Nur in Feld suchen:

  • Alles
  • Urheber
  • Titel
  • Schlagwort
  • Barcode
  • ISBN/ISSN/ISMN
  • RVK-Notation
  • Signatur
  • Verlag/Ort
  • Serie/Reihe

Zuletzt gesuchte Begriffe:

  1. SLUB Dresden
  2. SLUBlog

SLUBlog

Archiv: Mai 2018

Ansichten: 165
0

50 Tage #SLUBnochbesser

Vor 50 Tagen, am 28. März 2018, haben wir das neue SLUB-Forum eröffnet - Anlass genug, einmal zurückzublicken. Unser Zeitrafferfilm zeigt eindrücklich die Veränderung im Gruppenarbeitsbereich, der nun als moderner und ansprechender Kommunikations- und Arbeitsort auf unsere Nutzer wartet.

 

Die Verwandlung zum kreativen Arbeitsort

 

50 Tage Rückblick heißt für uns aber auch, auf Ihre Fragen und Ihr Feedback einzugehen:

#Arbeitsplätze - "Das sind ja jetzt viel weniger Plätze"

Nein, zahlenmäßig verhält es sich so: ehemals standen 181 Arbeitsplätze, elf Einzelsitzplätze in Form von "Strandkörben" und neun Bänke zur Verfügung. Heute bieten wir im Forum 186 reguläre Arbeitsplätze und 18 "kleine Arbeitsplätze" mit Ablageflächen für Laptop etc.. Dazu kommen die acht reservierten Arbeitsplätze in der Wissensbar, die bei Nichtbeanspruchung für das Beratungsgeschehen ebenfalls von Nutzern belegt werden können.

 

Gruppenarbeitsbereich vorher

Arbeitsplatzaufteilung im alten SLUB-Forum

 

Neues SLUB-Forum

Arbeitsplatzaufteilung im neuen SLUB-Forum

 

Die im Forum intendierte Nutzung ist Gruppenarbeit. Diese Nutzungsart hatte sich schon vor der Umgestaltung etabliert, wurde aber durch die Möblierung nicht gut unterstützt. Jetzt sind die Bedingungen dafür erheblich besser geworden. Nicht mehr gut möglich ist hingegen die Nutzung des Forums für Einzelarbeit. Dafür stehen aber entsprechend unserem Zonierungskonzeptes die Arbeitsplätze in den hinteren Bereichen der Ebene 0, insbesondere aber die Ebenen -1 und -2 sowie der zentrale Lesesaal zur Verfügung. Gerne sind wir für unsere Nutzerinnen und Nutzer da, jedoch sind auch bei uns der Personenzahl gebäude- bzw. klimatechnische Grenzen gesetzt.

 

#Information - Wie funktioniert die Präsentationstechnik?

Sollte einmal die Anleitung zur Nutzung des Media-Walls nicht ausreichen, helfen Ihnen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an den Theken gerne weiter.

 

#Steckdosen - "Ist das alles? Es gibt zu wenige..."

Die Knappheit an Steckdosen ist uns bewusst. Diesbezüglich ist die Ausführung laut Planung noch nicht ganz abgeschlossen: In Kürze werden in der Nähe des Infopunktes 2 weitere 32 Dosen installiert.

 

#Ösen für Laptopschlösser - "Die fehlen jetzt - werden diese nachträglich montiert?"

Nein, im neuen SLUB-Forum sind keine Ösen für Laptopschlösser vorgesehen. Sollten Sie Bedarf haben, nutzen Sie bitte die anderen Plätze im Haus.

 

#PC-Arbeitsplätze fehlen - "Werden hier noch, so wie vorher, weitere PCs aufgebaut?"

