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Autor: Jürgen Grzondziel

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Dresden im Film: Drei Filmabende mit Wolfgang H Scholz

Der aus Dresden stammende Künstler Wolfgang H Scholz zeigt in der SLUB seine Filme und kommt mit Weggefährten und Kinokennern ins Gespräch.

Die Filmreihe begann am 9. Oktober mit Krähenzeit. Im Anschluss spricht der Filmemacher mit Andreas Körner (Dresdner Neueste Nachrichten, Körners Corner) darüber. Bei der Aufführung von Schattensucher am 23. Oktober ist der Dresdner Regiekameramann Ernst Hirsch zu Gast, der ebenfalls in dem Film zu sehen ist. Durch den Abend führt André Eckardt, Projektleiter des durch den Filmverband Sachsen und des Sächsische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst (SMWK) initiierten Projekts „Audiovisuelles Erbe in Sachsen“. Am letzten Abend der Reihe, dem 13. November, kommt der Film Verlorene Flügel auf die Leinwand. Danach besteht die Möglichkeit zum Gespräch mit Wolfgang H Scholz.


Die SLUB schätzt sich nicht nur glücklich, die Filme zeigen zu können: 2016 übergab Wolfgang H Scholz der Bibliothek einen Großteil seines filmischen Werks als Schenkung. In der Mediathek der SLUB, die sich in mehreren Projekten mit der dauerhaften Bewahrung von Filmen beschäftigt, wurden die Werke digitalisiert und für eine Langzeitarchivierung vorbereitet. In den Räumlichkeiten der SLUB können sie an Spezialplätzen über die Digitale Mediathek der SLUB angesehen werden. Darüber hinaus enthielt die Schenkung das Aufführungsrecht der drei Kinofilme in den Räumen der SLUB, was diese Filmreihe erst möglich macht.

Reflexionen über die Zeit

In den Kinofilmen von Wolfgang H Scholz spielt die Stadt Dresden eine zentrale Rolle.
Im halbdokumentarischen Film „Schattensucher“ von 1994 begibt sich Scholz auf die Spuren seiner Kindheit in Dresden. In eindrucksvollen Bildern und mittels Gesprächen mit Anwohnern, Ladeninhabern oder mit dem als „Karajan von Schillerplatz“ legendär gewordenen Verkehrspolizisten zeichnet er ein eindrucksvolles Porträt eines Stadtviertels bis zur Wendezeit.

 

In ihren Handlungen und Drehorten, aber auch durch direkte Zitate in Text und Film knüpfen die Spielfilme „Verlorene Flügel“ (1999) und „Krähenzeit“ (2014) daran an. „Verlorene Flügel“ (1999) entstand unter Mitwirkung namhafter Schauspielerinnen und Schauspielern wie Gudrun Okras, Christel Peters und Peter Franke.


Krähenzeit“ (2014) drehte Scholz mit Christine Hoppe und Philipp Lux, die dem Dresdner Publikum u.a. durch ihre künstlerische Tätigkeit am Staatsschauspiel bekannt sind sowie mit Brigitte Wähner-Liefers und Jens Harzer.

Über Wolfgang H Scholz

Wolfgang H Scholz wurde 1958 in Dresden geboren und wuchs in einer alten Handwerkerfamilie auf. Heute lebt und arbeitet er in Mexiko-Stadt, München und Dresden. Er studierte Malerei/Grafik in Dresden, darüber hinaus Graphologie bei Ingeborg Rudolph in Leipzig. 1989 ging er nach München, wo er u.a. einen Lehrauftrag an der Hochschule für Fernsehen und Film (HFF) inne hatte. Seit 1992 ist Wolfgang H Scholz für verschiedene Fernsehsender wie dem Bayerischen Rundfunk, dem Mitteldeutschen Rundfunk, dem Zweiten Deutschen Fernsehen und ARTE tätig. Gemeinsam mit Meinhard Prill gründete er 1994 die Produktionsfirma Sic! Film GmbH und drehte seinen ersten Kinofilm “Schattensucher”, der seine Kindheit in Dresden beschreibt.


In mehr als 50 Ausstellungen und Performances zeigte Scholz Malerei, Fotografie und multimediale Installationen. 2013 wurde Wolfgang H Scholz in die Sächsische Akademie der Künste berufen. Die Filmothek der Universidad Nacionál Autónoma de México (UNAM)  und das Museo Universitario del Chopo (beide in Mexiko-Stadt) zeigten 2016 und 2017 eine umfangreiche Werkschau seiner Arbeiten.

 

 

 

Die Veranstaltungen beginnen jeweils um 19 Uhr im Klemperer-Saal der SLUB Dresden. Der Eintritt ist frei.

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Seien Sie live dabei: Saisonauftakt der Berliner Philharmoniker in der Digital Concert Hall

Morgen eröffnen die Berliner Philharmoniker die Konzertsaison unter ihrem designierten Chefdirigenten Kirill Petrenko, der dieses Amt im Sommer 2019 antreten wird. Sie können den Konzert-Auftakt des Orchesters auch aus der Ferne live mitverfolgen, denn die SLUB bietet allen Nutzerinnen und Nutzern einen kostenlosen Zugang zur Digital Concert Hall der Berliner Philharmoniker, in der das Konzert live übertragen wird.

