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Archiv: Januar 2014

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Empfehlung: International Science 2.0 Conference

Vom 26. bis 27. März 2014 öffnen sich zum ersten Mal die Pforten der International Science 2.0 Conference. Die SLUB ist seit 2013 Mitglied in dem Forschungsverbund. In Hamburg treffen sich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus zahlreichen Disziplinen, wie Sozialwissenschaften, Geisteswissenschaften, Biowissenschaften, Medienwissenschaft und Kommunikationswissenschaft, um gemeinsam mit Praktikern aus wissenschaftlichen Bibliotheken den Fragen nachzugehen: Wie verändert das Internet den Arbeitsalltag von Forschenden? Welche Folgen hat verändertes Forschungs- und Publikationsverhalten für wissenschaftliche Infrastrukturen?

 

Folgende international renommierte Vortragende werden zum Thema Science 2.0 sprechen:

  • Jean-Claude Burgelman, European Commission, DG Research & Innovation, Head of Unit A.6: Science Policy, Foresight and Data
  • Prof. Dr. Michael Granitzer, Institut für Medieninformatik, Universität Passau, Deutschland
  • Prof. Dr. Denis Helic, Institut für Wissenstechnologien, Technische Universität Graz, Österreich
  • Rene König, Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse, Karlsruhe Institute of Technology, Deutschland
  • Prof. David Nicholas, CIBER Research Ltd., UK
  • Dr. Marco Pistore, Foundation Bruno Kessler, Trento, Italien
  • Celina Ramjoué, Head of Sector “Open Access to Scientific Publications and Data”, European Commission
  • Dr. Urs Schoepflin, Max Planck Institut für Wissenschaftsgeschichte, Deutschland
  • Prof. Ralph Schröder, Oxford Internet Institute, University of Oxford, UK
  • Prof. Ursula Schulz, Hochschule der Angewandten Wissenschaften Hamburg, Deutschland
  • Prof. Paweł Szczęsny, Biowissenschaften, Universität Warschau, Polnische Akademie der Wissenschaften, Polen

 

Neben den Vorträgen werden in interaktiven Sessions Mitglieder aus dem Leibniz-Bibliotheksverbund Goportis und dem Leibniz-Forschungsverbund Science 2.0 ihre Forschungsergebnisse vorstellen und diskutieren. Registrieren Sie sich jetzt für die Tagung zum Early-Bird-Tarif: www.science20-conference.de/registration!


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Von Bücherbahnhöfen zu Digitalisierungsrobotern – Absolventen blicken hinter die Kulissen der SLUB

Es ist Prüfungszeit und täglich strömen Tausende Studierende in die SLUB, um zu lernen und zu arbeiten. Am kommenden Freitag werden sich jedoch einige Besucherinnen und Besucher dazu gesellen, die Prüfungen und Hausarbeiten schon hinter sich gelassen haben. Entspannt und ohne Leistungsdruck kommen Mitglieder des TUD-Absolventennetzwerks in die Bibliothek, um einen Blick hinter die Kulissen zu werfen.

 

Im Rahmen der erfolgreichen Veranstaltungsreihe Absol(E)vent führen Manuela Queitsch und Simone Georgi – als Bibliotheksmitarbeiterinnen sind sie gleichzeitig Absolventinnen der TUD – durch Buchmuseum, geschlossene Magazine und Digitalisierungszentrum. Vom ältesten Schriftstück, dem sumerischen Tonkegel, bis zu aktuellen Onlineangeboten wie den Adressbüchern der Stadt Dresden, können die Teilnehmer viel entdecken. Ob es da die eine oder andere Geschichten über ihre Bibliothek zu Studienzeiten auszutauschen gibt?

 

Einige Restplätze gibt es noch, bei Interesse wird um Anmeldung gebeten unter: absolventen@mailbox.tu-dresden.de

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Dede Korkut: digital, im Buchmuseum und als Musiktheater in Hellerau

Die in arabischer Schrift geschriebene Handschrift des Autors und Barden Dede Korkut "Kitab-i Dedes Korkut - Mscr.Dresd.Ea.86" aus dem 16. Jahrhundert ist der einzige vollständig erhaltene Textzeuge des Nationalepos des turksprachigen Nomadenvolkes der Oghusen, der Vorfahren von Türken, Aserbaidschanern und Turkmenen. Dede Korkut erzählt darin zwölf Geschichten von oghusischen Helden, Gebräuchen und kriegerischen Auseinandersetzungen, deren mündliche Tradition bis ins erste Jahrtausend n. Chr. zurückreicht. Wir präsentieren die wertvolle Handschrift ab heute im Buchmuseum der Öffentlichkeit.

 

 

Mit dem Komponisten Marc Sinan bringen die Dresdner Sinfoniker am 8. Februar 2014 eine musikalische Interpretation im Festspielhaus Hellerau zur Uraufführung. Dede Korkut – Die Kunde von Tepegöz heißt das Musiktheater für Orchester, Stimme, Bewegung und Videoinstallation. In der SLUB werden im Rahmenprogamm der Premiere am 3. Februar eine Führung im Buchmuseum und die Gesprächsrunde "Auf einen Kaffee mit... Markus Rindt" mit dem Intendanten der Dresdner Sinfoniker stattfinden. Weitere Informationen finden Sie dazu auf www.slubdd.de/dedekorkut.

 

Die Dresdner Sinfoniker führen seit 1997 zeitgenössische Musik unterschiedlicher Kulturen auf. Am 21. Dezember 2012 hatten sie bereits dem Dresdner Maya-Codex ein "Konzert zum Ende der Zeit" mit mexikanischen Kompositionen gewidmet.

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Gottfried August Homilius - Dresden feiert einen weiteren Kreuzkantor

Am 2. Februar jährt sich zum 300. Mal der Geburtstag von Gottfried August Homilius. Ein internationales Symposium von 31. Januar bis 1. Februar veranstaltet von der Katholische Akademie des Bistums Meißen in Kooperation mit dem Dresdner Kreuzchor und der Stiftung Frauenkirche Dresden widmet sich Fragen der Quellenüberlieferung, Biographie und Musik.

 

Homilius wurde in Rosenthal geboren, studierte ab 1735 in Leipzig und war dort vermutlich Schüler von Johann Sebastian Bach. Nach einer erfolglosen Bewerbung auf eine Stelle in Bautzen wirkte er ab 1742 als Organist an der Dresdner Frauenkirche. 1755 wurde er zum Kreuzkantor gewählt und hatte dieses Amt bis zu seinem Tod am 2. Juni 1785 inne. Noch 1831 wählt die "Allgemeine Musikalische Zeitung" als Titelkupfer des Jahrgangs ein Portrait von ihm und schreibt: "Jeder Kenner zählt ihn mit Bewunderung unter die größten Kirchen-Componisten".

 

Die reiche Überlieferung der Musik in ganz Sachsen zeigt die Beliebtheit insbesondere der Kantaten von Homilius im 18. und beginnenden 19. Jahrhundert. In der internationalen Datenbank des RISM (Répertoire International des Sources Musicales) können Sie nach Kompositionen von Homilius in Mitteldeutschland recherchieren. Dass sich dort aus dem Bestand der SLUB nur 74 Einträge zu Kompositionen von Homilius finden, erklärt sich aus der Sammlungsgeschichte der Musikabteilung.

 

Abb.: Gottfried August Homilius, SLUB/ Deutsche Fotothek

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