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23.8.-3.10. Verkürzte Öffnungszeiten in der SLUB

Wie der Kollege aus der Medieninformatik (es ist vorbei ...) können viele Studierende in den nächsten Wochen einen Gang runterschalten. Der statistisch belegten, deutlich geringeren Benutzerfrequenz in den nächsten Wochen tragen wir wie gewohnt Rechnung, indem wir zwischen dem 23.8. und dem 3.10. die Öffnungszeiten der SLUB-Bibliotheksstandorte verkürzen. So wird zum Beispiel die Zentralbibliothek von montags bis samstags zwischen 9 und 20 Uhr geöffnet sein und steht folglich statt 16 Stunden nur 11 Stunden täglich zur Verfügung. Entsprechend wird auch das Personal an der Ortsleihe den Dienst statt um 22 Uhr bereits um 20 Uhr beenden. Zudem bleibt die Bibliothek an allen vier Sonntagen im September geschlossen.

Vorsorglich weisen wir darüber hinaus schon jetzt darauf hin, dass wir zur Durchführung von Reparatur-, Wartungs- und Revisionsarbeiten die Häuser vom 15. bis 18.9. komplett schließen werden. Dazu wird es zu gegebener Zeit aber noch mal einen extra Hinweis geben. Sämtliche veränderten Öffnungszeiten bzw. Schließtage finden Sie seit Jahresbeginn in dieser Übersicht.

Für alle Maßnahmen bitten wir um Ihr Verständnis und Ihre Aufmerksamkeit. Die Anregungen vom letzten Jahr zur Sommeröffnung bzw. zu den Schließtagen sind uns noch präsent und werden berücksichtigt. Speziell unsere Öffentlichkeitsarbeit soll dieses Jahr besser laufen. Das bedeutet zum Beispiel, dass wir sichtbare Aushänge sowie prominente Hinweise schon auf unserer Home page haben werden. Sie können uns zusätzlich unterstützen, wenn Sie die Nachricht ebenfalls weiter verbreiten.

Ab dem 4. Oktober ist die SLUB wieder im gewohnten Umfang für Sie da!

52 Comment(s)

  • Anna
    10.09.2010 14:20
    Lesesaal

    "Auf die Benutzung unserer Bibliothek haben die Arbeiten ja zum Glück keine Auswirkungen." --> Das ist leider nicht wahr. Die Absperrgitter sind kein Problem, die Lärmbelästigung hingegen schon. Mit ist klar, dass die Arbeiten gemacht werden müssen- aber warum Baumaßnahmen, Schließtage, verkürzte Öffnungszeiten usw. immer auf die Staatsexamenszeit bzw. Zeit der Magisterprüfungen fallen müssen, ist mir ein wenig schleierhaft.
    Noch gibt es an der TU-Dresden sowohl Geisteswissenschaften als auch Lehramtskandidaten, denen gleiche Bedingungen in der Prüfungszeit zustehen wie allen anderen auch.

  • Juliane
    06.09.2010 13:26
    Lesesaal

    Hallo, wie lange geht denn noch die Reparatur (oder was auch immer dort gemacht wird) des Lesesaaldaches? Hätte man das nicht in die Schließtage der SLUB verlegen können?

    • Michael Golsch, SLUB Dresden
      06.09.2010 16:38
      "Dächer dicht!"

      Hallo Juliane,

      wir lassen derzeit die Fugen im Glasdach des Lesesaals nacharbeiten. Das ist Routine, aber eben öfter als aller Jubeljahre nötig, da das Material über die (Jahres)Zeiten stark beansprucht wird.

      Wie lange das Ganze noch dauert, hängt vom Wetter ab. Die ausführende Baufirma hat - basierend auf Erfahrungswerten - drei Wochen veranschlagt, von denen eine schon ´rum ist.
      Die drei Schließtage hätten jedenfalls selbst bei strahlendem Sonnenschein definitiv nicht gereicht.

      Auf die Benutzung unserer Bibliothek haben die Arbeiten ja zum Glück keine Auswirkungen. Lediglich die wenig ästhetischen Absperrgittern um das Lesesaaldach nerven, sind aber als Sicherheitsstandards leider notwendig.


  • Tom
    31.08.2010 14:51
    Wirr?

    Hallo Nutzer,
    liebe SLUB.

    Ich finde solche Beiträge unerträglich. Ich glaube wir alle haben verstanden das es "Nutzer" gibt die hier im Blog alles haarklein auseinander definieren können. Damit sehen wir Alle natürlich wie intellektuell fähig selbige sind. Toll! Applaus! Wirklich!

    Aber es nervt mich gewaltig immer nur lesen zu müssen wie unfähig Leute sein sollen welche die SLUB einfach gut finden.

    Also jetzt los lieber Nutzer, setz' dich mit den Leute in der SLUB zusammen und erkläre Ihnen was diese falsch machen. Und wenn du Achim Bonte nicht magst gibt 's dort bestimmt noch ein paar Andere die sich mit dir treffen würden, oder?!

    Gruß, Tom...

    • Achim Bonte (SLUB)
      31.08.2010 16:14
      Bitte Feuer einstellen! Zur Zukunft des SLUBlog

      Liebe SLUB-EnthusiastInnen,

      ich bitte Sie, sich in Ihren Kommentaren zu mäßigen, da wir sonst definitiv dem Brauch der allermeisten Blogs folgen und künftig alle Kommentare moderieren werden. S. z.B. die "Spielregeln" des schönen Blog der SUB Hamburg
      http://www.sub.uni-hamburg.de/blog/?page_id=796
      "Unser Redaktionsteam moderiert die Kommentare und schaltet sie frei."

      Im Interesse eines möglichst lebendigen Austauschs wollen wir das hier bislang anders, können aber Verunglimpfungen Andersdenkender bzw. unseres Personals nicht dulden. Bitte schonen Sie unsere Zeit und Nerven und die Ihrer Mitmenschen. Lieber "Nutzer" und andere Vielschreiber: Das ist kein Maulkorb, sondern ein Appell an Rücksicht und Vernunft. Da sich dieser Appell in den letzten Monaten ärgerlich oft wiederholt, bitte ich ihn als letzten Aufruf anzusehen. Auch bitte ich zu verstehen, dass wir mit Ihnen nicht darüber diskutieren werden, ob wir mit diesem Post nun etwa wieder zu empfindlich, nicht kritikfähig oder ähnliches sind. Die Regeln im Blog setzen wir. Wer einen anderen Stil pflegen will, möge seine eigene Plattform gründen. Im übrigen erneuere ich nochmals unser Gesprächsangebot - mit dem Generaldirektor, seinen Stellvertretern, mit wem immer Sie wollen. Aus dem kleinen Lager der anonymen Dauerkritiker hat sich leider bislang niemand bei uns gemeldet.

  • Franziska
    29.08.2010 21:33
    Was ist denn hier los???

    Ich habe mir jetzt die Mühe gemacht, alle Kommentare zu diesem Blogeintrag über die veränderten Öffnungszeiten zu lesen und ich muss ehrlich gestehen, ich verstehe es nicht!
    Ich habe mich in der Kernprüfungszeit auch heftigst ausgelassen über die "Zustände" im Haus, aber was hier grad diskutiert wird, entzieht sich leider völlig meiner kognitiven Kapazität.
    Die SLUB hat von Montag bis Samstag 9-20Uhr geöffnet. Ich bin einer derjenigen glücklichen Menschen, die tatsächlich arbeiten und sich auf die Abschlussprüfungen vorbereiten und ich bin nach 11 Stunden am Tag ehrlich fertig mit allem!!
    Ich kann die Beschwerden/Bemerkungen insofern nicht nachvollziehen, als dass ich nicht glaube, dass es ernsthaft Menschen gibt, die 6 Tage in der Woche mindestens zwischen 9 und 20 Uhr arbeiten gehen und nebenher noch studieren können (falls doch, ziehe ich den Hut, ehrlich!)
    Es geht ausserdem grad um 6 Wochen (!!), in denen die Bibliothek lediglich 5 Stunden kürzer geöffnet hat. Es ist ja nicht so, dass sie 6 Wochen lang komplett schließt. In dieser Zeit muss sich doch eine Lösung finden lassen, Medien zurückzugeben, Gebühren zu begleichen und mit Präsenzbeständen zu arbeiten (ich bin mit Kopieren immer gut zurechtgekommen, wenn es nicht anders geht)
    Und mein letztes Argument dazu: die SLUB ist zwar eine Bibliothek (für welche Nutzergruppen auch immer), aber die Mitarbeiter sind doch nicht persönlich dafür verantwortlich, uns an 7 Tagen in der Woche mit einem Platz zum Lernen zur freien Verfügung zu stehen. Wie vermessen ist diese Einstellung denn bitte? Ein bisschen Talent zum Zeitmanagement sollte man von einem Studenten schon erwarten können.