Nein, in diesem Gruppenarbeitsbereich werden keine PCs installiert, sondern lediglich zwei weitere Präsentationsbildschirme. Wir werden aber in Kürze PC-Arbeitsplätze, die auf der Ebene 0 verteilt sind, neu und zentraler gruppieren, so dass sie leichter zu finden sind. Insgesamt gibt es derzeit 71 PC-Arbeitsplätze - verteilt auf alle Ebenen und zwei Gruppenräume, deren Nutzungsfrequenz wir statistisch erfassen. Der Bedarf an solchen Arbeitsplätzen sinkt, weil heutzutage viele Nutzerinnen und Nutzer eigene Geräte mitbringen.

 

Wir freuen uns auf weiteres Feedback Ihrerseits und hoffen, Sie haben Ihren neuen Lieblingsplatz bereits finden können.

Ansichten: 468
0

Amtswechsel in der SLUB: Dr. Achim Bonte wird neuer Generaldirektor

Ende Juli diesen Jahres wird der derzeitige Generaldirektor der SLUB Prof. Dr. Thomas Bürger in den Ruhestand gehen. Das Sächsische Kabinett hat in seiner heutigen Sitzung seine Nachfolge beschlossen: Dr. Achim Bonte wird ab 1. August 2018 sein Amt übernehmen.

 

Dr. Eva-Maria Stange, Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst, gratuliert Dr. Bonte zu seiner künftigen Aufgabe: "Wir haben in einem umfangreichen Findungsverfahren den besten Bewerber ausgewählt. Dr. Bonte kennt die Bibliothek wie wenige, hat ihre Entwicklung bisher bereits maßgeblich mitgestaltet und steht für Kontinuität bei der weiteren Profilierung des Hauses." Die Ministerin erklärt weiter: "Ausdrücklich möchte ich dem scheidenden Generaldirektor Prof. Dr. Thomas Bürger danken. Er hat die seltene Gabe, sein komplexes Fachwissen verständlich und oft auch sehr unterhaltsam zu vermitteln. Das hat mir oft große Freude bereitet. Seit 15 Jahren hat er mit seiner Kompetenz und seinem Engagement dieses Haus zu einem der renommiertesten in Deutschland gemacht. Er hat den Neubau der SLUB organisiert, die Bestände sukzessive erweitert, die Digitalisierung vorangetrieben, sich mit der ihm anvertrauten Bibliothek erfolgreich den Zukunftsfeldern Langzeitarchivierung, Open Access und Forschungsdatenmanagement gestellt und koordinierend für das Bibliothekswesen in Sachsen gewirkt. In seiner Amtszeit wurde auf Antrag der SLUB Martin Luthers Handschrift einer Psalmenvorlesung in die Liste des Weltdokumentenerbes der UNESCO aufgenommen. Für all das ist der Freistaat ihm zu großem Dank verpflichtet. Wir werden ihn mit einem Festakt am 2. 7. 2018 ehren und ihm dabei gebührend danken."

 

Generaldirektor Prof. Dr. Thomas Bürger zeigte sich sehr erfreut über den Kabinettsbeschluss:

 

"Ich bin dankbar, dass die Ministerin die Findungsgruppe selbst geleitet und das Kabinett die Nachfolge frühzeitig bestätigt hat. Mit Herrn Dr. Bonte konnte ein erfolgreicher und visionärer Kenner wissenschaftlicher Bibliotheken gewonnen und in Dresden gehalten werden. Ich bin zuversichtlich, dass sich die SLUB mit ihm weiter dynamisch entwickelt und überzeugende Antworten auf die enormen Herausforderungen der digitalen Wissensgesellschaft findet."

 

Gegen alternative Angebote von außerhalb hat sich Dr. Achim Bonte sehr bewusst für seine bisherige Arbeitsstätte entschieden.

 

"Die SLUB ist eine der größten deutschen Bibliotheken mit einem außergewöhnlich breiten gesetzlichen Auftrag", erklärte Bonte in einer ersten Stellungnahme. "Sie in die Zukunft zu führen, bedeutet eine besondere Herausforderung, bietet aber auch unvergleichliche Chancen. Ich freue mich auf die weitere Zusammenarbeit mit dem hoch engagierten und professionellen Dresdner Bibliotheksteam sowie unseren zahlreichen Partnern."

