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Archiv: September 2015

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25 Jahre ist`s her: DDR-Alltag in Fotografien

Familienleben in Neubauwohnungen, fröhliche Pioniere, Soldaten an der innerdeutschen Grenze - im Bestand unserer Fotothek finden Sie zahlreiche Bilder, die den Alltag in der DDR zeigen und 25 Jahre nach der deutschen Wiedervereinigung Erinnerungen aufkommen lassen.

 

Einer, der die DDR-Wirklichkeit von Beginn der 1970er Jahre bis zur Gegenwart besonders umfassend dokumentierte und 1983 auf dramatische Weise aus der DDR floh, ist der Journalist und Fotograf Uwe Gerig, dessen umfangreiche Sammlung die SLUB 2007/2008 übernahm. Dazu gehören 75.000 Kleinbildfarbdias, 10.000 Mittelformatfarbdias, 25.000 schwarz/weiß Kleinbild-Negative und 25.000 Digitalaufnahmen, die das Zeitgeschehen in der DDR, an der innerdeutschen Grenze und an der Berliner Mauer dokumentieren.

 

Nach seiner Flucht, über die der Spiegel 2013 berichtete, dokumentierte Gerig die innerdeutsche Grenze bis über die Wiedervereinigung hinaus.

 

Darüber hinaus beinhaltet die Sammlung Porträts von Politikern und anderen Persönlichkeiten sowie Stadtansichten, Architekturaufnahmen, aber auch Straßenszenen, Märkte und Plätze mit Passanten, Straßenkünstlern, Bettlern und Touristen.

 

 

Bild oben: Aufnahme von 1986 an der innerdeutschen Grenze im Bereich Niedersachsen. Blick über die Mauer. Wenn der Mann (Ost) aus seinem Haus in den Garten tritt, steht er unmittelbar vor der letzten Mauer nach Westen. Uwe Gerig

2. Bild von oben: Aufnahme von 1985 in West-Berlin. Kinder im Stadtteil Spandau beim Spaziergang unmittelbar an der Mauer. Uwe Gerig

3. Bild von oben: Aufnahme von 1982. Im Zentrum von Erfurt befindet sich dieses "Seefischhaus", mit leeren Schaufenstern. Uwe Gerig

Bild unten: Aufnahme von ca. 1978: Die kriegszerstörte Frauenkirche mit dem Lutherdenkmal davor, Dresden. Uwe Gerig

 

 

 

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Häufig gestellte Fragen (FAQs) - jetzt auf unseren Webseiten

90 häufig gestellte Fragen und Antworten (FAQs), die wir über „Schreiben Sie uns“ und an den Servicetheken gesammelt haben, finden Sie nun auf unseren Webseiten. 

 

Die FAQs sollen helfen, Sie schnell und prägnant zu informieren und gegebenenfalls auf relevante Webseiten der SLUB hinzuleiten. Die Fragen sind in sechs Kategorien unterteilt. Beim Klick auf die Frage öffnet sich die dazugehörige Antwort. Unser Konzept sieht vor, möglichst kurz zu antworten und bei Suggestivfragen ein "ja" oder "nein" voranzustellen.

 

Das Design wird in der nächsten Zeit noch optimiert werden. Und auch eine Suchfunktion für die FAQ-Seiten wird folgen.

 

Für Anregungen und Hinweise zu den FAQs hier im SLUBlog sind wir dankbar. Alternativ können Sie uns eine E-Mail senden. Schreiben Sie uns! 

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"Meistzitierte Wissenschaftler 2015" im Fokus

Die klassische Zitation wird häufig als Maß dafür angenommen, welchen Einfluss die publizierten Forschungsergebnisse in der Fachwelt haben. Die Veröffentlichung der weltweit meistzitierten Wissenschaftler wird daher in jedem Jahr mit Spannung erwartet. Thomson Reuters hat vor kurzem nun die Highly Cited Researchers 2015 bekanntgegeben.  Die Datenanalyse beruht auf 120.793 hochzitierten Publikationen in den 22 Fachdisziplinen der Essential Science Indicators (ESI) im Zeitraum 2003-2013. Berücksichtigung finden somit nur Publikationen in Zeitschriften, die in der Science Edition und Social Sciences Edition der Web of Science Core Collection nachgewiesen werden. Im Detail ist die Methodik hier dokumentiert.


Abbildung: Fachdisziplinen der Essential Science Indicators (ESI)

 

 

Wie schon 2014 zählen auch in diesem Jahr drei Forscher der TU Dresden zu den „Highly Cited Researchers“: im Fachgebiet Psychiatry / Psychology Prof.  Hans-Ulrich Wittchen als einer von nur drei Wissenschaftlern Deutschlands, im Fachgebiet Material Science Prof. Karl Leo als einer von nur zehn Wissenschaftlern Deutschlands sowie im Fachgebiet Biology & Biochemistry bereits zum zweiten Mal  Dr. Michael Kuhn vom Biotechnologischen Zentrum der TU Dresden (BIOTEC) als einer von acht Wissenschaftlern Deutschlands. 

 

Enorm wichtig ist eine genaue Adressangabe der zugehörigen Institution, um  Wissenschaftler entsprechend zuordnen zu können. Daher hier ein Tipp: Thomson Reuters bietet für eine begrenzte Zeit die Möglichkeit für Korrekturen an. Bis zum 1. Dezember 2015 können Autoren noch die Berichtigung fehlerhafter Einträge oder Ergänzung unvollständiger Angaben beantragen.  

