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Archiv: April 2013

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Swing up your life! - Heute ist der Welttag des Jazz

Zum zweiten Mal wird dieses Jahr am 30. April der „Internationale Tag des Jazz“ gefeiert. Jazz ist mehr als eine musikalische Schublade, Jazz ist Lebensgefühl, wie Duke Ellingtons berühmter Titel „It don't mean a thing if it ain't got that swing“ andeutet. Die UNESCO würdigt heute „eine Musikform, die in mehr als 100 Jahren zu einer universellen Sprache für Freiheit, Individualität und Vielfalt geworden ist.“

 

Wir nehmen den heutigen Tag gerne zum Anlass, um besonders auf unseren historisch gewachsenen Tonträger-Bestand hinzuweisen. Gerade hier zeigt sich vor allem die internationale Bandbreite des Genres. Im Freihand-Bestand der SLUB Mediathek (Zentralbibliothek, Ebene -1) finden Sie eine umfassende Auswahl an „Klassikern“ von Armstrong bis Zawinul. Darüber hinaus bleiben wir am Puls der Zeit und erweitern unsere Sammlung ständig um junge Künstlerinnen und Künstler wie Efrat Alony, Pablo Held oder etwa die Band Mostly Other People Do The Killing. Auch viele lokale aber ebenso international agierende Jazzgrößen wie Uschi Brüning, Ernst-Ludwig Petrowsky und Günter "Baby" Sommer sind in unseren Beständen vertreten sowie Tonträger der im vergangenen Jahr wiederentdeckten Musikerinnen Jutta Hipp und Inge Brandenburg, die beide aus Leipzig stammten.

 

Besonders für Liebhaber der schwarzen Scheibe lohnt ein Blick in unsere Kataloge. Denn wir verfügen über eine stattliche Anzahl an Schallplatten von Ostblock-Labels wie Amiga, Supraphon und der kubanischen Plattenfirma EGREM.  Die gerade auf CD wiederveröffentlichten Amiga-Jazz-Alben, etwa des Sinti-Swing-Quintetts, stehen ebenfalls in unserem Freihand-Bestand.

 

Wenn Sie also Ihren Jazz-Horizont erweitern möchten oder möglicherweise in einer Lernpause etwas Swing brauchen … Besuchen Sie uns im ersten Untergeschoss der Zentralbibliothek und „jazz“en Sie in unseren Katalogen!

 

 

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Grüße aus Hamburg - Unterstützer für Studie gesucht

Hallo liebe Dresdener Studenten/innen,

wisst ihr eigentlich, wie gut ihr es habt? Seit Oktober 2011 könnt ihr als Nutzer mit der sogenannten kundengesteuerten Erwerbung den Bestand der SLUB maßgeblich mit gestalten, dies wird auch Patron-Driven-Acquisition genannt. Damit können die Bibliotheken in Hamburg leider nicht mithalten und somit komme ich zu meinem Anliegen.

 

Ich studiere im 6. Semester Bibliotheks-und Informationsmanagement an der HAW Hamburg und habe mir für meine Bachelorarbeit genau dieses Erwerbungssystem als Thema ausgesucht. Um dieses neue System, welches übrigens in Deutschland bis jetzt nur an sehr wenigen Bibliotheken erprobt oder eingeführt wurde, untersuchen zu können, möchte ich eine Studie bei euch in der SLUB Dresden durchführen.

 

In der Zeit vom 11.05.13 bis zum 07.06.13 werde ich deshalb regelmäßig von 08.30 bis 19.30 Uhr in der Bibliothek sein, um euch als Teilnehmer/innen zu gewinnen und natürlich um zu forschen. Für euch würde das konkret bedeuten, während meiner Untersuchung hättet ihr meine ungeteilte Aufmerksamkeit und Haribos Beste, zudem helft ihr mir ganz nebenbei Erkenntnisse auf diesem neuen Gebiet zu gewinnen. Unter allen Teilnehmer/innen wird außerdem ein Acribit-Gutschein verlost. (Der Rechtsweg ist wie immer ausgeschlossen.)

 

Also habt ihr Lust und Zeit mich bei meiner Forschung zu unterstützen? Dann schreibt mir einfach eine Mail mit euren Kontaktdaten und verfügbare Zeiten an lisamaria.geisler@haw-hamburg.de , dann können wir die Einzelheiten persönlich besprechen.

 

Ich würde mich sehr über eure Teilnahme freuen und bin schon gespannt auf die Forschungsergebnisse.

 

In diesem Sinne, sonnige Grüße aus Hamburg
wünscht Lisa Maria Geisler

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Jetzt wird‘s spannend! Ihre Stimme für den Namen der Lounge in Ebene 0

Kompliment: Total überrascht von der hohen Beteiligung und begeistert von Ihren guten Ideen/Namensvorschlägen/interessanten Wortschöpfungen und philosophischen Anmerkungen dazu, haben wir hier im BLOG in den letzten Tagen Ihre (100) Kommentare verfolgt und die Inhalte akribisch erfasst.

