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Autor: Gesine Quellmalz

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Migration und Medien: Tagung vom 20. bis 22. Oktober in der SLUB Dresden

Das Institut für Romanistik der TU Dresden lädt vom 20. bis 22. Oktober zur internationalen Tagung "Migration und Medien" in den Vortragssaal der SLUB ein. Die Tagung behandelt die Themen Flucht und Asyl im sozialpolitischen Spannungsfeld zwischen den Polen des gesellschaftlichen Risikos und gesellschaftlicher Chancen.

 

Dieses Spannungsfeld wird mit medialen Mitteln wie Registern, Prognosen oder Statistiken organisiert und gedeutet, um politische, journalistische und gesellschaftliche Bewältigungs- und Deeskalationsstrategien materialgestützt austragen zu können. Zudem liefern künstlerisch-ästhetische Medien wie Literatur, Film, Fotografie, Musik und Theater Deutungsmuster, Reflexionen und Kommentare, welche die öffentliche Diskussion durchwirken, fortschreiben oder kanalisieren.

 

Die interdisziplinäre Tagung will das Zusammenwirken unterschiedlicher medialer Aktualisierungen von Migration sowie deren Resonanzräume und Emotionspolitiken systematisch erfassen und untersuchen. Unter anderem wird es Vorträge zu folgenden Themen geben:

  • Migration im neuen deutschen Film. Rainer Werner Fassbinders Angst essen Seele auf (BRD 1974) und Hark Bohms Nordsee ist Mordsee (BRD 1976) (Olaf Sanders, Hamburg)
  • Von 'irregulärer Migration' und 'Flüchtlingskrise': Zum Umgang mit Worten als einer Dimension publizistischer Qualität (Annett Schulze, Berlin)
  • 'These interloping colonials!' – Dracula und die Figur des 'blutsaugenden Migranten' (Wiland Schwanebeck, Dresden)


Das vollständige Tagungsprogramm steht zum Download (PDF) bereit.

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Schreiben lernen mit der SLUB: Kick-Off fürs neue Schreibzentrum der TU Dresden am 17.10.

 


Pünktlich zum Semesterbeginn lädt das neue Schreibzentrum der TU Dresden alle Interessierten herzlich zur offiziellen Eröffnungsveranstaltung in der SLUB ein. Diese findet am Montag 17. Oktober von 14 bis 16 Uhr im Vortragssaal im 1. OG statt.

 

Hier kann man die vielfältigen Angebote rund um das wissenschaftliche Schreiben kennen lernen, mit den Projektmitarbeiterinnen des Schreibzentrums ins Gespräch kommen und sich mit allen Anwesenden zum Thema Schreiben austauschen. Begleitet wird die Veranstaltung von einem erhellenden Vortrag der Kultur- und Glücksforscherin Saskia Rudolph, in dem sie die Zusammenhänge zwischen gutem Leben und wissenschaftlichem Arbeiten beleuchten wird.

 

Studierende und Lehrende aus den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik sind besonders eingeladen, teilzunehmen!

 

Zu finden ist die Veranstaltungen unter den folgenden Links der TU Dresden und des Career Service sowie auf der Facebook-Seite des Career Service. Mehr Informationen zum Schreibzentrum gibt es auch hier (PDF).

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Danke! Engagement macht stark: Ehrung für Ehrenämter in der SLUB

Sie sind für unsere Gesellschaft eine wertvolle und unverzichtbare Bereicherung: Ehrenamtliche. In der vom 16. bis 25. September stattfindenden „12. Woche des bürgerschaftlichen Engagements“ rückt die ehrenamtliche Arbeit besonders in den öffentlichen Fokus und erfährt eine entsprechende Würdigung. Unter dem Motto „Engagement macht stark“ stellen Vereine, Verbände, Initiativen, Institutionen und Unternehmen in diesem Rahmen bundesweit ihre Projekte vor. Sie zeigen, wie wichtig ehrenamtlicher Einsatz für das gesellschaftliche Zusammenleben ist und unterstreichen die Notwendigkeit, die öffentliche Aufmerksamkeit dafür wach zu halten.