 

Vor der Zitation kommt das Publizieren. Maßgebliche Bedeutung für die spätere Wahrnehmung in der Fachwelt hat dabei die Auswahl der am besten geeigneten  Zeitschrift. Haben Sie Fragen nach allgemeinen Entscheidungskriterien oder möchten Sie beispielsweise wissen, wie Sie die Sichtbarkeit Ihrer Forschungsergebnisse erhöhen können, unterstützen wir Sie mit unserem Bibliometrie-Service gerne: in Form von individueller Beratung zum Beispiel in der Wissensbar oder auch nach Absprache sowie im Rahmen von Kursen in Ihrem Fachbereich.

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Alles offen oder was? Open Access Week thematisiert Fragen der offenen Kollaboration

Zur internationalen »Open Access Week 2015« stellen die SLUB und TU Dresden wieder die neuesten Trends für den freien Online-Zugang zur Forschungsliteratur vor.

 

 Unter dem Motto »Open for Collaboration« stehen innovative Wege der Wissenschaftskommunikation im Mittelpunkt. Gerhard Rödel, Prorektor Forschung, eröffnet die Woche. Seinem Grußwort folgen Impulsvorträge von Katja Kanzler, Lehrstuhl für Literatur Nordamerikas, Christian Beste, Bereichsleiter der KLINIK UND POLIKLINIK für Kinder- und Jugendpsychiatrie und –psychotherapie, und Catalin Stefan, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Grundwasser- und Bodensanierung.

 

Im anschließenden World Café können sich Forscherinnen und Forscher bei den Expertinnen und Experten der TU und SLUB Dresden über die Services rund um Open Access informieren. Dazu gehören der Aufbau individueller Publikationsstrategien, Rechteklärung und Veröffentlichung auf den Open-Access-Plattformen Qucosa und Qucosa.Journals sowie ein Fonds für Open Access-Publikationsgebühren. Neu ist die Entwicklung von Datenmanagementplänen für Forschungsdaten.

 

Für den wissenschaftlichen Nachwuchs bietet die SLUB Dresden in Kooperation mit der Graduiertenakademie der TU Dresden zwei Qualifizierungskurse »Publizieren im Kontext von Open Science – Urheberrechtliche Aspekte & Prestige von Open Access-Journals« in deutscher und englischer Sprache an.

 

Passend zum diesjährigen Slogan wird die »Open Access Week« mit einer Führung durch den Makerspace der SLUB Dresden zum Thema »Open Science im Makerspace - Die Kollaborationsplattform für die Wissenschaft« abgerundet. Neben dem Makerspace als Ort zum Selbermachen und für DIY-Projekte werden allen Interessierten Möglichkeiten zum kollaborativen, interdisziplinären objektbezogenen Arbeiten an praktischen Beispielen vorgestellt.

 

Hier die aktuellen Termine:
Mo 19. Oktober 2015, 18:30 Uhr, Vortragssaal in der Zentralbibliothek, Auftaktveranstaltung mit World Café
Di 20. Oktober 2015, 15:00 Uhr, Makerspace M2 im DrePunct, Kurs in deutscher Sprache
Di 20. Oktober 2015, 16:45 Uhr, Makerspace M1 im DrePunct, Führung
Do 22. Oktober 2015, 14:00 Uhr, Makerspaec M2 im DrePunct, Kurs in englischer Sprache

Weitere Informationen und Anmeldemöglichkeiten finden Sie auf unserer Webseite: www.slubdd.de/oaw2015

 

Foto: Gregor Fischer, www.gfischer-photography.com (16.07.2014 | CC BY 2.0)

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OSTRALE ´O15 – letzte Chance für neue Impressionen

OSTRALE ´O15 – letzte Chance für neue Impressionen

Ein spannender Kunstsommer neigt sich dem Ende zu: am kommenden Wochenende haben Sie letztmalig die Gelegenheit, die Arbeiten von mehr als 200 zeitgenössischen Künstlern aus aller Welt auf dem ehemaligen Schlachthofareal im Ostragehege anzusehen: die Ostrale ´015 endet am 27.09.2015.

 

Unter dem Titel „HANDLE WITH CARE“ sind noch bis Sonntag verschiedenste künstlerische Ansätze zum achtsamen Umgang der Menschen untereinander, mit ihrer Umwelt, der Welt und sich selbst sichtbar.
Einen Schwerpunkt der Ausstellungsgestaltung bildete in diesem Jahr Graffiti & Street Art, wie die Besucherimpressionen in unseren Bildern zeigen.
Verschaffen Sie sich selbst einen Eindruck.


Übrigens, wer es am Wochenende nicht mehr schafft, oder einfach die Impressionen des Kunstsommers im Herbst auffrischen möchte, der Katalog zur Ostrale 2015 ist demnächst – auch online – in der SLUB verfügbar.

 

 

 

Foto oben: Rob Roy (PL): Newspaper (2015), Foto: Th. Bürger

Foto Mitte: Kristian von Hornslet (Dk): Uhuru (2015), Foto: Th. Bürger

Foto unten: Quintessenz (D): Collage (2015), Foto: Th. Bürger

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