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Unsere Regeln. Neue Haus- und Benutzungsordnung in Kraft

Heute ist unsere neue Haus- und Benutzungsordnung in Kraft getreten. Sie unterscheidet sich von der bisherigen in der Substanz nicht entscheidend, soll aber Ihnen und uns das Leben in einigen Details erleichtern. Im Wesentlichen gelten folgende Änderungen:

  • Bisher getrennte Ordnungen (Hausordnung, Benutzungsordnung, Nutzung von EDV-Arbeitsplätzen) sind zur leichteren Übersicht in einer zusammengefasst.
  • Neue Dienstleistungen und digitale Angebote sind berücksichtigt.
  • Datenschutzklauseln sind angepasst (z.B., um künftig auf individuellen Wunsch im eigenen Konto eine Ausleihhistorie aufrufen zu können).
  • Die Zulassung zur Benutzung (speziell für Bürger aus Staaten außerhalb der EU) und die Nutzung von Internet und elektronischen Geräten sind liberalisiert.


Wichtige Grundregeln wie wechselseitige Rücksicht, möglichst ruhiges Verhalten, das Verbot von Essen, Trinken und Rauchen, gelten selbstverständlich weiterhin. Die neue Haus- und Benutzungsordnung ist auf unseren Webseiten veröffentlicht, liegt an den Anmeldeschaltern der SLUB aus und ist als Auszug (Hausregeln) auch in den einzelnen Standorten ausgehängt. Üblicherweise beschäftigt man sich erst näher mit derlei unvermeidlichen Ordnungen, wenn es aus irgendeinem Grund Verdruss gibt. Daher haben wir überhaupt nichts dagegen, wenn Sie unsere Haus- und Benutzungsordnung niemals eingehend kennenlernen müssen.

31 Kommentar(e)

  • Sonya
    24.08.2011 14:02
    Hausordnung und Rücksichtnahme

    Das sind alles typisch deutsche Verhältnisse. Schaut man mal in die Länder Skandinaviens, insbes. Schweden, dann fällt auf das Rücksichtnahme in allen Bereichen des Lebens auf das höchste geachtet wird. So können Menschen auch auf engem Raum friedlich zusammenleben. Leider werden diese bemerkenswerten Charaktereigenschaften in Deutschland wohl nicht Einzug halten..

  • Matthias
    17.08.2011 10:32
    (K)eine Besserung...

    Ist es nicht schön? Die Ruhe ist so langsam in die SLUB eingekehrt und auch die freien Arbeitsplätze.
    Interessant, dass dies doch irgendwie im Zusammenhang mit der Prüfungsperiode und den dazugehörigen Lernern steht. Aber vielleicht ist es auch nur meine beschränkte Wahrnehmung, die dazu führte, dass ich die Verhältnisse in der SLUB so wahrnahm, wie oben beschrieben. Im Übrigen sind sie noch immer so... Es bleibt der Lärm auf der Ebene 0, es gibt Getränkebunker (kein Wasser!), die eigentlich Carrels sein sollten und auch die Security ist weiterhin so umsichtig wie zuvor. Aber es hat alles etwas mit Gemeinschaft und vielleicht auch Gemeinsinn zu tun, wie mir ja versichert wurde, so dass ich nur darauf hoffen muss, dass meine Belehrungen gegenüber Mitnutzern der SLUB endlich fruchten. Der Gemeinsinn der SLUB mir gegenüber ist dann dochh eher transzendent und ich sollte vielleicht beim SFB 804 einmal nachfragen, wie diese Gemeinschaft eigentlich funktioniert. Ich kann jedenfalls nur die immanenten und vor allem permanenten Verstöße gegenüber der Hausordnung erkennen, die eigentlich die Basis der gemeinsamen Nutzung der SLUB sein sollte!