 

 

Insgesamt haben wir 102 Namensvorschläge aufgelistet, zum Teil auch von Mitarbeitern der SLUB. Auf Grund der Fülle der Vorschläge und ihrer mehr oder weniger guten Eignung (es muss ja auch leicht über die Lippen gehen), wurden zunächst 30 Namensvorschläge ausgewählt und in einer ersten Runde den SLUB-Mitarbeitern zur online-Abstimmung angeboten. 113 Mitarbeiter haben sich an der Abstimmung beteiligt. Sie zeigt ein erstes Meinungsbild und ist zugleich Grundlage für die Abstimmung, die Sie  - liebe LeserInnen – jetzt online vornehmen dürfen. Die zehn beliebtesten Namen aus der Mitarbeiterumfrage + fünf weitere, die hier im BLOG am Wochenende noch eingegangen sind und von denen wir glauben, dass sie Potential haben, stehen Ihnen zur Abstimmung bereit.

 

Sie haben nur eine Stimme und mit ihr können Sie die Namensgebung der Lounge unmittelbar mit beeinflussen. Geben Sie Ihr Votum bitte bis zum 29. April online ab. Mit diesem zweiten Meinungsbild werden wir den zukünftigen Namen der Lounge weiter eingrenzen oder bestenfalls bestätigen. Die endgültige Wahl des Namens bleibt der SLUB vorbehalten.

 

Am 30. April ist es dann soweit, dann werden wir Ihnen hier im BLOG den Namen der Lounge bekanntgeben und die drei beliebtesten Namen vorstellen. Wie bereits erwähnt, erhalten die kreativen Köpfe hinter diesen Namen jeweils einen Liegestuhl als Preis. Es lohnt sich also!

 
Wählen Sie jetzt Ihren Favoriten unter: http://slub.invote.de/64261

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Der Begriff Nachhaltigkeit wird 300 – wie altes Wissen neu entdeckt wird

Ein Wort geht um die Welt, titelt DIE ZEIT ihren aktuellen Beitrag zum 300. Geburtstag des Begriffs Nachhaltigkeit. Als sustainable development ist der Begriff heute in der Politik allgegenwärtig. Die TU Bergakademie Freiberg feiert deshalb am 24. April den sächsischen Oberberghauptmann Hans Carl von Carlowitz, der vor genau 300 Jahren forderte, so den „Anbau des Holtzes anzustellen / daß es eine continuirliche beständige und nachhaltende Nutzung gebe, weiln es eine unentberliche Sache ist…“ Dieser Nebensatz über die nachhaltende Nutzung für eine vorsorgende Waldwirtschaft hat den dicken Folianten über die Ökonomie der Waldkultur, die Sylvicultura oeconomica, berühmt gemacht.

 

nachhaltende Nutzung“, Sylvicultura oeconomica, Leipzig 1713, S. 105

 

Das in Leipzig 1713 gedruckte Buch mit der berühmten Seite 105 hat die SLUB nach dem Exemplar der 1816 gegründeten Forstakademie Tharandt, digitalisiert. Heinrich Cotta hatte die Forsthochschule zur Lehre der Waldwirtschaft ins Leben gerufen. Heute pflegt am gleichen Ort die Fakultät Umweltwissenschaften der TU Dresden die Profillinie Nachhaltige Entwicklung und Wertschöpfung im ländlichen Raum: Rohstoffe und Energie aus dem Wald.

 

Gegen die Erkenntnis über den notwendigen Ausgleich zwischen Ökonomie und Ökologie made in Germany wurde seither oft verstoßen. Aufgabe der Bibliotheken ist es, die Erkenntnisse und Irrtümer der Welt präsent zu halten. Dank Digitalisierung und nachfolgender Volltextgenerierung werden in der Zukunft alle historischen Bücher originalgetreu durchsuchbar sein. Auch das ist ein Beitrag zur nachhaltenden Nutzung.    

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Abtauchen ins Deep Web

Im Wikipedia-Artikel zum Lemma Deep Web ist zu lesen, dass es sich bei diesem Phänomen um das im Vergleich zum Surface Web bis zu 550 mal größere unsichtbare, mit herkömmlichen Suchmaschinen nicht navigable, also versteckte Internet handelt. Gerade dieses Web, das sich aufteilt in verschiedene Unterformen, ist es aber, in dem sich ein Großteil der qualitativ hochwertigen Ressourcen unserer digitalen Welt angesammelt hat. Selbst wenn immer mehr Anbieter von digitalen Volltexten dazu übergehen, ihre Ressourcen auch für Internet-Suchmaschinen wie Google zumindest auffindbar (wenn auch nicht frei zugreifbar) zu machen, ist das tiefe, schwer ergründbare Netz noch immer riesengroß.

