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SLUBlog

Autor: Cynthia Meißner

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Wissen kommt von Machen: Die ganze SLUB als Makerspace zur LNdW

Zur Langen Nacht der Wissenschaften am Freitag (15.6.18) zeigt sich die SLUB von ihrer dem einen oder anderen Nutzer sicher (noch) eher unbekannten Seite: als die neue Bibliothek, die nicht nur der Ort zum Lesen und Lernen ist, aber vor allem ein Ort des Machens, des Miteinanders und der Interaktion. Die Vorbereitungen dafür laufen auf Hochtouren, aber sind auch in den letzten Zügen, sodass Sie sich auf ein spannendes Programm in unserem Haus freuen können.


Im Vorfeld berichtet uns Veranstaltungsmanagerin Christina Schneider über das, was Sie im Haus Besonderes erwartet und wo Sie überall MITMACHEN können.

 

Die Programmpunkte der SLUB sind in diesem Jahr sehr bunt gemischt - gibt es dennoch einen roten Faden?

 

CS: Wir sind in diesem Jahr von der Idee des Makerspaces ausgegangen und wollten diesen "Macher-Gedanken" auf die ganze Bibliothek übertragen. Dabei sind wir schnell auf viele Ideen gekommen, denn tatsächlich bieten wir an vielen Ecken Angebote, die die Nutzer gut zuhause oder für ihre Arbeit gebrauchen können. Ob das reines immaterielles Wissen ist, das sie mitnehmen oder die Datei einer Schallplatte, die sie an unserem M3 digitalisiert haben, ist dabei zweitrangig. Wir möchten hier in der SLUB unsere Nutzer befähigen, ihr Projekt, ihre Hausarbeit, ihre wissenschaftliche Fragestellung anzugehen und sie dann mit unseren Mitteln bestmöglich unterstützen; Ihnen quasi das Werkzeug dazu reichen. Und dieser Gedanke soll sich auch in unserem Programm widerspiegeln.

 

 

Welche Programmpunkte kann der Besucher erwarten, bei denen er selbst zum Macher werden kann?

 

CS: Wie gesagt haben eigentlich alle Programmpunkte im Kern ein Angebot zum Selbstmachen. Das kleine Macher-Zentrum wird sich aber im SLUB-Makerspace befinden, der in mehreren Programmpunkten zum Mitmachen animiert und seine Angebote präsentiert. In der Zentralbibliothek helfen die Kollegen zum Beispiel bei allen Fragen und Problemen bei der Foto-Digitalisierung. Das kennt man vielleicht: Da gibt es eine Kiste mit alten Fotos von Oma und Opa, die man gern digital verfügbar hätte. Aber wo anfangen, wo aufhören und worauf achten?

Die jüngeren Besucher können am Lege-Trick-Stand erfahren wie man kleine Videos dreht und tatsächlich auch direkt loslegen. Die Trickfilmerin Mandy Müller wird ihnen dabei zur Hand gehen. Die älteren Besucher interessiert es vielleicht, den eigenen Familienstammbaum nachzuvollziehen oder zu vervollständigen. Der Dresdner Verein für Genealogie und Kollegen der SLUB beraten Sie gern zu diesen Fragen und machen Sie so im Handumdrehen zum Ahnenforscher.

 

 

Haben Sie einen persönlichen Geheimtipp?

 

CS: Ich würde mir, wenn ich an diesem Abend nicht arbeiten müsste, wahrscheinlich die Touren zur Mikroskopiertechnik in der Restaurierung und zu unserem Makerspace 3, also den Medienarbeitsplätzen nicht entgehen lassen, denn diese Führungen bieten auch Einblicke in den alltäglichen Bibliotheksbetrieb hinter die Kulissen. Ich bin aber auch ein großer Fan vom Virtuellen Kartenforum. Wer sich das von den Kollegen einmal demonstrieren lässt, kann damit auch noch die Großeltern beeindrucken, die wahrscheinlich denken, sie würden Dresden oder Sachsen in- und auswendig kennen. Und natürlich wäre ich zu späterer Stunde nicht von der Tanzfläche zu kriegen.

 

 

Damit sprechen Sie ein Highlight des SLUB-Programmes an: die Harlem Swing Night. Aber passen Charleston & Co. in eine Bibliothek?