    Gute Nacht und bis morgen im (durchaus benutzerfreundlichen) Tempel der Glückseligkeit

    • bigbug21 (Peter)
      31.08.2010 18:06
      Scannen von Büchern

      Hallo Nutzer,

      während wir mit der Dramatik, die 11 statt 16 Stunden Öffnung sowie die fehlende Sonntagsöffnung an 2x5 Wochen im Jahr sowie die halbe Schließwoche bedeuten, wohl unterschiedlicher Ansicht bleiben, noch ein Tipp:

      Scannen und Kopieren von Büchern geht mit den Bookeye-Scannern, die es inzwischen an praktisch allen Standorten der SLUB gibt, medienschonend, schnell und günstig (Doppelseite für fünf Cent).

      Viele Grüße
      Peter

    • Nutzer
      31.08.2010 13:53
      Wirr

      Liebe Franziska,
      Dein Beitrag ist leider ein wenig wirr.

      Zum ersten sind Deine Angaben zu den verkürzten Öffnungszeiten mehr als unvollständig: Du unterschlägst die 4 Sonntage, an denen geschlossen ist, und die Komplettschließung vom 15.-18.9. hast Du auch übersehen. Da kommt zusammen mit den fünf Stunden pro Tag eine hübsche Summe an Stunden zusammen, die manche schon hart trifft.

      Außerdem solltest Du Dir verkneifen, Deine Arbeitsweise, Deine Arbeitszeiten und Deine persönliche Belastbarkeit zum Maß aller Dinge zu machen!

      Des weiteren nutzen manche die Bibliothek auch nicht nur zum Studieren oder "lernen", sondern für Recherchen usw., welche durchaus auch noch nach einem 11-Stunden-Tag möglich sind.

      Mehr als merkwürdig ist auch Dein Vorschlag, man könne ja Präsenzbestände kopieren. Sicher, wenn man im Lotto gewonnen hat! Dabei bliebe freilich immer noch das Problem der Abnutzung der Bestände durch das ewige Pressen auf den Kopierer.

      Und was die Verpflichtung zum 7-Tage-Dienst für die Mitarbeiter der SLUB betrifft, so klang es hier im Blog ganz anders, als Pfingstsonnabend geschlossen war (was ich völlig berechtigt fand). Das Außmaß der Menschenfreundlichkeit der Studis oszilliert offenbar je nach Vor- und Nachprüfungssituation.
      Aber selbst wenn: eine Bibliothekk ist nun mal auch eine Dienstleistungseinrichtung, also was soll's! Andere müssen auch am Wochende oder abends arbeiten.

    • Achim Bonte (SLUB)
      30.08.2010 10:12
      @Danke Franziska und Tobi. Gesprächsangebot der SLUB

      Hallo Franziska und Tobi,

      vielen Dank für die Beiträge. Wer über den Service der SLUB in einer Gesprächsrunde mit uns diskutieren will, schickt mir am besten eine Mail (s. die Einladung unter dem Twitter-Symbol). Leider haben sich bislang mit Peter Reinhart, Ralf Lippold und einigen anderen bisher nur SLUB-freundliche Menschen gemeldet. Ich wäre besonders froh, wenn auch unsere scharfen Dauerkritiker wie Frau/Herr "Nutzer" sich zu einem solchen round table entschließen könnten. Unsere Tür steht offen.

    • Tobi
      30.08.2010 09:51
      Zustimmung

      Das ist mal ein Diskussionsbeitrag, dem ich einfach nur zustimmen kann.

      Herr Bonte, wird das persönliche Gesprächsangebot mit den Nutzern (an dem hoffentlich viele der in letzter Zeit im Blog Aktiven teilnehmen möchten) über den Blog geplant oder ist es Ihnen lieber, wenn Interessierte sich persönlich per Mail an Sie wenden?

  • Steven
    28.08.2010 16:55
    Öffnungszeiten

    Bestünde die Möglichkeit die Öffnungszeiten entsprechend auch auf Euren Webseiten unter slub-dresden.de zu aktualisieren? Denn wenn auf der Webseite bis 20:00 Uhr steht (siehe http://www.slub-dresden.de/benutzung-service/standorte-und-oeffnungszeiten/oeffnungszeiten-der-bereichsbibliothek-drepunct/) und man dann vor Ort an der Tür bis 18:00 Uhr liest, ärgert man sich durchaus etwas. Ist kein Beinbruch - keine Frage, aber ärgerlich. Man hat ja schließlich auf die Webseite geguckt.

    Ansonsten seid Ihr eine der besten Bibliotheken, die ich als Nicht-Student kennenlernen durfte! Vielen Dank dafür. ;-)

    • Katrin Matteschk (SLUB)
      30.08.2010 15:03
      @Information über Öffnungszeiten

      Hallo Steven,

      danke für den berechtigten Hinweis. Wir haben die veränderten Öffnungszeiten jetzt deutlicher gemacht. Sicher ist auch diese Variante nicht optimal. Unsere Webseite ist im Laufe der Jahre zu unübersichtlich geworden. Wir sind gerade dabei, den Webauftritt der SLUB neu zu gestalten. Dann werden auch unsere Servicezeiten einheitlich und übersichtlicher dargestellt.

      ... und danke auch für das Lob, das tut allen Fleißmeisen in der SLUB gut!

  • Nutzer
    25.08.2010 19:32
    Konkreter Vorschlag

    Wie gewünscht, mache ich einen konkreten Vorschlag: Die SLUB möge doch bitte ihre Öffnungszeiten über das ganze Jahr kontinuierlich halten und diese nicht länger dem Aufkommen an studentischen Lerngruppen usw. anpassen. Das heißt, keine überlangen Öffnungszeiten während der Prüfungsphasen und im laufenden Semester und keine Schließungen und Verkürzungen in den Semesterferien. Das wäre völlig kostenneutral und würde für mehr Berechenbarkeit für ALLE Nutzer sorgen.
    Konkret genug?

    Zur Zeitfrage: Ich denke und schreibe relativ schnell, und da ich tagsüber auch nicht mit dem Kopf auf der Tischplatte pennen muß, komme ich schon über die Runden. Aber danke der Nachfrage!

    • bigbug21 (Peter)
      26.08.2010 22:19
      Was denn sonst?

      Hallo Nutzer,

      das sehe ich genau nicht so. Im Moment zählt jeder Nutzer der Bibliothek gleich viel: Egal ob zum Lesen, zum Arbeiten, zum "Lernen" in der Gruppe -- jeder Besucher zählt gleich viel und nach eben dieser Zahl richten sich die Öffnungszeiten.

      Wenn das Haus zu Zeiten geöffnet werden soll, zu denen es offenbar kaum genutzt wird, würden die Interessen derer, die sagen, sie seien auf eine Eröffnung der Zentralbibliothek auch während der rund 2x4 Wochen pro Jahr zwischen 20 und 24 Uhr angewiesen, höher bewertet als die objektiv messbaren Besucher, die diese langen Zeiten in der übrigen Zeit zumeist rege in Anspruch nehmen.

      Heute Vormittag gegen 11 Uhr waren im großen Lesesaal indes keine 50 Menschen. Es würde mich wundern, wenn es heute Abend gegen 19 Uhr mehr gewesen wären. Würde man die Öffnungszeiten der Bibliothek rein nach Statistik bemessen, dürfte man das Haus im Moment vermutlich erst gegen 10 Uhr öffnen und könnte es bald wieder schließen, um dafür in der Prüfungszeit eine längere Sonntagsöffnung (und das an mehr Standorten) anzubieten. Die jetzige Lösung scheint mir von daher durchaus nicht nur an den "statistikfreundlichen Massen" orientiert, sondern ein durchaus brauchbarer Kompromiss. Und bei 66 Stunden Öffnungszeit pro Woche in der Schwachlastzeit kann mir niemand allen Erstes erzählen, man hätte nicht genügend Gelegenheiten, das Haus zu nutzen.

      Was das Schlafen angeht, hatte ich dich wohl falsch verstanden.

      Viele Grüße
      Peter

    • Nutzer
      26.08.2010 17:22
      Nein, es soll keine Nutzer 1. und 2. Klasse geben!

