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Wikipedianer in der SLUB. Heute Treffen zum Projekt Wikidata

Die freie Enzyklopädie Wikipedia ist das weltweit meistbenutzte Online-Nachschlagewerk und eine der meistbesuchten Webseiten überhaupt (nach Anteil der Visits: 1. Google, 2. Facebook, die beiden sehr dicht beieinander, danach lange nichts, 3. YouTube, 6. Wikipedia). Allein zur deutschsprachigen Ausgabe tragen rund 7.000 AutorInnen regelmäßig bei, darunter zahlreiche Studierende und durchaus auch HochschulprofessorInnen. Entsprechend wies ein <link http: www.nature.com nature journal v438 n7070 full>Vergleich der Zeitschrift Nature schon vor einigen Jahren nach, dass die Wikipedia-Artikel qualitativ mit etablierten Verlagsprodukten konkurrieren können. Trotzdem soll es noch WissenschaftlerInnen geben, die Wikipedia wegen vorgeblich mangelnder Sachkompetenz entschieden ablehnen.

 

Dass die SLUB das anders sieht, wissen Sie. Unsere semantische Suche im SLUB-Katalog stützt sich auf englische, deutsche und polnische Wikipedia-Artikel, die seit dem <link http: blog.slub-dresden.de beitrag die-neue-version-des-slub-katalogs-ist-da-weiterer-meilenstein-in-der-bibliotheksentwicklung>letzten Katalogupdate auch in den Titelanzeigen als Hyperlinks angeboten werden. Mit Interesse verfolgen wir zugleich die jüngeren Ableger der Wikipedia wie Wiktionary oder <link http: blog.slub-dresden.de beitrag neue-fotos-fuer-wikipedia-slub-stellt-weitere-18000-bilddokumente-bereit>Wikimedia Commons. Die jüngste Initiative, der Aufbau einer zentralen Wissensdatenbank (<link http: meta.wikimedia.org wiki wikidata de>Wikidata) mit frei verfügbaren Fakteninformationen, könnte für die Bibliotheken im allgemeinen und unsere semantische Suche im besonderen ebenfalls interessant werden. Google ist offenbar auch schon da: Die Entwicklung des Projekts wird unter anderem mit Spenden der Firma Google gefördert.

 

Die <link http: de.wikipedia.org wiki wikipedia:dresden>rührigen Wikipedianer aus Dresden und Umgebung treffen sich zum Thema heute um 18 Uhr in der SLUB. Der Kreis für Fragen und Diskussionen ist prinzipiell offen. Kollegen aus der SLUB werden dabei sein.

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