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SLUBlog

Archiv: Juli 2013

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Datenspeicherung für die Ewigkeit – ein Thema im neuen BIS-Magazin

Was im Fall von NSA (National Security Agency) weltweit für Aufregung sorgt, ist für digitale Bibliotheken und Online-Services unerlässlich. Digital produzierte Informationen wie eBooks und eJournals oder Digitalisate von analogen Quellen wie Büchern, Fotos, Musik- und Videoaufnahmen sollen den Nutzern von Bibliotheken auf lange Zeit zugänglich sein. Die Datenspeicherung und Sicherung stellt eine große Herausforderung dar. Wie die SLUB diese Herausforderung annimmt, lesen sie unter anderem in der neuen Ausgabe von BIS - Das Magazin der Bibliotheken in Sachsen.

 

Darüber hinaus berichtet die SLUB auch zu den Themen Zeitungsdigitalisierung, maschinelle Tiefenerschließung im SLUB-Katalog, Restitution von Beständen sowie die Auswirkungen des Hochwassers auf sächsische Bibliotheken. Was passiert sonst noch in Sachsens Bibliotheken? Hier geht es zum Inhaltsverzeichnis des Heftes.

 

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Zweitausendundeine E-Dissertation der TUD auf Qucosa

... 1999 ... 2000 ... 2001 ... So viele Doktorarbeiten der TU Dresden wurden bis Juli 2013 auf Qucosa veröffentlicht. Anlässlich dieses Meilensteins trafen wir kürzlich drei frischgebackene Doktorinnen und Doktoren in der Hochschulschriftenstelle. Uns interessierte vor allem, welche Erfahrungen sie mit der Veröffentlichung gemacht, und welche Verbesserungsideen und Anregungen sie für uns haben. Das Fazit vorweg: Es waren zwei spannende Stunden – ein guter Erfahrungsaustausch zwischen Forscherinnen und uns Bibliothekaren. Und der Beweis: Hinter jeder Open Access-Publikation auf Qucosa steckt ein Gesicht und mehr als eine Geschichte.

 

 

Karin Potthast, wissenschaftliche Mitarbeiterin der Professur für Bodenkunde und Bodenschutz, schilderte ihre Erfahrungen mit einer kumulativen Dissertation – eine besondere Herausforderung für Onlineveröffentlichungen auf Hochschulschriftenservern. Trotz rechtlicher Hürden plädiert sie für die Open Access-Veröffentlichung: "Ich habe selbst von der freien Verfügbarkeit wissenschaftlicher Arbeiten profitiert. Das möchte ich gern zurückgeben. Um ehrlich zu sein habe ich die elektronische Veröffentlichung nie hinterfragt – das war eine Selbstverständlichkeit! Auch die Kosten sind natürlich ein Faktor." In der Regel müssen bei elektronischer Veröffentlichung weniger oder gar keine Druckexemplare in der SLUB eingereicht werden.

 

Die hohen Kosten für gedruckte Exemplare haben auch Angelika Weirauch zu einer Onlineveröffentlichung bewogen. Sie promovierte als externe Doktorandin an der Fakultät Erziehungswissenschaften. Ihre Dissertation umfasst etwa 500 Seiten – statt fünf Büchern musste sie dank Qucosa kein einziges abgeben. Angelika Weirauch stimmt zu: "Wer selbst viele freie Quellen nutzt, möchte Gleiches auch gern für den wissenschaftlichen Nachwuchs tun." Da die Quellenlage in ihrem Forschungsfeld überschaubar war, sei es umso wichtiger, mit ihrer Arbeit nun eine frei verfügbare Quelle für alle Interessierten zu bieten.

 

Robert Brückner, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Angewandte Photophysik, berichtete: "Meine Doktorarbeit mit Qucosa online zu veröffentlichen ging schnell und war unkompliziert". Leider hätte er bis zuletzt Qucosa als offiziellen Publikationsserver der TU Dresden nicht wahrgenommen.