      Nutzer 1. und 2. Klasse haben wir doch jetzt und mein Vorschlag zielt doch gerade darauf ab, diesen Zustand abzuschaffen.

      Nutzer 1. Klasse = Nutzer, auf dessen Bedürfnisse der Betrieb weitgehend angestimmt ist.

      Nutzer 2. Klasse = Nutzer, der irgendwie so mit durchgeht, weil er eben nicht in statistikfreundlichen Massen auftritt.

      Und wo bitte in meiner Äußerung über das Pennen, die im übrigen eine Reaktion auf eine vorherige Anmache war, ist von studentischen Benutzern die Rede?

    • bigbug21 (Peter)
      25.08.2010 23:02
      Wollen wir Nutzer 1. und 2. Klasse?

      Starre Öffnungszeiten wären unter dem Strich wohl ein weniger effizienter Einsatz der knappen Mittel -- auch wenn zweifelsohne manche Nutzer, wie du, davon profitieren würden. Unter dem Strich würden damit weniger Menschen die SLUB nutzen. Und, schlimmer, es würden Nutzer 1. und 2. Klasse geschaffen, verbunden mit der schwierigen Frage, welche Gruppe welcher Klasse zuzuordnen ist.

      Im Übrigen machen wohl selbst in der Prüfungszeit die von dir viel gescholtenen Lerngruppen wohl nur einen Bruchteil der Nutzerschaft aus. 300 Menschen im krachvollen Lesesaal arbeiten dort wohl eher ebenso alleine wie vielen Studenten in den ruhigeren Ecken des Hauses, mit seinen etwa 1.000 Arbeitsplätzen. Lerngruppen finden dagegen wohl eher nur im Eingangsbereich der Null-Ebene (200 Sitzplätze?) sowie in der handvoll Gruppenräume im Haus (50-100 Sitzplätze?) Platz. Grob überschlagen dürften etwa drei Viertel der Sitzplätze im Haus für gesprächige Gruppenarbeit nicht geeignet sein.

      Auch kann ich deine pauschalen Schelten auf die studentischen Benutzer nicht nachvollziehen. Natürlich findet man im Haus zu jeder Zeit genügend Leute, bei denen auch ich mich am Kopf kratze und mich frage, warum man für Musik hören, auf der Tischkante schlafen und Studi-Vz-Surfen unbedingt in die SLUB kommt. So what. Ungleich mehr Studenten dürften aber tatsächlich recht produktiv mit Büchern arbeiten -- auch wenn man nach Studenten im Haus auch mal einen Kaffee trinken, Mittagessen oder eben ein Nickerchen machen geht.

  • xy
    24.08.2010 13:17
    Alternative?

    Wäre es nicht vielleicht eine Alternative eine kleinere Zweigbibliothek (z.B. ZB Rechtswissenschaft - von Gerber Bau) länger offen zu halten? Die dort auflaufenden Kosten dürften sich im überschaubaren Rahmen halten (ein Mitarbeiter der Sicherheitsfirma von 8-24 h; Nebenkosten sind ebenfalls gering) und Bibliotheksnutzer könnten während der verkürzten Öffnungszeiten der Zentralbibliothek dorthin ausweichen.

    • Maik R.
      25.08.2010 18:57
      @Nutzer

      Hallo Nutzer,
      ich frage mich, wieviel Zeit Du manchmal den ganzen Tag hast. Warum machst Du nicht einmal konkrete Verbesserungsvorschläge und veröffentlichst diese hier oder schreibst diese in einem Brief an die SLUB? Ich kann es einfach nciht verstehen. Nur rumnörgeln und wenn ein Angebot der Gegenseite zu einem Gespräch kommt, dann aber sofort zurückziehen und irgendwelche Ausflüchte suchen. Somit disqualifizierst Du Dich schön allein. :-)

    • Nutzer
      25.08.2010 16:33
      Sinnlos

      Der Vorschlag ist tatsächlich völlig sinnlos, denn das läuft doch wieder nur darauf hinaus, den "Lerngruppen", die überhaupt keine speziellen Bücher usw. benötigen, ein Plätzchen zum Treffen zu verschaffen. Für alle diejenigen aber, die mit den Präsenzbeständen, Zeitschriften usw. der Zentralbibliothek arbeiten (müssen), ist er völlig für die Katz!

      Ach, und Isa, warum soll ich meinen Frust woanders ablassen, als an der Stelle, die dafür verantwortlich ist?

    • TutNichtsZurSache
      25.08.2010 11:42
      @ xy und Herrn Bonte

      Der Vorschlag, eine Zweigbibo länger zu öffnen, ist zwar gut gemeint, aber sicher für die meisten, die sich hier aufregen, völlig sinnlos. Denn die meisten - und so geht es auch mir - sind eben auf Präsenzbestände der SLUB angewiesen. Ich würden die zwar liebend gern mit in eine andere Bibo nehmen, darf das ja aber bekanntlich nicht.
      Trotzdem: Danke xy, dass wenigstens du dich hier bemühst, nicht nur rumzumeckern, sondern auch mal einen Vorschlag unterbreitest!

    • Achim Bonte (SLUB)
      24.08.2010 17:59
      @Alternative in Zweigbibliotheken

      Hallo xy,

      vielen Dank für die konstruktive Anregung, die wir prüfen werden. Was immer zu einer vernünftigen Aufwand-Ertrags-Rechnung führt, ist eine realistische Alternative.

  • Jane
    24.08.2010 11:47
    Nichts als Problem und überforderte Mitarbeiter

    Gestern bin ich nun wieder in die SLUB gefahren, um geliehende Medien rechtzeitig zurückzugeben und meine Rückstände in bar auszugleichen sowie zuvor über OPAC erspähte Bücher auszuleihen.
    Problem Nr. 1: Als ich meine Rückstände in Höhe von 14 Euro mit einem 20-Euro-Schein begleichen wollte, kam die Bibliothekarin nach kurzer Zeit mit dem Schein in der Hand zurück und meinte, es sei kein Wechselgeld mehr da. Auf meine Frage, was nun, meinte sie, man müsse die Gebühren eben weiter stehen lassen und ich müsste zu einem anderen Zeitpunkt wiederkommen, um zu zahlen. Ich machte der Dame freundlich aber bestimmt klar, dass es ohnehin ein Problem für mich ist, des Öfteren in die SLUB zu kommen und sich meine Schulden u.a. deshalb angehäuft hätten, und dass ich ganz sicher nicht noch einmal zum Bezahlen herkommen würde. Entweder schicke man mir eine Rechnung mit Bankverbindung oder aber man müsse sich jetzt was einfallen lassen, so ginge es sicher nicht.
    Mein Glück (und das der SLUB) war, dass ich ohnehin zum Arbeiten in die SLUB gekommen war, sodass ich der Bibliothekarin zwei Stunden Zeit einräumte, Wechselgeld aufzutreiben. Das hat dann gottseidank auch geklappt.
    Aber ich frage mich: Wie kann denn das sein? Wenn ich schon keine Überweisungsmöglichkeit zur Zahlung von Gebühren mehr anbiete, sondern auf Barzahlug bestehe, dann muss ich doch auch dafür sorgen, dass ich immer genügend Wechselgeld da habe, in so einem großen Haus, das täglich so viele Menschen frequentieren!

    Problem Nr. 2: Ich konnte ein Buch nicht im Regal finden, das ich zuvor über OPAC als "ausleihbar" deklariert vorgefunden hatte und demzufolge mitnehmen wollte. Ich wandte mich an die Bibliothekarin an der Ausleihtheke. Diese versuchte mehrmals umständlich, das Buch im Katalog zu finden - ohne Erfolg, ich müsse mich "wohl verguckt haben und die falsche Regal-Standort-Nr. aufgeschrieben" haben, so der Kommentar der Frau. Auf die Idee, einmal nach dem von mir dazunotierten Autoren zu schauen, kam sie gar nicht erst.
    Resultat: Ich ging unverrichteter Dinge nach Hause, um bei nochmaliger OPAC-Suche festzustellen: Ich hatte mich nicht verguckt, man kann bloß über OPAC schlicht und ergreifend nicht nach Regal-Standort-Nummern suchen, sondern nur nach Titeln und Autoren. *grrrrr*
    Eine fähige Bibliothekarin hätte das wissen müssen.

    • Isa
      24.08.2010 17:54
      @Nutzer

      Welche "Zustände" in der Slub sind denn gemeint? Warum immer alles herrunterreden? Könnt ihr euren Lebensfrust nicht woanders ablassen? Ich kenne wirklich viele Bibliotheken. Die SLUB ist eine der besten!!

