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Archiv: January 2019

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300 Jahre Kurprinzenhochzeit, das große Jubiläum: SLUBKollegen twittern Sie in Stimmung und beleuchten Hintergründe

Unter dem Motto 1719 reloaded hat Dresdens Stadtmarketing 2019 zum rauschenden Jubiläumsjahr erklärt. Was gibt es zu feiern? Vor 300 Jahren heirateten der Sohn Augusts des Starken und die Tochter des österreichischen Kaisers Joseph I. - eine machtpolitisch ambitionierte und vielversprechende Verbindung, die mehrwöchige Festlichkeiten und die wohl prunkvollste Hochzeitsfeier des europäischen Barock mit sich brachte. Aus diesem Anlass wurde der Dresdner Zwinger eingeweiht und ein neues Opernhaus eröffnet - um nur zwei Höhepunkte herauszugreifen.

 

Das ausgiebige Revival dieses historischen 'Festivals' soll jetzt Touristen in die ehemalige sächsische Residenz locken und ihnen die Gelegenheit geben, in eine Welt von 'Prunk, Protz und Pferdeäpfeln' einzutauchen. 

 

 

 

Die Dresdner Kunst- und Kulturszene hat sich programmatisch auf das Jubiläum eingestellt und ihren Fokus entsprechend ausgerichtet. Auch wir werden die Gelegenheit zu einer Sonderausstellung nutzen: Macht Mittel Musik - Inszenierung und Neuerfindung Dresdens anlässlich der Kurprinzenhochzeit 1719. Diese Ausstellung wird Musik als Herrschaftsinstrument in den Blick nehmen und durchaus kritisch nach ihrem Einfluss auf das Selbstverständnis des barocken Hofes und der bürgerlichen Gesellschaft Dresdens bis in die Gegenwart fragen.

Sie dürfen gespannt sein und sich mit uns auf die Eröffnung freuen!

 

 

Um Sie auf die Bedeutung und die Brisanz dieses Großereignisses und der dadurch besiegelten Verbindung der Häuser Wettin und Habsburg einzustimmen, haben unsere Kollegen einen Twitterkanal ins Leben gerufen, der Stationen auf dem Weg zum großen Fest aufzeigt und Hintergründe erhellt. 300 Jahre Kurprinzenhochzeit: Folgen lohnt sich, versprochen! Es geht hier nicht nur um die Chronologie der Ereignisse, sondern zum Beispiel auch um die berühmte 'Kehrseite der Medaille' - um das 'Kleingedruckte', um machtpolitische Ränke, diplomatische Fallstricke und menschliche Beweggründe hinter den Kulissen.

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Richtungsweisende Vereinbarung mit De Gruyter: Sächsische Uni-Bibliotheken kaufen E-Books für Open Access frei

Das Erwerbungskonsortium Sachsen ist ein Zusammenschluss der Bibliotheken der sächsischen Universitäten, Hochschulen und Berufsakademien. Diese Gruppe hat erfolgreich mit dem Wissenschaftsverlag De Gruyter verhandelt und eine wegweisende Übereinkunft getroffen.

 

 

Ursprünglich ging es 'nur' um die Erneuerung eines Abkommens, welches den Bibliothekszugang zu den E-Book-Inhalten von De Gruyter und seinen Verlagspartnern regelt: Die Bibliotheken erwerben umfassende Nutzungsrechte für einen bestimmten Zeitraum, und besonders nachgefragte Titel können anschließend in den Bestand der Bibliotheken übergehen und für die Nutzer dauerhaft freigeschaltet bleiben. Dieses Modell, das die meistfrequentierten E-Books für den Erwerb priorisiert, nennt sich EBS (Evidence Based Selection) und hat sich in der Vergangenheit bereits bewährt.

