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SLUBlog

Archiv: April 2018

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Zum Welttag des Jazz - SLUB swingt bald!

Heute, am 30.4., begeht die UNESCO den Internationalen Tag des Jazz, um dieses musikalische Genre und seine universelle Bedeutung zu würdigen und ins Bewusstsein zu rufen. Und obwohl man hierzulande manchmal das Gefühl hat, der Jazz sei eher zu einem verkopften Nischenprodukt für in die Jahre gekommene Anzug-Träger geworden, zieht vor allem eine Richtung junges Publikum bis heute auf die Tanzflächen: Der Swing. Er ist einer der ältesten Spielarten des Jazz, die nach wie vor seit seiner Geburt in den 1920er Jahren Menschen begeistert.

 

Daher nehmen wir den heutigen internationalen Jazz-Tag gerne zum Anlass, um bereits jetzt auf eine ganz besondere Veranstaltung hinzuweisen, die im Juni in der SLUB stattfindet: Zur Langen Nacht der Wissenschaft am 15. Juni gibt es in unserem Vortragssaal eine als Harlem Night überschriebene Swing-Fete, bei der Einführungskurse in Lindy Hop, Balboa und Charleston und Showeinlagen von Dresdner Tänzern auf dem Programm stehen und bei der jeder herzlich zum Tanzen eingeladen ist.

 

In der vergangenen Woche sprach Jürgen Grzondziel, Leiter der Mediathek mit der Hauptorganisatorin der Harlem Night in der SLUB Kerstin König. Das Interview können Sie mit Klick auf das Bild anhören oder herunterladen oder hier nachlesen.

 

Konnten wir Sie auf den Geschmack bringen? Dann freuen wir uns, Sie zur Harlem Night in der SLUB am 15. Juni 2018 ab 21 Uhr begrüßen zu dürfen.

 

Bild: Leipzig, Tanz im Wandel, Charleston., 1965.12 (SLUB/Deutsche Fotothek/df_wgs_0000337)

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Veranstaltungsreihe zum Thema Digitalisierung von Konrad-Adenauer-Stiftung und SLUB startet am 3. Mai

Die Digitalisierung erobert unser Leben: Jegliche Information ist dank Internet nur einen Klick entfernt, der moderne Kühlschrank versendet Erinnerungen, sobald ein Lebensmittel knapp wird, selbstfahrende Autos sollen uns in Zukunft den stressigen Weg zur Arbeit erleichtern. Der technologische Wandel ist allgegenwärtig und begegnet uns in allen Lebensbereichen. Fast immer empfinden wir den technischen Fortschritt als Verbesserung – doch ist das tatsächlich so?

 

Welche Chancen, Herausforderungen und Risiken sind mit einer digitalisierten Gesellschaft verbunden? Wie digital soll unser Leben in Zukunft aussehen? Wo liegen die Grenzen der Digitalisierung und wo weitere Potenziale? In vier Themenblöcken wird sich die Veranstaltungsreihe "Segen oder Fluch? Wie die Digitalisierung uns verändert den Auswirkungen der Digitalisierung auf die Gesellschaft, das menschliche Verhalten, unsere Sprache und unser Wissen widmen.

 

 

Zum Auftakt am 03. Mai 2018 diskutieren der Sächsische Justizminister Sebastian Gemkow und die Informatikerin und F.A.Z.-Kolumnistin Constanze Kurz zum Thema: "Bitcoin, E-Akte, WannaCry – Wie Digitalisierung unser Zusammenleben verändert". In ihren Kurzvorträgen geben sie zunächst einen Einblick, wie die zunehmende Digitalisierung unser gesellschaftliches Zusammenleben verändert. Danach gibt es für das Publikum die Möglichkeit, Fragen zu stellen und sich so in die Diskussion mit einzubringen. Es moderiert der Generaldirektor der SLUB, Prof. Dr. Thomas Bürger. Beginn ist 18.30 Uhr.

 

Weitere Veranstaltungen der Reihe

 

  • 17.05.2018
    Digitalisierung und Verhalten: Smartphone, Laptop, Google, Facebook – Verlernen wir, zu denken?