  • Thomas Bürger
    26.07.2011 16:15
    Hausordnung und Rücksichtnahme

    Liebe Julia, Hermann und LeiseStudentin,
    in der Prüfungszeit, in der fast alle Plätze belegt sind, kommt es noch mehr als sonst auf Rücksichtnahme an. Ihre Vorschläge, mit Durchsagen für Ruhe und Ordnung zu sorgen, dürften viele als Störung empfinden. Ich bin am Sonntag und heute gleich zweimal durch das Haus gegangen und fand keine nennenswerten Mißstände. Der Geräuschpegel in der 0-Ebene kommt teils vom Foyer, teils vom Wunsch vieler Studierenden, in Gruppen zu arbeiten und dabei auch zu sprechen. Schon nach 10 Metern in den Seitengängen wird es ruhig, und in der Peripherie auf allen drei Ebenen sowie in den -1- und -2-Ebenen fand ich vereinzelte freie und ganz leise Arbeitsplätze. Das Gebäude ist ja so konzipiert, dass es nach hinten und nach unten ganz leise wird.
    Vielleicht ist es zielführender, die Studierenden ermahnen sich bei Bedarf auch einmal untereinander - als dass wir dies mit Wachdienst und Durchsagen versuchen. Wir gehen in der jetzigen Stresszeit allerdings öfter durch das Haus, um so Ihre berechtigten Anliegen zu unterstützen. Dabei können Sie uns gerne ansprechen. Wir wollen, dass Sie erfolgreich bei uns arbeiten können.

  • LeiseStudentin
    26.07.2011 11:27
    Es ist schade,...

    ...dass, obwohl es ja anscheinend kein Einzelphänomen ist, dass sich Studenten, die in der SLUB arbeiten MÜSSEN, von der derzeitigen (seit der Bahnhofshallensituation in der Ebene 0 stetig ansteigenden) Geräuschkulisse massiv gestört fühlen, keinerlei Reaktion von Seiten der SLUB zu dieser Thematik kommt.
    Dies legt die Annahme nahe, dass dieser Zustand und damit besonders der Lärmpegel, wenn nicht ein gewollter, dann zumindest ein geduldeter Zustand ist, gegen den es einzuschreiten nicht nötig ist.

  • Julia
    25.07.2011 23:16
    Zustimmung III und Vorschlag

    Ich kann den bisherigen Kommentaren nur beipflichten. Sich bei diesem dauerhaften Grundlärmpegel konzentriert seiner Arbeit zu widmen, der ich und viele andere aufgrund von Präsenzexemplaren unvermeidbar in der Slub nachkommen müssen , ist schier unmöglich.
    Vielleicht sollte der Paragraph 9 der Haus- und Benutzerordnung täglich mehrfach zur Vergegenwärtigung für alle Benutzer durchgesagt werden. Denn viele scheinen mir diese nicht zu kennen, wie aus den bereits verfassten Kommentaren ersichtlich wird.

  • hermann
    25.07.2011 18:57
    Zustimmung II

    Ich kann mich den Vorrednern nur anschließen. Seit dem die Ebene 0 vom Ruhegebot mehr oder weniger ausgenommen ist, hat der Lärm in der gesamten SLUB zugenommen. Ich erinnere mich an eine Begebenheit im Jahr 2008, als ich als Tutor mit einer kleinen Gruppe von 8 Studenten mit schriftlicher Genehmigung durch einen Teil eines Fachbereichs ging und Dinge im Flüsterton erläuterte und morgens wenige Minuten nach der Öffnung dennoch ermahnt worden bin, dass hier absolute Ruhe herrschen müsse. Nicht, dass ich diese Strenge toll fand, aber so war es mir lieber, als es heute ist.

  • Examenskandidatin
    23.07.2011 12:07
    Zustimmung

    Diesem Eintrag kann ich nur zustimmen! Leere RedBull Dosen oder Gummitierchentüten unter den Tischen, Gespräche über mehrere Tische hinweg, klingelnde Handys und die darauf selbstverständlich folgenden Telefonate gehören nicht in eine Bibliothek, in der andere Leute mittels Präsenzexemplaren (!) versuchen, ihre Abschlussarbeit zu schreiben!

  • Matthias
    23.07.2011 11:47
    §9 der Hausordnung und seine "Umsetzung"

    Diese Blognachricht soll auch eine Frage an die SLUB sein!

