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Archiv: Oktober 2017

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SLUB gratuliert: 20 Jahre Forschung zur sächsischen Geschichte und Volkskunde – ISGV feiert Jubiläum

Am 19. und 20. Oktober feiert das Institut für Sächsische Geschichte und Volkskunde (ISGV) sein 20-jähriges Bestehen – mit der Tagung "Landesgeschichte und Volkskunde in der DDR und in den neuen Ländern" im Vortragssaal der SLUB. Wir gratulieren dem langjährigen Kooperationspartner auf der gegenüberliegenden Straßenseite des Zelleschen Wegs herzlich zum Jubiläum!

 

Seit seiner Gründung betreiben die Mitarbeiter des ISGV wichtige Grundlagenforschung. Aufgabe ist es, "die sächsische Geschichte in ihren historischen Räumen bis zur Gegenwart" und "volkskundlich die alltäglichen Lebenswelten, auch im Verhältnis zwischen regionaler Eingrenzung und kulturellem Austausch bis zur Gegenwart" zu erforschen. Zentrale Publikationsreihen wie die Schriften zur sächsischen Geschichte und Volkskunde werden hier herausgegeben, ebenso wie die renommierten Fachzeitschriften zur Regionalforschung in Sachsen: das Neue Archiv für sächsische Geschichte und Volkskunde in Sachsen.

 

Die digitalen Angebote wie die Sächsische Biografie, das Digitale Bildarchiv oder das Historische Ortsverzeichnis von Sachsen liefern einen ortsunabhängigen Zugriff auf wichtige Literatur- und Quellenbestände. Mit den komplementären Angeboten der SLUB wie der Sächsischen Bibliografie online oder der Deutschen Fotothek lässt sich eine Vielzahl von Fachrecherchen bequem online erledigen. Gebündelt werden diese Angebote seit zehn Jahren im gemeinsam betriebenen Portal Sachsen.digital, das momentan einer grundlegenden Überarbeitung unterzogen wird.

 

Die Jubiläumstagung – zugleich 44. Tag der Landesgeschichte – ­verfolgt das Ziel, über Traditionen, Brüche und Perspektiven der Wissenschaftsdisziplinen Landesgeschichte und Volkskunde/Ethnologie nachzudenken. Eröffnet wird sie heute 18:30 Uhr nach Grußworten u. a. der sächsischen Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst Dr. Eva-Maria Stange mit dem Vortrag "Neubeginn, Traditionen, Brüche: 25 Jahre landesgeschichtliche Forschung in Sachsen und in Mitteldeutschland", der über die Institutsgründung 1997 hinausgeht und die Friedliche Revolutuion von 1989/90 und ihre Auswirkungen auf Gesellschaft und Wissenschaft als Ausgangspunkt nimmt. Gehalten wird er von Prof. Dr. Enno Bünz, Inhaber des Lehrstuhls für Sächsische Landesgeschichte an der Universität Leipzig und gemeinsam mit Prof. Dr. Winfried Müller, Inhaber des Lehrstuhls für Sächsische Landesgeschichte an der TU Dresden, Direktor des ISGV.

 

(Bildnachweis: Foto: © 2017 Michael Schmidt - www.schmidt.fm)

 

(Bildnachweis: Foto: © 2017 Michael Schmidt - www.schmidt.fm)

 

 

Zum Programm der Tagung: www.isgv.de/veranstaltungen/landesgeschichte-und-volkskunde-in-der-ddr-und-in-den-neuen-laendern

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Kino im Vortragssaal: SLUB zeigt "The Artist" zum (UNESCO-)Welttag des audiovisuellen Erbes

Filme, Tonträger, Fernseh- und Radioprogramme, heute vor allem auch Podcasts oder Internet-Videos dokumentieren das Zeitgeschehen und sind somit ein wichtiger Bestandteil unseres kulturellen Erbes.

 

Um auf die besondere Bedeutung dieser Medien hinzuweisen, hat die UNESCO ihnen den Welttag des audiovisuellen Erbes gewidmet, der jedes Jahr am 27. Oktober von wissenschaftlichen Einrichtungen, Film-, Schall- und Rundfunkarchiven begangen wird. Die SLUB beteiligt sich mit der Vorführung des Films "The Artist" von Michel Hazanavicius.