    Mit Prof. Dr. Manfred Spitzer, Psychiater, Ulm


  • 31.05.2018
    Digitalisierung und Sprache: #, @, :) – Verstehen wir uns noch?

    Mit Prof. Dr. Ludwig M. Eichinger, Direktor des Instituts für Deutsche Sprache, Mannheim
  • 14.06.2018
    Digitalisierung und Wissen: Siri, Wiki, Google – Wie die Digitalisierung unser Weltbild verändert

    Mit Prof. Dr. Gerhard Weber, TU Dresden und Prof. Dr. Volker Banholz, TU Dresden/ TH Nürnberg

 

 

Alle Veranstaltungen finden im Vortragssaal der SLUB statt. Beginn ist jeweils 18.30 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Um sich einen Platz zu sichern, empfiehlt sich eine Reservierung/Anmeldung unter kas-sachsen@kas.de

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Gedenklesung in der SLUB: Anmeldung verlängert

Es ist ein dunkler Tag in der Geschichte Deutschlands - jener Tag im Mai 1933, an dem tausende Bücher verbrannt wurden: als "Höhepunkt" der Aktion "Wider den undeutschen Geist", die systematisch oppositionelle und unliebsame Schriftsteller im Dritten Reich diffamierte. Werke von Kästner, Tucholsky, Freud und vielen anderen bekannten oder weniger bekannten Autoren fielen damals den Flammen zum Opfer, u.a. nur unweit der SLUB am Bismarckturm in Dresden-Räcknitz.

 

Anlässlich des 85. Jahrestages der Bücherverbrennung findet nun am 9. Mai 2018 eine Gedenklesung in der SLUB statt, für die sich Mitwirkende noch bis 4.5. melden können, um einen Auszug aus einem der damals verbrannten Werke zu lesen. Mit der Verlängerung der Anmeldefrist kommen wir den Wünschen einiger interessierter Leser nach.

 

 

 

Bitte melden Sie sich bei Interesse unter oeffentlichkeitsarbeit@slub-dresden.de und geben Sie an, aus welchem Werk Sie eine Textstelle von etwa zehn Minuten Lesedauer lesen möchten. Aber auch Spontan-Leser sind willkommen: Alternativ stellen wir in der SLUB Textpassagen zur Verfügung, die von Interessierten dann vor Ort vorgetragen werden können.

 

An dieser Stelle möchten wir uns ganz herzlich für die bereits bei uns eingegangenen Anmeldungen bedanken!

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Neue Version der SLUBApp kurz vor dem Start: Tester wanted

Wer Sonntagabend von der Wiese aus im Park seine Bücher verlängern möchte, oder in der Bibliothek schnell den Standort eines Buches angezeigt bekommen will, nutzt dafür wahrscheinlich sein Smartphone und unsere SLUBApp, die seit mittlerweile sechs Jahren im Einsatz ist und von etwa 10.000 Nutzern aktiv verwendet wird. Doch mit den Jahren und steigenden Nutzerzahlen wachsen auch die Anforderungen an die Funktionalitäten unserer App und machen Aktualisierungen zwingend erforderlich. Nun steht ein Update der SLUBApp an. Obwohl alle Funktionen sorgfältig von uns geprüft wurden, brauchen wir noch Unterstützung für den Alltagstest:

 

Sie sind regelmäßiger Nutzer unserer App? - Dann können Sie uns helfen!

 

 

App-Tester werden!

Wer uns bei der Entwicklung unserer App unterstützen und somit die neue Version schon vorab testen möchte, meldet sich bitte per Mail unter slubapp@slub-dresden.de.

 

Bitte schreiben Sie uns kurz, ob Sie auf Ihrem Smartphone die iOS- oder Android-Version der App nutzen (wollen). Unser IT-Team stellt Ihnen dann die App in der Beta-Version zur Verfügung und freut sich über jegliches Feedback hinsichtlich der Funktionalitäten und Gebrauchsweisen der App.

 

Wenn das Update für alle verfügbar ist, erfahren Sie das an dieser Stelle, damit Sie garantiert "app-to-date" sind.