Um in dieses Netz der Informationen einzutauchen, sind besondere Suchmaschinen nötig, die meistens von den Anbietern der entsprechenden Inhalte zur Verfügung gestellt werden und die spezifische Suchstrategien ermöglichen - aber auch oft spezifische Kenntnisse und Fertigkeiten von den Benutzern abfordern. Auch unser SLUB-Katalog ist ein Instrument, mit dessen Hilfe man ins Deep Web gelangt: Mit seiner Hilfe können Sie beispielsweise Aufsätze, die das Thema "decompression illness" - also die Taucherkrankheit - behandeln, durch Eingabe einiger relevanter Stichwörter auffinden, und zwar sogar dann, wenn sich diese Stichwörter irgendwo im Aufsatztext verstecken. Eine Vielzahl der von der SLUB Dresden lizenzierten - das heißt nicht frei zugänglichen - digitalen Ressourcen sind auf diese Weise im SLUB-Katalog volltextindexiert erschlossen.

Was bisher den Algorithmen unserer Suchmaschine verborgen blieb, sind Volltext-Inhalte in traditionellen CD-ROM- oder DVD-Datenbanken. Zwar bieten wir seit langer Zeit auf der Grundlage einer eigens entwickelten Technologie "Databases on Demand (DBoD) den Fernzugriff auf lizenzierte CD-ROM-Datenbanken an - für entsprechend berechtigte Nutzer (Angehörige der TU Dresden) sogar vom heimischen Rechner oder vom mobilen Endgerät aus. Bis heute mussten die Nutzer dieser Ressourcen jedoch mindestens zwei Dinge wissen, nämlich 1.) dass sie existieren und 2.) in welcher Datenbank sie enthalten sind. Wenn man bislang also z.B. die DIN-Norm EN 1972 suchte, die sicherheitstechnische Anfordungen für Tauchzubehör und Schnorchel definiert, musste man wissen, dass die SLUB eine Datenbank namens Perinorm anbietet, diese Datenbank im SLUB-Katalog auffinden, sie starten um dann innerhalb der Datenbank nach der Norm mithilfe der "Dokumentnummer" oder entsprechender Stichworte zu suchen.

Suchen Sie direkt im Katalog

Ab heute ist dies nicht mehr nötig. Ab heute können Sie die Norm DIN EN 1972 oder ein Stichwort wie Schnorchel direkt im Suchfeld auf unserer Webseite eingeben und daraufhin ohne Umweg zu dem gewünschten Dokument gelangen:

Ein Klick auf "Datenbank starten" leitet Sie augenblicklich zum entsprechenden Dokument in Perinorm. Oder besser fast augenblicklich, denn der Startknopf ruft ein Java-Applet auf, das die Datenbank mit kleiner Ladeverzögerung öffnet. Ein kleiner Tipp: Wenn Sie für Ihre Suchanfrage zu viele Treffer erzielen, schränken Sie die Suche am besten nachträglich ein. Sucht man nach der Schnorchelnorm z.B nur mit dem Begriff Schnorchel, ist die Trefferliste sehr viel länger als im Screenshot oben. Dann lassen sich die gewünschten Normen von den in dieser Suche nicht gewünschten Buchpublikationen wie Tauchen für Einsteiger u.a. mithilfe der Facetten Thema ("DIN-Norm") oder Urheber ("DIN Deutsches Institut für Normung e.V."), aber auch Medientyp ("Datenbank") zuverlässig trennen.

Möglich ist die direkte Katalogsuche nach Einzeldokumenten und deren Inhalten durch die innovative und übrigens einzigartige Volltextindexierung von Datenbanken auf physischen Trägern im SLUB-Katalog. Diese Technologie wurde in unserem Projekt DBoD-Tiefenerschließung entwickelt und steht in Kürze auch allen institutionellen Anwendern der DBoD-Lösung zur Verfügung. Zum Start sind neben der wichtigen Ressource Perinorm folgende Datenbanken in die Volltextsuche einbezogen:

  • die Datenbank der Datenbanken - unser Datenbank-Infosystem DBIS;
  • video2brain, keine CD-ROM-Datenbank, sondern eine Online-Sammlung von über 800 Lehr- und Trainingsvideos aus den Bereichen Informatik, Business, Lifestyle, Bildbearbeitung, Fotografie und Webdesign;
  • Statistisches Jahrbuch Sachsen, und zwar vorerst die erste CD über die Jahre 1833-1855.

Weitere Datenbanken folgen schrittweise. Über CD-ROM- und DVD-Datenbanken hinaus werden wir in Zukunft auch die Dokumente in unserem Open-Access-Dokumentenserver Qucosa, unserer eigenen Digitalisate, sofern sie als Textdokumente in den Digitalen Sammlungen vorliegen, sowie Online-Datenbanken und ähnliche Ressourcen volltextindexieren.

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