. Die Summer School ist Bestandteil des DRESDEN.concepts der Exzellenzuniversität Dresden.

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Willkommen in der SLUB! Infos für Erstis und StudienortwechslerInnen

 

Liebe Studierende im Erstsemester und StudienortwechslerInnen,

wenn Sie in Kürze an der Technischen Universität Dresden ihr Studium beginnen, ist das in der TU wie in der SLUB eine der wichtigsten Phasen im ganzen Jahr. Herzlich willkommen in der SLUB, der Sächsischen Landesbibliothek - Staats- und Universitätsbibliothek Dresden! Wir freuen uns, dass Sie hier sind.

Ihre Anmeldung zur Benutzung können Sie bei uns online vorbereiten (Wie das Verfahren insgesamt abläuft, zeigen wir Ihnen auch in einem Kurzfilm). Um Sie dort zu empfangen, wo sie im Rahmen der großen Einführungsveranstaltungen ohnehin sein werden, wird unsere Benutzungsabteilung am 1. , 2. und 4. Oktober eine kleine Außenstelle im Hörsaalzentrum betreiben. Wir stellen dort Benutzerausweise aus, halten gedruckte und elektronische Informationen zum Bibliotheksangebot bereit und beantworten gern Ihre Fragen.

Als Einstieg in die Bibliotheksbenutzung bieten wir vielfältige Kurse und Führungen, eine elektronische Auskunft sowie unmittelbare persönliche Unterstützung an unseren Infopunkten an. Besonders hingewiesen sei auf unsere ca. einstündigen Sonderführungen für Erstsemester, in denen wir mit Ihnen durch die Zentralbibliothek gehen und den SLUB-Katalog mit seinen Selbstbedienungsfunktionen vorstellen. Um besser planen zu können, sind wir für eine elektronische Voranmeldung dankbar.

Die SLUB zählt mit rund 75.000 angemeldeten BenutzerInnen, umfangreichen digitalen Diensten und über 5 Millionen Entleihungen bzw. Volltextzugriffen auf lizenzierte Medien pro Jahr zu den Top five der wissenschaftlichen Bibliotheken in Deutschland. Wir arbeiten  engagiert daran, die Bibliothek täglich noch ein kleines Stückchen besser zu machen. In diesem Blog werden wir Sie in unsere Arbeitsbereiche blicken lassen, auf Neuheiten hinweisen, laut mit Ihnen nachdenken und gern auch produktiv streiten. Helfen Sie uns und beteiligen Sie sich rege mit Fragen, Hinweisen, Kritik, aber selbstverständlich auch gern mit einem motivierenden Lob. Für den Semesterstart wünschen wir Ihnen und allen Dresdner Studierenden viel Erfolg.

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Goobi ist Verein! Anwendergemeinschaft für quelloffene Digitalisierungssoftware schafft professionelle Strukturen

Nachdem wir hier im SLUBlog im April "5 Jahre Goobi an der SLUB" gefeiert und auch sonst gelegentlich über die Entwicklung berichtet hatten, gibt es diese Woche wieder wichtige Neuigkeiten zum Thema. Im Interesse eines verbesserten Rechts- und Investitionsschutzes sowie einer höheren Organisationskraft der Anwendergemeinschaft haben 12 Bibliotheken und Unternehmen aus Deutschland und Österreich am 17. September 2012 in Dresden den Verein „Goobi. Digitalisieren im Verein“ gegründet. Die Eintragung ins Vereinsregister wird vorbereitet, ebenso der Aufbau einer Geschäftsstelle, die unter anderem die gemeinsame Produktwerbung professionalisieren soll. Das Release Management für Goobi wurde in der ersten Mitgliederversammlung an die SLUB vergeben.

 

Als Gründungsmitglieder fungierten die Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz, die Bibliothek der Humboldt-Universität zu Berlin, die SLUB, die Universitätsbibliothek Freiberg, die Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg, die Universitätsbibliothek Kiel, die Oberösterreichische Landesbibliothek, die Württembergische Landesbibliothek, das Georg-Eckert-Institut für internationale Schulbuchforschung sowie die Unternehmen Image Access GmbH, intranda GmbH und Zeutschel GmbH. Weitere Einrichtungen, darunter die Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen, wollen nach Abschluss noch notwendiger hausinterner Abstimmungen kurzfristig dem Verein beitreten.

 

Die Software-Suite Goobi zur Produktion und Präsentation von Digitalisaten wird in rund 30 deutschen Bibliotheken eingesetzt und findet auch im Ausland zunehmend Verbreitung. Sie ist quelloffen, plattformunabhängig und bietet dank der Unterstützung namhafter Firmen für jede Betriebsgröße überzeugende Lösungen.

 

Satzungsgemäß können alle juristischen und natürlichen Personen Vereinsmitglied werden, die sich der Verbreitung von Kenntnissen zur Digitalisierung und Langzeitverfügbarkeit von digitalem Kulturgut sowie der Förderung der kooperativ entwickelten, quelloffenen Software Goobi verbunden fühlen. Der Vorstand lädt herzlich zum Vereinsbeitritt ein. Weitere Informationen vermitteln wir gern über unser Kontaktformular oder direkt unter achim.bonte@slub-dresden.de

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Luthers Lieder - Eine Einladung

Ausstellungseröffnung am 22.09.2012, 19 Uhr

 

Mit Martin Luther begann die Neuzeit in Europa. Es ist unglaublich, wie viele Spuren dieser Mönch aus Mitteldeutschland hinterlassen hat. Die SLUB besitzt einen großen Schatz an Handschriften und Drucken von seiner Hand. Als Beitrag zur Lutherdekade, die 2017 in das große Reformationsjubiläum mündet, ist das Jahr 2012 der Musik und besonders Luthers Liedern gewidmet.