 

Was die fragliche Vereinbarung zum 'Pilotprojekt' und zum 'Präzedenzfall' macht, ist die darin enthaltene Open-Access-Komponente. Sie besagt, dass ein Teil der Lizenzgebühren vom Konsortium für die Open-Access-Transformation von E-Book-Titeln verwendet werden darf. Das bedeutet konkret: Am Ende der Laufzeit der Vereinbarung (2020) kann ein bestimmtes Kontingent dazu eingesetzt werden, um E-Monografien beim Verlag 'freizukaufen' und weltweit im Open Access zur Verfügung zu stellen. Eine Sprecherin der Vertriebsleitung von De Gruyter bezeichnet dies als "zukunftsgewandtes Geschäftsmodell" (siehe Pressemitteilung des Verlages) und wird mit dieser Prognose hoffentlich Recht behalten.

 

"Das stetig wachsende Portfolio von De Gruyter-E-Book-Inhalten ist ein hoher Gewinn für die Nutzerinnen und Nutzer unserer lizenzierenden Konsortialbibliotheken. Mit der zusätzlichen Komponente einer Open Access-Transformation verfolgen wir konsequent den eingeschlagenen Weg einer frei zugänglichen und dauerhaften Bereitstellung von relevanten wissenschaftlichen Inhalten", sagt Konstantin Hermann, ein SLUB-Kollege (Abteilungsleiter Bestandsentwicklung und Metadaten) und Leiter des sächsischen Erwerbungskonsortiums, der diese Verhandlungen mit weiteren Kolleginnen geleitet hat. Herzlichen Glückwunsch!

 

 

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Freier Zugang, aber wie? Kulturgut – Digitalisierung – Recht

Das Landesdigitalisierungsprogramm geht in eine neue Runde: Auch 2019/20 unterstützt der Freistaat Sachsen mit zusätzlichen Haushaltsmitteln die Digitalisierung von Beständen aus wissenschaftlichen und öffentlichen Bibliotheken sowie aus Kultur- und Wissenschaftseinrichtungen. Damit soll ein möglichst unkomplizierter und umfassender Online-Zugang zu digitalisierten Kulturgütern aus Einrichtungen des Freistaates für Lehre und Forschung, aber auch für die breite Öffentlichkeit ermöglicht werden. Die SLUB koordiniert das Landesdigitalisierungsprogramm (LDP).

 

 

Zum Start der neuen Projektphase laden wir alle Interessierten am 12. Februar 2019 zu einem Workshop in den Klemperer-Saal der SLUB ein, diesmal zum Schwerpunktthema „Digitalisierung und Recht“. Denn: Freier Zugang, aber wie? Offene Fragen gibt es viele: Welche urheberrechtlichen Voraussetzungen müssen bei der Digitalisierung von Kulturgut beachtet werden? Wie können diese unter Umständen in einer angemessenen Lizenzvergabe abgebildet werden? Und: Was bedeutet „frei“ denn wirklich – und wie wirkt sich dies auf mögliche Nachnutzungen aus?

 

Institutionen, die bereits am LDP beteiligt sind und am Programm Interessierte sind herzlich eingeladen. Kommen Sie mit uns und den Experten Dr. Paul Klimpel (Jurist) und Stephan Bartholmei (Deutsche Digitale Bibliothek) ins Gespräch, wagen Sie einen gedanklichen Einstieg in das Thema offener Kulturdaten oder diskutieren Sie tiefergehende Fragen. Selbstverständlich werden wir darüber hinaus auch über alle relevanten Neuerungen und aktuellen Schwerpunkte im LDP informieren. Außerdem wird es bei unserem „dreifachen Espresso mit Experten“ die Gelegenheit geben, individuelle Fragen zu klären. Das vollständige Programm finden Sie auf sachsen.digital.

 

Sie haben Interesse am Thema? Dann melden Sie sich bis zum 1. Februar 2019 an – per Mail an landesdigitalisierung@slub-dresden.de. Im Anschluss an das Programm bieten wir Ihnen Führungen durch unsere aktuelle Ausstellung oder den Makerspace an. Wenn Sie an einer der beiden Führungen teilnehmen möchten, vermerken Sie dies bitte in Ihrer Nachricht.

 

Wir freuen uns auf informative Vorträge und rege Diskussionen!