 

Film und Ton in der SLUB

 

Mit über 240.000 Ton- und Bewegtbildträgern besitzt die SLUB eine der größten audiovisuellen Sammlungen in öffentlicher Hand. Darin enthalten sind ganz unterschiedliche Medien, von der Schellackplatte über verschiedene Videoformate, (noch) klassische Ausleihmedien wie CD und DVD/Blu-ray, bis hin zur "digital born" Film- und Tonaufnahme. In verschiedenen Digitalisierungsprojekten widmet sich das Team der SLUB Mediathek der Erschließung, nachhaltigen Archivierung und Bereitstellung von Filmen und Tonträgern. In der Digitalen Mediathek können so über 30.000 Filmsequenzen aus der "Dokumentation zum Wiederaufbau der Frauenkirche", des Dresdner Regiekameramanns Ernst Hirsch angesehen und nahezu 20.000 historische Schellackplatten des Projekts "Archiv der Stimmen" angehört werden. Gerade diese Aufnahmen zeigen, dass jede Medienart ihren besonderen Reiz hat.

 

Vortrags- wird zum Kinosaal

 

Am Welttag des audiovisuellen Erbes zeigt die SLUB deshalb mit "The Artist" einen Film, der die Vielfältigkeit audiovisueller Medien seit ihrer Entstehung widerspiegelt.

 

So ist der relative junge Film von 2011 zwar mit neuester Technik produziert, greift aber auf das historische Academy-Format der Zwanzigerjahre mit fast quadratischem Bildausschnitt zurück. Mit vielen Dreheffekten, die an Charlie-Chaplin-  oder Buster-Keaton-Filme erinnern, opulenter Orchestermusik von Ludovic Bource im Stil der Stummfilmzeit, aber auch Original-Swing-Aufnahmen, z. B. von Duke Ellington, entführt uns die Tragikomödie in die Übergangsphase vom Stumm- zum Tonfilm.

 

Erleben Sie am Welttag des audiovisuellen Erbes im Vortragssaal der SLUB mit "The Artist" das Schicksal der Stars der Kinograph-Studios George Valentine und Peppy Miller, dargestellt von Jean Dujardin und Bérénice Bejo sowie John Goodman als Filmmogul Al Zimmer.

 

SLUB zeigt "The Artist", 27. Oktober 2017, 18:30 Uhr, Vortragssaal der SLUB (1. Etage der Zentralbibliothek, Zellescher Weg 18), Eintritt frei

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Von der Idee zum Prototyp: Arduino-Kurs im Makerspace

Arduino? Das sind kleine Computer, sogenannte Microcontroller, mit denen recht schnell Steuerungen und kleine Projekte aufgebaut werden können. Der Ursprung von Arduino liegt in Italien und in der (günstigen) Lichtsteuerung von Theatern. Heute wird es für Roboterprojekte und auch für 3D-Druckersteuerungen genutzt. Mit den kleinen Platinen kann man LED ansteuern, Sensoren, Motoren usw. nutzen und so einfach und schnell auch interaktive Projekte erstellen.

 

erste Schaltungen auf einem Steckbord

 

Die Fakultät Gestaltung der Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden führte in Kooperation mit dem FabLabDD (Konglomerat e.V.) und dem SLUB Makerspace vergangene Woche einen Arduino-Kurs durch. Neben ersten Grundlagen zu Arduino (Was ist ein Microcontroller? Wie werden Motoren, LED oder andere Bauteile angesteuert?) und Tests zu Smarten Materialien stand für die elf Teilnehmer vor allem das Prototyping auf dem Programm – also wie sie ganz praktisch von ersten Skizzen und einfachen Mustern über den 3D-Druck und das Laserschneiden einzelner Bestandteile bis hin zum Bau des fertigen und funktionstüchtigen Prototypen gelangen.

 

erste Ideen und Skizzen

 

Die Studierenden, Handwerksgesellen und Schüler erlernten in dem einwöchigen Kurs nützliches Wissen über Arduino und die damit verbundene Technik. Vor allem aber erhielten sie innerhalb der für sie neuen Räumlichkeiten – sie nutzten sowohl den SLUB Makerspace als auch die Werkstatt des FabLab Dresden im #Rosenwerk – Einblicke und Vernetzungsmöglichkeiten in die Dresdner Makerszene.