 

Mehr als 30 Lieder hat er geschaffen, "Vom Himmel hoch, da komm ich her" oder "Eine feste Burg ist unser Gott" sind Klassiker bis heute. Mit dem Dresdner Bachchor wird die Ausstellung der SLUB am Samstag, dem 22. September, 19 Uhr im Vortragssaal eröffnet. Herzlich Willkommen!

 

Die Illustration für unser Ausstellungplakat stammt von Egbert Herfurth aus dem Buch: Eine feste Burg: Luthers Lieder. - Leipzig; Faber & Faber, 2008.

 

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Das Archiv der Fotografen in der Deutschen Fotothek. Zukunft für Fotografenarchive

Am 1. September 2012 hat das ‚Archiv der Fotografen’ in der Deutschen Fotothek seine Tätigkeit aufgenommen und übernimmt Verantwortung für die Erhaltung und Präsentation fotografischer Werke und Nachlässe als Teil unseres visuellen Erbes.

 

Die Deutsche Fotothek ist Ansprechpartner für Fotografen und ihre Nachfahren, für Institutionen und Museen, für Wissenschaft und Bilder-Suchende. Sie bewahrt und aktiviert Fotografenarchive oder vermittelt diese in Kooperation mit weiteren fotografischen Institutionen an geeignete Standorte.

 

Das virtuelle ‚Archiv der Fotografen’ macht die Lebenswerke bedeutender deutscher oder in Deutschland arbeitender Fotografen anschaulich sichtbar und trägt zur Vermittlung der Vielfalt und Bedeutung deutscher Fotografie bei.

 

Unter www.deutschefotothek.de sind jetzt die Werke der ersten 18 Fotografen in repräsentativer Auswahl zu sehen, darunter beispielsweise Heinz Hajek-Halke, Herbert List und Leonore Mau.

 

Fotografenarchive – Schützenswertes Kulturgut


Die Fotografie ist eine der wesentlichen medialen Errungenschaften unserer Gesellschaft. Als Medium der Kommunikation, der Dokumentation und des künstlerischen Ausdrucks – und damit als essentieller Bestandteil unseres kulturellen Gedächtnisses – ist sie von größter Bedeutung.


Die Fotografie ist aber auch ein von Verlust bedrohtes Kulturgut: Das klassische Archiv, in dem Negative, Diapositive und fotografische Abzüge auf Abruf bereitstehen, verliert vielerorts seine Funktion. Festplatten und Datenbanken treten an seine Stelle, das Pixel ersetzt das Korn.


Angesichts dieses weit reichenden Medienwandels von der analogen zur digitalen Fotografie gehört die Erhaltung der über 150jährigen Geschichte des Mediums zu den wichtigsten Aufgaben der Fotogeschichte.


Dieser schon 2006 von Prof. F.C. Gundlach eindringlich formulierten Herausforderung haben sich die Deutsche Fotothek in der SLUB Dresden und die Stiftung F.C. Gundlach gemeinsam mit weiteren Partnern gestellt. Mit dem ‚Archiv der Fotografen’ in der Deutschen Fotothek haben sie eine Institution geschaffen, welche – als strategischer Partner fotografischer Institutionen und Verbünde wie dem Netzwerk Fotoarchive e. V. – die Erhaltung, fachgerechte Archivierung und Präsentation fotografischer Werke und Nachlässe koordiniert. Ausrichtung, Qualitätssicherung und Transparenz werden von einem Fachgremium gewährleistet.


Beraten und Vermitteln, Sammeln und Erhalten, Aufarbeiten und Präsentieren werden somit als Einheit verstanden.


Gegründet 1924 bietet die Deutsche Fotothek als kulturgeschichtliches Universalarchiv ein vielfältiges Themenspektrum mit Sammelschwerpunkten in den Bereichen Fotografiegeschichte, Kunst, Architektur und Technikgeschichte. Die Deutsche Fotothek ist als Einrichtung der SLUB Dresden an eines der drei deutschen Digitalisierungszentren angebunden und verfügt über eine exzellente IT-Infrastruktur.


Findet das ‚Archiv der Fotografen’ breite Akzeptanz und Unterstützung bei Fotografen, Institutionen, Verbänden, Unternehmen und in der Öffentlichkeit, so kann und wird sich die Deutsche Fotothek zu einem Kompetenzzentrum entfalten, dessen zentrale und dezentrale Sammlungstätigkeit unter einem virtuellen Dach gebündelt wird.

 

Kontakt:

 

 

Dr. Jens Bove
Leiter Deutsche Fotothek
Sächsische Landesbibliothek ─ Staats- und Universitätsbibliothek Dresden (SLUB)
E-mail: jens.bove@slub-dresden.de
www.deutschefotothek.de

 

 

Sebastian Lux
Geschäftsführer Stiftung F.C. Gundlach
Stiftung F.C. Gundlach
E-mail: lux@fcgundlach.de
www.stiftungfcgundlach.de

 

 

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