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SLUBlog

Kategorie: Lehr- und Lernmittel

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Jetzt schneller schlauer werden mit den SLUBtutorials

Wir machen Euch das wissenschaftliche Leben leichter und das ist unser neuer Service für Selbstlerner!

 

 

Die SLUB bietet Euch E-Tutorials zum wissenschaftliches Arbeiten an. Damit könnt Ihr jederzeit und überall Eure Kenntnisse zur effektiven Datenbankrecherche und zum richtigen Zitieren auffrischen und erweitern. Auch für den Geräteführerschein, der Euch das selbstständige Arbeiten in unserem Makerspace ermöglicht, könnt Ihr Euch auf diesem Weg qualifizieren.

Alle diese Angebote stellen wir als Open Educational Resources (OER) zur Verfügung. Das heißt, die Materialien sind frei zugänglich und können entsprechend der vergebenen Creative Commons-Lizenzen weiterverwendet werden.

 

Sämtliche aktuellen SLUBtutorials findet Ihr ab sofort hier. Welche Themen fehlen Euch in dieser Liste? Wir freuen uns über Eure Anregungen und Erklärvideo-Wünsche in den Kommentaren!

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SLUB unterstützt DEAL-Verhandlungen – Vertrag mit Wissenschaftsverlag Elsevier nicht verlängert

Am 31. Dezember 2018 lief der Vertrag zwischen dem Erwerbungskonsortium sächsischer Hochschulbibliotheken und dem Verlag Elsevier zum Bezug von Zeitschriften aus. In Absprache mit dem Rektorat der TU Dresden hat sich die SLUB wie zahlreiche andere Einrichtungen in Deutschland entschlossen, die Elsevier-Lizenzen aus wissenschaftspolitischen Gründen nicht zu erneuern. Wir werden damit die Verhandlungen der DEAL-Verhandlungsgruppe unterstützen, deren Ziel ist, eine angemessene Literaturversorgung von Forschung und Lehre auf nationaler Ebene langfristig abzusichern. Dazu gehört Preistransparenz ebenso wie die planvolle Transformation hin zu Open-Access-Publikationsmodellen. Zu den besonderen Schwierigkeiten mit dem Großverlag Elsevier informieren wir in diesem Brief. Informationen zum gegenwärtigen Stand der Verhandlungen finden Sie auf den Webseiten der DEAL-Gruppe, insbesondere in deren Blog: https://www.projekt-deal.de/aktuelles-blog-start/

 

 

Die Versorgung unserer Nutzerinnen und Nutzer  mit Artikeln aus Elsevier-Zeitschriften ist auch vor dem erfolgreichen Abschluss der Verhandlungen  gewährleistet. Die SLUB besitzt das Archivrecht für einige Elsevier-Journals bis zum 31. Dezember 2015. Sie sind nach wie vor über ScienceDirect zugänglich. Darüber hinaus steht Ihnen das Open Archive von Elsevier zur Verfügung, in dem Aufsätze nach dem Moving-Wall-Prinzip verfügbar sind. Neuere Literatur aus Elsevier-Zeitschriften beschaffen wir Ihnen über unseren Fernleihservice. TU-Angehörigen sowie registrierten SLUB-Nutzern vor Ort standen die lizenzierten Elsevier-Zeitschriften bislang zur kostenlosen Nutzung zur Verfügung. Um die Einschränkungen für Sie so gering wie möglich zu halten, setzen wir die Fernleihgebühren von 1,50 € pro Bestellung für alle angemeldeten Nutzerinnen und Nutzer der SLUB Dresden daher bis auf weiteres aus.

 

Bitte bestellen Sie Ihren gewünschten Artikel über unser Fernleihportal (https://slubdd.de/fernleihe). Die Lieferzeit für Fernleihbestellungen beträgt grundsätzlich ein bis zwei Wochen. Elsevier-Artikel, die aus e-Only-Zeitschriften stammen, können wir deutlich schneller zur Verfügung stellen. Bei Bestellungen, die aus Print-Zeitschriften bedient werden können und deren Umfang mehr als 20 Seiten beträgt, kommen Kosten auf Sie zu. Details zum Fernleihverfahren entnehmen Sie bitte unserer Webseite zur Fernleihe.