 

CS: Da wären wir wieder beim Macher-Gedanken: Mitmachen, Selbstmachen, Spaß haben. Das passt sehr gut zu uns. Wir bieten bei der Harlem Swing Night auch nicht "nur" die Möglichkeit zum Tanz sondern lassen immer wieder kleine Kurse miteinfließen, so dass man sich da auch wirklich ausprobieren kann. Und normalerweise sitzen die Menschen in einer Bibliothek ja sehr viel. Da ist dieses Angebot der perfekte Ausgleich bei drohenden Rückenschmerzen!

 

Vielen Dank für das Gespräch  - Wir freuen uns auf eine spannende lange Nacht!

 

Von 18 - 1 Uhr sind wir zur LNdW für Sie da - das Programm der LNdW in der SLUB finden Sie hier.

Auch für das leibliche Wohl ist gesorgt: mit einem Grillstand auf der Wiese und der geöffneten BibLounge.

 

 

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Harlem Swing Night: Charleston in der SLUB am 15.6.18

Damen mit fedrigem Kopfschmuck in schwingenden Kleidern, Herren mit Hut und Knickerbockern - die Kapelle spielt schwungvolle Jazz-Musik: So oder ähnlich würde man wohl das Bild beschreiben, wenn man an Tanzabende in den 20er oder 30er Jahren denkt.

 

Und genauso kann es auch im SLUB-Vortragssaal aussehen, wenn dieser am Freitag zur Langen Nacht der Wissenschaften ab 21 Uhr zum Ballsaal wird. Zur Harlem Swing Night nehmen wir Sie mit in die Zeit der 20er oder 30er Jahre, der Swing-Ära: Lernen Sie die Tänze der damaligen Zeit Charleston, Lindy Hop oder Balboa, lauschen Sie der Musik und oder genießen Sie einfach nur die Showeinlagen von Dresdner Swingtänzerinnen und -tänzern.

 

 

Kerstin König, Organisatorin der Harlem Swing Night, erzählt, was Sie bei uns erwartet:

 

„Wir werden zusammen mit Freunden und Swing-Tänzern verschiedene Tanzstile vorstellen: Charleston, Lindy Hop, das ist den meisten unter Swing bekannt – Swing tanzen ist meistens Lindy Hop – Balboa und vielleicht noch Blues. Das sind die Swing-Tanz-Stile, die aus den Zwanziger-, Dreißiger-, Vierzigerjahren kommen und uns erhalten geblieben sind – Gott sei Dank – oder ein Revival erleben. Die stellen wir vor und dann wird das aber bunt gemixt und gemischt, auch innerhalb eines Tanzes zu einer Musik."

(Auszug aus dem Podcast „Zum Welttag des Jazz: SLUB swingt bald!“)

 

Freuen Sie sich also nach dem Besuch im SLUB-Makerspace, in der Bestandserhaltung oder an unseren Ständen im Foyer der Zentralbibliothek zur Langen Nacht der Wissenschaft auf ein wenig Bewegung und probieren Sie selbst Tanzschritte im Vortragssaal aus:

 

  • 21:15 Uhr Lindy Hop Basics mit Mara und Georg
  • 22:15 Uhr Balboa mit Susi und Rory
  • 23:15 Uhr Solo-Charleston mit Kerstin

 

 

 

Ein Blick in die Zeitschrift „Uhu“ von 1925 verrät:  „Auch Sie werden an den Charleston glauben müssen“. Mehr davon finden Sie in unseren Digitalen Sammlungen in der Illustrierten Presse der Weimarer Republik.

 

Außerdem warten noch weitere Überraschungen gen Mitternacht auf Sie – Seien Sie gespannt.

 

 

Bitte bringen Sie zur Harlem Swing Night bequeme Schuhe mit rutschender Sohle mit.

Alle Programmpunkte zur Langen Nacht der Wissenschaften in der SLUB finden Sie hier.

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Auf Zeitreise mit der SLUB beim Offenen Regierungsviertel am 10.06.18

Lust auf Veränderung? Wir nehmen Sie mit auf eine Reise in die Vergangenheit, wenn Sie am Sonntag das Offene Regierungsviertel in Dresden unseren Stand beim Tag der offenen Tür  im Sächsischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst (SMWK) besuchen. 

 

Vor Ort präsentiert Generaldirektor Prof. Dr. Thomas Bürger „Sachsen.digital“, das Landesdigitalisierungsprogramm für Kultur und Wissenschaft. Ob Adressbücher, Karten, Fotografien, Musikalien oder Landtagsprotokolle - immer mehr Zeugnisse der sächsischen Geschichte sind in unseren digitalen Sammlungen verfügbar. So auch aus dem Friedensjahr 1918, in dem der Erste Weltkrieg beendet wurde und auf das SMWK an diesem Tag einen besonderen Blick wirft.