    • Nutzer
      24.08.2010 16:19
      @ Kellerkinder

      Ein Höhepunkt der Logik: Den Kauf eines Brotes zu 1,40 mit einem 20 €-Schein mit dem Begleichen von Gebühren von 14.- mit einem 20 €-Schein zu vergleichen.

      Man hat den Eindruck, manchen Leuten ist kein Argument zu abwegig, um Kritiker der Zustände in der SLUB vorzuführen. Das geht allerdings nach hinten los, weil es peinliche Einblicke in die Denkwelt der Anti-Kritiker vermittelt.

    • kellerkinder
      24.08.2010 13:55
      Gut gemeinter Rat @Jane

      Liebe Jane,

      wieso musstest du zu Hause nochmal recherchieren? Du hättest das doch auch in der SLUB nochmal recherchieren können oder dann halt nicht an der Ausleihtheke sondern am Informationspunkt (gegenüber der Ausleihe) suchen lassen können.
      Man kann nämlich über die erweiterte Suche auch nach Regalstandort suchen!
      Ein gut gemeinter Rat an dich: melde dich doch mal bei einer Bibliotheksführung an, da werden Dir solche Dinge vermittelt.

      Wenn du die Höhe deiner Gebühren wusstest, warum hast du dann das Geld nicht passen mitgebracht? Ich wollte mir auch mal ein Brot kaufen für 1,40€ und hatte nur ein 20€ Schein. Der Mann an der Kasse meinte das er das nicht rausgeben kann und wenn ich es nicht kleiner hätte das Brot auch nicht mitnehmen kann. Brot ist ja was lebensnotwendiges, aber meinst du nicht, dass du die Gebühren auch später noch bezahlen hättest können? Denn wenn du was ausgeliehen hast, musst du es ja auch am Ende der Leihfrist abgeben und in dem Zug hättest du auch deine Gebühren bezahlen können und müsstest nicht extra in die SLUB kommen.

  • Simmi
    24.08.2010 00:42
    wie se alle rumheulen

    is ja schlimm. sucht euch hobbies... die kommentarfunktion wird ja beinahe so sinnvoll genutzt wie die bei youtube...

    • Jane
      24.08.2010 11:51
      Genau

      Genau. Solche Kommentare wie dein eigenes hier belegen deine Aussage eindrucksvoll. Ich schätze wirklich nichts mehr als Kommentatoren, die den Sinn des Kommentierens einzig im Stänkern begriffen sehen *roll-eyes*

  • André
    23.08.2010 22:51
    Folgende These:

    Es gibt in der SLUB verallgemeinernd zwei Nutzergruppen:
    1. Jene die in den Prüfungszeiten, Prüfungen haben, sich in Labergruppen zusammenfinden und „lernen“ – zumindest solange die Kumpelz auch da bleiben.
    Diese „Nutzer“ nutzen keine Bestände der SLUB, sondern nur die Arbeitsplätze.
    2. Andere sind in der GESAMTEN vorlesungsfreien Zeit (das sind keine Ferien) mit Seminararbeiten beschäftigt und haben vielleicht die eine oder andere Klausur vor sich, bzw. schreiben an der Abschlussarbeit oder lernen für die Abschlussprüfungen. Diese Nutzer sind auf den Bestand angewiesen, machen davon regen Gebrauch und schätzen es durchaus auch mal bis Mitternacht arbeiten zu können.
    Nach meinem Empfinden kann man die technischen – als umfassenden Begriff zu verstehen – Studiengänge in erstere Gruppe stecken und den Rest in die zweite Gruppe.

    Liebe SLUB, im Moment - die Bibliothek bezeichnet diese Abschnitt des Jahres auch nicht als Prüfungszeit - sind genau jene Nutzer in der Bibliothek, die auch tatsächlich darin arbeiten wollen. Diese Nutzer mögen in ihrer Quantität geringer ausfallen, als die erste Gruppe, sollten aber in der SLUB respektiert werden. Das Gefühl habe ich zunehmend weniger.
    Manche Einrichtungen halten sich nämlich nicht an die Vorgabe der SLUB und setzen außerhalb der titulierten Prüfungszeit, Prüfungen an - unfassbar.
    Die immer wieder vorgebrachten ökonomischen Argumente sind für die zweite Nutzergruppe nicht einleuchtend und in diesem Zusammenhang weder schlüssig noch zutreffend.
    Um schließlich auch mal ökonomisch zu argumentieren. In einem Restaurant schmeißt der Betreiber auch die Gäste aus, die nur am Tisch sitzen und ihre mitgebrachten Getränke zu sich nehmen wollen. Dies sollte die SLUB vielleicht auch mal machen, damit sie sich um die Besucher kümmern kann, die auch etwas „kaufen“ wollen.

  • RalfLippold
    23.08.2010 19:45
    Gesprächsangebot in der SLUB, Nutzungssituation

    ... ich hatte in meinem Studienleben wahrlich andere Zustände, und die hießen 18 Uhr Schluss und auch schon Freitags war 13 Uhr Ruhe angesagt (sprich Tür zu).

    Dass die SLUB 7-Tage Woche hat ist schon allein für sich bemerkenswert! Während der Prüfungszeit bis zum letzten Platz besetzt, so leert sich die SLUB doch danach erheblich, was ja auch Anlass für die Öffnungskürzung ist.

    Stellen wir uns mal (wie der Schnauz in der "Feuerzangenbowle" sagte) "Janz dumm" • http://www.youtube.com/watch?v=JKY-3qUioPc&feature=related!

    Wenn die Öffnungszeiten gleich blieben, welche Dinge müssten geändert werden, um:

    1. Personalaufwand zu reduzieren
    2. Kosten allgemein (zu senken)
    3. neue Angebote (wie z.B. Summer Learn & Innovate SLUB)
    4. veränderte Geschäftsprozesse bei geringerer Belastung zu testen (für die Zeiten im Semester)
    5. entgegenstehende Vorschriften (für Umsetzung innovativer neuer Ideen)

    Auch ich wäre bereit für Zusatzleistungen €€ zu bezahlen, wenn sie einen Mehrwert über die reguläre Bibliotheksnutzung erzeugen.

  • Dr. Wolfgang Kaufmann
    23.08.2010 16:52
    Tonnenideologie

    Jemand hat hier geschrieben: "Masse ist nicht gleich Klasse!" Dem kann man nur beipflichten.

    Herr Mittelbach, wenn Sie sich nur an den (studentischen) Nutzerzahlen orientieren, ist das mehr als zu kurz gesprungen.

    Haben Sie schon mal daran gedacht, daß diejenigen, welche Bücher schreiben und damit Ihre Regale füllen, d.h. den so fleißig lernenden Studenten überhaupt erst mal Wissen zur Verfügung stellen, vielleicht auch nicht ganz unwichtig sind und rund durchs Jahr vernünftige Arbeitsbedingungen verdient haben, was impliziert, daß man die Bibliothek nicht gleich dicht macht bzw. die Öffnungszeiten spürbar reduziert, wenn mal nicht ein paar tausend Benutzer für neue Statistikrekorde zu erwarten sind?!

    • Achim Bonte (SLUB)
      23.08.2010 17:30
      @Öffnungszeiten der SLUB

      Lieber Herr Kaufmann,

      auch wenn Herr Mittelbach zum Thema eigentlich schon alles gesagt hat, möchte ich ebenfalls noch mal um Verständnis werben. Bitte lassen Sie doch die Kirche im Dorf. Die SLUB bleibt von montags bis samstags täglich 11 Stunden geöffnet, von einer Kursänderung hin zu einer reinen UB kann keine Rede sein. Dresden steht im Übrigen ja nicht allein. Auch viele andere große deutsche Bibliotheken müssen sich der betriebswirtschaftlichen Rechnung oder zwingenden organisatorischen Gründen beugen und passen ihren Service vorübergehend an. Die Verkürzung halten wir unter Abwägung aller Partikularinteressen für vertretbar - nicht zuletzt aus Verantwortung für die uns anvertrauten knappen öffentlichen Mittel.

      Beispiele aus anderen Häusern:
      Staatsbibliothek München
      "Für den Lesesaal Musik, Karten und Bilder und für den Ostlesesaal gelten im August verkürzte Öffnungszeiten von 9:00 bis 12:30 Uhr. Die Zulassung hat im August und September von 10:00 bis 17:00 Uhr geöffnet."

