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SLUBlog

Autor: Jens Nauber

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Projekt mit SLUB-Daten gewinnt beim Kultur-Hackathon "Coding da Vinci"

Am Sonntag, den 5. Juli 2015, fand die Preisverleihung von "Coding da Vinci" im Jüdischen Museum in Berlin statt. Bei sommerlichen Temperaturen stellten 20 Projekte die Ergebnisse ihrer zehnwöchigen kollaborativen Zusammenarbeit vor. Die zweite Ausgabe des Kultur-Hackathon Coding da Vinci startete am 25./26. April 2015 mit 150 Teilnehmern und 47 offenen Kulturdatensätzen von 33 Kulturinstitutionen, aus denen 28 Projektideen entstanden.

Foto: Heiko Marquardt, Coding da Vinci (CC-BY)

 

 

 

 

 

 

 

Thomas Tursics und seine Söhne (Julian & Florian) hatten sich für den Hackathon einen Datensatz, ein Rezeptbuch für "Nürnberger Lebkuchen", aus der Sammlung "Bibliotheca Gastronomica" der SLUB ausgesucht und eine "Candy Crush Saga"-Adoption entwickelt, bei der man die Zutaten für das Lebkuchenrezept erspielen muss, um an das Rezept zu kommen. Hat man alle Zutaten zusammen, kann das Rezept mit anderen geteilt werden. Ausprobieren lässt sich das Spiel unter: tursics.de/sample/gingerbread/

Zur großen Freude hat das Team damit den Preis in der Kategorie "funniest hack" gewonnen. Das Team freute sich sehr über den Preis: einen FabLab Workshop ihrer Wahl. Wir sind sehr gespannt was Thomas Tursics und seine Söhne uns als nächste Ideen präsentieren.

Wer bereits für die winterliche Zeit nach originalen Nürnberger Lebkuchenrezepten sucht, kann sich entweder die Rezepte erspielen oder direkt aus dem Originalbuch nachbacken. Viel Spaß dabei!

Die fünfköpfigen Jury und das Publikum hatten die schwere Aufgabe, bei den hochsommerlichen Temperaturen und den tollen Projekten, über fünf weitere Preise zu entscheiden:

Kategorie
Projekt
Datensatz
Beschreibung
Preis
Most TechnicalKurbelkameraNachlass Neubronner, Deutsches FilminstitutEin interaktives Exponat, welches sich vor allem an Jugendliche und Gruppen richtet, die das Deutsche Filmmuseum besuchenReise zum Chaos Communication Camp
Best DesignMIDIOLANotenrollen, Deutsches MuseumEine Smartphone-App, die digitalen und physischen Notenrollen für selbstspielende Klaviere neues Leben einhauchtReise nach Frankfurt & exklusive Führung im Deutschen Filminstitut
Most UsefulfloradexHerbarium, BGBMfloradex ist eine spielerische App zur Pflanzenbestimmung für LaienWorkshop zur Datenvisualisierung
Out of CompetitionRolling StoneSteinesammlung, Stadtmuseum BerlinUser können explorativ das Steinarchiv des Stadtmuseums erkunden, und so deren Millionen Jahre alte Spuren aufdeckenDesign Thinking Workshop
Everybody's Darling (Publikumspreis)floradexHerbarium, BGBMfloradex ist eine spielerische App zur Pflanzenbestimmung für LaienReise zum Chaos Communication Congress

Eine komplette Liste der 20 Projekte, die dieses Jahr bei "Coding da Vinci" enstanden sind, findet sich unter: codingdavinci.de/projekte

Foto: Thomas Nitz, Coding da Vinci (CC-BY)

 

 

 

 

 

 

 

"Coding da Vinci" wird voraussichtlich erst 2017 im neuem Gewand wiederkommen, bis dahin wollen die Veranstalter das Konzept zusammen mit den Kulturinstitutionen und den Hackern weiterentwickeln. Zeit unseren Datensätze der "Digitalen Sammlung" weiter zu verbessern und unter OpenGLAM-Prinzipien zu veröffentlichen, damit noch mehr unserer Datensätze so lebendig werden, wie die "Nürnberger Lebkuchenrezepte".