 

Damals wurde beispielsweise der heutige Sitz des SMWK für die Dreikönigsschule genutzt und lag in der Wasserstraße.

 

Zeitreise 1918: Die Dreikönigsschule in der Wasserstr., heute Wissenschaftsministerium in der Wigardstr.

Zeitreise 1918: Die Dreikönigsschule in der Wasserstr., heute Wissenschaftsministerium in der Wigardstr.

Reiserouten

Vor Ort zeigen wir Ihnen, wie Sie mit unseren digitalisierten Quellen selbst auf Zeitreise gehen können, auch über das Jahr 1918 hinaus. Wir halten verschiedene Reiserouten für Sie parat und gehen auch individuell auf Ihre Reisewünsche ein.

 

Ihre Reise könnte z.B. zurück in Ihre persönliche Vergangenheit gehen: Suchen Sie im virtuellen Kartenforum nach historischen Karten aus Ihrem Geburtsjahr oder schauen Sie sich an, wie sich die Stadt Dresden seit dem entwickelt hat, indem Sie alte und aktuelle Karten übereinander blenden. Oder wandern Sie virtuell in der 3D-Ansicht durch die Sächsische Schweiz um 1732 zu Zeiten Ihrer Vorfahren.

 

Screenshot Virtuelle Kartenforum - Einblick in die Sächsische Schweiz

 

Ihre Zeitreise könnte aber auch in die Textilregion rund um Zwickau um 1900 gehen, wo wir Ihnen zeigen können, welche Muster damals dort für die Teppichwebkunst genutzt oder welche Spitzen hergestellt wurden - z.B. im Buch alter kunstvoller Spitzen oder in den Blättern für textile Kunst.

 

Seite aus "Blätter für textile Kunst" Seite aus "Alte kunstvolle Spitzen"

Auch Münzsammlern machen wir ein Reiseangebot: Stöbern Sie in der Geschichte des Geldes von ihrem Beginn im 6./7. Jahrhundert v. Chr. bis zum frühen 20. Jahrhundert und erhalten Sie einen Einblick in die internationale Währungsgeschichte in universalhistorischer Perspektive.

 

Welches ist Ihr Reiseziel? Kommen Sie vorbei, finden Sie es heraus und machen Sie sich auf Ihre persönlichen Zeitreise durch unsere digitalen Quellen. Wir stehen Ihnen als Reisebegleitung gerne zur Verfügung.

                     

 

Der Stand der SLUB befindet sich im SMWK
(Wigardstraße 17, 01097 Dresden)
Programmflyer zum Download
Ausführliches Programm

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Weltkindertag: Spielen, lernen, forschen in der SLUB

Den heutigen Weltkindertag wollen wir zum Anlass nehmen, unsere Angebote für die kleinen Begleiter unserer Nutzerinnen und Nutzer sowie für Schülerinnen und Schüler in den Fokus zu rücken.

 

Eltern-Kind-Arbeitsräume

Eine kleine Fee lugt aus der Ecke neben einem  Märchenschloss hervor, in der anderen steht ein Parkhaus mit einigen kleinen Autos und eine Tischgruppe wartet darauf, zum Malen genutzt zu werden. Auf der anderen Seite stehen Arbeitsplätze und ein PC bereit.

So zeichnet sich das Bild unseres Eltern-Kind-Raumes in der Zentralbibliothek, in dem unsere Nutzerinnen und Nutzer arbeiten können und dabei ihren Nachwuchs im Blick haben. Damit diesem nicht langweilig wird, ist der Raum kindgerecht gestaltet und mit Spielzeug ausgestattet. Auch in der Bereichsbibliothek DrePunct und in der Zweigbibliothek Erziehungswissenschaften bieten wir Eltern-Kind-Arbeitsräume an.

 

Angebote für Schülerinnen und Schüler

Nicht nur für die ganz Kleinen, sondern auch für Jugendliche hält die SLUB verschiedene Services bereit.

Unser Online-Kurs "Von der Idee zur Facharbeit: ein Einstieg ins wissenschaftliche Arbeiten für Schüler" bereitet Schülerinnen und Schüler vor, die vor ihrer ersten wissenschaftlichen Arbeit stehen und erklärt in drei Modulen, was zur Erstellung einer Facharbeit oder einer 'Komplexen Leistung' dazu gehört: die Struktur einer wissenschaftlichen Arbeit, erfolgreiche Such- und Recherchestrategien und das Auswählen seriöser Quellen. Einen ersten Einblick bietet die Lektion "Die SLUB im Überblick".