 

Auf dem Programm des Eröffnungskonzertes stehen unter anderem die Werke Don Juan op. 20 und Tod und Verklärung op. 24 von Richard Strauss. Die beiden Tondichtungen wurden jeweils bereits kurz nach ihrer Uraufführung in Weimar (Don Juan, 1889) und Eisenach (Tod und Verklärung, 1890) auch von den Berliner Philharmonikern aufgeführt, damals unter der Leitung des Komponisten selbst. Somit gehören sie „quasi zur musikalischen DNA des Orchesters“, wie es in der Konzert-Ankündigung heißt. Außerdem wird Beethovens 7. Sinfonie - ein weiteres Paradestück der Berliner Philharmoniker - erklingen.

 

So geht's!

Wichtig ist, dass Sie sich einmal im IP-Bereich der SLUB auf der Seite der Digital Concert Hall anmelden. Danach können Sie den Streamingdienst auch an jedem anderen Ort über Ihren Computer, Tablet oder andere Endgeräte verwenden.

 

 

In 5 Schritten können Sie das Konzert zu Hause oder unterwegs erleben:

 

  • Sie werden automatisch auf eine extra für SLUB-Nutzerinnen und -Nutzer eingerichtete Willkommensseite geleitet
  • Bitte registrieren Sie sich mit einer individuellen E-Mail-Adresse und einem Passwort
  • Sie haben nun Zugang zu allen Konzerten, Filmen und Interviews auf der Digital Concert Hall
  • Sie sind nun der SLUB zugeordnet und können das Angebot auch außerhalb der SLUB auf allen von der Digital Concert Hall unterstützen Geräten und Apps nutzen.

 

Die Schritte zur Anmeldung finden Sie auch hier noch einmal ausführlich erläutert. Wir freuen uns über Ihren Bericht, wo Sie das Konzert mitverfolgt haben.

 

Achtung: Alle vier Wochen muss die Zugehörigkeit zur SLUB verifiziert werden. Dies erfolgt durch ein erneutes Login innerhalb des Netzwerks der SLUB.

 

Hören Sie vorher schon einmal rein!

Möchten Sie vorher schon einmal online in die Werke des Konzertabends hineinhören? In der Digital Concert Hall finden Sie bereits Aufnahmen von früheren Konzerten, so etwa der 7. Sinfonie von Beethoven unter Petrenkos Vorgänger im Amt des Chefdirigenten der Berliner Philharmoniker, Sir Simon Rattle.

Die Aufnahmen finden Sie auch direkt über den Sucheinstieg im SLUB-Katalog.

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Zum Welttag des Jazz - SLUB swingt bald!

Heute, am 30.4., begeht die UNESCO den Internationalen Tag des Jazz, um dieses musikalische Genre und seine universelle Bedeutung zu würdigen und ins Bewusstsein zu rufen. Und obwohl man hierzulande manchmal das Gefühl hat, der Jazz sei eher zu einem verkopften Nischenprodukt für in die Jahre gekommene Anzug-Träger geworden, zieht vor allem eine Richtung junges Publikum bis heute auf die Tanzflächen: Der Swing. Er ist einer der ältesten Spielarten des Jazz, die nach wie vor seit seiner Geburt in den 1920er Jahren Menschen begeistert.

 

Daher nehmen wir den heutigen internationalen Jazz-Tag gerne zum Anlass, um bereits jetzt auf eine ganz besondere Veranstaltung hinzuweisen, die im Juni in der SLUB stattfindet: Zur Langen Nacht der Wissenschaft am 15. Juni gibt es in unserem Vortragssaal eine als Harlem Night überschriebene Swing-Fete, bei der Einführungskurse in Lindy Hop, Balboa und Charleston und Showeinlagen von Dresdner Tänzern auf dem Programm stehen und bei der jeder herzlich zum Tanzen eingeladen ist.

 

In der vergangenen Woche sprach Jürgen Grzondziel, Leiter der Mediathek mit der Hauptorganisatorin der Harlem Night in der SLUB Kerstin König. Das Interview können Sie mit Klick auf das Bild anhören oder herunterladen oder hier nachlesen.

 

Konnten wir Sie auf den Geschmack bringen? Dann freuen wir uns, Sie zur Harlem Night in der SLUB am 15. Juni 2018 ab 21 Uhr begrüßen zu dürfen.

 

Bild: Leipzig, Tanz im Wandel, Charleston., 1965.12 (SLUB/Deutsche Fotothek/df_wgs_0000337)

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Kino im Vortragssaal: SLUB zeigt "The Artist" zum (UNESCO-)Welttag des audiovisuellen Erbes

Filme, Tonträger, Fernseh- und Radioprogramme, heute vor allem auch Podcasts oder Internet-Videos dokumentieren das Zeitgeschehen und sind somit ein wichtiger Bestandteil unseres kulturellen Erbes.