    Es ist schön, dass der SLUB die Problematik der alljährlichen oder besser gesagt der halbjährlichen Prüfungszeit bekannt ist. Zumindest scheint sie die Problematik derer zu kennen, die unbedingt in der SLUB lernen möchten. Ein durchaus ehrenvoller Vorsatz derer, die sich auch tatsächlich mit Präsenzexemplaren auf ihre Prüfungen vorbereiten müssen. Doch in der Realität verkommt die SLUB zu einem Treffpunkt, ja einem Cafe, wenn man die mitgeführten Nahrungsmittel und trinkbaren Flüssigkeiten auf den Tischen betrachtet. Dazu kommt der ständige Lautstärkepegel einer Bahnhofsvorhalle. Ich weiß nicht, was passiert ist oder inwiefern der Paragraph 9 der Hausordnung nur pro forma existiert. Die SLUB - Security steht neben den Personen, schaut zu, wie genüsslich Essen und Trinken selbst in den unteren Etagen verzehrt werden (im Eingangsbereich der Ebene 0 ist es ja bereits Normalität). Die netten kleinen Schilder mit Personen, die die Geste des Schweigens machen und unter denen zu lesen war "Psst! Ruhe!", sind verschwunden. Es ist kaum noch vorstellbar, überhaupt in Ruhe zu arbeiten, da man ständig dazu genötigt wird ein Telephongespräch oder ähnliches mitanzuhören. Bei alledem ist das Platzproblem noch gar nicht angesprochen, denn dieses sollte nicht die SLUB lösen. Hier müsste vielmehr ein Lernbereich von der TU angeboten werden, denn die SLUB ist ein Arbeitsbereich! Ich denke die Differenz dieser beiden Räume liegt nicht nur in der graphematischen Umsetzung, sondern auch in der ihnen eigenen Semantik. Lernen mit eigenen Materialien oder in größeren Gruppen widerspricht dem Ruhegebot der SLUB (nebenbei gäbe es auch mehr nutzbare Arbeitsplätze!). Arbeiten in der SLUB sollte wieder möglich sein. Die Einforderung der Pflichten des Paragraphen 9 und vor allem der gegenseitigen Rücksichtnahme sollte nicht nur beim arbeitenden Besucher liegen, denn dieser möchte arbeiten und nicht ständig auf die dazu nötige Ruhe hinweisen! Vielleicht sollte sich die SLUB einmal selbst von diesem akustischen Chaos überzeugen, welches von der Ebene 0 über die weiteren Etagen bis in den Lesesaal hinabschwabt. Es ist vor allem auch die Tatsache, dass eine Aufweichung der Pflichten in der Ebene 0 nach und nach die weiteren Etagen erreicht und rückwirkend mit dem Verhalten derer in der Ebene 0 erklärt wird. Vielleicht wird man einmal darüber nachdenken, ich hoffe es, denn arbeiten kann man so weder mit noch ohne Platz!

    • Dagmar Wohlfarth (SLUB)
      26.07.2011 12:06
      § 9 Haus- und Benutzungsordnung

      Hallo Matthias,
      wie immer in der Prüfungszeit haben wir auch jetzt wieder eine besonders hohe Nutzungsfrequenz, so hatten wir am 18.Juli ca. 7.600 Besucher im Haus, zum Ende der Prüfungszeit werden es dann wieder weniger. Das spricht zum einen dafür, wie intensiv unser Haus genutzt wird, andererseits kommt es in dieser Zeit zu Engpässen bei freien Arbeitsplätzen, der Geräuschpegel insbes. in der 0-Ebene wird zuweilen als störend empfunden. Wir haben auch schon zur Vorjahresprüfungszeit im Sommer 2010 im Blog darüber berichtet und uns dazu intensiv ausgetauscht (s.a: http://blog.slub-dresden.de/von/2010-7-7/bis/2010-7-7/ oder: http://blog.slub-dresden.de/von/2010-8-4/bis/2010-8-4/).
      Wir wissen auch, dass es kein Patentrezept gibt, doch arbeiten wir beständig daran, den unterschiedlichen Interessengruppen mit entspr. Angeboten gerecht zu werden, wie z.B. beruhigtes Lesen (insbes. in der Ebene -2), Verfügbarkeit von Einzel- und Gruppenarbeitsplätzen, Lernen in Gruppen oder Schaffung laptopfreier Zonen.
      So auch für die NutzerInnen, die lediglich nur mal schnell ihre bestellten und bereitgelegten Medien abholen wollen, ist von Vorteil, dass mit der Einrichtung des SB-Bereichs in der 0-Ebene das Einschließen von Taschen oder Mänteln nicht mehr unbedingt erforderlich ist. Zum Betreten des inneren Bereiches der Bibliothek sind diese Dinge jedoch in den Schließfächern zu verstauen.
      Es ist auch klar, dass Essen und Trinken (außer Wasser) im Bereich der Bibliothek nach Durchschreiten des Drehkreuzes nicht erlaubt sind und einen Verstoß gegen die Haus- und Benutzungsordnung darstellen.
      Für den Aufsichtsdienst bedeutet dies alles, dass die KollegInnen in diesen Bereichen zunehmend mobil auf Anfragen oder offensichtliche Verstöße gegen die Benutzungsordnung eingehen und sich insbes. verstärkt für die Einhaltung des § 9 der Benutzungsordnung einsetzen und auch flexibel Rundgänge machen.
      Wir sehen aber auch in der gegenseitige Rücksichtnahme einen guten Weg, innerhalb der Nutzer-Gemeinschaft selbst für eine hohe Aufenthaltsqualität in der Bibliothek zu sorgen.
      Mit Ihrer Hilfe und einem kollegialen Miteinander können wir gemeinsam den verschiedenen Interessen dienen und unsere Dienste weiter verbessern, die nicht zuletzt auch bei der Minimierung des "Bahnhofshallen"-Geräuschpegels in der 0-Ebene nützen.
      Ihrem Hinweis zu den fehlenden "Pst-Ruhe" Schildern werden wir nachgehen, so diese fehlen, werden wir nachbessern.

