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Barocke Bauphantasien des Dresdner Hofes – TU und SLUB eröffnen die Ausstellung Pöppelmann 3D

Es ist atemberaubend, was August der Starke  in Dresden alles bauen wollte. Der Zwinger sollte nur der Anfang einer völlig neuen Stadt- und Schlossbauplanung sein.

Im Forschungsprojekt European Network for Baroque Cultural Heritage (ENBaCH) ist ein Team der Fakultät Sprach-, Literatur- und Kulturwissenschaften der TU Dresden den barocken Phantasien auf den Grund gegangen. Das Ergebnis ist eine eindrucksvolle Präsentation von Büchern, Entwürfen und Plänen, die der Hofbaumeister Pöppelmann nutzte oder selber schuf.  Die Rekonstruktion seiner Bibliothek und die digitale Präsentation seiner Pläne konnte auf die reichen Bestände der SLUB zurückgreifen. Höhepunkt und Clou sind die 3D-Rekonstruktionen und -Animationen, die die Staatliche Schlösser, Burgen und Gärten gGmbH als Partner zur Ausstellung beigesteuert hat.

Zur kurzweiligen Eröffnung  mit musikalischer Überraschung und Prosecco-Ausklang am Donnerstag, 19 Uhr, im Vortragssaal der SLUB, sind alle Interessierten herzlich eingeladen.

3 Kommentar(e)

  • 123123
    14.06.2013 12:44
    ...

    ... leider Enttäuschung. Ich studiere Bauingenieurwesen (TUD) und mir reichen nicht große Worte. Ich gehe sehr professionell mit Zeichnungen um und habe echt recht davon viel Ahnung - weil ich eben in der Industrie arbeite. Mir scheint als ob es reine Modelierungsarbeiten am Werk wären... wo bleibt ein CAD Einsatz? 3dsMax und Blender. - schön. Für einen Ingenieur nicht ausreichend.... Die Drehungen super, das Gebäude super... aber mehr Details? Fehlanzeige. Ein Beispiel für professioneles Vorgehen : http://www.henn.com/en/projects/office-high-rise/china-life . Danke an das Team. Danke an Alle, die sich die Mühe gemacht haben um das schöne Projekt ins Leben zu bringen. Hinweis : Zeichnen Sie bitte wie es sich gehört, die HTW hat auch Architekturstudenten und Bauingenieure. Und wenn es doch in CAD... entstand.... warum nicht mehr Details? Reine Schnitte und Baustellenpläne müssen nicht sein... das verlangt ja keiner. Ist auch nicht Sinn der Sache. Ich habe mich ehrlich gesagt auf die Ausstellung gefreut, aber jetzt, na ja... ich muss mir es nicht nochmal antun.... Da war die Ausstellung „Luthers Lieder“ bedeutend besser und professioneller.... Und keiner soll es sagen, dass das Projekt schwer zu machen war. Ein angehender Ingenieur kann leider an der Ausstellung kaum Interesse haben. Zum anderem... es gibt bessere Publikationen zur Baukunst. Die findet man auch in der SLUB. Großes Lob an die Projektteilnehmer und nochmals Danke

  • RalfLippold
    18.05.2013 10:47
    ... unbedingt einen Besuch wert!

    Pöppelmann, Italien und 3D - ein Besuch der Ausstellung (wie gestern geschehen - Wagners Handschriften fehlen noch in der Sammlung) lohnt auf jeden Fall.

    Nicht immer muss es ein Museum der klassischen Art sein ;-)

    • Karl Geck
      20.05.2013 16:58
      Manuskripte von Richard Wagner nur wenige Meter weiter

      Einige der schönsten Wagner-Handschriften der SLUB sind zur Zeit in der Schatzkammer zu sehen, darunter die Originalpartitur zum "Liebesmahl der Apostel". Es handelt sich um jenes Oratorium, das vorgestern beim "Geburtstagskonzert für Wagner" unter der Leitung von Christian Thielemann in der Dresdner Frauenkirche erklang, wo 1843 bereits die Uraufführung stattgefunden hatte:

      www.dradio.de/dkultur/sendungen/konzert/2090369

      www.slub-dresden.de/ueber-uns/ausstellungen-veranstaltungen/buchmuseum/virtuelle-schatzkammer/richard-wagner-festjahr-2013

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