 

Als Besonderheit wurde das Thema Smart Materials vertieft, d. h. die mit Arduino gebauten Lösungen sollten diese Materialien aufgreifen. Dafür nutzten die Teilnehmer die smeX-Kits – die Experimentierkoffer für Smarte Materialien – des Smart³-Netzwerks und des Fraunhofer-Institut für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik IWU. Im Laufe des Kurses entstanden Prototypen zu einer Irisblende, einem Wellenvorhang, einem Wasserspender sowie einem smarten Läufer bzw. Kriecher. Alle Ideen beinhalten eine Steuerung mit Arduino, Sensoren bzw. LED-Signale und FGL-Draht (Formgedächtnisdraht), welcher verschiedene Bewegungen ermöglicht.

 

im Kurs entstandenes Kriechermodell (Nutzung des Lasercutters für die Mechanik; Füße aus dem 3D-Drucker)

 

Wer sich ab sofort ebenfalls mit smarten Materialien und Prototyping beschäftigen möchte, hat ab 18.10. im Makerspace Gelegenheit dazu: Mit der Smart³ Academy startet ein 14-tägliches Workshopprogramm mit ähnlichem Ziel – eine (smarte) Idee in einen funktionsfähigen Prototypen zu verwandeln.

 

Die Smart³ Academy ist kostenlos. Anmeldung an: makerspace@slub-dresden.de, Betreff: SmartAcademy

 

Fotos: SLUB Dresden / Maik Jähne

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Ihre Beteiligung ist gefragt: 14. Markt für Dresdner Geschichte und Geschichten 2018 in der SLUB

Auf dem Markt für Dresdner Geschichte und Geschichten können ehrenamtliche Historikerinnen und Historiker die Ergebnisse ihrer Erforschung zur Heimat- und Regionalgeschichte vorstellen. Auch Sie sind dazu herzlich eingeladen, wenn am 3. und 4. März 2018 die Veranstaltung erstmals in der SLUB stattfindet. Mit Beiträgen zur Dresdner Stadtteilgeschichte, zu vergessenen Personen oder markanten Orten sind Sie hier genau richtig. Poster, Vorträge, selbst gestaltete Publikationen - viele Formen sind zur Vermittlung und zum Austausch über die eigene Forschung denkbar. Weitere Informationen finden Sie in der Ausschreibung des Vereins Dresdner Geschichtsmarkt e.V. unter www.geschichtsmarkt-dresden.de/ausschreibung.php. Wir freuen uns auf Ihre Beteiligung!

 

Foto: Klaus Brendler

 

Zum Hintergrund: Seit 2004 findet der Markt für Dresdner Geschichte und Geschichten fast jährlich statt. Auf Ausstellertafeln, im direkten Gespräch und in Vorträgen können sich Besucher über die reiche Geschichte Dresdens informieren. Dabei dient der Markt nicht nur der Präsentation, sondern auch der Vernetzung der Heimat- und Stadtteilvereine sowie dem Austausch der Hobbyhistoriker. Teilnehmen können Vereine und Einzelpersonen, die nicht hauptberuflich zur Geschichte Dresdens forschen. Dabei wird jeweils ein besonderer Aspekt der Dresdner Geschichte herausgegriffen. 2018 ist dieses Rahmenthema, anlässlich des 100. Jahrestages des Endes des Ersten Weltkrieges, die Militärgeschichte der Stadt. Veranstalter ist der Verein Dresdner Geschichtsmarkt e.V., diesmal gemeinsam mit der SLUB.

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Gelungener Auftakt zur Smart³Academy - Anmeldungen weiterhin möglich!

Am gestrigen Abend wehte der Herbststurm fast 40 Interessierte in unseren SLUB Makerspace, in dem sich das allmonatliche Meetup mit einem ganz besonders spannenden Thema befasste: smarten Materialien.

Was diese Materialien alles können (und ob sie wirklich smart sind), erklärte ein Wissenschaftler vom Fraunhofer-Institut für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik IWU in einem kurzen Vortrag. Aber da wir im Makerspace Theorie nur als Inspiration benötigen und sonst lieber gleich praktisch loslegen, wurde gestern auch der smart³Workspace vorgestellt.

 

 

 

Diesen findet ihr, inklusive Material-Tool-Kit smeX-Kit, ab jetzt im Makerspace vor.

 

Das Meetup war gleichzeitig die Auftaktveranstaltung zur am 18.10. startenden Smart³Academy, zu der sich Interessierte noch anmelden können. Für Studenten oder Macher mit Vorkenntnissen ist ein Einstieg auch zu einem späteren Zeitpunkt möglich.

 

Die Kollegen vom Makerspace erreicht ihr, auch für alle noch offenen Fragen, unter makerspace@slub-dresden.de - Wir freuen uns auf eure Nachricht!

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