    • Matthias
      24.07.2011 15:20
      §9 Abs. 3!

      Ein kleiner Nachtrag:

      Im Absatz 3 ist das Mitbringen von Tieren in die SLUB gereglt. Das dort aufgestellte Verbot scheint an einem Sonntag nicht zu gelten! Es ist schon recht erstaunlich, wie man an der Security mit einem Hund vorbeikommt, der kein Blindenhund ist! Aber vielleicht gehört er ja einer der Lerngruppen an und muss als unverzichtbare Memorierungshilfe angesehen werden...

  • Andreas
    07.03.2011 19:39
    Ich habe auch das Problem...

    ...dass ich zwei Bücher online verlängert habe, jetzt allerdings die Nachricht bekam, dass sie seit 13 Tagen überfällig sind, natürlich mit saftigen 12 Euro Verspätungszuschlag. Kann das mit den Problemen am Wochenende zusammenhängen?

  • Tobi
    05.03.2011 15:17
    aktuelle wichtige Informationen auf SLUB-Hompage

    Eine wichtige Neuerung an der Homepage ist mir gerade aufgefallen:
    Wichtige Hinweise in einer roten Box mitten auf der Homepage gehen nicht mehr in der Gewoehnung an das Layout der Seite unter.
    Das ist eine tolle Verbesserung des Informationsservice.

    Ich konnte gerade selbst an mir beobachten, wie ich beim Aufrufen der Homepage und dem zielsicheren Suchen des Links zum Blog den roten Kasten mit dem Hinweise auf Wartungsarbeiten unbewusst wahrgenommen habe, da ich ganz kurz, nachdem die Seite des Blogs geladen wurde, zurueck gegangen bin, um mir die Veraenderung der Homepage ("???? ...irgendwas war doch gerade anders als sonst!?") nochmal anzusehen. Damit habe ich dann auch bewusst den Hinweis mitbekommen.

    Solche Kleinigkeit der Verbesserung finden haeufig keinerlei Beachtung, ich wollte jetzt einfach mal lobend hervorheben. Super und weiter so. :)
    (Aenderungen der Oeffnungszeiten werden hoffentlich auch mit solchen auffaelligen Boxen gekennzeichnet)

  • bigbug21
    04.03.2011 10:21
    Ein-Stunden-Regel

    Bin ich blind, oder was wurde aus der Ein-Stunden-Regel zur Räumung unbesetzter Arbeitsplätze?

    • Jens Mittelbach (SLUB)
      04.03.2011 16:35
      @Ein-Stunden-Regel

      Die hohe Belegung von Arbeitsplätzen ist ein saisonales Problem, dessen wir uns durchaus bewusst sind (siehe http://www.dresdeneins.tv/nachrichten/Kampf_um_die_Stuehle-827.html). Dennoch ist ein ausdrücklich formuliertes Verbot von Reservierungen keine Klausel, deren Platz wir in einer von unserem Kuratorium zu beschließenden Haus- und Benutzungsordnung sehen. Die Reservierungen von Arbeitsplätzen ist, besonders in Hoch-Zeiten, nichtsdestotrotz inakzeptabel, weil sie gegen § 9 Abs. (1) und (3) verstößt. Wir behalten uns das Recht vor, gegen solche Verstöße durch entsprechende Ausführungsbestimmungen nach § 28 vorzugehen.