 

Um auf die besondere Bedeutung dieser Medien hinzuweisen, hat die UNESCO ihnen den Welttag des audiovisuellen Erbes gewidmet, der jedes Jahr am 27. Oktober von wissenschaftlichen Einrichtungen, Film-, Schall- und Rundfunkarchiven begangen wird. Die SLUB beteiligt sich mit der Vorführung des Films "The Artist" von Michel Hazanavicius.

 

Film und Ton in der SLUB

 

Mit über 240.000 Ton- und Bewegtbildträgern besitzt die SLUB eine der größten audiovisuellen Sammlungen in öffentlicher Hand. Darin enthalten sind ganz unterschiedliche Medien, von der Schellackplatte über verschiedene Videoformate, (noch) klassische Ausleihmedien wie CD und DVD/Blu-ray, bis hin zur "digital born" Film- und Tonaufnahme. In verschiedenen Digitalisierungsprojekten widmet sich das Team der SLUB Mediathek der Erschließung, nachhaltigen Archivierung und Bereitstellung von Filmen und Tonträgern. In der Digitalen Mediathek können so über 30.000 Filmsequenzen aus der "Dokumentation zum Wiederaufbau der Frauenkirche", des Dresdner Regiekameramanns Ernst Hirsch angesehen und nahezu 20.000 historische Schellackplatten des Projekts "Archiv der Stimmen" angehört werden. Gerade diese Aufnahmen zeigen, dass jede Medienart ihren besonderen Reiz hat.

 

Vortrags- wird zum Kinosaal

 

Am Welttag des audiovisuellen Erbes zeigt die SLUB deshalb mit "The Artist" einen Film, der die Vielfältigkeit audiovisueller Medien seit ihrer Entstehung widerspiegelt.

 

So ist der relative junge Film von 2011 zwar mit neuester Technik produziert, greift aber auf das historische Academy-Format der Zwanzigerjahre mit fast quadratischem Bildausschnitt zurück. Mit vielen Dreheffekten, die an Charlie-Chaplin-  oder Buster-Keaton-Filme erinnern, opulenter Orchestermusik von Ludovic Bource im Stil der Stummfilmzeit, aber auch Original-Swing-Aufnahmen, z. B. von Duke Ellington, entführt uns die Tragikomödie in die Übergangsphase vom Stumm- zum Tonfilm.

 

Erleben Sie am Welttag des audiovisuellen Erbes im Vortragssaal der SLUB mit "The Artist" das Schicksal der Stars der Kinograph-Studios George Valentine und Peppy Miller, dargestellt von Jean Dujardin und Bérénice Bejo sowie John Goodman als Filmmogul Al Zimmer.

 

SLUB zeigt "The Artist", 27. Oktober 2017, 18:30 Uhr, Vortragssaal der SLUB (1. Etage der Zentralbibliothek, Zellescher Weg 18), Eintritt frei

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SLUB on Air auf Europeana Radio

Sängerinnen und Sänger der Dresdner Oper des ausgehenden 19. Jahrhunderts wie Marcella Sembrich oder eine frühe Amiga-Produktion des Hits „Tico Tico“ aus der Feder des brasilianischen Musikers Zequinha de Abreu im Radio?

 

Ab sofort gibt’s das über den SLUB-Kanal auf dem neuen Online-Radio der Europeana, Europas großer Online-Bibliothek und Plattform für Kunst, Kultur und Wissenschaft.

 

 

 

Auf Europeana Radio können Sie die Kanäle von Institutionen abspielen, die Audiofiles auf der Europeana bereitstellen, neben der SLUB etwa die Maison de la culture yiddish – Bibliothèque Medem und die Lettische Nationalbibliothek. Oder Sie wählen eine aus drei übergreifenden Genre-Gruppen: Classical, Folk and Traditional sowie Popular Music.

 

Während Sie ein Stück hören, können Sie auf der Site des Players Tags vergeben, welche die Titel mit Genre-Angaben beschreiben. Zum Ende des Jahres 2017 sollen 10.000 Tags zu musikalischen Genres hinzugefügt werden. Geschafft sind bereits rund 60 Prozent. Helfen Sie so beim Hören mit, die in der Europeana enthaltenen Musiktitel noch besser zu erschließen!

 

Dabei staunt man immer wieder, was sich alles in der Europeana verbirgt. So kommen auch Rock-LiebhaberInnen auf Ihre Kosten – etwa bei Live-Mitschnitten von The Grateful Dead, von Ween oder der Tedeschi Trucks Band. Die gehörten Titel können auch direkt in den Europeana Collections recherchiert werden. Mittels der Titel-(Meta-)Daten kann man sich über die Aufnahmen informieren und Vieles sogar herunterladen. Den besten Überblick über die Titel aus unserem „SLUB Channel“, über die Sängerinnen und Sänger der Jahrhundertwende des 19. und 20. Jahrhunderts, historische Aufnahmen der Thomaner oder frühe Eterna- und Amiga-Produktionen bekommen Sie freilich direkt in unserer Digitalen Mediathek.