 

Auch in der SLUB sind zahlreiche Dresdnerinnen und Dresdner ehrenamtlich engagiert. Im Sommer 2009 begann die Bibliothek mit einer Ehrenamtlichen, Ende 2009 waren es bereits sieben. Derzeit wird die SLUB von 32 ehrenamtlichen Helfern unterstützt, vom Studenten bis zum Ruheständler. Sie sind in den unterschiedlichsten Bereichen tätig, beispielsweise übernehmen sie die öffentlichen Samstagsführungen in der Schatzkammer des Buchmuseums.

 

Für ehrenamtlich Interessierte und für alle organisatorischen Belange der Ehrenamtlichen der SLUB gibt es eine zentrale Ansprechpartnerin. Die Koordinatorin für das Ehrenamt begleitet die ehrenamtlichen Helfer vom Erstkontakt an und sorgt mit entsprechenden Organisationsstrukturen wie einer Mailing-Liste und den notwendigen Formularen für einen reibungslosen Ablauf. Informationen über das Ehrenamt an der SLUB sind auf der Webseite zu finden.

 

Im Umgang und Kontakt mit den ehrenamtlich Engagierten nahm die Würdigung ihrer Tätigkeit von Beginn an eine zentrale Rolle ein. Im Rahmen eines Würdigungskonzeptes sind u. a. Treffen mit der Direktion, der kostenlose Bezug unseres Bibliotheksmagazins, ein persönlicher Geburtstagsbrief sowie Einladungen zu Festen und Veranstaltungen der Bibliothek fester Bestandteil.

 

Stellvertretend für alle Ehrenamtlichen der SLUB möchten wir Petra Ruhner, eine der ehrenamtlichen Helferinnen in der Musikabteilung der SLUB, zu Wort kommen lassen:

 

Seit wann sind Sie in der SLUB als Ehrenamtliche dabei?
Ab Februar 2013 befand ich mich in der passiven Phase der Altersteilzeit. Gezielt suchte ich im Internet nach der Möglichkeit einer ehrenamtlichen Beschäftigung in der SLUB. Schon bei meinem ersten Gespräch mit Herrn Prof. Dr. Bürger erkannte ich, dass auf mich ganz reizvolle Aufgaben warten. Und so war es dann auch.

Warum haben Sie sich als Ehrenamtliche hier engagiert?
Durch eine ehrenamtliche Tätigkeit wollte ich mein Wissen erweitern, mich einbringen und auch soziale Kontakte pflegen. Mein Arbeitsplatz befindet sich im Lesesaal der Sammlungen. Gespräche sind somit nur außerhalb dieses Raumes möglich. Anfänglich war das schon etwas schwierig, aber mit der Zeit habe ich nicht nur mit meinen fachlichen Ansprechpartnern, sondern auch mit anderen Mitarbeitern der Musikabteilung Kontakt und fühle mich integriert.

Welche Aufgaben haben Sie vornehmlich?

Der Dresdner Dirigent Hartmut Haenchen übergab, anlässlich seines 70. Geburtstages im März 2013, seinen künstlerischen Vorlass der SLUB. Zu Beginn meiner Tätigkeit wurden diese Unterlagen von mir bearbeitet und in einer Aufführungsdatei dokumentiert, so dass man das Wirken des Dirigenten über 50 Jahre nachverfolgen kann. Zur Zeit arbeite ich an einem weiteren Projekt in der Musikabteilung. Dabei handelt es sich um die Identifizierung der Partiturautographen von DDR-Komponisten. Hierbei werden zur weiteren Bearbeitung Daten von Karteikarten digital übernommen.

Was gefällt Ihnen besonders?

Die gute Betreuung der vielen ehrenamtlichen Mitarbeiter der SLUB spiegelt sich auch in den jährlichen Zusammenkünften, den ansprechenden Veranstaltungen und der Einbeziehung in das gesellschaftliche Leben der Bibliothek wider. Auch für die nächste Zeit wünsche ich mir interessante Themen für eine verantwortungsvolle Mitarbeit, wo ich meine Erfahrungen einbringen kann.

Liebe Frau Ruhner, wir danken für das Gespräch.

 

 

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Musikalische Kostbarkeit der Leipziger Musikbibliothek - digital erschlossen

Die in der Leipziger Stadtbibliothek am Wilhelm-Leuschner-Platz befindliche Musikbibliothek beherbergt zahlreiche alte und seltene Musikalien und Musikliteratur aus dem reichen und jahrhundertealten Musikleben Leipzigs. Ihr besonderer Schatz ist die „Carl-Ferdinand-Becker-Sammlung“ aus dem Jahr 1856. Dieses Kleinod wird von der SLUB im Rahmen des Landesdigitalisierungsprogramms nun in digitaler Form erschlossen und steht sodann in den Digitalen Sammlungen zur Verfügung.

Carl Ferdinand Becker
, der Organist der Leipziger Peters- und Nikolaikirche, übergab die Sammlung 1856 gegen eine jährliche Leibrente von 100 Talern und dem Versprechen der "Gesonderten Aufstellung als 'C.F. Beckers musikalische Bibliothek' entsprechend den Katalogen und Signaturen in 4 Abteilungen" an die Stadt Leipzig.  Die für berufliche Zwecke angelegte Bibliothek ist eine universal angelegte Sammlung, die mit ca. 3.500 Titeln alle Epochen, Gattungen und Formen der Musik berücksichtigt.

Die Übernahme dieser Sammlung gilt als die eigentliche Gründung der Musikabteilung der Stadtbibliothek, da bis zu diesem Zeitpunkt nur ein sehr lückenhafter und kaum systematisch gesammelter Bestand an Musikalien und musiktheoretischen Werken nachzuweisen war.

Die Becker'sche Sammlung umfasst Vokal- und Instrumentalmusik in gleichem Maße und reicht von der geistlichen Musik bis zum Volkslied, von der Sinfonie bis zum Tanz. Ein wirkliches Findbuch sind die beiden handgeschriebenen Folianten, der Katalog der Becker-Sammlung.

Eine der bekanntesten Handschriften ist das Andreas-Bach-Buch, eine Sammelhandschrift, die im Umkreis J. S. Bachs entstand und diverse Klavier- und Orgelkompositionen desselben sowie seiner Zeitgenossen überliefert. Diese Sammelhandschrift gilt unter Bach-Spezialisten als besondere Quelle. Die große Anzahl von Lauten- und Orgeltabulaturen der Becker-Sammlung in historischer Notation, gedruckt und handgeschrieben, ist nahezu einmalig in Deutschland.

Leipzig, Stadtbibliothek, Becker III.5.26 Titelblatt

Die sogenannte Becker-Bibliothek ist eine einzigartige Quellensammlung zur praktischen Musikausübung und Musikgeschichte von der Renaissance bis zur Romantik. Der Nachweis der Sammlung in den elektronischen Katalogen eröffnet neue Suchmöglichkeiten, die in den gedruckten Katalogen bisher nicht gegeben waren. Einzelstücke der Becker-Bibliothek (einzelne Kompositionen in Sammelhandschriften, unikale Drucke etc.), die für die Wissenschaft auch unabhängig vom Sammlungskontext interessant sind, werden künftig bequem recherchierbar sein und als Volltext online zur Verfügung stehen.

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Schließtage im September: Einschränkungen der elektronischen Dienste

Am 7. und 8. September 2016 bleiben alle Standorte der SLUB aufgrund von Wartungsarbeiten in der Zentralbibliothek und im IT-Bereich geschlossen.

 

Da in dieser Zeit auch Wartungsarbeiten an unseren Software-Systemen durchgeführt werden, sind unsere elektronischen Services und Onlinedienste, z.B. die Digitalen Sammlungen, an beiden Tagen nur eingeschränkt verfügbar. Während dieser Zeit werden keine Medien fällig gestellt, so dass die SLUB wegen der Schließtage auch keine Verzugsgebühren erhebt.

 

Wir bitten um Ihr Verständnis für diese Einschränkungen und sind ab dem 9. September wieder für Sie da.

 

Wir empfehlen für diese Zeit diese vierte Folge der Podcastreihe des Campusradios Dresden "Was ist die Uni" mit Hintergrundinformationen über die SLUB:

 

 

Kommentare

Ein interessanter Abend
22.11.2017 08:50
hak
20.11.2017 10:31
Mastodon
17.11.2017 13:10
Seid ihr auch auf Mastodon (ev...
17.11.2017 12:12
Zukunft?
08.11.2017 11:00

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