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Dos and Dont`s – Bibliotheksknigge

Wer sitzt schon gern an vollgekrümelten Tischen und blättert in klebrigen Zeitschriften neben einem Bockwurst-essenden Kommilitonen? Unsere Medienbestände lieben es trocken und sauber. Und Sie doch auch, oder? Leider kam es in den letzten Wochen häufiger zu Verstößen gegen die Benutzungsordnung, insbesondere gegen die Regel "Nicht essen in der Bibliothek!". Daher bitten wir Sie, mehr Rücksicht aufeinander zu nehmen und in unseren Räumen auf Speisen und andere Getränke als Wasser zu verzichten.

Einen Kaffee oder Kakao können Sie in der Bib-Lounge bekommen und auch dort genießen. Sie helfen uns sehr, wenn Sie andere Bibliotheksnutzer bei Bedarf auf diese Regeln hinweisen.

Vor Provokationen und Emotionen wie in diesem Video wollen wir Sie jedenfalls bewahren. Mehr zum Thema Verhaltensregeln finden Sie in unserer Benutzerordnung § 9 / 05.

5 Kommentar(e)

  • Mox
    12.03.2016 09:24
    Schlimm, daß so eine Aufforderung überhaupt geschrieben werden muß

    Ich denke, daß Jacken- und Taschenverbot kann nicht mehr wieder eingeführt werden. Ich erinnere mich noch an die Prüfungszeit im Februar 2015, als ich mal mit einer Gruppe durch die SLUB laufen wollte und es kein einziges Schließfach mehr gab. Wenn ich einfach kurz ein Buch holen wollte, mußte ich dann erst umständlich nach einer alternativen Lagerungsmöglichkeit suchen. Und noch mehr Schließfächer kann die SLUB schlicht nicht aufstellen. Dennoch: ich glaube kaum, daß Leute, die fast ihren gesamten Hausstand mit in die SLUB bringen, dort auch konzentriert arbeiten können. Das hat dann den selben Effekt wie zu Hause arbeiten.

    Und wen es stört, daß im Raum der Stille ein paar Gebetsteppiche oder Korane liegen, den will es stören. Vorher gab es auch keinen Raum der Stille, dann geht man eben weiterhin nicht dorthin, wenn es einen stört.

  • Spiritist
    10.03.2016 13:41
    Raum der Stille ist wie das Rucksackverbot

    Der weltanschaulich neutrale Raum der Stille war mal ne gute Idee, leider ist das gleiche passiert wie in anderen Städten und analog zu der Essens-Problematik wird sich nicht an Regeln gehalten. Statt weltanschaulich neutral zu bleiben und ein Raum für alle zu sein in dem nicht gepredigt oder missioniert werden soll, liegen dort jetzt Gebetsteppiche gelagert. Dazu kommen Korane, Listen für Gebetszeiten und missionarische Broschüren wie *Wissenschaft und Islam*. Führt die alten Regeln wieder ein! Keine Rucksäcke drinnen, keine Gebetsräume (das ist was privates und hat nix in einer öffentlichen Bildungseinrichtung zu suchen) und schon verbessert sich das Arbeitsklima wieder global in der Slub. Achja auch wichtig wäre ein Kaffeeautomat der ein wenig moderner ist, dann müssten viele Studenten ihren Thermoskannenkaffee nicht in den Lesesaal von daheim mitbringen.

    • Bodo Bollermann
      10.03.2016 18:36
      Kaffee

      Und den besseren Kaffee gibt's in der Cafeteria.
      Problem gelöst

    • T_oleranter A_theist
      10.03.2016 17:28
      @Spiritist

      Die Nutzungsregeln für den Raum der Stille besagten von Anfang an, dass er zum Entspannen, Beten oder Meditieren genutzt werden kann. Ich bin öfter dort in der Nähe und verspüre keine Verschlechterung des Arbeitsklimas, nur weil wenige Meter entfernt Gebetsteppiche abgelegt sind. Zu den Nutzungsregeln zählen übrigens auch Toleranz und Akzeptanz.

  • Florian
    10.03.2016 00:42
    Rucksackverbot

    Ich denke diese Problematik rührt zu großen Teilen auch daher, dass die Grenzen zwischen drinnen und draußen stark verwischt wurden.
    Zu Beginn meines Studiums waren Jacken und Rucksäcke in der Bibliothek strikt verboten und man hat sich beim Packen seiner durchsichtigen Plastiktte Gedanken darüber gemacht, dass man nur eine Wasserflasche mitnehmen sollte. Dies wurde dann zugunsten des Eingangsbereichs aufgeweicht um die Schließfächer zu entlasten. Inzwischen wurden aber die Schilder an den Treppen in die unteren Etagen entfernt, sodass es inzwischen möglich und anscheinend ja auch erlaubt ist, sein ganzes Hab und Gut mit in die SLUB zu tragen. An manchen Tagen kann man sogar beobachten, wie einige Studiengenossen gefühlt ihren halben Hausstand in den Lesesaal verfrachten. Da muss man sich nicht wundern, wenn da auch der ein oder andere Imbiss dabei ist.
    Dazu kommt ein stark gestiegener Lärmpegel durch Rucksackgekrame und Jackengeraschel. Da waren die alten Regelungen doch sinnvoller.

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