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SLUBlog

Autor: Matti Stöhr

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Literaturverwaltung, die Fünfte: Der SLUB-Ratgeber zur Literaturverwaltung neu aufgelegt

Nach fast zwei Jahren und wichtigen Versionsupdates bei den Programmen Zotero & Citavi war es dringend an der Zeit für eine Neuauflage des SLUB-Ratgebers "Literaturverwaltungsprogramme im Überblick". In der nunmehr 5. Auflage haben wir etablierte Vergleichskriterien wie "Import/Export", "Dateneingabe und -bearbeitung", "Zitieren und Literaturlisten" um ausführliche Hinweise zum "Kooperativen Arbeiten" und zur "Wissensorganisation" ergänzt, um die Anwendungen Zotero, Citavi, Mendeley, RefWorks, EndNote und JabRef daraufhin detailliert zu untersuchen.

Was hat sich getan?

 

Bereits im Juli 2017 erschien Zotero 5 mit tiefgreifenden Änderungen in der Systemarchitektur, welche sich im äußeren Erscheinungsbild jedoch kaum niederschlugen und dadurch dem Endnutzer den Versionswechsel enorm vereinfachten. Für die Installation von Zotero ist die Desktop App nun Pflichtprogramm, ergänzt um den passenden Browser Connector. Zotero-Erstanwender werden die nach wie vor aufgeräumte und klar strukturierte Programmoberfläche zu schätzen wissen, welche die Einarbeitungszeit sehr gering hält. Aktuelle Zotero-News sind unter anderem das Tool "ZoteroBib", welches eine webbasierte Erstellung von zitierstilflexiblen Literaturlisten ohne Installation oder Registrierung erlaubt.

In der Anwendercommunity herbeigesehnt, ging im Februar 2018 Citavi 6 an den Start. Highlight der neuen Version ist die nunmehr unterstützte Arbeit in der Citavi-Webcloud. Kooperatives Arbeiten und das Teilen eigener Referenzen setzt somit nicht mehr die Nutzung der kostenpflichtigen Versionen "Citavi for Windows" oder "Citavi for DBServer" voraus, sondern es reicht bereits Citavi Free, um im Team arbeiten zu können. Die Beschränkung auf max. 100 Referenzen in einem Projekt besteht allerdings nach wie vor. Einzige Voraussetzung für die Arbeit in der WebCloud ist ein Account bei Citavi. Weniger erfreulich ist indessen, dass mit Citavi 6 nur noch eine direkte Schreibunterstützung in MS Word mittels des Citavi WordAddIns möglich ist. Sonstige Textverarbeitungsprogramme wie das OpenSource-Produkt LibreOffice oder Mircosoft Writer werden durch den Wegfall des Publikationsassistenten leider nicht mehr unterstützt.

Für die Programme Mendeley, RefWorks, Endnote und JabRef sind nur kleine versionsinterne Aktualisierungen zu berücksichtigen gewesen. Allerdings sei an dieser Stelle angemerkt, dass für Endnote bereits ein Versions-Update von X8 auf X9 in den Startlöchern steht.
Für alle, die das für sich richtige Programm zur Literaturverwaltung suchen, heißt das: die nächste Auflage des Ratgebers kommt bestimmt!


Diese Übersicht aus dem Ratgeber finden Sie in höherer Auflösung auch auf flickr

 

Literaturverwaltung - Wir unterstützen Sie!

 

Natürlich ist der Programmvergleich nicht der einzige Rettungsanker, den wir Ihnen zu den Themen "Literaturverwaltung" und "wissenschaftliches Schreiben", "Korrekt zitieren" zuwerfen. Wir stellen Ihnen hierfür ein abgestimmtes Beratungs- und Dienstleistungsangebot zur Seite und stehen Ihnen für Ihre Fragen rundum zur Verfügung:

Über Ihre Kommentare und Anregungen freuen wir uns hier im Blog oder unter literaturverwaltung@slub-dresden.de!

