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Archiv: Dezember 2013

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1914-2014 – Annäherung an ein schwieriges Jubiläumsjahr

Im Jahr 1914 stellte sich der expressionistische Künstler Ludwig Meidner (1884-1966) mit apokalyptischen Visionen gegen die Kriegsbegeisterung vieler Intellektueller und Künstler. In Dresden ließ er seine futuristischen Zeichnungen im modernen Lichtdruckverfahren vervielfältigen. Dabei wurde der jüdische Künstler durch seinen Mäzen, den Dresdner Kamerafabrikanten Franz Kochmann, unterstützt.

 

Bis zum 19. Januar ist in der Städtischen Galerie Dresden die Ausstellung "Das Jahr 1914. Ludwig Meidner in Dresden" zu sehen. Ausgestellt sind darin seine Großstadtbilder ebenso wie seine Porträts expressionistischer Künstler und Dichter aus insgesamt 30 Museen. Aus der SLUB stammen einige von ihm illustrierte Bücher und Zeitschriften wie das programmatische Journal "Das neue Pathos" und die Wochenschrift "Die Aktion".

 

Mit dem Ersten Weltkrieg begann ein Jahrhundert vernichtender Kriege und Ideologien. "Sie waren reich gekleidet, übersatt und müde … Sie waren leidend und wussten nicht warum", schrieb Meidner in seinen Dresdner Erinnerungen. 1938 wurden 84 seiner Werke als "entartete Kunst" aus öffentlichen Sammlungen entfernt, er überlebte im Londoner Exil.

 

     

Futuristisch, expressiv –                                Meidners Dresdner Mappe „Krieg“ 1914
die Dresdner Alaunstraße 1914

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Frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr

Frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr wünschen Ihnen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Sächsischen Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden.

 

Wir danken für Ihren Besuch, Ihre Ideen und Ihre Unterstützung.

 

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"Rienzi"-Restaurierung – ein schöner Schluss des Wagner-Jahres

Dreieinhalb Wochen nach unserem Blogpost ist Boris Gruhls Buchprojekt "Von Adam bis Zobel", das den selbst erlebten Wagner-Sängerinnen und ‑sängern gewidmet ist, durch Crowdfunding finanziert. Nicht minder erfreulich geht das Richard-Wagner-Jubiläumsjahr für die SLUB zu Ende. Dank einer großherzigen Buchpatin konnte die Restaurierung des Erstdrucks der "Rienzi"-Partitur in Auftrag gegeben werden, einer der wichtigsten Wagner-Quellen des Hauses. Ihre Bedeutung liegt auf der Hand: Zum einen bestand die 1844 auf Wagners Kosten im Lithographieverfahren hergestellte Auflage aus lediglich 25 Exemplaren. Zum anderen weist das Wagner-Werkverzeichnis unter WWV 49 ("Rienzi") nur fünf vollständig erhaltene Exemplare nach. Schließlich ist das Partiturautograph, das in Sachen Quellenwert wohl die letzte Instanz wäre, seit dem Zweiten Weltkrieg verschollen. (Es hatte sich seit 1939 im Besitz von Hitler befunden.)

 

Für Wagners Werdegang war "Rienzi" von großer Bedeutung, handelte es sich doch quasi um die Eintrittskarte nach Dresden. In Paris, wo der Komponist seit 1839 ein notvolles Leben geführt hatte, erfuhr er 1841, dass das Dresdner Hoftheater die in der französischen Metropole entstandene Oper angenommen habe. Die Ernennung zum königlich sächsischen Kapellmeister am 2. Februar 1843 hatte Wagner vor allem dem Uraufführungstriumph vom 20. Oktober 1842 zu verdanken. Insofern schließt die "Rienzi"-Restaurierung auch einen Kreis.

 

 

Bild: Das berühmte Marschthema der "Rienzi"-Ouvertüre in der zum Uraufführungsmaterial zählenden ersten Oboenstimme (SLUB-Signatur: Mus.5876-F-508)

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Veränderte Öffnungszeiten zum Jahreswechsel 2013/14

Bitte beachten Sie die veränderten Öffnungszeiten unserer Bibliotheken zwischen 23. Dezember 2013 und 3. Januar 2014. Insbesondere die Zweigbibliotheken Erziehungswissenschaften, Forstwesen und Medizin bleiben in dieser Zeit geschlossen.

 

Alle Öffnungszeiten für den Jahreswechsel bieten wir Ihnen auf einen Blick als PDF.

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Umbauarbeiten in der Zentralbibliothek am Dienstag und Mittwoch

Am Dienstag und am Mittwoch kann es im Bereich der Ausleih- und Anmeldetheke in der Zentralbibliothek zu Lärmbelästigungen kommen. Wir bitten dafür um Verständnis.

 

Dieser Thekenbereich gehört zu den meistgenutzten Arbeitsflächen der Bibliothek und wird regelmäßig erneuert. Täglich verbuchen unsere MitarbeiterInnen dort tausende Bücher und andere Medien. Erneuern werden die Tischler nicht nur die Oberflächen der langen Theke. Wir modernisieren zugleich die Sicherungs- und Entsicherungsgeräte, um die Verbuchung weiter zu vereinfachen.

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