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Zwei Millionen Bilder in der Deutschen Fotothek online

Die Deutsche Fotothek in der SLUB hat gerade wieder eine magische Grenze überschritten– und präsentiert in ihrem virtuellen Schaufenster nun mehr als zwei Millionen Fotografien. In der Bilddatenbank recherchieren Sie neben eigenen Beständen auch in Sammlungen von 90 Partnerinstitutionen: Fotografenarchive, architektonische, bildkünstlerische oder technische Artefakte, Dokumente historischer Ereignisse und Kontextinformationen sind zu finden.

 

Aber was zeigt das zweimillionste Bild?

Günther Helm: Berberfrau, 1965 (SLUB/Deutsche Fotothek)Es handelt sich um eine Reiseaufnahme von Günther Helm (*1935) - ein ausdrucksvolles Porträt einer traditionell gekleideten und geschmückten Berberin, fotografiert 1965 in Marokko - die vor wenigen Tagen in die Rubrik „Weltsichten“ aufgenommen worden ist.

 

Während seiner Maghreb-Reisen der 1960er Jahre schuf der in Hamburg lebenden Fotograf und Maler ästhetische Aufnahmen von Einheimischen im öffentlichen Raum, die aber zugleich intensive Auseinandersetzungen mit den Menschen selbst und ihrer Lebenswirklichkeit darstellen.

 

 

Für den heutigen Betrachter sind Helms Fotos in ähnlicher Weise Zeugnisse verlorengehender traditioneller Lebenswelten wie die poetischen Reisebilder, die Axel Heller (*1962) der Deutschen Fotothek 2016/17 übereignet hat.

 

Axel Heller: Guatemala, Cindad Vieja (Fest der Unbefleckten), 1996 (SLUB/Deutsche Fotothek)

 

 

Beide Konvolute kamen jüngst im Rahmen des „Archivs der Fotografen“ in die Deutsche Fotothek. Hinter dem Begriff verbirgt sich ein autorenorientiertes Sammlungskonzept, mit dem sich die Deutsche Fotothek seit 2012 konsequent der Bewahrung, Erschließung und Onlineveröffentlichung von Werken bedeutender deutscher oder in Deutschland arbeitender Fotografen widmet. In den letzten Jahren hat sich das „Archiv der Fotografen“ erfolgreich zu einem wichtigen Instrument bei der langfristigen Sicherung des fotografischen Erbes aus dem 20. Jahrhundert entwickelt.

 

Der ebenfalls jüngst in Zusammenarbeit mit der Stiftung Anno Wilms hinzugekommene Partnerbestand im „Archiv des Fotografen“ beinhaltet experimentelle und dokumentarische Bilder der Fotografin Anno Wilms (1935-2016). Mit den Themenschwerpunkten Bühnenleben in Berlin, Travestie, Jazz, aber auch Randgruppen verschiedener Kontinente bewegen sich Wilms Arbeiten zwischen intensiven Momentaufnahmen kultureller Exzentrik und sozialkritischer Dokumentation.

 

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Kommentare

@Sam
13.06.2018 07:43
Prima. Ich gratuliere!
13.06.2018 00:04
ein neuer Hut
09.06.2018 07:41
@kaputte Scheiben
31.05.2018 14:54
kaputte Scheiben
30.05.2018 21:56

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