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Die Sächsische Hofkapelle lebt auf. Die ersten 1.000 Notenmanuskripte sind online

Die Kurfürstlich-Sächsische und Königlich-Polnische Kapelle (1697-1763) war das bedeutendste Musikensemble ihrer Zeit. Ihre Musik erlebt seit Jahren eine Renaissance. Im Rahmen eines DFG-Projekts wird gegenwärtig der über 1.700 Manuskripte umfassende Notenbestand der Kapelle, der eigenhändige oder abschriftlich überlieferte Kompositionen von Vivaldi, Telemann, Haydn und vieler anderer bedeutender Komponisten enthält, elektronisch erschlossen und digitalisiert.

In den Digitalen Sammlungen der SLUB sind inzwischen bereits 1.000 Handschriften online verfügbar. Ausführliche Informationen finden Sie auf den speziellen WWW-Seiten zu diesem Projekt. Sie ermöglichen der internationalen Fachwissenschaft, schon während der Projektlaufzeit von Neuentdeckungen zu profitieren und sich in die Forschungen einzubringen (z.B. Dezember 2009 Identifikation von Kompositonen Joseph Haydns, Januar 2010 Neuer Fasch-Fund).

Aufführungen aus Notenmaterial der Hofkapelle werden wir eines Tages auch zweifellos in unserer Digitalen Mediathek anbieten. Vorläufig können Sie sich hier z.B. an der Singstimmensammlung Wilhelm erfreuen, einer Schellackplattensammlung mit Aufnahmen der bedeutendsten Sängerinnen und Sängern des ausgehenden 19. Jahrhunderts und der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts.

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