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Dede Korkut: digital, im Buchmuseum und als Musiktheater in Hellerau

Die in arabischer Schrift geschriebene Handschrift des Autors und Barden Dede Korkut "Kitab-i Dedes Korkut - Mscr.Dresd.Ea.86" aus dem 16. Jahrhundert ist der einzige vollständig erhaltene Textzeuge des Nationalepos des turksprachigen Nomadenvolkes der Oghusen, der Vorfahren von Türken, Aserbaidschanern und Turkmenen. Dede Korkut erzählt darin zwölf Geschichten von oghusischen Helden, Gebräuchen und kriegerischen Auseinandersetzungen, deren mündliche Tradition bis ins erste Jahrtausend n. Chr. zurückreicht. Wir präsentieren die wertvolle Handschrift ab heute im Buchmuseum der Öffentlichkeit.

 

 

Mit dem Komponisten Marc Sinan bringen die Dresdner Sinfoniker am 8. Februar 2014 eine musikalische Interpretation im Festspielhaus Hellerau zur Uraufführung. Dede Korkut – Die Kunde von Tepegöz heißt das Musiktheater für Orchester, Stimme, Bewegung und Videoinstallation. In der SLUB werden im Rahmenprogamm der Premiere am 3. Februar eine Führung im Buchmuseum und die Gesprächsrunde "Auf einen Kaffee mit... Markus Rindt" mit dem Intendanten der Dresdner Sinfoniker stattfinden. Weitere Informationen finden Sie dazu auf www.slubdd.de/dedekorkut.

 

Die Dresdner Sinfoniker führen seit 1997 zeitgenössische Musik unterschiedlicher Kulturen auf. Am 21. Dezember 2012 hatten sie bereits dem Dresdner Maya-Codex ein "Konzert zum Ende der Zeit" mit mexikanischen Kompositionen gewidmet.

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