      SUB Göttingen
      "Wegen der Generalrevision gelten für den Neubau vom 28.8. bis zum 17.10. 2010 eingeschränkte Öffnungszeiten."

      ULB Halle
      "Verkürzte Öffnungszeiten in der vorlesungsfreien Zeit 02.08.–02.10.2010"

      WLB Stuttgart
      "Die WLB bleibt an den vier Augustsamstagen (7.8., 14.8., 21.8., 28.8.) geschlossen.
      Reguläre Öffnungszeiten in Stuttgart Mo-Fr: 9.00 - 20.00 Uhr,
      Sa: 9.00 - 13.00 Uhr"

      Reguläre Öffnungszeiten in der Staatsbibliothek zu Berlin
      Allgemeiner Lesesaal / Information Montag - Freitag 9.00 - 21.00 Uhr, Sonnabend 9.00 - 19.00 Uhr, sonntags geschlossen.

  • Jens Mittelbach (SLUB)
    23.08.2010 12:11
    Liebe Nutzerinnen und Nutzer,

    die SLUB reduziert in der vorlesungsfreien Zeit ihre Öffnungszeiten nicht, um es ihren Nutzern schwerer zu machen, sondern auf der Grundlage empirischer Daten. Ebenso wie es für ihre spezifische Situation unnötig und unwirtschaftlich wäre, eine Rund-um-die-Uhr-Öffnung, wie sie in der einen oder anderen deutschen Bibliothek praktiziert wird, zu gewährleisten, ist es in der vorlesungsfreien Zeit aufgrund der geringern Nutzerzahlen ökonomisch nicht vertretbar und auch nicht erforderlich, an den im Semester üblichen langen Öffnungszeiten festzuhalten. Dass die Verkürzung für Einzelne einen Service-Einschnitt bedeutet, ist uns dabei wohl bewusst – die Festlegung von Öffnungszeiten ist immer eine Gratwanderung, die wir – das sei hier noch einmal versichert – alles andere als leichtfertig absolvieren.

    Gleiches gilt übrigens für den Bestandsaufbau. Die SLUB wertet, wie von einzelnen Kommentatoren bereits bemerkt, Vormerkungen und Nutzerwünsche aus und versucht stets, stark nachgefragte Titel in entsprechender Anzahl an Exemplaren bereitzuhalten. Einen Überfluss zu schaffen, der dafür sorgt, dass in konkreten Einzelsituationen die Literaturversorgung als ausreichend empfunden wird, ist aber aus wirtschaftlichen und archivarischen Gründen nicht ratsam. Wir bitten hier um Verständnis.

    Dass wir insgesamt versuchen, ausgeliehene Literatur so schnell wie möglich wieder in Zirkulation zu bringen, lässt sich an einer Reihe von Maßnahmen erkennen. So versenden wir seit letztem Jahr zwei Tage vor Fälligkeit ausgeliehener Medien eine Erinnerungsmail. Die Einführung dieser Mail erlaubte es uns, die Regelung der zwei Tage Kulanz (nicht fünf, liebe Jane) bei Verzug außer Kraft zu setzen. Im Februar kam die Anpassung der Verzugsgebühren hinzu. Seitdem beobachten wir eine deutlich verbesserte Rückgabedisziplin, die letztlich allen Nutzern zugute kommt.

    Die Forderung, Verzugsgebühren jederzeit per Überweisung zahlen zu können (und nicht erst auf die kostenpflichtige Rechnung warten zu müssen) ist nicht unberechtigt. Wir suchen hier in Zusammenarbeit mit der Landeskasse seit einiger Zeit nach einer Lösung. Natürlich sind wir aber auch jetzt schon bestrebt, Nutzern in Härtefällen entgegenzukommen.

    Was die Sauberkeit im Haus betrifft: Das Gebäude und die Möbel werden selbstverständlich nach einem Reinigungsplan regelmäßig gereinigt. Eine Generalreinigung findet übrigens während der Schließtage vom 15. bis 18. September statt. Darüber hinaus sind wir für Hinweise auf Verschmutzungen jederzeit dankbar und gehen diesen auch nach.

  • Alex
    23.08.2010 09:46
    Sauberkeit im Lesesaal

    Hi,

    werden die Tische im Lesesaal überhaupt mal gereinigt. Es ist mittlerweile richtig ekelig und schmierig.
    Ich habe das Gefühle, dass sich hier seit Wochen nichts mehr tut!

    Danke fürs zuhören!
    Gruß

  • Jane
    23.08.2010 09:30
    RE

    Peter:

    Wenn ich meine Semesterarbeit schreibe, habe ich dazu drei Wochen Zeit. In dieser Zeit nehme ich meistens große Teile meines Jahresurlaubs. Wenn ich in dieser Zeit immer nur nach Feierabend täglich in die Bibo gehen würde, um zwei Studen zu büffeln, wäre das Prüfungsergebnis entsprechend unbefriedigend. Das heißt also, dass auch ich während der Prüfungszeit tagsüber in die Bibliothek gehe, und nicht abends, weil ich einfach ein Mensch bin, der tagsüber viel besser lernen kann und abends meistens müde ist. Außerdem hat man sich als arbeitender Mensch diesen gewissen Rhythmus einfach angeeignet: tagsüber arbeiten, abends Haushalt und Familie/Freunde/nicht zu spät ins Bett, da morgens wieder früh raus müssen - viele "hauptberufliche" Studenten können das wahrscheinlich nicht nachvollziehen.

    Und wenn ich sehe, dass während der Prüfungszeit auf manchen Büchern zwei Reservierungen in der Warteschleife liegen, dann sollte die SLUB eventuell darüber nachdenken, zumindest während der Prüfungszeit die Kontingente zeitweise zu erhöhen, das dürfte ja wohl kaum ein Problem sein. "Zu viel ungenutzte Bestände" über den Rest des Jahres müssen da nicht zwingend sein.

    Zu den Gebühren:

    Also erstens mal heißt "Gebühren" nicht gleich, dass das Konto "völlig überzogen und gesperrt" ist. Zweitens ist es eben nicht immer so, dass man nach der letzten Ausleihe beizeiten sofort wieder etwas Neues ausleihen geht und damit zwangsläufig immer zur Bibo muss. Mir ist es so gegangen, dass ich mir für meine journalistische Arbeit Bücher ausgeliehen hatte und sie nicht rechtzeitig zurückgeben konnte, weil mein Job bedeutet, dass ich von 11 Uhr vormittags bis 20/21 Uhr abends in der Redaktion bin, oftmals auch davor oder danach noch Auswärtstermine habe. Ich habe KEIN Auto. Ich wohne auf der anderen Seite der Elbe. Haushalt und Tier möchten irgendwann auch noch versorgt werden, eingekauft muss auch werden. Ich schaffe es schlicht und ergreifend oft nicht, nach der Arbeit noch in die Bibliothek zu fahren. Zudem leihe ich außerhalb der Prüfungszeiten relativ selten in der SLUB, sondern kaufe mir viele Bücher selbst. Während der Prüfungszeit leihe ich, weil sich der Bücherbedarf da extrem konzentriert. Das heißt, man verpasst dann schon mal, dass sich etwa die Gebührenordnung geändert hat - wie dieses Jahr im Februar der Fall. Letztes Jahr waren Ausleihen, die unter 5 Tagen Überzug blieben, noch gebührenfrei. Und ich bekam auf Wunsch eine Rechnung mit Bankverbindung geschickt, wo ich überweisen konnte, wenn tatsächlich mal Gebühren anfielen. Das alles geht jetzt so nicht mehr. Ich hatte mich aber darauf verlassen.
    Wie man sieht, forderer ich also im Prinzip keine Neuerungen, sondern lediglich Dinge, die es so schon einmal gab.

    • tss
      26.08.2010 13:23
      sowas

      In dieser nun verkürzten Öffnungszeit hat man immer noch 11 ganze Stunden Zeit die Bibliothek zu nutzen. Ich denke, das ist völlig ausreichend und wie schon gesagt wurde im vgl. zu anderen Bibliotheken als 'normal' zu bezeichnen. Natürlich würde ich mir auch etwas mehr Transparenz wünschen. Am Dienstag stand ich bspw. 8:30 auch vor verschlossener Tür.