 

Da es in den deutschsprachigen Ländern eine Publikationspflicht für Dissertationen gibt, wartet die Veröffentlichung am Ende eines jeden Promotionsmarathons, so die Regel. Dabei ist die Art zu veröffentlichen bis heute stark von den Fachkulturen geprägt. Das Spektrum reicht an der TU Dresden von konsequenter Veröffentlichung in Form eines gedruckten Buches bis zur dominierenden elektronischen Veröffentlichung in den Naturwissenschaften, insbesondere im Fachbereich Physik. Die 15 verschiedenen Promotionsordnungen der Fakultäten regeln den Rahmen: Publikationsmöglichkeiten, Art und Umfang. Die Hochschulschriftenstelle der SLUB berät vor der Veröffentlichung auch bei der Wahl des für die eigenen Ziele strategisch besten Veröffentlichungswegs.

 

Warum können auf Qucosa nur ungeschützte PDF-Dateien veröffentlicht werden – ohne Schutz vor Kopieren, Bearbeiten, Neuzusammenstellung oder ein Passwort? Grund sind die Anforderungen der digitalen Langzeitarchivierung: Damit die auf Qucosa gespeicherten Doktorarbeiten auch in 50 Jahren noch lesbar sind, müssen ggf. automatisierte Formatkonversionen vorgenommen werden. Möglich ist dies aber nur, wenn keinerlei Bearbeitungsschutz vorliegt. Doch keine Sorge: Auch ohne technische Schutzmaßnahmen (welche im Übrigen auch umgangen werden können) ist die Integrität Ihrer Arbeit gewahrt. Das Urheberrechtsgesetz sowie die "gute wissenschaftliche Praxis" definieren generell, wie Publikationen genutzt und zitiert werden dürfen – und diese Regeln gelten für Open Access-Veröffentlichungen wie für tradierte Publikationsformen gleichermaßen.

 

Zum Schluss eine gute Nachricht für alle, deren Promotion schon ein paar Jahre zurück liegt: Auch nachträglich ist die elektronische Veröffentlichung auf Qucosa in den allermeisten Fällen möglich. Wenn Sie Interesse haben, sprechen Sie uns an!

 

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Genug GeSTADTRADELt?

In Dresden wurde vom 17.06. bis 07.07.2013 wieder geSTADTRADELt. Die SLUB beteiligte sich zum zweiten Mal mit einem Team an dieser Aktion des Klima-Bündnis.

 

Seit Dienstag liegt nun das offizielle Endergebnis vor.

Die 37 Radler im Team SLUB platzierten sich mit 7295 km auf Rang 36. Mit über 4400 anderen Dresdner Radlerinnen und Radlern fuhren wir sagenhafte 1.044.142 km ein! Das Ziel die Millionenmarke zu knacken, ist geschafft.

 

Dresden belegt mit diesem Ergebnis derzeit den Spitzenplatz. Bis 30. September läuft die Aktion noch bundesweit. Bleibt zu hoffen, dass uns niemand mehr einholt.

 

Zum Schluss noch ein großes Dankeschön an alle, die sich im Team SLUB Dresden an dieser Aktion beteiligt haben.

 

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"Turning invisible pages"

Über die digitalisierten Illustrierten Magazine der Klassischen Moderne berichtet in der aktuellen Ausgabe das Onlinemagazin sisterMAG - in deutscher und englischer Version.

 

 

Das Informations- und Forschungsportal zur illustrierten Presse ist seit Dezember 2012 online: Das Digitalisierungsprojekt der SLUB in Kooperation mit dem Kommunikationswissenschaftler Professor Patrick Rössler (Universität Erfurt) wurde von der Deutschen Forschungsgemeinschaft, der Deutschen Nationalbibliothek sowie der Axel Springer AG als Rechtsnachfolgerin der älteren Ullstein-Presse unterstützt.

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Neue App des Dresden Science Calendar

Mehr als 150 Veranstaltungen von über 50 wissenschaftlichen Dresdner Einrichtungen präsentiert der Dresden Science Calendar nun auch mobil als App bei Google Play und iTunes App Store. Der Terminplaner fürs Smartphone zeigt viele öffentliche wissenschaftliche Vorträge, Kongresse und Veranstaltungen der Forschungseinrichtungen in Dresden und Umland an und unterstützt damit die interdisziplinäre Forschung.
via DRESDEN-concept.de

Kommentare

Winckelmann in Rundfunk und Fe...
16.12.2017 11:17
ad rem Winkelmann
11.12.2017 11:53
@Klimaanlage?
11.12.2017 08:40
Zukunft
08.12.2017 14:52
Zukunft? 2
08.12.2017 13:29

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