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Archiv: March 2017

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Zum Abschluss: Studentische Recherchen und Forschungsarbeiten auf Qucosa

Die FAZ titelte Anfang März:

 

Die meisten Studenten scheuen sich, ihre Arbeiten zu publizieren. Hohe Hürden und die eigene Unsicherheit schrecken sie ab. Hier helfen studentische Fachzeitschriften.

 

Scheuen Sie sich? Das wissen Sie selbst am besten.

 

Wir führen Wissen. Und dazu gehören neben studentischen Magazinen wie dem Leipziger Powision – Magazin am Institut für Politikwissenschaft auch Abschlussarbeiten, die elektronisch auf Qucosa veröffentlicht wurden. Die Vorteile liegen auf der Hand: Recherchen, Ideen und Schlussfolgerungen der letzten Monate des Studiums waren im Idealfall "nicht umsonst". Eine elektronische Veröffentlichung auf Qucosa macht Forschungsergebnisse weltweit sichtbar – in Bibliothekskatalogen und für Suchmaschinen. Wer legt einer Bewerbung schon die gelungene 50-seitige Abschlussarbeit bei? Ein Permanentlink samt URN zum Dokument auf Qucosa ist praktischer – für den Sender als auch für den Empfänger.

 

Einige Beispiele haben wir herausgesucht:

 

In der Verkehrsökologischen Schriftenreihe der TUD werden auch Abschlussarbeiten veröffentlicht, die an der Professur für Verkehrsökologie entstanden. Themen sind dort zum Beispiel die Ermittlung von Mobilitätsbedürfnissen bei sozial benachteiligten Bevölkerungsgruppen und Radfahren auf dem TU-Campus. Mit den Erfahrungen und Problemen von Dreiradfahrern mit der Infrastruktur zum Fahren und Parken sowie mit der Reaktion von Passanten befasste sich Gregor Gaffga zusammen mit der Psychologie-Professur für Diagnostik und Intervention.

 

 

Zugegeben: Offensichtlich sind Schriftenreihen mit Abschlussarbeiten auf Qucosa noch selten. Neue Reihen sind willkommen! Womöglich ist eine Masterarbeit die Grundlage für eine neue Idee oder weitere Forschung.

 

 

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smart@work : 22 ForscherInnen aus 16 Ländern zu Gast im Makerspace

Einen umfangreichen Bericht der "Dresden International Spring School on Human Technology Cooperation" - kurz: "smart@work" - bietet das Weblog der Juniorprofessur für Technisches Design: den Input in Teil 1 und den Output in Teil 2.

 

Die 22 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus 16 Ländern feilten auch im Makerspace an Ideen für die Aufgaben aus den Themengebieten "Office Spaces", "Modular Factories", "Control Rooms" und "Mobile Industries".

 

Die ereignisreiche Springschool-Woche ist vorbei und es ist Zeit für eine rückblickende Zusammenfassung. ... Von Informatikern bis Elektrotechnikern über Ingenieure, Designer und Psychologen war alles vertreten. Gemeinsam haben sie das Forschungsinteresse Mensch-Maschine-Kooperation für cyberphysische Systeme.

 

 

 

Foto: Teil 2 Springschool “smart@work” Ergebnisse. TUD/ Juniorprofessur für Technisches Design

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LuftwurzelLiteratur in Leipzig

Die Leipziger Buchmesse, die heute eröffnet, umrahmt ein breitgefächertes Programm mit Lesungen und Buchvorstellungen. Der Sujet Verlag präsentiert seine ganz eigene Gattung der LuftwurzelLiteratur, dazu zählen die Romane Die letzte Nacht des Emir von Abdelkader Djemai oder Gebunden von Okky Madasari. Mahmood Falaki liest aus seinen Band Ich bin Ausländer und das ist auch gut so, während Inge Buck beim deutsch-persischen Lyrikabend mit musikalischer Umrahmung ihren ins Persische übersetzten und illustrierten Gedichtband Unter dem Schnee präsentiert. Die Termine für die Veranstaltungen finden Sie hier. Wer nicht nach Leipzig fährt, aber die vorgestellten Bücher gerne lesen möchte, findet sie im neuen Referenzbestand zur Interkulturalität der SLUB.

 

 

Der Sujet Verlag des Verlegers Madjid Mohit ist eine Erfolgsgeschichte aus Bremen. Anfang der 90er Jahre aus dem Iran nach Deutschland ins Exil geflohen, ließ Madjid Mohit sich in Bremen nieder und gründete den Sujet Verlag. „Sujet“ bedeutet im Persischen „Thema“ und ist somit ein idealer Name für einen Verlag, der sich den großen Tabu-Themen von Mohits Heimat annimmt, wie zum Beispiel Politik, Sexualität, Moderne und Verfolgung. Der Sujet Verlag veröffentlicht Gedichtbände, mit einem Schwerpunkt auf moderne iranische Lyrik, Romane und Sachbücher. Besonders zeichnet er sich aber durch die so genannte „Luftwurzelliteratur“ aus – ein poetischer Ausdruck für eine grenzüberschreitende Literatur, die sich nicht in enge Begriffe pressen lassen will.

