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Alles Poesie?! – AutorInnen im Gespräch mit Michael Hametner zur Gegenwartslyrik in Sachsen

Lyrik heute - zum Stand der sächsischen Poesie
Montag, 6. Mai 2019
18:30 Uhr
Klemperer-Saal
Eintritt ist frei

 

Am kommenden Montag eröffnet die Sächsische Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst, Dr. Eva-Maria Stange, in der SLUB die sachsenweite Lesereihe Literaturforum Bibliothek. Der Abend ist dem oft unterschätzten Genre der Lyrik gewidmet.

Zu Gast sind unter anderem die deutsch-sorbische Autorin und Trägerin des Sächsischen Literaturpreises, Róža Domašcyna, und Poetry-Slammerin Franziska Wilhelm. Sie stellen ihre Gedichte vor und beantworten Fragen des Literaturkritikers Michael Hametner. Neben Róža Domašcyna und Franziska Wilhelm lesen Kerstin Preiwuß und Thomas Rosenlöcher aus ihren Texten. Außerdem dabei ist Lyrikexperte Andreas Heidtmann.

 

Das fachkundig besetzte Podium verspricht spannende Gespräche über den Stand der sächsischen Poesie. So schrieb die Journalistin Karin Großmann in der Jurybegründung zur Verleihung des Sächsischen Literaturpreises 2018 an Róža Domašcyna:

 

„Ihre Texte bestechen durch originelle Bilder, poetische Klänge und einen vertrackten Hintersinn. Den Stoff holt Róža Domašcyna oft aus ihrer Umgebung. Kritisch beobachtet sie die Umbrüche in den Dörfern der Lausitz – im Kleinen entdeckt sie eine ganze Welt.“

 

Róža Domašcyna wurde 1951 in Zerna bei Kamenz (Oberlausitz) geboren und lebt heute in Bautzen.

 

Poetry-Slammerin Franziska Wilhelm ist vor allem für ihre prosodischen Texte bekannt, in denen sie unterhaltsam und mit trockenem Humor Alltagsbeobachtungen verarbeitet. Kerstin Preiwuß, eine der renommiertesten sächsischen Gegenwartslyrikerinnen, fand mit ihren Gedichtbänden „Rede“ und „Gespür für Licht“ Beachtung. 2018 wurde sie mit dem Lyrikpreis Meran und dem Eichendorff-Literaturpreis ausgezeichnet.

 

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe Literaturforum Bibliothek präsentieren Autorinnen und Autoren aus Sachsen ihr Werk in sächsischen Bibliotheken. Seit 2013 werden jährlich 40 bis 50 Lesungen organisiert. Als Austragungsort dienen öffentliche und wissenschaftliche Bibliotheken, die damit ihre Rolle als Lern- und Kulturorte stärken. Die große thematische Bandbreite der Lesungen zeigt, wie vielfältig das literarische Schaffen der sächsischen Autorinnen und Autoren ist. Das Literaturforum Bibliothek ist ein Gemeinschaftsprojekt des Landesverbandes Sachsen im Deutschen Bibliotheksverband e.V. und des Sächsischen Literaturrates e.V. mit finanzieller Unterstützung des Sächsischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst.

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