    • Hutholz
      04.03.2011 14:20
      Das hätte ich auch gern gewusst...

      ...zumal in der aktuellen caz-Campuszeitung eine große Diskussion in der "Grüße"-Rubrik bei den Kleinanzeigen entfacht wurde, als sich zwei Benutzerinnen über den Verlust ihrer reservierten Plätze aufregten.

  • ak
    03.03.2011 21:10
    Ähnliches Problem bekannt?

    Erhielt auch keine Erinnerungsmail, jedoch Ende Februar.

    Wieso auch - ich hatte meine Medien online verlängert. Diese Verlängerung scheint jedoch nicht korrekt funktioniert zu haben, weswegen nun meinerseits Gebühren ausstehen.

    Das Problem:

    Es ist mir schon öfters (seit Einführung des neuen Layouts) passiert, daß ich Medien mit dem "zu verlängern-Häkchen" versah, den Senden-Button drückte und diese Medien dennoch nicht als verlängert galten, bis ich dieses Prozedere 4-5 mal wiederholte.

    Ist auch anderen Nutzern dieses Problem bekannt?

    Möglicherweise wurde in diesem Zusammenhang dann keine Erinnerungsmail versendet.

    Die SLUB jedenfalls scheint nicht gewillt, meiner bereits geäußerten Bitte nachzukommen, diesen Sachverhalt s o r g f ä l t i g (und mit dem nötigen Respekt dem Nutzer gegenüber) zu klären, stattdessen eine Standardabfertigungsantwort, auf nochmaliges Nachfragen keine Antwort.

    • Jens Mittelbach (SLUB)
      04.03.2011 16:22
      @Ähnliches Problem bekannt?

      Hallo ak,

      mit allem Respekt: wir können dieses Problem der scheiternden Verlängerungsversuche derzeit nicht nachvollziehen. Wir bitten Sie, uns noch einmal detailliert zu schildern, welche Systemumgebung Sie verwenden und wie Sie vorgehen (ag-primo@slub-dresden.de).

      Was den Versand von Erinnerungsmails betrifft: Ausgelöst wird der Prozess am Morgen des Tages, der zwei Tage vor der Fälligkeit des entsprechenden Mediums liegt. In der Regel wird dieser Prozess auch in den Morgenstunden ordnungsgemäß beendet. Selten passiert es jedoch, dass er sehr lange läuft, und äußerst selten bricht er nach langer Laufzeit auch einmal ab, ohne die Queue vollständig abgearbeitet zu haben. Für solche Vorkommnisse entschuldigen wir uns, weisen aber darauf hin, dass die Übermittlung von Informationen per E-Mail generell mit Unwägbarkeiten behaftet ist und wir deshalb hier keine Garantie übernehmen können.

  • jakob
    03.03.2011 20:42
    Diskussionskultur

    Der Erinnerungsservice ist wirklich nicht immer zuverlässig. Öfters mahnt er z.B. auch bücher an, die schon längst zurückgegeben wurden. Aber gerade das ist doch ein Grund sich nicht darauf zu verlassen...


    Bezüglich der Diskussionkultur muss ich Micha aber zustimmen. Leute, Ihr wohnt in einer Stadt mit 500.000 Einwohnern. Da müsstet ihr doch kleinkarrierte, nörglerische, hysterische oder chronisch unzufriedene Bemerkungen gewohnt sein. Trotzdem findet finden sich hier zu jedem solchen Kommentar Leute die sich deswegen persönlich angegriffen fühlen und dann auch gleich den "Nörgler" persönlich angreifen müssen.
    Lernt doch bitte einfach mal auch andere Meinungen, Gemütszustände, ... zu ertragen. Noch nerviger als ein dämlicher Kommentar sind nämlich die Leute die sich dann darüber aufregen und dadurch die Gehässigkeit potentieren.

    • Jakob
      03.03.2011 21:06
      :)

      Lernt doch bitte einfach mal auch andere Meinungen, Gemütszustände, ... zu ertragen. Noch nerviger als ein dämlicher Kommentar sind nämlich die Leute die sich dann darüber aufregen und dadurch die Gehässigkeit potentieren.

  • Franziska
    02.03.2011 17:09
    Schöne neue sorgenfrei Welt

    @Andre: Volle zustimmung ohne Ausnahme.