 

Wir hoffen, dass wir und viele andere Wissenschafts- und Informationseinrichtungen in Deutschland den Verlag Elsevier mit unserem Verzicht auf die weitere Lizenzierung seiner Produkte zu wissenschaftsfreundlicheren Vertriebsmodellen bewegen können. Wir danken Ihnen für Ihr Verständnis und Ihre Unterstützung.

 

Mehr zum Thema Open Access und entsprechenden Service-Angeboten der SLUB lesen Sie hier.

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Literaturverwaltung, die Fünfte: Der SLUB-Ratgeber zur Literaturverwaltung neu aufgelegt

Nach fast zwei Jahren und wichtigen Versionsupdates bei den Programmen Zotero & Citavi war es dringend an der Zeit für eine Neuauflage des SLUB-Ratgebers "Literaturverwaltungsprogramme im Überblick". In der nunmehr 5. Auflage haben wir etablierte Vergleichskriterien wie "Import/Export", "Dateneingabe und -bearbeitung", "Zitieren und Literaturlisten" um ausführliche Hinweise zum "Kooperativen Arbeiten" und zur "Wissensorganisation" ergänzt, um die Anwendungen Zotero, Citavi, Mendeley, RefWorks, EndNote und JabRef daraufhin detailliert zu untersuchen.

Was hat sich getan?

 

Bereits im Juli 2017 erschien Zotero 5 mit tiefgreifenden Änderungen in der Systemarchitektur, welche sich im äußeren Erscheinungsbild jedoch kaum niederschlugen und dadurch dem Endnutzer den Versionswechsel enorm vereinfachten. Für die Installation von Zotero ist die Desktop App nun Pflichtprogramm, ergänzt um den passenden Browser Connector. Zotero-Erstanwender werden die nach wie vor aufgeräumte und klar strukturierte Programmoberfläche zu schätzen wissen, welche die Einarbeitungszeit sehr gering hält. Aktuelle Zotero-News sind unter anderem das Tool "ZoteroBib", welches eine webbasierte Erstellung von zitierstilflexiblen Literaturlisten ohne Installation oder Registrierung erlaubt.

In der Anwendercommunity herbeigesehnt, ging im Februar 2018 Citavi 6 an den Start. Highlight der neuen Version ist die nunmehr unterstützte Arbeit in der Citavi-Webcloud. Kooperatives Arbeiten und das Teilen eigener Referenzen setzt somit nicht mehr die Nutzung der kostenpflichtigen Versionen "Citavi for Windows" oder "Citavi for DBServer" voraus, sondern es reicht bereits Citavi Free, um im Team arbeiten zu können. Die Beschränkung auf max. 100 Referenzen in einem Projekt besteht allerdings nach wie vor. Einzige Voraussetzung für die Arbeit in der WebCloud ist ein Account bei Citavi. Weniger erfreulich ist indessen, dass mit Citavi 6 nur noch eine direkte Schreibunterstützung in MS Word mittels des Citavi WordAddIns möglich ist. Sonstige Textverarbeitungsprogramme wie das OpenSource-Produkt LibreOffice oder Mircosoft Writer werden durch den Wegfall des Publikationsassistenten leider nicht mehr unterstützt.

Für die Programme Mendeley, RefWorks, Endnote und JabRef sind nur kleine versionsinterne Aktualisierungen zu berücksichtigen gewesen. Allerdings sei an dieser Stelle angemerkt, dass für Endnote bereits ein Versions-Update von X8 auf X9 in den Startlöchern steht.
Für alle, die das für sich richtige Programm zur Literaturverwaltung suchen, heißt das: die nächste Auflage des Ratgebers kommt bestimmt!


Diese Übersicht aus dem Ratgeber finden Sie in höherer Auflösung auch auf flickr

 

Literaturverwaltung - Wir unterstützen Sie!

 

Natürlich ist der Programmvergleich nicht der einzige Rettungsanker, den wir Ihnen zu den Themen "Literaturverwaltung" und "wissenschaftliches Schreiben", "Korrekt zitieren" zuwerfen. Wir stellen Ihnen hierfür ein abgestimmtes Beratungs- und Dienstleistungsangebot zur Seite und stehen Ihnen für Ihre Fragen rundum zur Verfügung:

Über Ihre Kommentare und Anregungen freuen wir uns hier im Blog oder unter literaturverwaltung@slub-dresden.de!

