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Die SLUB hält Kurs. Aus unserer Halbjahresbilanz für 2010

Unsere Zwischenbilanz zum 30. Juni 2010 fällt insgesamt positiv aus. Bei den Entleihungen liegen wir mit 1,26 Mio. Vorgängen 2% im Plus gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum, in der Lehrbuchsammlung ist das Wachstum mit insgesamt 5% sogar noch etwas deutlicher (mit Ausnahme der Lehrbuchsammlung Medizin, die derzeit ein leichtes Minus verbucht). Falls sich die Gesamtentwicklung so fortsetzt, werden wir damit auch 2010 wieder zu den ausleihstärksten wissenschaftlichen Bibliotheken in Deutschland zählen.

Der Neuzugang an Printmedien verläuft ebenfalls planmäßig auf hohem Niveau, ergänzt durch weiter dynamisch wachsende Ergebnisse aus der Bestandsdigitalisierung. Bereits heute ist klar, dass wir unsere Digitalisierungsleistung vom Vorjahr (2009 rd. 1 Mio. Images) erneut deutlich übertreffen werden. Den täglichen Neuzugang können Sie im Bereich Digitale Sammlungen mitverfolgen.

Selbstverständlich gibt es auch Zahlen, an denen wir noch arbeiten müssen. Zum Beispiel sind uns 64.534 bediente Vormerkungen in den ersten sechs Monaten (d.h. ebensoviele Ausleihwünsche, die nicht unmittelbar erfüllt werden konnten) zu hoch. Die Entwicklung der Benutzerneuaufnahmen bereitet uns ebenfalls Sorgen: Hier liegen wir mit 4.236 Neuaufnahmen um 802 unter dem entsprechenden Vergleichswert des Vorjahres. Da die meisten Anmeldungen immer zu Beginn des Wintersemesters erfolgen, ist noch keineswegs ausgeschlossen, dass wir bis Jahresende wieder in dem seit 2005 stabilen Korridor zwischen 14.000 und 15.000 neuen BenutzerInnen landen, jedoch müssen wir den Wert als wichtigen Indikator für die Zukunftsentwicklung der SLUB besonders sorgfältig beobachten (Also: Bitte empfehlen Sie uns weiter: Die SLUB ist nicht nur für Studis, sondern für alle Bürgerinnen und Bürger da).

Hinweise und Fragen zur Entwicklung der Bibliothek beantworten wir ganzjährig gern.

5 Kommentar(e)

  • Thomas Bürger
    06.07.2010 08:19
    Inhaltsverzeichnisse helfen bei der Vorauswahl

    Lb. Wolfgang Kaufmann,

    das ist sicher einer der plausiblen Gründe für ein Nichtabholen. Um im Vorfeld den Lesern die Auswahl der Literatur zu erleichtern, werden Abstracts und Inhaltsverzeichnisse im Katalog verlinkt. Die Deutsche Nationalbibliothek scannt die Inhaltsverzeichnisse deutscher Neuerscheinungen, die Sondersammelgebietsbibliotheken auch Contents von Zeitschriften und ausländischer Literatur. Die SLUB engagiert sich hier besonders für ihre Sondersammelgebiete Zeitgenössische Kunst und Technikgeschichte.

  • Wolfgang Kaufmann
    05.07.2010 17:48
    Einfache Erklärung für das Nichtabholen von Medien

    Wenn jemand nach der Entnahme aus dem Bereitstellungsregal feststellt, daß das Buch etc. nicht seinen Vorstellungen entspricht, warum soll er es dann erst am Automaten verbuchen, dann rausgehen und draußen in den Rückgabeautomaten stecken? Da ist es doch viel bequemer, es einfach liegenzulassen!
    Die Nichtabholung von Medien ist also m. E. eine natürliche Folge des Selbstbedienungssystems. Der mündige Leser entscheidet, was er braucht und was nicht. Der Rest ist eine Frage des persönlichen Stils.

  • Thomas Bürger
    05.07.2010 16:43
    Volle Bücherwagen

    Lieber Frank,

    die vollen Bücherwagen, die aus der Ausleihe herausrollen, transportieren vor allem Buchrückgaben, die in die Freihandregale zurücksortiert werden. Aber Sie haben Recht, einige Wagen fahren auch Magazinbestellungen und Vormerkungen zurück, die trotz E-Mail-Benachrichtigung nicht abgeholt wurden. Das ist dann schade, bibliothekarische Sisyphosarbeit. Auch diese Zahlen behalten wir im Blick.

  • Frank N.
    02.07.2010 21:12
    SLUB im Kurs

    .. mich würden einmal Zahlen zu den eventuell nicht abgeholten Medien im SB-Bereich interessieren. ich sehe da immer die Mitarbeiterinnen mit vollen Wagen die Bücher herausfahren....

    • Michael Golsch, SLUB Dresden
      05.07.2010 17:29
      Nicht abgeholte Medien

      Hallo Frank,im zweiten Quartal 2010 hatten wir im Monatsdurchschnitt rd. 10.000 Vormerkungen, von denen 13% nicht abgeholt worden sind. Bei den Magazinbestellungen waren es 20.000 : 3.200. Auch im Vergleich mit anderen Bibliotheken sind das nach meiner Erfahrung keine übermäßig hohen Werte.Trotzdem ist natürlich jeder im SB-Regal ungenutzt weil nicht abgeholt liegende Band einer zuviel – gar keine Frage.Noch zu hoch sind uns übrigens die Vormerkungen. Hier sehen wir noch Optimierungspotential in der bedarfsgerechten Bestandsentwicklung. Und wir arbeiten dran ... .Noch ein Wort zu den vollen Bücherwagen, die im Hause unterwegs sind: Die KollegInnen von ACRIBIT Bibliotheksservice, die seit Januar 2009 unsere Feihandbereiche hier in der Zentralbibliothek betreuen, bewegen monatlich zwischen 35.000 und 65.000 Bänden. Die saisonalen Schwankungen folgen natürlich dem Semesterverlauf. September ist – wen wundert´s – der schwächste Monat, und im Juli werden wir wohl wieder an den 60.000 Bänden kratzen.

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