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Kultur-Hackathon "Coding da Vinci" - 2015 mit Daten der SLUB

 

The miracle is this: The more we share, the more we have

Diese Zeile eines Gedichtes des kürzlich verstorben Schauspielers Leonard Nimoy könnte ein Leitsatz des Kultur-Hackathon "Coding da Vinci" sein. Denn das passiert, wenn Museen, Galerien, Archive und Bibliotheken mit der Entwickler-, Designer- sowie Games-Community ins Gespräch kommen und gemeinsam unser digitales Kulturerbe ergründen. Was kann noch alles entstehen, wenn digitalisierte Bücher, Fotos, Karten und Musik frei zugänglich und für jeden (nach-)nutzbar werden?

 

Die SLUB unterstützt 2015 Coding da Vinci mit Daten aus den Digitalen Sammlungen und der Deutschen Fotothek. Der Hackathon startet am 25. April in Berlin. Digitale Kulturgüter und Daten sind "Rohstoff für neue kreative Anwendungen" betont Stephan Bartholmei, Projektleiter bei der Deutschen Digitalen Bibliothek und Mitorganisator von "Coding da Vinci". Wieder sind Kultureinrichtungen und Interessierte Entwickler, Designer, Kulturschaffende aufgerufen, Ideen und Lösungen zu entwickeln.

 

 

 

Im Unterschied zu "klassischen" Hackathons, welche meist nur ein Wochenende lang dauern, arbeiten die Teilnehmer bei "Coding da Vinci" zehn Wochen lang an ihren Projektideen. Bei der Auftaktveranstaltung, die am 25. und 26. April 2015 bei Wikimedia Deutschland in Berlin stattfinden wird, stellen die teilnehmenden Kulturinstitutionen ihre Datensätze vor. Danach finden sich die Entwickler in Projektteams zusammen und präsentieren ihre Projektideen. Die weitere Zusammenarbeit und Kommunikation erfolgt dann über eine kollaborative Plattform, Hackdash genannt. Der Hackathon schließt mit den Projektpräsentationen und der Preisverleihung am 5. Juli 2015 in Berlin ab.

 

Im vergangenen Jahr nahmen 16 Kulturinstutionen aus ganz Deutschland mit digitalen Beständen teil, die vorher nur schwer zugänglich oder/und nicht nachnutzbar waren. Zusammen mit den Projektteams sind daraus 17 spannende Projekte entstanden. Interessierte könnnen sich für 2015 direkt auf der Webseite von "Coding da Vinci" zum Hackathon anmelden. Um den Entwicklern mehr Zeit für Konzeption und Umsetzung der Ideen zu ermöglichen und den dauerhaften Zugang zu Daten der Kultureinrichtungen zu sichern, haben die Veranstalter von "Coding da Vinci" eine Crowdfunding-Kampagne gestartet, die noch bis zum 16. März 2015 unterstützt werden kann.

 

 

 

Wir sind gespannt auf den kreativen Austausch. Machen Sie mit!

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Fahrradliebe vor der SLUB

 

Ein neues Semester hat begonnen und die SLUB wird wieder täglich von vielen Benutzern besucht. Wenn man sich den Fuhrpark vor dem Haus anschaut, scheint das Fahrrad das Hauptfortbewegungsmittel zu sein, um zur SLUB zu kommen. Ob schnittiges Eingangrad oder schweres Omafiets, es finden sich Fahrräder jeder Couleur. Leider sind einige in einem teilweise sehr klapprigen Zustand.

 

Damit Sie sicher und die ausgeliehenen Bücher auch wohlbehalten durch die Stadt kommen, werden am Mittwoch, den 22. Oktober ab 14 Uhr die gemeinnützigen Fahrradselbsthilfewerkstätten Radskeller Dresden  und Rad i.O. neben dem Eingangsbereich der Zentralbibliothek ihre Handwerkskünste beim Reparieren von Fahrrädern anbieten. So können kleinere Mängel am Fahrrad direkt vor Ort gemeinsam beseitigt werden oder fachmännische Tipps eingeholt werden wie oder wo die großen Fahrradprobleme gelöst werden können.

 

Der ADFC Dresden wird vor Ort sein um über den Fahrradklimatest 2014 zu informieren und vor allem den noch ortsunkundigen Neudresdnern Ratschläge zum sorgenfreien Radeln in und um Dresden zu geben.

 

Wir wünschen bis dahin schönes und sicheres Radeln.

 

Zweiradselbsthilfewerkstatt Dresden e.V. - "Radskeller Dresden"

Dürerstr. 89, 01309 Dresden

www.radskeller-dresden.de

Öffnungszeiten
Dienstag 18:00 – 21:00
Mittwochs ab 19:00, Vereinsschrauben (bei Interesse)

 

 

Selbsthilfewerkstatt Rad-i.O.

Wundtstr. 9 Westseite, 01217 Dresden

www.rad-i-o.org

Öffnungszeiten
Dienstag 16:30 – 19:00
Donnerstag 16:30 – 19:00



ADFC Dresden

Bischofsweg 38, 01099 Dresden
www.adfc-dresden.de


Öffnungszeiten
Montag 10.00 - 14.00 Uhr
Mittwoch 15.00 - 19.00 Uhr

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OpenData Hackathon am 11.10.: "Gutes tun mit offenen Daten"

Am 11. Oktober findet zwischen 9 und 18 Uhr im Vortragssaal der SLUB der OpenData Hackathon: "Gutes tun mit offenen Daten" statt – organisiert vom Open Knowledge Lab Dresden, einem Zusammenschluss engagierter ProgrammiererInnen, die Entwicklungen im Bereich Transparenz und Open Data fördern. Was das bedeutet, zeigen die Beispielprojekte auf offenesdresden.de.

 

 

Die Einladung für diesen Hackaton richtet sich insbesondere an Kinder und Jugendliche:

 

Einladung
 

In der Woche vom 11. bis 17. Oktober ruft die EU alle Kinder und Jugendlichen in ganz Europa zum Programmieren auf. Programmcodes steuern unsere digitale Welt und damit unser tägliches Leben. Wer diese Sprache spricht, kann unsere Zukunft aktiv, individuell und kreativ mitgestalten. Mädchen und Jungen sollen während der EU Code Week spielerisch an die Welt der Technik herangeführt werden und so schon früh erlernen, dass Programmieren Spaß macht. Das Team des OK-Lab Dresden (www.codefor.de/dresden) möchte daher alle Interessierten Mädchen und Jungen ab 12 Jahre, gerne auch die Älteren unter uns, zum ersten OpenData-Hackathon am 11. Oktober einladen.

 

Was ist ein Hackathon?

Ein Hackathon ist eine Veranstaltung für Programmierer/innen und Designer/innen, bei der es darum geht, innerhalb eines bestimmten Zeitraums Ideen für Softwareprojekte zu entwickeln – und diese Projekte dann gemeinsam in die Tat umzusetzen. Meistens arbeiten mehrere Teilnehmer/innen zusammen an einem Projekt. Am Ende des Hackdays werden alle Projekte vorgestellt.

 

Für wen?

Uns ist egal, ob Du gerade erst HTML lernst oder schon komplizierte Python-Algorithmen baust. Wenn Du schon einmal Programmiercode gesehen oder geschrieben hast und mindestens 12 Jahre alt bist, bist Du herzlich willkommen! Besonders freuen wir uns über die Anmeldung von programmierbegeisterten Mädchen. Auch wenn Du selbst noch nie programmiert hast, solltest Du mitmachen! Bring Deine Ideen ein, und hole Dir neue Anregungen!

 

Was brauche ich?

1) Es wäre gut Deinen eigenen Computer (Laptop o. ä.) mitzubringen, damit Du zu Hause gleich weitermachen kannst.
2) Ganz viel Neugier und Spaß am herumprobieren
3) Gute Laune
4) Wenn Du schon Ideen hast, welche Daten Du gerne nutzen würdest - bring sie doch einfach mit!

 

Webseite

offenesdresden.de/codeweek

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Mut zur Offenheit - Wissen teilen, schafft Mehrwert.

Gregor Fischer, www.gfischer-photography.com (16.07.2014 | CC BY 2.0)

 

Frei nach Leonardo da Vincis Gedanke "La sapienza è figliola della sperienzia" (zu deutsch: "Das Wissen ist das Kind der Erfahrung.") trafen sich Mitte Juli knapp tausend Wissbegierige aus der ganzen Welt zum Open Knowledge Festival in Berlin, um ihre Erfahrung mit dem Erlangen und Vermitteln von Wissen untereinander auszutauschen und gemeinsam neue Wege zu definieren, dieses Wissen und Erkenntnisse einer breiten Gesellschaft frei und mit möglichst geringen Hindernissen zur Verfügung zu stellen.

 

Dabei war die Themenvielfalt des Open Knowledge Festival genauso groß, wie die Anzahl der Länder, aus denen die Teilnehmer nach Berlin kamen. Die unterschiedlichsten Interessengebiete der Teilnehmer wurden bereits am Vorabend der Konferenz bei der Open Knowledge Fair klar, auf der sich eine bunte Mischung von Projekten aus den Bereichen Open Data, Open Access, Open Government, Open Science, Open Research, Open Education, Open Source, Open Arts vorstellten.

 

Gregor Fischer, www.gfischer-photography.com (16.07.2014 | CC BY 2.0)

 

Doch was bedeutet "Open"?

 

Der Grundgedanke ist der freie ungehinderte Zugang zu Wissen und Informationen in allen Bereichen unseres Lebens und lässt sich unter dem Überbegriff Openness zusammenfassen. Openness steht klar im Gegensatz zu geschlossenen und zugangsbeschränkten Systemen. Welche Auswirkung solche Systeme auf unsere Gesellschaft haben können, wird uns täglich durch die mediale Aufarbeitung der aktuellen Geheimdienstaffären und Korruptionsskandale bewusst.

 

Geht es nach Neelie Kroes, EU-Kommissarin für die Digitale Agenda und eine der Eröffnungsrednerinnen auf dem Open Knowledge Festival, könnten gerade ein transparenter und ehrlicher Umgang mit Regierungsentscheidungen sowie die Bereitstellung von Regierungsdaten eine bessere Informationsqualität bieten. Nicht nur Regierungen können an solch einem Öffnungsprozess reifen, jeder Bereich einer modernen Gesellschaft könnte von einer freien und transparenten Informationspolitik profitieren.

 

Kroes weißt darauf hin, dass die Politik eine solche Entwicklung nicht forcieren kann, aber Grundsteine legen sollte, um diesen Prozess zu unterstützen, sei es zum Beispiel durch die Sicherstellung eines freien und uneingeschränkten Internets oder die Bereitstellung von freiem Wissen und Erkenntnissen in der Lehre.

 

Damit es nicht nur bei einem Lippenbekenntnis für mehr Openness und Transparenz bleibt, müssen die Europäische Union und ihre Staaten diese Grundsätze in der realen Politik umsetzen. Die Bundesregierung wird voraussichtlich am 20. August 2014 Ihren Entwurf zur "Digitalen Agenda 2014-2017" vorlegen. Die Plattform netzpolitk.org, welche sich für digitale Bürgerrechte, Freiheiten und Offenheit engagiert, veröffentlichte vorab den Inhalt der "Digitalen Agenda". Geht es nach der Einschätzung von netzpolitik.org, legt die Bundesregierung einen eher halbherzigen und wenig konkreten Entwurf vor. Die Gesellschaft ist daher umso mehr aufgefordert, dieses Bekenntnis im Kleinen wie im Großen einzufordern.

 

So forderte auch der Leitspruch des Open Knowledge Festival "Open Minds to Open Action", neben dem Denken zum aktiven Handeln auf. In den Workshops und Vorträgen der beiden Konferenztage ging es daher vor allem um „Handfestes“: Aus den vielen Themen, Meinungen und Gesprächen entstandenen Projektskizzen, Ideen und Aufgaben, an deren Umsetzung unmittelbar gearbeitet wurde. Die Berliner Kulturbrauerei als Veranstaltungsort bot den vielen Akteuren den großzügigen Rahmen zum gemeinsamen Austausch und Arbeiten. Ein guter Überblick über die einzelnen Workshops und Vorträge lässt sich im Festivalprogramm des Open Knowledge Festivals finden.

 

Neben der Hauptveranstaltung des Open Knowledge Festivals gab es einige Begleitveranstaltungen, die im kleineren Kreise auf einzelne Themengebiete spezifischer eingingen.