 

 

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SLUB Makerspace zum Erfahrungsaustausch auf der MakerCon und Maker Faire Sachsen vertreten

"From Maker to Market" - MakerCon 2018

Unter dem Motto "From Maker to Market" findet in der Print Media Academy Heidelberg vom 12.04. bis 14.04.2018 zum zweiten Mal im deutschsprachigen Raum in Heidelberg die MakerCon statt. Auch in diesem Jahr ist der SLUB Makerspace mit Beiträgen vertreten.

Daniela Dobeleit (SLUB Dresden) präsentiert unter dem Titel "E-Learning im Makerspace – Geräteführerscheine als Open Educational Resources" das Kurskonzept des Makerspace. Dieses ist sowohl für Einsteiger als auch für erfahrene Maker interessant. Die modularen Geräteführerscheine im Blended-Learning-Design bestehen aus einem aufwändigen E-Tutorial mit Animationsvideos und einer Vor-Ort-Schulung. Auf der MakerCon stellt sie das didaktische Konzept, die Umsetzung und die Möglichkeiten zur Nachnutzung vor. Außerdem wird es um die Potenziale von Open Educational Resources für die Maker-Szene gehen.
 

Das Smart³ Netzwerk, das Fraunhofer IWU, die Gestalter der HTW Dresden, die Wissensarchitektur der TU Dresden, das FabLabDD und der Makerspace der SLUB Dresden haben im letzten Jahr verschiedene Veranstaltungen und Formate getestet, um Materialien wie Formgedächtnis Legierungen, Piezo Kristalle u.ä. in neue Anwendungen zu bringen. Bunte Teams aus Studenten, Handwerkern, Makern und Unternehmern lernten ihre Ideen schnell in Funktionsprototypen umzusetzen, mit Hilfe von Tools, wie Arduino, 3D-Drucker, Lasercutter. Maik Jähne wird zusammen mit André Kabella (HTW Dresden) die Ergebnisse der Kurse vorstellen und geht auf Do´s & Dont´s solcher Formate ein.
 


Besuche unseren Stand auf der Maker Faire Sachsen

Außerdem werden wir parallel dazu am Wochenende mit einem Stand auf der Maker Faire Sachsen sein, die vom 14.04. bis 15.04.2018 in der Stadthalle Chemnitz stattfindet.
Auf der Maker Faire kommen Maker aus Beruf, Forschung, durch die Schule oder auch hobbymäßig zur Präsentation ihrer Projekte, zum Knüpfen von Kontakten und Austausch zusammen.


An unserem Stand bieten wir euch die Möglichkeit einige unsere Angebote wie z. B. Motion Adapter, Oculus Rift 2, 3D-Brillen oder 3D-Kunststoffdrucker vor Ort zu testen.

 

Ihr habt konkrete Fragen zum 3D-Drucken, Lasercutten, 3D-Modellierung? Dann nutzt die Möglichkeit einer Einzelberatung mit unseren Experten an unserer Wissensbar vor Ort.

Des Weiteren wird von den beiden Ingenieursstudenten Benjamin Weis und Georg Scheffler der TU Dresden der Ausbildungs-3D-Drucker E3P vorgestellt. Der Drucker wurde im Rahmen des "Jugend forscht"-Wettbewerbs im SLUB Makerspace gebaut und soll einen Einblick in die mechanischen und elektronischen Komponenten ermöglichen.

Auch die Experten des Blendertutorium Dresden werden vor Ort sein und Ihre Projekte und die Möglichkeiten von Blender vorstellen.

 

Zusätzlich wird das Smart³ Netzwerk zusammen mit den Siegern der ersten Smart³ Academy (Bild unten) Einblicke in die Welt der intelligenten Materialien gewähren und stellt das Gewinnerprojekt: Smart Lock vor.

 

Wir freuen uns auf euer Kommen!

 

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Neue Rechercheplätze in der SLUB

Derzeit werden in allen Standorten der SLUB die öffentlichen Recherche-PCs ausgetauscht. Herr Dr. Andreas Kluge, Referatsleiter für Regelbetrieb und Service in der IT-Abteilung, gibt im Interview mit Cynthia Meißner kurz Auskunft zu den neuen Rechercheplätzen.

 

 

 

Lieber Herr Kluge, derzeit werden die öffentlichen Recherche-PCs in der SLUB ausgetauscht. Welche Rechner betrifft dies genau?
>> Es handelt sich hier um alle öffentlichen Recherche-PCs an allen Standorten der SLUB. In der Zentralbibliothek und in der Zweigbibliothek Jura sind bereits alle öffentlichen Arbeitsplätze neu ausgestattet. