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Buchpremiere am 15.10.: Katharina Mommsen präsentiert Goethe und der Alte Fritz

Im Jubiläumsjahr zum 300. Geburtstag Friedrichs des Großen schwanken die Urteile über den Philosophen auf dem Thron zwischen Bewunderung und Verachtung. Polen und Sachsen haben nicht vergessen, dass ein Teil des preußischen Glanzes auf der Zerstörung und Erniedrigung ihrer Länder gründete.

 

Die exzellente Goethe-Kennerin und langjährige Stanford-Professorin Katharina Mommsen hat erstmals Goethes ambivalente Meinungen und Äußerungen in einem gut lesbaren Buch zusammengestellt. In seinem Elternhaus wurde häufig über Friedrich gestritten, später, als Diplomat, hasste er das „schamvolle Geschäfft“ der preußischen Truppenwerbungen. Gleichzeitig bewunderte er den gelehrten Friedrich wie einen Kometen am europäischen Himmel. Ihm imponierten die eigensinnigen Vorstellungen des buckligen Königs. Goethe war niemals preußisch, am Ende aber wohl doch „fritzisch“ gesinnt. Friedrich habe als „Großer“ mit den Menschen gespielt, wie die Götter mit den „Großen“ spielen.

 

Die Autorin Katharina Mommsen (geb. 1925 in Berlin) und der Leipziger Verleger Mark Lehmstedt stellen das Buch am 15. Oktober, 18 Uhr, im Vortragssaal der SLUB erstmals vor.

 

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