 

Quelle: Pressemitteilung des Sächsischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst vom 15. Mai 2018

Bild: SLUB Dresden

Ansichten: 135
0

Faszination Chaos: Ausstellung im DrePunct eröffnet

Egal ob es um die Länge der Küstenlinie von England, die Entstehung von Verkehrsstaus oder die Entwicklung von Börsenkursen geht: Chaos und Fraktale spielen in vielen Bereichen eine wichtige Rolle.

Im Alltag hören wir Begriffe wie "Schmetterlingseffekt" und finden Dinge "chaotisch". Aber was ist das eigentlich genau? Was ist so besonders am Magnetpendel und was macht aus einem schönen, regelmäßigen Muster ein Fraktal? Warum kann man die Länge einer Grenze oder einer Küstenlinie schwer beziffern?

 

 

Diese und andere Fragen beantwortet die gestern eröffnete Ausstellung "Chaos und Fraktale" in der Bereichsbibliothek DrePunct und zeigt einserseits allgemein verständlich, aber mit Bezug zur aktuellen Forschung sowohl, wo Chaos und Fraktale im Alltag auftreten und stellt andererseits auch verschiedene Forschungsgruppen vor, die in Dresden an diesen Themen arbeiten. Von Polymerforschung zu der Frage, ob unser Sonnensystem stabil ist, von der Mandelbrotmenge bis zum Verhalten chaotischer Billards: die Ausstellung gibt einen Einblick in die verschiedensten Themen der Physik. Außerdem kann mit einem Magnetpendel experimentiert und so das Entstehen von Chaos nachvollzogen werden.

 

 

Organisiert wurde die Ausstellung von der Regionalgruppe Dresden der jungen Deutschen Physikalischen Gesellschaft. Beiteiligt sind auch das Leibniz-Institut für Polymerforschung Dresden mit Prof. Sommer und das Institut für Theoretische Physik der TU Dresden sowie die Professur Computerphysik mit Prof. Bäcker und Prof. Ketzmerick, der zur Eröffnung  zum Thema "Faszination Chaos" sprach.

 

Die Ausstellung "Chaos und Fraktale" ist bis Ende des Jahres in der Bereichsbibliothek DrePunct zu sehen.

 

Bilder: SLUB Dresden/Cynthia Meißner

 

 

Ansichten: 101
0

App-to-Date: Neue Version der SLUBApp nun verfügbar

 

Kürzlich haben wir fleißige App-Nutzer für den Alltagstest der neuen Version unserer SLUBApp gesucht und um Feedback gebeten, für das wir Ihnen ganz herzlich danken möchten. Heute ist es nun soweit und das Update unserer SLUBApp ist zum Download verfügbar.

 

Zum Hintergrund des Updates haben wir mit dem Entwickler Erik Sommer aus der IT-Abteilung der SLUB gesprochen. Er erklärt, warum es eine neue Version gibt und welche Verbesserungen diese für die Nutzer bereithält.

 

Warum brauchte die SLUBApp ein Update?

Eine App ist niemals fertig entwickelt und so wurde auch unsere SLUB-App für moderne Mobilgeräte weiter verbessert. Bisher bestand das Problem, dass die beiden Suchen im Katalog auf der Website und in der App nicht die gleichen Treffer lieferten, sodass die Suchergebnisse grundlegend unterschiedlich waren.

 

Was ist nun neu und vor allem besser?

Die App steht nicht mehr losgelöst von der Entwicklung unseres Kataloges. Verbesserungen am Datenbestand wirken sich nun auch unmittelbar auf die Suche innerhalb der App aus. Sie ist jetzt komplett an unseren SLUB-Katalog angeschlossen und liefert die gleichen Treffer wie auf der Webseite, wodurch die Qualität und die Quantität der Ergebnisse deutlich besser ist. Angezeigt werden nun Verlinkungen von z.B. Titeln zu ihren Bänden und Referenzen. Außerdem enthalten Links Beschreibungen, was sich dahinter verbirgt und auch das Reservieren und Bestellen von Medien aus dem Magazin ist jetzt wieder in der App möglich.