 

Im Büro der Open Knowledge Foundation Deutschland trafen sich dann auch rund 30 Personen, gut die Hälfte davon aktive Wissenschaftler, zur Gründung einer deutschsprachigen Open Science Arbeitsgruppe. Ziel der Arbeitsgruppe ist die Vernetzung von Aktiven im Bereich Open Science und die Erarbeitung rechtssicherer Rahmenbedingungen für das Veröffentlichen von Forschungsergebnissen - im Idealfall unter freien Lizenzen. Zusätzlich soll die Arbeitsgruppe die Zusammenarbeit mit anderen internationalen Open Science Gruppen koordinieren und als Ansprechpartner für Forscher, Institute und Politik zum Thema Open Science fungieren. Erste Ziele, Aufgaben und Herausforderungen wurden kollaborativ erarbeitet und in einem Mission Statement zusammengefasst, an welchem kontinuierlich weiter gearbeitet wird. Jeder Interessierte ist dazu eingeladen, die Rahmenbedingungen mitzugestalten.

 

Auch Bibliotheken wie die SLUB, Museen, Archive und Galerien sind aufgefordert, ihre Schätze einem breiteren Publikum frei zugänglich und vielleicht sogar unter freien Lizenzen nachnutzbar zu machen. Um Einrichtungen bei dieser Reise zu begleiten und zu unterstützen, will die deutschsprachige OpenGLAM Initiative ein neues Bewusstsein schaffen, Hilfestellung geben und mit erfolgreichen Projekten zeigen, dass es sich lohnt, den schweren Weg zu gehen.

 

Ein aktuelles Beispiel für solch eine erfolgreiche Zusammenarbeit stellt das Projekt "Coding da Vinci" dar. Die Open Knowledge Foundation rief Kulturinstitutionen, wie zum Beispiel die Deutsche Nationalbibliothek oder das Museum für Naturkunde Berlin, und begeisterte Programmierer/innen, Designer/innen und Gamer/innen auf, gemeinsam am kulturellen Erbe im digitalen Raum zu arbeiten. Innerhalb von zehn Wochen entstanden so Projekte, welche einen neuen Blick auf die digitalen Daten der teilnehmenden Kulturinstitutionen, gaben. Die Ergebnisse übertrafen die Erwartungen der Kulturinstitute als auch der Entwickler und Veranstalter.

 

Die SLUB bietet bereits jungen Wissenschaftlern Informationen und Unterstützung beim elektronischen Publizieren und Open Access an und wird auch in Zukunft für mehr Openness im Bereich der Bibliotheken eintreten.

 

In der näheren Umgebung der Städte und Kommunen gibt es bereits Projekte, welche die Idee der offenen Daten und des freien Wissensaustausches leben. Sie wollen zeigen, welchen Mehrwert die Openness-Bewegung für unsere Gesellschaft in der Zukunft haben könnte. Besonders sind hier zwei Projekte zu nennen: Einerseits "Code for Germany" der Open Knowledge Foundation, welche Aktivitäten und Projekte lokale Open Data Gruppen auf einer Internet-Plattform vereinigt und Unterstützung bei der Umsetzung dieser Vorhaben gibt. Auch in Dresden treffen sich jeweils am 1. und 3. Mittwoch im Monat Interessierte zum Thema Open Data.

 

Andererseits gibt es die Makerspaces und FabLabs, die Räume, modernste Technik (Lasercutter, 3D-Drucker) und Ressourcen für eigene Technikprojekte zur Verfügung stellen und mit Rat und Tat zur Seite stehen. Als SLUB durften wir bereits erste Erfahrungen mit dem Dresdner FabLab in unseren eigenen Räumen machen.

 

Wie in Da Vincis Aphorismus "Das Wissen ist das Kind der Erfahrung." werden wir das Thema Openness wohl erst richtig verstehen, wenn wir ausreichend Erfahrungen damit gemacht haben. Dazu braucht es Mut, Offenheit für Neues und gemeinsames Erforschen neuer Möglichkeiten, die durch den freien ungehinderten Zugang zu Wissen und Informationen entstehen.

 

Was braucht es dazu noch? Wir freuen uns auf Eure Ideen!

 

Dieser Text steht unter der Lizenz CC-BY.

Kommentare

Danke!
27.06.2017 15:07
Dear David, you get access ...
22.06.2017 10:31
Aus Erfahrungen lernen
22.06.2017 09:08
Access to presentations
21.06.2017 18:47
Ohne Worte
21.06.2017 18:40

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