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Archiv: Februar 2014

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Gedenken an die Bücherverbrennung in Dresden am 8. März 1933

Nicht in der SLUB, wie die Sächsische Zeitung heute berichtet, sondern im Sächsischen Hauptstaatsarchiv Dresden wird das neue Buch des Hannah Arendt-Instituts „Sachsen und der Nationalsozialismus“ (Vandenhoeck & Ruprecht, 421 S.) präsentiert.

 

Nach dem Buch „Braune Karrieren. Dresdner Täter und Akteure im Nationalsozialismus“ von 2012 und dem am 19. Februar 2014 von SLUB-Mitarbeiter Dr. Konstantin Hermann vorgestellten Buch „Führerschule, Thingplatz, `Judenhaus´. Orte und Gebäude der nationalsozialistischen Diktatur in Sachsen“ beleuchtet nun ein weiterer Aufsatzband das schwärzeste Kapitel der sächsischen Geschichte. Die Aufarbeitung der „geschminkten Unwahrheiten“ bei „Erinnerung, Gewalt, Verdrängung“ geht also konsequent weiter.

 

Der Eintritt zur heutigen Veranstaltung in der Archivstraße ist frei. Am 8. März, 11 Uhr, wird in einer Gedenkveranstaltung an die erste nationalsozialistische Bücherverbrennung in Deutschland am Wettiner Platz erinnert. Das Foto aus der Deutschen Fotothek der SLUB vom 8. März 1933 zeigt, wie die SA unter dem Schutz der Polizei Akten und Bücher aus dem gestürmten Gebäude der Dresdner Volkszeitung und des Verlages Kaden & Co. am Wettiner Platz verbrennt.

 

 

Die erste Bücherverbrennung in Deutschland 1933 fand in Dresden statt
Foto: Deutsche Fotothek der SLUB Dresden

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Gute Basis fürs Studium: Jetzt auch Schädel im Verleih der SLUB

Sechs Schädel, ein Fuß und ein weibliches Becken können ab heute als anatomische Modelle in der Zweigbibliothek Medizin ausgeliehen werden. "Die Leihfrist beträgt 14 Tage, ohne Verlängerungsmöglichkeit", so Katrin Rautenstrauch von der Zweigbibliothek Medizin. Zwei zusätzliche menschliche Skelette stehen in den Gruppenarbeits- und Schulungsräumen fürs Studium bereit.

 

 

 

Die Idee, anatomische Modelle in den Bestand der SLUB aufzunehmen, stammt von StudentInnen, die mit ihrem "Förderfonds Lehre" helfen, die Studienbedingungen an der Medizinischen Fakultät zu verbessern. Über die üblichen Anatomie-Atlanten und Leichenpräparierkurse hinaus soll das Anatomiestudium mit den Modellen jetzt noch anschaulicher werden. Unterstützung sammelten sie im Dezember mit einer Blutspendeaktion und dem DRK Dresden. Weitere Aktionen sollen folgen – nicht nur für zusätzliche Schädel, Skelette und andere Modelle.

 

Mitinitiator Robert Bozsak: "Wenn das Geld knapp ist, muss man kreativ sein. Die anatomischen Modelle sind unser Auftakt für den Förderfonds Lehre."

 

Danke für diese Initiative! Wenn wir mit der SLUB dazu etwas beitragen können, helfen wir gern. Wir sind gespannt auf die ersten Erfahrungen mit dem neuen Modellverleih.

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Einladung: Lange Nacht der aufgeschobenen Hausarbeiten

Die längst überfällige Hausarbeit befindet sich ausschließlich dort, wo sie noch keinem nützt: nur in Ihrem Kopf?