    @die anderen: Der Service funktioniert eben manchmal nicht, das ist ärgerlich. Auf gar keinen Fall ist dies jedoch die Grundlage eine Stornierung der Gebühren zu fordern. Das ist dreist und klingt nach Menschen, die für ihr eigenes Tun keine Verantwortung übernehmen wollen.
    Dieser "Schreck" ist vielleicht ein Hinweis darauf, dass die Organisation der eigenen Dinge vielleicht auch mal eine Möglichkeit darstellt. Ein kleiner Eintrag im Kalender (Papier oder Smartphone) bevor man diesen "Papoerschnipsel" wegwirft hilft da ganz gut.

    • Micha
      02.03.2011 18:08
      Nix Dreist

      Ich verstehe immer nicht, warum Leute bei solchen Diskussionen immer gleich andere persönlich angehen müssen. Ist für mich eine Frage der Diskussionskultur.

      "Das ist dreist und klingt nach Menschen, die für ihr eigenes Tun keine Verantwortung übernehmen wollen."

      Entschuldige, aber das ist ja wohl eine sehr dünne Argumentation. Wir reden hier über die Ausleihfrist von Büchern und nicht über... keine Ahnung, die Erziehung von Kindern oder den Umgang mit der Umwelt. Bücher! Wie Du darauf kommst, daraus Rückschlüsse auf das Verantwortungsbewusstsein eines Menschen zu ziehen, ist mir sehr rätselhaft.

      Letztlich mag es jeder sehen, wie er mag. Ich für meinen Teil bleibe bei meinem Standpunkt des Vertrauensverhältnisses und werde auch so morgen in der Slub argumentieren.

  • Micha
    02.03.2011 16:58
    Vertrauensbasis

    Hey Andre,

    grundsätzlich stimme ich Deinen Gedanken voll zu. Selbstverantwortliches Handeln ist ein Gut, welches in der heutigen Zeit mehr und mehr verloren geht.

    Aber:

    Wenn ich seit mehreren Jahren bei jedem Ablauf einer Ausleihfrist eine Mail der Slub erhalte, dann VERTRAUE ich darauf, dass es auch bei meiner aktuellen Ausleihe so ist. Das hat für mich als Nutzer dann nichts mit fehlender Selbstverantwortung zu tun, sondern mit einem Service, der über mehrere Jahre immer funktioniert hat. Und wenn es dann Fehler im System der Slub gibt, dass keine Benachrichtigungen verschickt werden, dann lässt sich dies sehr leicht im Einzelfall nachvollziehen und die Gebühren könnten storniert werden. Ich für meinen Teil werde jedenfalls darauf hinarbeiten.

    Denn ganz ehrlich: ich schaue nicht jede Woche in mein Nutzeraccount, um ja keine Frist zu verpassen. Ich habe das heute auch nur zufällig entdeckt, als ich nach bestellten Büchern geschaut habe.

    Kurz: ich stimme Dir zu, dass jeder für seine Ausleihen selber verantwortlich ist. Aber wenn ich über mehrere Jahre den fehlerfreien Service der Benachrichtigung erhalte, dann vertraue ich eben einfach auch darauf. Für mich ist das dann eine Sache weniger in der Welt, worüber ich mir Gedanken machen muss. Und dafür bin ich letztlich sehr dankbar.

    • bigbug21 (Peter)
      03.03.2011 09:56
      Unverständnis

      Hallo Micha,

      wenn Benutzer nicht in der Lage sind, Ausleihfristen selbstständig im Auge zu behalten und sich vollständig auf die zuverlässige (aber eben nicht zu hundert Prozent zuverlässige) Ausleihmail verlassen wollen, dann wäre die Alternative, die Ausleih-Erinnerungsmail abzustellen. Damit müssen dann alle Nutzer das tun, was -- wie André richtig schreibt -- selbstverständlich ist: verantwortlich mit übernommenen Pflichten umgehen.

      Ein mehrjähriges Vertrauen in die Erinnerungsmail, wie du schreibst, kann sich indes kaum aufgebaut haben, da die Erinnerungsmail erst um Ende 2009/Anfang 2010 wieder eingeführt wurde. Wenn ich es richtig verstanden habe, wurde die zuvor schon einmal eingeführte Funktion um 2008/2009 abgeschafft, da eine Reihe von Benutzern sich darauf verlassen hatten und es vereinzelt zu Problemen gekommen ist, woraufhin es Beschwerden gab, die letztlich zur totalen Abschaltung geführt haben.