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300.000 plus x - Die Vermessung des 17. Jahrhunderts kommt voran

Die 300.000er-Marke ist überschritten. Das Verzeichnis der im deutschen Sprachgebiet erschienenen Drucke des 17. Jahrhunderts (VD17) verzeichnet jetzt mehr als 300.000 Drucke in mehr als 700.000 Exemplaren. Als dieses nationale Projekt mit Förderung der DFG in der 1980er-Jahren geplant wurde, schätzte man die Gesamtzahl auf 265.000 Buchtitel in mindestens doppelt so viel Exemplaren. Inzwischen haben rund 50 Bibliotheken, darunter besonders bestandsreiche wie die in Berlin, Dresden, Göttingen, Gotha, Halle, München, Weimar und Wolfenbüttel ihre Bücher im VD17 nachgewiesen. Allein die SLUB konnte zwischen 1996 und 2006 mit Förderung der DFG rund 67.000 Titelnachweise in 78.000 Exemplaren beisteuern.

 

Die Dokumentation der Buchproduktion eines Jahrhunderts ist die Grundlage für dessen Kenntnis. Erfasst werden – als Forschungsdaten in normierter Form – Namen von Autoren und Orten, die Schriftengattungen, darüber hinaus Widmungsempfänger, Zensoren oder Buchprovenienzen. So entsteht eine repräsentative Dokumentation früherer Netzwerke und Wissenszentren.

 

Das Elbtal in Dedekinds Musenlust, Dresden 1657, ist ein Sitz der Künste. Die deutschen Künstler (rechts) sind jetzt den klassischen Musen (links) ebenbürtig. (Titelblatt zu Dedekinds 'Elbianischer Musenlust' von P.P. Troschel, df_hauptktalog_0027351)

 

Hintergründe

Das 17. Jahrhunderts ist die Zeit der konfessionellen Konflikte im territorial zersplitterten Europa, die Zeit des Absolutismus und der aufblühenden Naturwissenschaften. 1618 begann der Dreißigjährige Krieg, der Tod und Elend brachte. Entsprechend häufig ist das Sterben ein Thema, die Schriftgattung der protestantischen Leichenpredigt ist weit verbreitet.

 

Die Universitäten blühen auf, viele der damals namhaften Universitäten wie die in Altdorf oder Helmstedt wurden in napoleonischer Zeit, die jesuitischen Hochschulen im Zuge der Säkularisation aufgelöst. Mehr als 63.000 meist lateinische Dissertationen enthält das VD17, die meisten waren – gemessen an heutigen Umfängen kulturwissenschaftlicher Doktorarbeiten – erstaunlich kurz. Dafür waren die Enzyklopädien und wissenschaftlichen Fachbücher umso voluminöser.

 

Das 17. Jahrhundert ist schließlich die Epoche, in der Zeitschrift und Zeitung entstanden, um wissenschaftliche und politische Nachrichten schneller verbreiten zu können. Die Informationsbeschleunigung hat eine lange Vorgeschichte und spielte in Zeiten kurzer Lebenserwartung eine wichtige Rolle. Leipzig, die Stadt der ersten deutschen Tageszeitung 1650, war bereits das Buch- und Messezentrum, das im 18. bis 20. Jahrhundert dann in die ganze Welt ausstrahlte.

 

Zukunft des Projektes

Was früher weit verbreitet war, ist heute besonders selten. Deshalb ist zu erwarten, dass noch manche Funde insbesondere in kleineren Bibliotheken, aber auch in dicken Sammelbänden großer Bibliotheken sowie in den Bibliotheken außerhalb des deutschen Sprachgebiets möglich sind. Bis 2020 sollen 90% aller verzeichneten Bücher komplett digitalisiert, wenige Jahre später mittels Fraktur-OCR im Volltext durchsuchbar sein.

 

Die dauerhafte Fortführung des VD17 haben seit 2007 die Bibliotheken in Berlin, München und Wolfenbüttel übernommen. Es ist zu wünschen, dass neue Partnerbibliotheken mitmachen und dass bald interessante Auswertungen und Visualisierungen der Daten die barocke Bücherlust der Digital Humanities anheizen.

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