      Aber wenn ich mir hier einige Blogs so durchlese, fällt mir auf, das manche den Mund wirklich zu voll nehmen. Einige 'Nutzer'Innen lassen -wie auch schon richtig betont wurde- ihren Lebensfrust wohl hier ab. Die Slub ist m.E. eine sehr gute Bibliothek und auf Kritik wird auch in einer angemessenen Form reagiert. Wie man von einigen hier nicht sagen kann: Was ich als grobe Unverschämtheit empfinde, ist es, wenn Bibliotheksmitarbeiter diffamiert werden- wie es bspw. wieder hier im Blog vorgekommen ist (Jane-24.08.). Solch eine Aussage geht einfach klammheimlich durch. Wie würdest du dich fühlen- Jane-, wenn dir im Ausland in einer Bibliothek arbeitend, so etwas an den Kopf geworfen wird?

    • Sam
      24.08.2010 13:05
      @Jane und Michaela

      Hallo die Damen, bitte Feuer einstellen. Eure Argumente werden nicht dadurch besser, dass ihr sie hier zigfach wiederholt. Peter hat mit seinen Umfragewerten die deutlich stärkeren Battaillone ;). Also entspannt Euch und klärt nervige Einzelfälle (die es sicher überall gibt) direkt per Mail oder sonstwie.

    • bigbug21 (Peter)
      24.08.2010 12:51
      Offene Fragen und ein paar Tipps

      Hallo Jane,

      vielen Dank für deine Nachricht. Ich kann einen Großteil deiner Argumente weiterhin nicht verstehen. Schritt für Schritt:

      * Was meinst du damit, die SLUB solle in der Prüfungszeit die "Kontingente" erhöhen. Bücher müssen gekauft werden und dieses Geld ist leider in diesem Jahr (im Vergleich zum letzten Jahr) deutlich rückläufig. Davon unabhängig haben wir als studentische Vertreter bei unserer FSR-Tour zum Jahreswechsel kaum Stimmen gehört, die sich über mangelnden Bestand beklagt haben. Im Gegenteil: Der von vielen als recht umfangreich wahrgenommene Bestand war Gegenstand zahlreicher Lobe. Ob dieses Bild weiter besteht, wird sich auf unserer nächsten FSR-Tour zeigen.

      * Die Problematik der momentan nur vor Ort möglichen Gebührenzahlung erschließt sich mir weiterhin nicht, da tatsächliche Auswirkungen (nicht mehr mögliche Ausliehe wegen Überziehung etc.) offenbar auch wirken könnten, wenn man ohnehin an der Bibliothek ist.

      * Wie Herr Mittelbach schon sagte, gab es offenbar nie fünf Tage Kulanzzeit. Die tatsächlich gewährten zwei Tage waren eine Übergangslösung, als (letztes Jahr) vorübergehend die Erinnerungs-E-Mail-Funktion nicht zur Verfügung stand. Davon unabhängig trägt jeder Benutzer selbst die Verantwortung dafür, Ausleihzeiten einzuhalten. Erinnerungsfunktion, Kulanztage und dergleichen Dingen mehr sind nettes Beiwerk, das uns Benutzer aber nicht von unserer Verantwortung für entliehene Medien und deren pünktliche Rückgabe entbindet. Auch deine Worte über deine Verpflichtungen habe ich, ehrlich gesagt, in diesem Zusammenhang als Gemecker wahrgenommen. Du trägst die Verantwortung für die pünktliche Rückgabe und dazu hast du zahlreiche Möglichkeiten: Selbst wenn, wie im Moment, für rund 2x4 Wochen im Jahr die Zentralbibliothek "nur" elf Stunden am Tag an sechs Tagen die Woche geöffnet hat, sind das 66 Stunden. Dazu kommt die Möglichkeit der Rückgabe an Zweigstandorten und der Rückgabeautomat. Und wenn alle Stricke reißen, kann man sogar von anderen zurückgeben lassen. Und wenn auch das alles nichts hilft, darf man eben keine Verpflichtungen eingehen, die man nicht erfüllen kann.

      * Auch deine Kritik an der Freundlichkeit der Mitarbeiter konnten zumindest wir studentische Vertreter in der Breite nicht nachvollziehen. Auch hier haben wir zahlreiche Lobe, aber sehr wenig Kritik mitgenommen. Dass nicht jeder Mitarbeiter jeden Tag sehr freundlich ist, kann passieren. Übrigens: Da die SLUB (leider!) kaum neue Mitarbeiter einstellen bzw. aus Altersgründen frei werdende Stellen neu besetzen kann, sind die Mitarbeiter, die uns heute bedienen in der Regel auch schon längere Zeit an Bord. Den impliziten Vorwurf, die SLUB würde hier fachlich unqualifiziertes Billigpersonal beschäftigen, kann ich von daher nicht nachvollziehen.

      * Wenn du bestimmte Titel brauchst, die nicht zur Verfügung stehen, lohnt sich ein Beschaffungsvorschlag. In der Regel steht so ein Titel dann binnen 14 Tagen im Regal.

      Auch aus persönlicher Erfahrung nachvollziehen kann ich indes das fehlende Wechselgeld. Trick 17 hätte hier vielleicht der Wechselgeldautomat bei den Schließfächern sein können. Und was den Dialog mit Menschen angeht: Dazu gehören immer zwei. Niemand ist perfekt und wenn ein Fehler mal passiert, kann man immer noch an einem der zahlreichen Terminals selbst nochmal kurz nachschlagen und dann nochmal nachfragen.

      Unter dem Strich kann ich kaum glauben, wie hier Mücken zu Elefanten aufgebaut werden.

      Viele Grüße aus dem Potthoff-Bau
      Peter

    • Jane
      24.08.2010 12:01
      @ Michaela

      Volle Zustimmung, Michaela. Es geht mir persönlich gar nicht so dezidiert um die verkürzten Öffnungszeiten, als vielmehr darum, dass diese sich als Tüpfelchen auf dem kleinen "i" der zunehmend um sich greifenden Service-Unlust in der SLUb darstellen.
      Es sind in den letzten Jahren zwar die Öffnungszeiten stetig erweitert worden, dafür aber viele andere an sich gute Dinge abgeschafft worden - etwa die Kulanz für kurzzeitige Überziehungen, die Überweisungsmöglichkeit, die Bedienung durch kompetente, freundliche Mitarbeiter an der Ausleihtheke. Stattdessen wird man eben von einer nur gebrochen Deutsch sprechenden Frau mit GUS-Migrationshintergrund angeflappt, man solle gefälligst selbst verbuchen, wenn man keine Präsenzexemplare ausleiht.
      Immer öfter sind zudem als "am Standort" gekennzeichnete Bücher dann tatsächlich NICHT am Standort, was sicherlich auch darauf zurückzuführen ist, dass auch während der Prüfungzeiten (+1 Monat Auslaufzeit der Leihfristen) meist nur 1 einziges Exemplar eines Buches vorhanden ist. Sobald sich also dieses mal kurz schnappt, hat der Nächste das Nachsehen. Das sind Zustände, die man sonst eigentlich nur aus Provinzbibliotheken kennt. Ich bin jedenfalls zunehmend gezwungen, die teure Fernleihe meiner Fernuni in Anspruch zu nehmen.

    • Michaela Heinze M.A.
      23.08.2010 15:24
      Selbstverständlichkeiten

      Hallo Jane,
      es ist aus meiner Sicht schon sehr bezeichnend, wenn man sich, so wie Du, bei den stundentischen Nutzern und der SLUB für Selbstverständlichkeiten rechtfertigen soll. Das kann es nicht sein, aber wie die vergangenen Diskussionen deutlich gezeigt haben, werden Nutzer, die keine Studenten sind, das Gefühl nicht los, nur noch lästig zu sein. Wenn man dann bspw. auf Beschwerden über zu lange Wartezeiten an der inneren Ausleihtheke zur Antwort bekommt, man solle doch selbst verbuchen und zum Lesen die Ausweichbibliothek benutzen und man als Nutzer die Verantwortlichen darauf hinweisen muß, daß Präsenzbestände a) eben nicht selbst verbucht werden können und b) nicht mal eben das Haus verlassen dürfen, fragt man sich, welcher Geist hier herrscht.

