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Autor: Dominik Stoltz

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Mit Luther an der deutschen Sprache werkeln – Vortrag im Rahmen der Reformationsausstellung

Zu einem Vortrag von Prof. Dr. Alexander Lasch im Rahmen der Sonderausstellung „Wie Luthers Worte fliegen lernten. Handschriften und Flugschriften der Reformationszeit“ am kommenden Mittwoch in der SLUB möchten wir Sie herzlich einladen.

 

Der Vortrag gewährt Einblicke in die „Baustelle des Frühneuhochdeutschen: Luthers Revisionen der eigenen Bibelübersetzung“.

 

Alexander Lasch, der seinen akademischen Werdegang in Dresden begann und seit Beginn des Wintersemesters 2017 die Professur für Germanistische Linguistik und Sprachgeschichte an der TU Dresden innehat, sagt dazu:

 

„Der Übersetzer, Autor und Mensch Luther erscheint, das zeigt auch das vergangene Reformationsjubiläum, trotz aller berechtigten Kritik meist als eine übergroße Figur, die die Frühe Neuzeit und vor allem das Frühneuhochdeutsche maßgeblich prägte. Dabei wird zum einen gern übersehen, dass für seinen Erfolg spezifische Voraussetzungen notwendig waren. Zum anderen war er wohl auch nicht allein für die durchschlagende Wirkung seiner Schriften verantwortlich. Vielmehr sollte man vom Erfolg der 'Lutherwerkstätten' sprechen, die medial, inhaltlich und sprachlich einzigartige Druckzeugnisse auf einer 'Baustelle des Frühneuhochdeutschen' hervorbrachten – mit Sicherheit mit Luther als unruhiger Inspirationsquelle.“

 

Die Veranstaltung beginnt am 10. Januar um 19 Uhr im Vortragssaal der SLUB. Seien Sie herzlich eingeladen!

 

Um 18 Uhr besteht die Möglichkeit, an einer Kuratorenführung durch die Sonderausstellung im Buchmuseum teilzunehmen.

 

Der Eintritt ist jeweils frei.

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