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Archiv: März 2014

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Studienstart mit der SLUB – Einführungskurse im April

Für den Einstieg in das Sommersemester 2014 empfehlen wir unsere Schulung "Studienstart mit der SLUB".

 

Sie erfahren:

  • Wissenswertes zu unseren Recherchemöglichkieten
  • wie Sie E-Books, E-Journals und Datenbanken nutzen können,
  • wie das 3D-Modell die räumliche Orientierung in der SLUB erleichert,
  • welche weiteren Beratungsangebote wir Ihnen bieten,
  • wie Sie Gruppenräume und Buchboxen reservieren können.

 

Die sieben Termine im April finden Sie in unserem Veranstaltungskalender - und viele andere Themen zum Vertiefen.

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Ein deutscher Hausschatz der besonderen Art. SLUB präsentiert Künstlerbücher von Andreas Dress und Claus Weidensdorfer

In der Zeit der Wende 1989 bis 1994 schufen die Künstler Andreas Dress (Sebnitz) und Claus Weidensdorfer (Radebeul) einen Deutschen Hausschatz, ein satirisch-kreatives Künstlerbuch in 16 Exemplaren mit jeweils 19 übermalten Grafiken. Als Grundstoff dienten ihnen die bizarren Volkserzählungen, die von den Brüdern Grimm zu zauberhaften Kinder- und Hausmärchen umgeformt wurden. Doch Dress und Weidensdorfer teilen die Welt nicht in Gut und Böse, sie zeichnen, malen, texten über vermeintliche Gewissheiten, erotische Begierden und menschliche Abgründe und nehmen dabei deutsch-deutsche Befindlichkeiten aufs Korn. Im kreativen Hick-Hack malten und zeichneten beide gemeinsam bis 2009 weiter, mit Ernst und großer Formkunst, mit Leichtigkeit und herrlichen Drolerien: Der Mensch ist nur da ganz Mensch, wo er spielt.

 

Am Donnerstag, dem 3. April, 19 Uhr, wird mit einer Lesung der Schauspieler Hannelore Minetti-Koch und Ahmad Mesgarha eine Ausstellung von drei der Künstlerbücher und von einer Auswahl der übermalten Grafiken eröffnet. Diese erhält die SLUB als eine Schenkung, die ihre Sammlung der originalgrafischen Künstlerzeitschriften exzellent ergänzt. Um die Vielschichtigkeit und den Detailreichtum der Kunstwerke besser sehen zu können, wurden sie digitalisiert.  Zur Ausstellungseröffnung sind alle Kunstfreunde herzlich eingeladen.

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Deutsche Digitale Bibliothek mit erster Vollversion. Wir sind dabei!

Nachdem Ende vorletzten Jahres schon eine Betaversion an den Start gegangen war, präsentierten Vorstand und Geschäftsstelle der Deutschen Digitalen Bibliothek (DDB) vor 200 Gästen aus Politik, Verwaltung und Wissenschaft heute in Berlin die erste Vollversion dieses zentralen Informationsportals der deutschen Kultur- und Wissenschaftseinrichtungen.

In den letzten Monaten sind nicht nur Millionen Dokumente hinzugekommen, sondern auch zahlreiche neue Funktionen, die den Gebrauchsnutzen der Plattform signifikant erhöhen. Zu nennen sind etwa Personenseiten, die mit passenden Werken der DDB verknüpft sind, eine Zeitfacette zum Filtern der Ergebnisse, Personalisierungsfunktionen ("Meine DDB") und - längst nicht zuletzt - eine offene Programmierschnittstelle (API), die die Einbindung von DDB-Daten in eigene Anwendungen erlaubt. Noch recht neu ist auch der Twitter-Kanal der DDB, der Sie stets aktuell informiert.

Als eine von vier großen deutschen Bibliotheken engagiert sich die SLUB seit Jahren im Kompetenznetzwerk der DDB. Mit rund 1,4 Mio. digitalen Dokumenten bringen wir momentan den größten Einzelfonds ein. Hilfreich sind auch unsere koordinierenden Arbeiten im Rahmen von Goobi e.V., da man mit dieser quelloffenen Digitalisierungssoftware zuverlässig den Weg in die DDB findet: Goobi-Bibliotheken wie die Staats- und Universitätsbibliotheken in Berlin, Dresden, Göttingen und Hamburg legen davon Zeugnis ab, aber eben auch kleinere Partner wie die UB Kiel oder das Braunschweiger Georg-Eckert-Institut für internationale Schulbuchforschung.

In den nächsten Monaten werden wir uns im offiziellen Auftrag der DDB besonders um die Akquise weiterer Partner und Sammlungen aus dem Bereich der Fotoarchive kümmern - ganz im Sinne unserer Abteilung "Deutsche Fotothek", die hierbei auf vielfältige enge Kontakte zurückgreifen kann. Die Deutsche Digitale Bibliothek kommt sichtbar voran. Machen Sie mit! Für Fragen und Anregungen stehen die Geschäftsstelle der DDB, aber auch wir hier in Dresden gern zur Verfügung.