 

 

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Zitieren und gute wissenschaftliche Praxis - SLUB-Handreichung zum wissenschaftlichen Arbeiten erschienen

Ein wesentlicher Bestandteil wissenschaftlicher Kommunikation im Allgemeinen sowie guter wissenschaftlicher Praxis im Besonderen ist das Zitieren. Sprichwörtlich "auf den Schultern von Riesen" wird durch Zitate die persönliche wissenschaftliche Arbeit mit den Erkenntnissen und Ergebnissen Anderer in direkte Beziehung gesetzt. Besonders Studierende sind oft unsicher, was und wie zitiert wird. Um mehr Sicherheit zu geben und Hilfestellung in diesem Prozess zu schaffen, hat ein Autorinnenteam der SLUB kürzlich eine umfangreiche Handreichung zum wissenschaftlichen Arbeiten mit dem Schwerpunkt auf das korrekte Zitieren erarbeitet. Diese ist auf dem Dokumenten- und Publikationsserver Qucosa veröffentlicht:

 

Heike Marschner, Katrin Bicher, Marlies Krause, Manuela Queitsch, und Daniela Zabel. „Zitieren : Handreichung zum wissenschaftlichen Arbeiten“. SLUB Dresden, 6. Februar 2018.

 

Die Handreichung soll vornehmlich zur Orientierung der Studierenden an der TU Dresden dienen, wendet sich aber auch an Forschende in anderen Qualifikationsstadien. Sie geht auf grundsätzliche Fragen und generelle Übereinkünfte des Zitierens ein und gibt einen Überblick über Sinn und Anwendung des Zitates: Was, warum und wie wird zitiert.

 

"Sie will und kann die Zitierempfehlungen der einzelnen Bereiche und Fakultäten nicht ersetzen, diese vielmehr unterstützen und zur Reflexion einiger Grundregeln wissenschaftlichen Arbeitens einladen." (Generaldirektor der SLUB Dresden, Prof Dr. Thomas Bürger, in seinem Vorwort)

 

Eingebettet ist die Handreichung zum Zitieren in vielfältige SLUB-Services zum Schreiben und Publizieren. Auf ihrer Basis entsteht beispielsweise unter dem Label SLUBcasts auch eine Reihe kurzer Videoclips zum Zitieren. Hier tauschen sich die (fiktiven) Studierenden Emma und Max zum Thema im SLUB-Kontext aus. Die erste Folge unter dem Titel "Warum ist Zitieren notwendig?" ist bereits erschienen:

 

Außerdem bereiten wir ein Kursangebot zum Zitieren vor. Bereits im Rahmen der Langen Nacht des Schreibens (LNdS) am 1. März 2018 hier in der SLUB wird es einen Impulsworkshop zum Zitieren geben. Die Anmeldung zum Workshop erfolgt direkt vor Ort im Rahmen der Langen Nacht im SLUB-Vortragssaal ab 18 Uhr. Die Veranstaltungsankündigung und die Anmeldung zur LNdS 2018 selbst finden Sie in unserem Veranstaltungskalender. Für detaillierte und auch fortlaufend aktualisierte Informationen zum Thema Zitieren und gute wissenschaftliche Praxis schauen Sie doch mal hier vorbei auf. Auch eine curriculare Einbindung der SLUB-Services zum Zitieren ist denkbar.

 

Wir freuen uns sehr über Ihr Feedback zur Handreichung, zu den SLUBcasts über das Zitieren und natürlich auch auf Ihr Interesse an der Langen Nacht des Schreibens.

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Mehr als die Spitze des Eisbergs - 3. Wikipedia-Sprechstunde geht freien Textquellen auf den Grund

Passend zur Open Access Week 2016: Die dritte Ausgabe der Dresdner Wikipedia-Sprechstunde findet am kommenden Freitag, 28. Oktober 2016, zwischen 16:00 und 19:00 Uhr statt. Erneuter Ort des Geschehens ist der Schulungsraum 0.47 in der Zentralbibliothek.

