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Schulprojekt im SLUB Makerspace - kreativ & inspirierend

Über vier Monate hinweg haben Schüler:innen der 10. Klasse von der Dreikönigschule Dresden im Makerspace getüftelt. Unter der Anwendung von Projektmanagementmethoden erarbeiten sie in Gruppen eine Idee für die Produktion eines Spiels und organisierten sich in den Projektteams. Es stand den drei Teams frei, welches Spiel sie produzieren wollen. Die einzige Vorgabe war, dass sie den Lasercutter und den 3D-Drucker dafür benutzen sollten. Um die Analogie zum Berufsleben herzustellen, fand zum Abschluss des Projekts ein Pitch statt, bei dem alle Gruppen ihre Produkte einer Jury präsentierten.

Schachspiel mit selbst designten Schachfiguren aus dem 3D-Drucker Foto: Ramona Ahlers-Bergner

Mit den Ergebnissen haben sich die Schüler:innen selbst übertroffen: Es entstand ein wunderschönes Siedler von Catan Spiel mit gelaserten Spielkarten und 3D-gedruckten Spielsteinen, ein Schachspiel mit selbst designten Schachfiguren aus dem 3D-Drucker und einer edlen Transportbox und eine Abwandlung des Klassikers „Mensch ärgere dich nicht“. Bei dieser Adaption besteht für den Spieler nicht nur die Gefahr geschlagen zu werden, sondern zusätzlich können Figuren durch Löcher des Spielbretts fallen.

Prämiert wurde am Ende die moderne Interpretation des Schachspiels mit der durchdachten Verpackung. Neben der hervorragenden Gruppenorganisation, dem handwerklichen und dem technischen Geschick taten sich die Schüler:innen Anne Teichmann, Tobias Kaufmann, Lion Pade und Theodor Aey beim Pitch mit einer spannenden und lebhaften Präsentation hervor.

Resümee des Gewinner-Teams

Was hat euch am besten gefallen?

Theodor: „Am besten fand ich die gute Betreuung. Es waren sehr coole Leute, die das alles mitmachen und außerdem war die Arbeitsatmosphäre mit den ganzen Studenten sehr inspirierend.“

Anne: „Ich fand es cool, dass wir hier so kreativ werden konnten. Wir hatten alles, was wir brauchten zur Verfügung und konnten unsere Ideen umsetzen.“

Tobias: „Wir konnten ohne Druck außerhalb der Schule arbeiten und es ist schon cool, dass wir jetzt die Fähigkeit haben, mit dem Lasercutter zu arbeiten.“

Lion: „Ich fand gut, dass wir außerhalb der Schule arbeiten konnten  und so ein geiles Endprodukt entstanden ist.“

Was war euer größtes Learning?

Tobias: „Für mich der 3D-Druck, weil ich das jetzt auf privat weiterverfolgen will und hier vor Ort drucken möchte.“

Anne: „Ich habe gelernt, wie man an ein so großes Projekt herangeht, sodass man nicht überfordert ist, sondern sich das richtig einteilt mit den einzelnen Arbeitsschritten.“

Theodor: „Ich fand spannend, wie wir die Gruppen zusammengesetzt haben, nämlich danach, in welchem Themengebiet sich jeder gut aufgehoben fühlt und generell, wie die Gruppenarbeit dann strukturiert werden kann.“

Lion: „Ich habe mir auch beim Zeitmanagement am meisten mitgenommen.“

Insgesamt waren alle Beteiligten sehr begeistert von dem Erfolg dieses Projekts. Das Makerspace-Team hat das erste Mal Schüler:innen über einen so langen Zeitraum begleitet und war umso überraschter von der positiven Resonanz, vor allem von den jungen Teilnehmer:innen. Insbesondere muss hervorgehoben werden, dass es sich hier nicht um einen Schnupperkurs gehandelt hat, wie sie öfter von Schulen angefragt werden, sondern um ein didaktisch eingebettetes Konzept, das noch lange nachwirken wird.

Weitere Infos zum Projekt findet ihr hier:
Ihr baut euer eigenes Spiel!
- HOW TO PITCH

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