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Koreanische Präsidentin wirbt in Dresden für die Wiedervereinigung ihres Landes

Die Juristische Fakultät der TU Dresden hat der Präsidentin der Republik Korea, Park Geun-Hye, die Ehrendoktorwürde verliehen. Damit wird ihr Einsatz für den Rechtsfrieden und für die Rechtskultur in ihrem Land und die Kooperation mit Deutschland gewürdigt.

 

In einer großen Rede, die live in das Abendfernsehen Südkoreas übertragen wurde, dankte die seit einem Jahr regierende Präsidentin Deutschland für die wirtschaftliche Aufbauhilfe unter Bundeskanzler Erhard und die seither enge Zusammenarbeit (PDF). Sie wandte sich direkt an ihre Landsleute: Nach dem Vorbild Deutschlands wolle sie die Wiedervereinigung ihres Landes anstreben. Dresden sei für eine solche Botschaft der richtige Ort, die Stadt sei ein Symbol für Freiheit, Wiederaufbau und die Wiedervereinigung.

 

 

Konkret schlug Frau Park ein Dreipunkteprogramm vor: Menschliche Begegnungen zwischen den getrennten Familien (Wandel durch Annäherung), atomare Abrüstung und Entmilitarisierung der Demarkationslinie zwischen Nord- und Südkorea unter Einbeziehung der Weltgemeinschaft, schließlich die Förderung von Infrastrukturen, kulturellen und wissenschaftlichen Projekten in Nordkorea, um die Entfremdung zwischen den Menschen aufzuheben.

 

Zum Schluss wandte sich Frau Park, die ihre Eltern bei zwei Attentaten 1974 und 1979 verlor, an die koreanischen Studenten in Dresden: sie freue sich, dass so viele Landsleute in Dresden arbeiten und studieren, und sie wolle sich für den Ausbau der Zusammenarbeit in Wirtschaft und Wissenschaft, Kultur und Bildung einsetzen. Herzlichen Glückwunsch an die koreanischen Freunde in unserer Stadt zu dieser mutigen und sympathischen Präsidentin.

 

Wer sich über Korea näher informieren will, findet dazu in der SLUB über 7.000 Medien. Eindrucksvoll sind die 2.500 historischen Fotografien der Deutschen Fotothek, darunter auch einige von den Massendemonstrationen im zerstörten Dresden gegen den Korea-Krieg 1951.

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Skizzen und Theaterzettel zum Richard-Strauss-Festjahr im Buchmuseum

Anlässlich des 150. Geburtstages von Richard Strauss, dessen Name eng mit der Dresdner Operngeschichte des frühen 20. Jahrhunderts verbunden ist, zeigen wir im Buchmuseum Exponate, die das Schaffen des berühmten Komponisten und Dirigenten näher beleuchten. Es finden immer samstags 14 Uhr öffentliche Führungen durch die Schatzkammer statt. Historische Tonaufnahmen, Fotos, Schriften, Noten und Drucke bietet darüber hinaus unser Richard Strauss-Dossier im Überblick.

 

Neben einem autographen Skizzenbuch präsentieren wir im Buchmuseum den Erstdruck seiner Oper "Salome", die am 9. Dezember 1905 unter der Leitung Ernst von Schuchs mit großem Erfolg in der Elbresidenz uraufgeführt wurde. Der Theaterzettel dieser Premiere sowie ein Brief des Komponisten an Generalmusikdirektor von Schuch ergänzen unter anderem die kleine Schau.

 

Noch ehe die Opern von Richard Strauss in Dresden bejubelt wurden, erklangen hier Orchesterstücke wie die Konzertouvertüre c-Moll sowie einige seiner Lieder und Kammermusikwerke. Bei seinem ersten Besuch in der sächsischen Residenzstadt am 19. Dezember 1883 brachte Strauss gemeinsam mit dem Cellisten Ferdinand Böckmann seine Sonate für Violoncello und Klavier in einem Konzert des Dresdner Tonkünstlervereins zu Gehör. Wenige Jahre später hatte er sich auch als Konzert- und Operndirigent einen Namen beim Dresdner Publikum erworben. Neben dem Dresdner Debüt am 24. Oktober 1888 mit dem Gewerbehausorchester seien die zum Gedenken an seinen verstorbenen Künstlerfreund Ernst von Schuch veranstalteten Sinfoniekonzerte am 6. und 7. Januar 1915 hervorgehoben. Noch im selben Jahr gingen anlässlich der von ihm und dem Dresdner Kapellmeister Hermann Kutzschbach ins Leben gerufenen Richard-Strauss-Woche die Opern "Der Rosenkavalier" und "Elektra" unter seiner Stabführung über die Bühne.

Kommentare

Ein interessanter Abend
22.11.2017 08:50
hak
20.11.2017 10:31
Mastodon
17.11.2017 13:10
Seid ihr auch auf Mastodon (ev...
17.11.2017 12:12
Zukunft?
08.11.2017 11:00

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