SLUB Makerspace - Wissen kommt von Machen

Wer es lieber praktisch mag, sein Wissen anwenden und Ideen umsetzen möchte, ist im SLUB Makerspace richtig - hier können schulische Projektgruppen ihre Ideen, z.B. eine Technik-AG verwirklichen und unter anderem mit Lasercuttern oder 3-D-Druckern arbeiten. 

 

 

 

Wer früh anfängt zu probieren, der findet vielleicht dadurch seine Leidenschaft: Das wissen auch Benjamin Weis und Georg Scheffler, die als Schüler angefangen haben für Jugend forscht! einen Ausbildungs-3D-Drucker E3P zu bauen. Mittlerweile sind sie Studenten und einer der beiden arbeitet sogar als studentische Hilfskraft im Makerspace.

 

 

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Winckelmann als Bibliothekar und Altertumswissenschaftler: Neue Ausstellung im Buchmuseum der SLUB

Am 8. Juni 2018 jährt sich der Todestag des ersten Klassischen Archäologen und Kunsthistorikers Johann Joachim Winckelmann (1717-1768) zum 250. Mal. Aus diesem Anlass eröffnete gestern die Ausstellung „Man denkt noch beständig in Dresden auf mich.“ Winckelmann - Bibliothekar und Altertumswissenschaftler.

 

In der Schatzkammer des Buchmuseums werden ausgewählte Handschriften, Erstausgaben und Kupferstiche aus dem Bestand der Sächsischen Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek (SLUB) sowie ausgewählte Leihgaben aus den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden gezeigt, die Winckelmanns Wirken als Bibliothekar und Altertumswissenschaftler und seine Kontakte zu Gelehrten und Sammlern aufzeigen.

In diesem Zusammenhang wird auch erstmals der im letzten Jahr mit Unterstützung der Ernst von Siemens Kunststiftung sowie der Kulturstiftung der Länder erworbene Briefwechsel zwischen Winckelmann und dem sächsisch-kurprinzlichen Oberhofmeister Graf Wackerbarth-Salmour gezeigt.

 

Die Briefsammlung kann jederzeit weltweit in den Digitalen Sammlungen der SLUB betrachtet und weiter erforscht werden.

 

Die Ausstellung ist bis 02. September 2018 täglich von 10 bis 18 Uhr im Buchmuseum zu sehen.

Hier finden Sie den Online-Ausstellungskatalog.

 

Rahmenprogramm zur Ausstellung


6.6.2018, 19 Uhr
„Wozu mich das Glück noch brauchen wird?“ Leben und Sterben des Herrn Winckelmann:
Autorenlesung von Thomas Oláh (Wien)
Vortragssaal SLUB Dresden


22.8.2018, 16.30 Uhr
»Winckelmann und die Dresdner Herkulanerinnen. Ein Blick in das Depot der Antikensammlung im Albertinum«: Führung mit Dr. Kordelia Knoll (Staatliche Kunstsammlungen Dresden)
Treffpunkt im Innenhof des Albertinums, Tzschirnerplatz 2, 01067 Dresden
Anmeldung erwünscht unter tour@slub-dresden.de


29.8.2018, 19 Uhr
„zeitig zu Bette, und früh heraus“ – Winckelmann und die Bibliothek Heinrich Graf von Bünaus im Schloß Nöthnitz. Vortrag von Dr. Torsten Sander (Dresden)
Vortragssaal SLUB Dresden

 

Führungen durch die Ausstellung

 

Öffentliche Führungen finden jeweils samstags um 14 Uhr statt.
Zusätzliche Führungen

  • 8.6.2018, 27.6.2018, 11.7.2018 und 8.8.2018 jeweils 17 Uhr
  • 6.6.2018 und 29.8.2018 jeweils 18 Uhr

Der Eintritt und die Führungen sind kostenfrei, Treffpunkt ist im Foyer der Zentralbibliothek.

Kommentare

@Sam
13.06.2018 07:43
Prima. Ich gratuliere!
13.06.2018 00:04
ein neuer Hut
09.06.2018 07:41
@kaputte Scheiben
31.05.2018 14:54
kaputte Scheiben
30.05.2018 21:56

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