 

Dann kommen Sie am 6. März 2014 zur "Langen Nacht der aufgeschobenen Hausarbeiten" und finden Sie endlich einen Anfang! Im Veranstaltungskalender und im Projektblog steht das vorläufige Progamm. Veranstaltet wird die "Lange Nacht aufgeschobenen Hausarbeiten" von der Fakultät Sprach-, Literatur- und Kulturwissenschaften mit der SLUB und dem Career Service der TU Dresden

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Meilenstein! 22.222 Karten und Ansichten im Kartenforum online

Was in Vorbereitung des 800jährigen Dresdner Stadtjubiläums 2006 mit der Digitalisierung von 100 Karten und Ansichten von Dresden aus dem 16. bis zum frühen 20. Jahrhundert begann, hat in der Folgezeit eine geradezu rasante Fortsetzung erfahren. Nunmehr stehen 22.222 Karten und topographische Ansichten im Kartenforum online zur Verfügung.

 

 

"La Chaine du Mont-Blanc" im Maßstab 1:50'000 ist unsere 22.222 digitalisierte Karte. Der Schweizer Xaver Imfeld war in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts einer der bedeutendsten Kartographen. Seine Reliefkarten gelten als Meilensteine und belegen, wie die dreidimensionale Gestalt der Erdoberfläche in einer zweidimensionalen Darstellung wiedergegeben werden kann. Die 1890 beauftragte Karte "La Chaine du Mont-Blanc" ist ein Meisterwerk dieser Darstellung. Überaus plastisch erkennt man die Abbildung des hochalpines Gletschergebietes.

 

22.222 digitale Karten bedürfen immer besserer Recherche- und Differenzierungsinstrumente. Mit einer facettierten Suche und der optionalen Einblendung einer Timeline werden Recherchen heute wirksam unterstützt.

 

Mit Mitteln der Deutschen Forschungsgemeinschaft erfolgte bis 2011 im Rahmen des DFG-Projekts "Exemplarische Digitalisierung und Erschließung historischer Karten und Ansichten der Sächsischen Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden und weiterer Einrichtungen" der weitere kontinuierliche Ausbau des Informationsportals "Kartenforum". Mit Beständen aus drei wichtigen Partnereinrichtungen - Sächsisches Staatsarchiv, Bibliothek der TU Bergakademie Freiberg sowie der Oberlausitzischen Bibliothek der Wissenschaften Görlitz - wurde das dabei Kartenforum qualitativ sinnvoll ergänzt und auch quantitativ mit 12.400 digitalisierten Karten und Ansichten entscheidend erweitert.

 

Dem Makel, dass dieser umfangreiche digitale Kartenbestand, bislang nicht georeferenziert und somit nicht per interoperabler Dienste verfügbar ist, wird aktuell in einem weiteren von der DFG geförderten Forschungsprojekt "Kartenforum 2.0" abgeholfen. Dessen Ziel ist nicht nur die Georeferenzierung der Digitalisate, sondern die parallele Entwicklung einer betriebsfähigen virtuellen Arbeitsplattform. Diese soll Forschern künftig die Möglichkeit bieten, Karten nach ihren räumlichen Bezügen zu recherchieren und in ihrer eigenen Arbeitsumgebung zu visualisieren.

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Neue Gruppenarbeitsräume in der Zweigbibliothek Erziehungswissenschaften

Zwei neue Gruppenarbeitsräume bieten wir Ihnen ab jetzt in der Zweigbibliothek Erziehungswissenschaften, August-Bebel-Straße 18. Pro Raum können dort Gruppen bis zu ca. 15 Personen in Ruhe arbeiten, diskutieren oder auch mal "schwatzen". Die Räume stehen jedem Besucher frei zur Verfügung, für Gruppen ist jedoch eine vorherige Buchung zu empfehlen.

 

 

Der Gruppenarbeitsraum im Erdgeschoss der Zweigbibliothek wird künftig hauptsächlich studierenden Eltern mit Kindern zur Verfügung stehen. Dort können Sie arbeiten und Ihre Sprösslinge im Auge behalten. Für Spielzeug, Stifte und Malbücher, ein Bettchen zum "chillen" und Platz zum Krabbeln ist gesorgt. Anregungen und Wünsche zur weiteren Ausstattung der Arbeitsräume sind willkommen!

 

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