  • stiller beobachter
    20.08.2010 19:22
    gedankenanregungen

    also gebührenbezahlung per überweisung? warum sollte die slub gerade diejenigen unterstützen, die durch ständige überziehung der ausleihfrist das system des ausleihens behindern?! gerade im sinne der gleichberechtigung aller, sollten diese zwingend (wir reden hier nicht von einem tag zu spät abgegeben, da vergessen) eingehalten werden! und das konto wird ja nicht bei den ersten gebühren gesperrt, sondern man hat ja auch zeit zum bezahlen - es sei denn man ist bei 30 euro angelangt

    und wenn einem die zentralbibliothek zu voll ist, kann man ja auch auf die zweigbibliotheken ausweichen - so sind in der zweigbibliothek recht zb immer mehr maschinenbauer und ähnliche zu treffen ;-)

    und mal ehrlich, es geht um 1-2 wochen verkürzt - jeder berufstätige kann auch am samstag in die slub. zumal ich darauf hinweisen möchte, dass viele studenten neben dem studium arbeiten müssen oder familie haben und somit auch nicht früh aufwachen und sagen: "hey, heute hab ich mal bock auf slub" - auch bei denen ist organisation nötig. Und nicht jedes Wissen aus Bücher etc findet man nur in de slub - vll sollte man auch versuchen, noch alternative quellen auszuschöpfen...

    • Nutzer
      21.08.2010 07:39
      Weltfremd

      Erstens geht es nicht um 1-2 Wochen, sondern um die Zeit vom 23.8.-3.10.2010.

      Zweitens kann man nicht einfach auf Zweigbibliotheken ausweichen, wenn die Medien, die man nutzen will, in der Zentralbibliothek liegen. Das können nur die "Lern-" oder doch besser Quatschgruppen, welche gar keine Medien benötigen und sich selbst genug sind. Die sollten die Arbeitsplätze aber weder in der Zentral- noch in Zweigbibliotheken blockieren.

      Und drittens kann eben nicht JEDER Berufstätige sonnabends in die SLUB.

  • Sebastian
    20.08.2010 10:44
    @Jane

    Es gibt auch Personen die nicht an der TU studieren und dennoch mit der Öffnungszeitenpolitik keine Probleme haben. Ob man auch gleich von "Verurteilung" von Forderungen nach längeren Öffnungszeiten reden sollte?

    Du bemängelst, dass es "von den meisten Büchern wirklich nur 1 Exemplar gibt". Das kann ich aus meinen Recherchen nicht bestätigen, im Gegenteil. Das zeigt natürlich nur, dass die Schwerpunkte anders liegen und anscheinend einige Bereiche nicht ausreichend bestückt.
    Soweit ich aus dem Blog mitbekommen habe, wertet die SLUB ja auch die Anzahl der Vormerkungen aus. Zudem gibt es die Möglichkeit, Anschaffungen vorzuschlagen (direkt aus der Suche heraus). Insofern habe ich auch nicht den Eindruck, dass man sich darum nicht kümmert. Aber es ist natürlich nur die Vermutung, kein Wissen meinerseits.

    Du beschwerst dich, dass so häufig das Geld als Argument genannt wird. Ist es nicht aber so, dass Geld in der gegenwärtigen Gesellschaftsform ein wesentlicher Bestandteil ist? Ich sage keinesfalls, dass es gut so ist.
    Ich empfinde es als "ko Kriterium" und es erweckt für mich den Eindruck, sich an der sachlichen Diskussion vorbei schieben zu wollen, wenn man das Argument nicht zulässt. Man kommt leider um die Komponente Geld nicht herum. Wie soll man breite Öffnungszeiten, einen hohen Medienbestand oder eine deckende Personalstruktur realisieren, wenn kein Geld verfügbar ist?

    Du hast selber schon gesagt, dass du den Eindruck hast, welche Bereiche scheinbar wichtiger sind, bzw. wofür Geld eher bereitgestellt wird. Ich sehe genau darin den richtigen Ansatz, denn sie orientiert sich eher an der Quelle: Den Bewilligern der Gelder.
    Vielleicht könnte die SLUB mehr tun, um ein höheres Budget zu erzielen. Vielleicht könnte die SLUB auch die Verteilung ihres Budgets anders gestalten. Ich denke jedoch, das sollte man diskutieren. Ich persönlich sehe bei mir nicht genügend Kompetenz um darüber zu urteilen, wie die SLUB ihre Arbeit erledigt. Ich bin vielleicht nicht mit allen Entscheidungen zufrieden und kann daher nachfragen und es mir erklären lassen. DANN finde ich vielleicht Schwachstellen und kann Vorschläge machen. Doch genau dieses Wissen fehlt mir im Moment und ich bin sicher, auch "Nutzer" benötigt mehr Hintergrundwissen um seine Argumente auf sicheren Boden zu stellen.

    @Jane: Mir ist übrigens klar, dass es dir für dein Fernstudium nichts bringt, wenn du ein Buch bestellen musst und es erst dann kommt, wenn du es nicht mehr benötigst. Ich bin mir aber nicht sicher, wie man den Bedarf bestimmter Werke vorhersagen kann, ohne zuviel ungenutzten Bestand anzuhäufen.

  • Jane
    20.08.2010 10:05
    Prüfungszeit

    Peter:

    Die SLUB ist nicht nur aber insbesondere zur Prüfungszeit himmelschreiend unterbelegt - und zwar was das Personal als auch den Bücherbestand betrifft.
    Wenn ich als Fernstudentin zur Prüfungszeit ein Buch brauche, kann ich zu 85% davon ausgehen, dass dieses bereits verliehen ist, weil es von den meisten Büchern wirklich nur 1 Exemplar gibt. Maximal gibt es noch ein weiteres zur Benutzung im Haus - wo wir beim nächsten Problem wären. Zur Prüfungszeit muss man sich als weniger regelmäßiger SLUB-Nutzer mit seinem Präsenzmaterial auf eine Treppenstufe setzen oder im Stehen lesen, weil die Arbeitsplätze fast immer alle belegt sind. Viele Studenten lassen aufdringlich ihr Arbeitszeug auf den Plätzen liegen, damit sich ja kein anderer zwischenzeitlich dort hinsetzen kann, selbst wenn sie selbst an diesem Tag gar nicht da sind.
    Des Weiteren bilden sich an den Ausleihen bisweilen horrende Schlangen, und wenn man endlich dran ist, wird man barsch darauf hingwiesen, dass man doch bitteschön die Selbstausleihe verwenden soll. Das kenne ich aus der Leipziger UNI-Bibliothek so nicht.

  • Jane
    20.08.2010 09:57
    Kosten, Kosten, Kosten

    Wie immer ist es leicht, Forderungen nach regelmäßigen Öffnungszeiten, die sich nicht nur am Studentenaufkommen orientieren, zu verurteilen, wenn man selber Student ist und in der Vorlesungsfreien Zeit selbst keine Nachteile davonträgt, wenn die Öffenungszeiten verkürzt sind.
    Vielleicht wäre es aber mal angebracht, in jene Richtung nachzudenken, dass es auch andere Klientel gibt, die auf den Service der SLUB angewiesen sind, statt der gewöhnlichen Studenten: Berufstätige, Fern- bzw. Abendstudenten, die ihr Studium neben Beruf und Familie quetschen müssen usw. Nicht jeder schafft es eben unter der Woche, um sechs in der Bibo zu sein, um dann noch gute 2 Stunden zum Arbeiten zu haben.

    Für diese Klientel ist zudem auch das Rechnungswesen der SLUB ein ziemliches Problem: Bis heute ist es nicht möglich, Gebühren per Überweisung zu bezahlen, sondern man muss eben nach dem Job abends extra zur SLUB tigern, um bar zu zahlen - das ist alles andere als zeitgemäß.
    Und als Argument immer wieder das Gleiche: Kosten, Kosten, Kosten.
    Sorry, aber das lasse ich vor dem Hintergrund, dass für teure Stadtaufwertungs-, Verkehrs- und Tourismusförderungsprojekte immer Kohle da ist, so einfach nicht gelten. Vielleicht sollte man auch darüber mal nachdenken.

    • bigbug21 (Peter)
      20.08.2010 12:39
      @Jane

      Hallo Jane,

      ich kann deine beiden Beiträge im Großen und Ganzen nicht so recht nachvollziehen.

      Auch wenn gerade die Zentralbibliothek für etwa 2x4 Wochen im Jahr aufgrund der Prüfungen stark ausgelastet ist, sind die Nachfragespitzen nach meiner Wahrnehmung nicht derart stark, dass eine Nutzung der Bibliothek zu den meisten Stunden des Tages unterbunden wäre. Sicher, wer in der 1. Prüfungswoche morgens um 11 Uhr an die Zentralbibliothek kommt, wird enttäuscht sein, keinen Platz zu finden. Doch etwas früher oder auch am fortgeschrittenen Nachmittag sieht die Lage -- selbst an den nachfragestärksten Tagen des Jahres -- schon wieder ganz anders aus. Gerade wer -- wie du skizzisierst -- eher nach dem Feierabend an die Bibliothek kommt, findet mehr als genügend freie Plätze.