 

Freier Zugang zu digitalem Kulturgut: wir klären Voraussetzungen, Rechtsfragen und Nachnutzungsmöglichkeiten
12. Februar 2019 10:00 Uhr
Klemperer-Saal der SLUB Dresden
Eintritt frei
Anmeldung per Mail an landesdigitalisierung@slub-dresden.de
Download Programm

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La Grande Bellezza - SLUB zeigt Sorrentinis Liebeserklärung an Rom

Am kommenden Donnerstag, den 24.1. um 19 Uhr, zeigt die SLUB im Begleitprogramm der Ausstellung „Blühe, Deutsches Florenz – Dresden und Italien“ im Klemperer-Saal den mehrfach preisgekrönten Film „La Grande Bellezza“ (Die große Schönheit) aus dem Jahre 2013. So gewann der Film des italienischen Regisseurs Paolo Sorrentini 2014 den Oscar® in der Kategorie „bester fremdsprachiger Film“.

Im Mittelpunkt steht die Kritik an der italienischen Society, die vor der atemberaubenden Kulisse Roms spielt, durchaus bewusst auf die Traditionen u.a. von Fellinis „Dolce Vita“ (Das süße Leben) von 1960 zurückgreifend. Die Kamera fängt Gebäude, Plätze, Springbrunnen und Landschaft ein, die schon Jahrhunderte zuvor Adlige ebenso angezogen hatten wie Musiker, Schriftsteller oder einfach nur italophile Reisende, die den geographischen „Stiefel“ besuchten. Zeugnisse dieser Italien-Begeisterung sind zur Zeit in der Schatzkammer des Buchmuseums zu sehen, die an diesem Tag bis 19 Uhr geöffnet ist.

Weitere Informationen zu unserer Ausstellung, Öffnungszeiten und Führungstermine finden Sie auch auf der Seite des Buchmuseums. Der Eintritt zu Film und Ausstellung ist frei.

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Prüfungszeit: SLUB in Höchstform für Eure Spitzenleistungen!

Erweiterte Öffnungszeiten

 

Da wir wie üblich zur Prüfungszeit mit besonderem Nutzerandrang rechnen, gelten seit gestern wieder spezielle Öffnungszeiten. Das sind vor allem gute Neuigkeiten für 'Sonntagslerner', denn die Zentralbibliothek, die Bereichsbibliothek DrePunct und die Zweigbibliothek Rechtswissenschaft öffnen jetzt sonntags zusätzlich bzw. länger. Auch die Zweigbibliothek Forstwesen stellt sich auf ein erhöhtes Besucheraufkommen ein und öffnet wochentags länger als üblich. 

 

 

Zusätzliche Sitzmöglichkeiten

 

Um dem erhöhten Bedarf an Sitzplätzen zu begegnen, wird in der Zentralbibliothek wieder vorübergehend mit Klappstühlen aufgerüstet.

Diese zusätzlichen Sitzgelegenheiten sind über alle Ebenen verteilt und unsere Nutzer sind herzlich eingeladen, sie nach ihrem persönlichen Bedarf flexibel zu platzieren.

 

 

Faire Sitzplatzreservierungsregeln

 

Um die Arbeitsplätze bestmöglich zu nutzen und ein in diesem Sinne faires und rücksichtsvolles Miteinander zu fördern, kommen erneut unsere roten Pausenscheiben zum Einsatz, mit denen Ihr einen Platz während Eurer wohlverdienten Lernpausen für maximal 60 Minuten reservieren könnt. Falls Ihr mit diesem System noch nicht vertraut seid, könnt Ihr Euch hier darüber informieren.

 

 

Alternative Lernorte

 

Wem die saisonbedingte Konkurrenz um Sitz- und Arbeitsplätze in der stark frequentierten Zentralbibliothek eher lästig ist, dem seien an dieser Stelle unsere Zweig- und Bereichsbibliotheken als echte Alternativen wärmstens empfohlen! Wer an dieser Stelle gern einen Tipp loswerden möchte, ist herzlich eingeladen, uns einen Kommentar zu hinterlassen: Wo und wann findet Ihr für Euch persönlich die besten Bedingungen im Interesse einer möglichst produktiven und störungsfreien Lernumgebung?

 

Wir wünschen Euch starke Nerven und maximale Erfolge!

Die Prüfungszeit ist für Euch eine echte Herausforderung? Hier findet Ihr Beratungsangebote im Überblick.