      Ich hoffe, dass das Haus sich von solchen Beschwerden nicht beeindrucken lässt und eine erneute Loose-loose-Situation vermeidet, indem der Dienst -- trotz nicht hundertprozentiger Zuverlässigkeit -- weiter angeboten wird.

  • André
    02.03.2011 16:43
    Selbstverantwortlichkeit

    Nun möchte ich mal eine Lanze für die SLUB brechen, was ich sonst selten tue.
    Die SLUB ist ja wahrlich nicht verantwortlich dafür zu sorgen, dass ihr wisst, wann ihre eure Ausleihen abzugeben sind. Dazu braucht man nicht mal einen Verweis auf die Benutzerordnung, um sich das zu vergegenwärtigen. Mit einem gesunden Menschenverstand kann man ohne Mühe erkennen, dass man selbst für seine Taten verantwortlich ist. Wenn ich mir etwas ausleihe - ganz egal von wem - bin ich verantwortlich, dass der Gegenstand auch wieder an den Entleiher zurückkommt. Das wäre ja noch schöner, wenn der Entleiher sich sein Zeug selber wieder zusammensuchen muss.
    Überall wird rumgenölt, dass hier und da die individuellen Rechte und Freiheiten eingeschränkt werden, aber bei einem simplen Fälligkeitstermin, den man noch selber mühelos im Internet einsehen kann, werden andere dafür verantwortlich gemacht. Ne Ne so läuft das nicht.
    Die Erinnerungsmails sind klasse, selbst wenn 2% fehlerhaft sind oder gar nicht geschickt werden. Das kommt eben vor ist uns zu verschmerzen. Mit dem Argument, dass die SLUB nicht 100%ig garantieren kann, dass alle Benutzer eine korrekte Mail bekommen, sind diese vor ein paar Jahren zwischenzeitlich eingestellt wurden. Das war damals sinnfrei und ist es heute noch.
    Dass man gerade bei mehreren Enrleihungen mal ein Buch oder zwei übersehen oder vergessen kann, ist selbstredend. Aber einfacher als eine Sortierung im Benutzerkonto nach Datum kann es ja nicht geben.
    Kümmert euch selbst um eure Bücher und macht nicht andere für euere eigene Vergesslichkeit oder Schlamperei verantwortlich!

  • Jasmin
    02.03.2011 15:50
    @Erinnerungsmail

    Hallo Micha,

    gleiches Problem auch bei mir mit einem Buch, welches letzte Woche fällig war und welches ich mühelos hätte online verlängern können, wenn nur die Erinnerung wie sonst gekommen wäre! Nun habe ich 5 Euro Gebühren am Hals, weil ich mich mal eine Woche lang nicht in meinen SLUB-Account eingeloggt hab!

    Ich finde diese sogenannte "besondere Serviceleistung" völlig nutz- und witzlos, wenn ich mich als Benutzer/in nicht darauf verlassen kann! Habe auf meine Anfrage, ob da etwas schief gelaufen sein könnte, heute auch nur den Hinweis darauf erhalten, dass die SLUB ja nicht dazu verpflichtet sei und wir schließlich den Ausleihbeleg hätten. Toll! Wer hebt sich diese ganzen Schnipsel auf, in einer Zeit, in der man davon ausgeht, man bekommt eine Erinnerung (so wie auch sonst immer)? Man hat normalerweise ja nicht nur ein Buch im Überblick zu halten.

    Mir drängt sich da auch der Eindruck auf, da werden einfach systematisch ab und an Erinnerungen NICHT geschickt, damit mal wieder Geld in die Kasse kommt. Nur so ein Eindruck! >:(

    Wann kann man denn dann überhaupt von einem "Fehler" von Seiten der Ausleihe sprechen, wenn man sich nicht auf die Erinnerung berufen kann?

  • micha
    02.03.2011 11:29
    Erinnerung überfälliger Medien?

    Ich hätte am 1.3. drei Bücher zurückgeben sollen, habe aber erstmalig keinerlei Erinnerung betreffs der Rückgabe erhalten. Sollte dies auch ein neuer Bestandteil der Nutzerordnung sein?? Ein jahrelang praktiziertes Verfahren einfach einzustellen um ein paar Gebühren zu kassieren? Oder darf ich von einem Fehler ausgehen?

    • Jens Mittelbach (SLUB Dresden, Benutzungsabteilung)
      02.03.2011 17:37
      @Erinnerungsmail

      Liebe Nutzer,

      die Erinnerungsmail zwei Tage vor Fälligkeit von Medien ist ein Service, der automatisch funktioniert und deshalb nicht zu 100% verlässlich sein kann. Es gibt mehrere Gründe, warum Erinnerungsmails nicht erwartungsgemäß ankommen. Auf der Empfängerseite können solche Mails z.B. durch Spamfilter verloren gehen. Aber auch auf Senderseite - also bei uns, der SLUB - kann es zu technischen Problemen kommen, so dass Erinnerungsmails gar nicht gesendet werden. Dies ist am zurückliegenden Wochenende geschehen. Der Prozess zur Erzeugung der Mails lief (anders als sonst) zwei Tage und ist dann, ohne vollendet worden zu sein, abgebrochen. Aus diesem Grund haben einige Nutzer mit Fälligkeiten am 1.03. ihre Erinnerungmails deutlich verspätet oder gar nicht erhalten. Wir bitten hierfür um Entschuldigung. Da aber solche technischen Schwierigkeiten, obwohl sie selten sind, nie ganz ausgeschlossen werden können, machen wir die von Herrn Bonte genannte Einschränkung in unserer Benutzungsordnung. Es ist in jedem Falle ratsam, die gesetzten Leihfristen im Auge zu behalten.

    • Jasmin
      02.03.2011 15:51
      @Erinnerungsmail

      Hallo Micha,

      gleiches Problem auch bei mir mit einem Buch, welches letzte Woche fällig war und welches ich mühelos hätte online verlängern können, wenn nur die Erinnerung wie sonst gekommen wäre! Nun habe ich 5 Euro Gebühren am Hals, weil ich mich mal eine Woche lang nicht in meinen SLUB-Account eingeloggt hab!

      Ich finde diese sogenannte "besondere Serviceleistung" völlig nutz- und witzlos, wenn ich mich als Benutzer/in nicht darauf verlassen kann! Habe auf meine Anfrage, ob da etwas schief gelaufen sein könnte, heute auch nur den Hinweis darauf erhalten, dass die SLUB ja nicht dazu verpflichtet sei und wir schließlich den Ausleihbeleg hätten. Toll! Wer hebt sich diese ganzen Schnipsel auf, in einer Zeit, in der man davon ausgeht, man bekommt eine Erinnerung (so wie auch sonst immer)? Man hat normalerweise ja nicht nur ein Buch im Überblick zu halten.

      Mir drängt sich da auch der Eindruck auf, da werden einfach systematisch ab und an Erinnerungen NICHT geschickt, damit mal wieder Geld in die Kasse kommt. Nur so ein Eindruck! >:(

      Wann kann man denn dann überhaupt von einem "Fehler" von Seiten der Ausleihe sprechen, wenn man sich nicht auf die Erinnerung berufen kann?

    • Achim Bonte (SLUB Dresden)
      02.03.2011 13:43
      @Erinnerungsmail

      Hallo Micha,

      bei der Erinnerungsmail gibt es keinerlei Veränderung. Sie wird wie bisher als besondere Leistung der SLUB erbracht (s. §22.2: "Die Bibliothek ist nicht verpflichtet, die Benutzerin / den Benutzer auf den Ablauf der Leihfrist hinzuweisen."). Ob und warum in Ihrem Fall ein Fehler passiert ist, kann ggf. unsere Benutzungsabteilung klären.

  • max
    02.03.2011 10:28
    Ausleihhistorie ein Muss?

    Wir die Ausleihhistorie in jedem Fall erfasst, kann man ihr widersprechen (opt-out) oder muss man sie extra erwünschen (opt-in)?

    • Jens Mittelbach (SLUB Dresden)
      02.03.2011 17:54
      @Ausleihhistorie

      Die Ausleihhistorie werden wir in Kürze aufgrund vielfacher Wünsche unserer Benutzer einführen. Sie wird, wie alle anderen persönlichen Daten der Benutzer, entsprechend der strengen Datenschutzbestimmungen im Sächsischen Datenschutzgesetz behandelt und dient lediglich der persönlichen Information des jeweiligen Benutzers. Ein Opt-out ist deshalb nicht vorgesehen.

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