 

In Abgrenzung zum eher negativ konnotierten Begriff der Exilliteratur steht in der Luftwurzelliteratur der bereichernde Aspekt des Exils im Vordergrund. Nicht der wehmütige Blick in die Heimat und Klagen stehen im Fokus, sondern die persönliche Erfahrungsschilderung des Lebens in unterschiedlichen Kulturen. Luftwurzeln halten sich nicht an Grenzen, sondern wachsen über sie hinaus. Sie verankern sich nicht nur an einem Ort, sondern an mehreren. Sie sind beweglich, lebendig und reagieren auf ihre Umwelt. Auch Menschen schlagen Luftwurzeln. Sie reisen, wandern aus, flüchten. Sie lassen ihre Heimat hinter sich und finden eine neue. Sie fühlen sich nicht nur an einem Ort zugehörig, sondern an mehreren, sie verfügen über eine komplexe kulturelle Identität.

 

Der Begriff Luftwurzel vereint globalisierte Bewegung mit heimatlicher Verwurzelung. Was gegensätzlich scheint, ist eng miteinander verbunden und entspricht der Lebenswirklichkeit der Autoren, die eine Literatur prägen, die selbst Luftwurzeln hat. Luftwurzel-Literaten leben nicht zwischen den Kulturen, sondern in ihnen. Ihr literarisches Schaffen dient dem Anderssehen und der Verständigung. Die Luftwurzelliteratur ermöglicht dem Leser, eine grenzüberschreitende Perspektive einzunehmen sowie einen kreativen und einzigartigen Zugang zu anderen Kulturen zu finden.

 

Quelle: Sujet Verlag

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Alte Schrift für Familienforscher. Informationsabend am 29. März

Was hat Oma eigentlich vor dem Krieg gemacht? Ihre Tagebücher würden es ja verraten – wenn man sie nur lesen könnte. Sie besitzen einen Brief Ihrer Urgroßmutter und wissen nicht, was sie mitteilen wollte? Vom Patenbrief des Großvaters können Sie gerade den Namen entziffern und die Rückseite der schönen alten Ansichtskarte bleibt ein Geheimnis, ebenso wie die wunderbare Rezeptsammlung der Großmutter.

 

 

Viele handschriftlich verfasste Dokumente geben uns heutzutage Rätsel auf: Sütterlin, Kurrent, Kanzleischrift, Ligaturen, Fraktur, langes und rundes „s“. Am Mittwoch, den 29. März 2017, vermitteln Experten die wichtigsten Tipps und Tricks für Familienforscherinnen und -forscher und alle, die es werden möchten. Der Informationsabend zu alter Schrift und alten Dokumenten beginnt um 18:30 Uhr im Vortragssaal, der Eintritt ist frei. Um Anmeldung wird gebeten: online unter dem Kurzlink http://slubdd.de/genealkurs oder telefonisch unter 0351-4677 390.

 

Franz Neugebauer von der Sütterlinstube Dresden weiht in seinem Vortrag in die Geheimnisse der deutschen Schrift ein. Ergänzend dazu erläutert Andreas Löser vom Dresdner Verein für Genealogie Besonderheiten in Kirchbüchern und anderen genealogisch relevanten Dokumenten. Wie entschlüsselt man Abkürzungen, Begriffe und Sonderzeichen, wie ist es mit "Kirchenbuchlatein"? Im Anschluss an die Vorträge stehen die Referenten für Fragen zur Verfügung.

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3D-Grafiken und Animation mit Blender: Grundlagenworkshop

Dass man im Makerspace 3D-Objekte drucken kann, ist kein Geheimnis. Wie aber werden digitale Objekte für den 3D-Druck erstellt? Wie funktioniert Blender, die Open-Source-Software für 3D-Gestalltung und Animation? Mit der Hilfe des regelmäßigen Blender-Stammtischs im Makerspace bieten wir einen Grundlagenworkshop für 3D-Modellierung mit Blender an. Mit der Software lassen sich Körper modellieren. Die Möglichkeiten von Blender enden aber nicht bei der reinen 3D-Objekt-Erstellung, sondern werden durch Funktionen wie zum Beispiel das Hinzufügen von realistischen Materialien, Animation, Spiele-Entwicklung, Simulationen, Sculpting (digitaler Ton) sowie Bild- und Videobearbeitung ergänzt, ohne weitere Programme hinzuziehen zu müssen.

 

 

Für den dreiteiligen Blender-Grundlagenworkshop haben wir Nils Hensch als Referenten gewonnen. Nils ist einer der Mitinitiatoren des Blender-Stammtischs und hat mit Hilfe von Blender schon einige 3D-Projekte (siehe Fotos und Video) umgesetzt. Er beschäftigt sich seit vier Jahren mit Blender und hat sich selbst zu nahezu allen Bereichen in Blender Wissen angeeignet. Derzeit liegen seine  Interessenschwerpunkte auf der Modellierung, dem Rendern (Erzeugung eines Bildes aus Rohdaten) und VFX (visuelle Effekte).

  

Die Auftaktveranstaltung dieses dreiteiligen Workshops findet zu unserem Meet up! am 06. April 2017 ab 17 Uhr statt.

 

 

 

 

 

 

  

Was: Makerspace Meet up! Blender Grundlagen - Workshop Teil 1
Wann: 06.04.2017 17.00 bis 20.00 Uhr
Wo: Makerspace M2
Eintritt frei, Anmeldung erforderlich

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