Der thematische Schwerpunkt liegt diesmal auf dem Schwesterprojekt Wikisource. Die Dresdner Wikipedianer-Community - hier im SZ-Interview mit Sandro Halank - der anwesende Wikisource-Experte Andreas Wagner und die SLUB freuen sich über reges Interesse und Austausch.

 

Zur Pressemitteilung

 

Die Wikipedia-Sprechstunde ist ein offenes Format, bei dem interessierte Leserinnen und Leser der Wikipedia Fragen rund um die weltweit größte Online-Enzyklopädie der Welt stellen können. Erfahrene Wikipedianerinnen und Wikipedianer geben einen Einblick in die Wikipedia, beantworten Fragen, helfen bei den ersten Schritten in der Wikipedia und zeigen, wie man selbst zu Wikipedia beitragen kann. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Der Eintritt ist frei. ...

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Sprechstunde: So funktioniert Wikipedia. In der SLUB am 27. April

Vor einer Weile erreichte uns via Twitter die Anfrage, ob in der SLUB nicht die Möglichkeit bestünde eine offene Wikipedia-Sprechstunde abzuhalten.

 

Die SLUB ist selbstverständlich offen für den Austausch von und mit (lokalen) Wissenscommunities. Wir laden herzlich dazu ein und sind gespannt auf die Kooperation. Für Details zitieren wir einfach die Wikipedia-Seite der Dresdner Wikipedia-Gemeinschaft:

 

Was ist die „Wikipedia-Sprechstunde“?

Die Wikipedia-Sprechstunde ist ein offenes Format, bei dem interessierte Leserinnen und Leser der Wikipedia Fragen rund um die weltweit größte Online-Enzyklopädie der Welt stellen können. Erfahrene Wikipedianerinnen und Wikipedianer geben einen Einblick in die Wikipedia, beantworten Fragen, helfen bei den ersten Schritten in der Wikipedia und zeigen, wie man selbst zu Wikipedia beitragen kann. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Der Eintritt ist frei.

 

Wann findet die Wikipedia-Sprechstunde statt?

Die erste Wikipedia-Sprechstunde findet am Mittwoch, 27. April 2016 zwischen 16:00 und 19:30 Uhr statt.

 

Wo findet die Wikipedia-Sprechstunde statt?

Die Wikipedia-Sprechstunde findet im Gruppenarbeitsraum 0.46 der SLUB statt.

 

 

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Willkommen zum Tag der Promotion – Wissensbar-Roadshow am 14. April

Am kommenden Donnerstag, dem 14. April, findet im Dülfersaal (Festsaal der Alten Mensa) und in der Graduiertenakademie der von der TUD veranstaltete Tag der Promotion statt. Der Tag richtet sich insbesondere an Promotionsinteressierte und "frische" Promovierende. Wir präsentieren dort im Rahmen der Infostand-Session von 12:15-13:15 Uhr unsere Angebote und wollen mit Ihnen ins Gespräch kommen, um Ihnen in dieser wichtigen Phase der akademischen Karriere mit Rat und Tat zur Seite zu stehen.

 

Außerdem: Sobald Sie Ihre Doktorarbeit verteidigt haben, möchten wir mit Ihnen auch unsere Fotosammlung illustrer Doktorhüte samt Link zur Open Access-Publikation auf dem Dokumentenserver Qucosa erweitern. Wir freuen uns auf Sie, auf Ihre Fragen - und auf Ihren Hut!

 

Als Ansprechpersonen unserer mobilen Wissensbar in der Graduiertenakademie sind für Sie vor Ort:

Hochschulschriften /

Open Access-Publizieren

Publikationsstrategien /

Bibliometrie

Literaturverwaltung /

Informationsservices

Frau Astrid Götze

Frau Michaele Adam

Herr Matti Stöhr