 

Für alle, die die SLUBApp bisher noch nicht genutzt haben: Was macht sie besonders?

Die SLUBApp hält einige Funktionen bereit, die das Recherche-Leben einfacher machen: So ist zum Beispiel ein ISBN-Barcode-Scanner integriert, mit dem schnell die Verfügbarkeit eines Mediums im SLUB-Katalog geprüft werden kann. Außerdem können Medien in Form einer Merkliste in der SLUBApp zusammengefasst und das Benutzerkonto verwaltet werden. Beispielsweise kann so die Leihfrist für ausgeliehene Medien einfach von unterwegs verlängert werden.

 

Die SLUBApp-Entwickler wünschen sich immer auch Feedback. Wie können Nutzer Sie am besten erreichen?

Ja genau, so viel wir auch testen, es kann immer mal einen Fehler oder auch Verbesserungsvorschläge geben. Der schnellste Weg ist eine E-Mail an slubapp@slub-dresden.de. Darauf können wir am besten reagieren, mit unseren Nutzern im Kontakt bleiben und genauer nachfragen. Diese Kontaktfunktion gibt es auch innerhalb der App selbst.

 

SLUBApp zum Download

Ansichten: 120
0

SLUB gedenkt Jahrestag der Bücherverbrennungen: Ausstellung im Foyer

Als am 10. Mai 1933 die Werke Erich Kästners, Alfred Döblins oder Heinrich Manns in einen lodernden Scheiterhaufen aus Büchern geworfen worden, war dies nicht das erste Mal, dass in Dresden Bücher brannten. Bereits kurz nach der „Machtergreifung“ der Nationalsozialisten kam es in der Stadt am 7. und 8. März 1933 zu scheinbar spontanen Bücherverbrennungen. Die deutschlandweiten Bücherverbrennungen am 10. Mai 1933 waren eine konzertierte Aktion der Deutschen Studentenschaft unter Führung des Nationalsozialistischen Deutschen Studentenbundes, die mit der Veröffentlichung von „12 Thesen wider den undeutschen Geist“ am 12. April 1933 ihren Anfang nahm. Diese „Thesen“ wurden deutschlandweit an Universitäten plakatiert und in Zeitungen abgedruckt.

Gedenklesung

Anlässlich des 85. Jahrestages der Bücherverbrennung fand gestern eine Gedenklesung im Foyer der Zentralbibliothek statt, bei der sowohl Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der SLUB als auch Gäste Textstellen aus Werken der damals verfolgten Autoren vortrugen. So standen beispielsweise Auszüge aus Victor Klemperers Tagebüchern, Erich Kästners „Fabian“, Alex Weddings „Ede und Unku“ und Tucholskys „Lerne lachen ohne zu weinen“ auf dem Programm der etwa 2-stündigen Lesung.

 

 

Ausstellung

In zwei Vitrinen im Foyer der Zentralbibliothek zeigen wir derzeit außerdem Erstausgaben und frühe Ausgaben der damals verbrannten Werke aus einer Dresdner Privatsammlung. Ausgestellt sind beispielsweise "Hiob" von Joseph Roth, "Berlin Alexanderplatz" von Alfred Döblin, "Fabian" von Erich Kästner und Anna Seghers "Aufstand der Fischer von St. Barbara" in ihren originalen Umschlägen mit Hintergrundinformationen zu den Autoren.

 

 

 

Die Ausstellung ist noch bis zum 25. Mai 2018 im Foyer der Zentralbibliothek zu den üblichen Öffnungszeiten zu besichtigen.

 

Bilder: SLUB Dresden/Ramona Ahlers-Bergner

Kopieren Sie diesen Link in Ihren RSS-Reader

RSS 2.0 Nachrichten