      Auch deinen Kritikpunkt, das "Rechnungswesen" der SLUB sei aufgrund fehlender Überweisungsmöglichkeiten ein Problem, kann ich sachlich nicht nachvollziehen. Ein völlig überzogenes (und damit für Ausleihen gesperrtes) Benutzerkonto scheint ohnehin nur bei AUsleihen ins Gewicht zu fallen -- und um etwas zu leihen muss man gezwungenermaßen an die Bibliothek kommen. Zur Bezahlung der Gebühren wird in Kürze wohl ein Automat im Foyer der Zentralbibliothek zur Verfügung stehen.

      Während die Personaldecke indes zweifelsohne dünn geworden ist, kann ich auch deinen Eindruck, der Bücherbestand der SLUB sei "himmelschreiend unterbelegt", in der Breite nicht nachvollziehen. Als studentische Vertreter in der Bibliothekskommission haben wir beim Besuch der 22 Fachschaftsräte der Uni keine einzige fundamentale Kritik am Gesamtbestand gehört. Darüber hinaus besteht -- wie bereits von Sebastian geschrieben -- die Möglichkeit, gezielt Erwerbungsvorschläge vorzubringen und auch Bücher zurücklegen zu lassen. Dass es bei all dem sicher noch Verbesserungspotential gibt, mag ich gar nicht bestreiten. Gerade in Zeiten zurückgehender Etats werden diese Schwierigkeiten in Zukunft wohl auch noch zunehmen. Dennoch habe ich weder als Steuerzahler noch als Nutzer der Bibliothek Verständnis einer am tatsächlichen Bedarf vorbeigehenden Öffnungszeiten-Politik.

      Als Verkehrsökonom kann ich indes deine Einschätzung, für Verkehrsprojekte sei "immer Geld da" sachlich nicht nachvollziehen. Dass gerade Bundesverkehrshaushalt strukturuell völlig unterfinanziert ist, ist wahrlich kein Geheimnis. Als Ökonom verbietet sich aus meiner Sicht auch ein unwirtschaftlicher Einsatz der knappen Personalressourcen. Wenn die begrenzte Möglichkeit besteht, bis 24 Uhr zu öffnen, sollte dies dann erfolgen, wenn die meisten Nutzer diese Öffnungszeiten nutzen -- unabhängig davon, ob die Besucher Studenten, Wissenschaftler oder interessierte Bürger sind. Natürlich wäre es noch besser, wenn das Haus seine Öffnungszeiten nicht eingeschränken müsste -- bei (geschätzt) einigen dutzend Benutzern, die selbst in diesen letzten Prüfungstagen abends noch da sind, scheint es vergleichsweise einfach zu verschmerzen, über die kommenden fünf Wochen "nur" noch 11 Stunden am Tag und sechs Tage die Woche zu öffnen.

      Viele Grüße aus der Drepunct
      Peter

  • Nutzer
    19.08.2010 16:49
    24/7 Öffnungszeiten?

    Ich habe keine 24/7 Öffnungszeiten verlangt, sondern kontinuierliche Öffnungszeiten, die sich nicht nur am Aufkommen von Studenten bemessen. Masse ist nicht gleich Klasse!

    • bigbug21 (Peter)
      19.08.2010 18:23
      @Nutzer

      Hallo Nutzer,

      es ist eine Tatsache, dass die Studenten den Großteil der Nutzer dieser Bibliothek stellen. Vor dem Hintergrund nicht unendlich verfügbarer Ressourcen ist es nur sinnvoll, eine gegen 20 Uhr erfahrungsgemäß fast leere Bibliothek dann auch zu schließen.

      Auch deine Kritik, die SLUB sei (sinngemäß) zur Prüfungszeit eine mittlere Katastrophe, kann ich in dieser Breite nicht teilen. Ich war in den letzten Wochen etwa jeden zweiten Tag da und habe durchaus in Ruhe lernen können. Abgesehen von zwei, drei Spitzenwochen unmittelbar vor und am Beginn der Prüfungszeit war dabei auch (soweit ich es wahrgenommen habe) zu jeder Zeit ein Sitzplatz zu finden. Und in verschiedenen Ecken war -- ungeachtet des sicher bedenklichen Lärms im Eingangsbereich -- durchaus Ruhe zu finden, wenn man sie suchte.

      Viele Grüße
      Peter

  • Roland
    19.08.2010 13:52
    SLUB ist nicht ALDI

    Interessant, was teilweise für Leistung und Service von der SLUB erwartet wird für Beiträge, die es nicht gibt.
    Wir können Frau von Schorlemer ja mal vorschlagen 100 Euro pro Semester für die SLUB-Nutzung zu verlangen. Dann lässt sicher über 24/7 Öffnungszeiten reden.
    Und: die 100 Euro wären es (mir) sogar wert.

  • Sebastian
    19.08.2010 10:13
    Öffnungszeiten @Nutzer

    Irgendwie nervt es einfach, ständig nur dieses als Kritik maskierte Gemecker vor zu finden.
    Dennoch sollst du etwas zum nachdenken bekommen: Sieh dir bitte die Öffnungszeiten der anderen Landesbibliotheken an und du wirst feststellen, dass selbst die verkürzten Zeiten der SLUB im Vergleich dazu "normal" sind. Klar, es gibt da die LB in München, deren Lesesaal idR bis 24 Uhr geöffnet ist. Andererseits gibt es die Senatsbibliothek in Berlin, die das wiederum nicht hat.

    Auch wenn du das nicht hören willst: Die Öffnungszeiten verursachen Aufwand und Kosten. Ich persönlich sehe den Nutzen nicht ansatzweise gegeben, der dies rechtfertigen würde. Bildung und Wissen soll natürlich für jeden verfügbar sein, doch muss das 24/7 sein?

    Ich bin selber an normale Arbeitszeiten gebunden und weiß auch um die teilweise "schwierigen" Zeiten, die Mitarbeiter von Dienstleistungsunternehmen oder dem Handel haben. Das erschwert natürlich die Tagesplanung. Jemand der Mo-Sa 10-20 Uhr zu tun hat, hat dann wirklich kaum Chance irgendwelche Angebote wahrzunehmen (betrifft nicht nur SLUB).
    Aber bist du dir sicher, dass die SLUB hier in der Pflicht ist, darauf zu reagieren? Ich sehe da eher ein Problem in der Arbeitspolitik, aber das ist nur meine persönliche Meinung.

    Bedenken solltest du in jedem Fall, dass jedwede Steigerung von Komfort, Verfügbarkeit und die Anpassung an verschiedene Besonderheiten (und die Bevölkerung bringt da eine Menge hervor) zwar meist realisierbar ist, doch dabei einen bestimmten Aufwand verursacht. Egal wie man es dreht und wendet: Der Bürger muss diesen letztlich schultern.

  • Nutzer
    19.08.2010 09:20
    Toller Service!

    Vielen herzlichen Dank. Da freut sich der berufstätige, nichtstudentische Nutzer. Endlich könnte man mal die Bibliothek etwas ungestörter durch Gruppenlärm usw. nutzen, da werden die Öffnungszeiten auch gleich wieder ausgedünnt!

    Seien Sie doch endlich mal ehrlich, und entfernen Sie das Landes- und Staatsbibliothek aus Ihrem Namen. In all Ihrem Auftreten sind Sie eine Universitätsbibliothek und sonst gar nichts!!!

    • Achim Bonte (SLUB Dresden)
      24.08.2011 23:54
      @Gar kein Blödsinn

      Hallo Matthias,

      bitte genauer hinsehen, Sie beziehen sich hier auf eine Nachricht vom August 2010! Die verkürzten Öffnungszeiten beginnen dieses Jahr am 5.9., sind bereits seit Jahresbeginn veröffentlicht und werden in den nächsten Tagen nochmals breiter bekannt gemacht. Von einer Woche Schließung kann überhaupt keine Rede sein. Na denn Prost, Entschuldigung ist angenommen.

    • Matthias
      24.08.2011 22:53
      Blödsinn seitens der slub

      Unglaublich und ohne viel Diplomatie oder Wortgewandtheit vorzuweisen einfach nur Scheisse. Welcher Heini hat sich denn ausgedacht alle Häuser für 1 Woche gleichzeitig zu schliessen? Meisterleistung an Dummheit. Und da oben sitzen unsere Ikonen. Prost

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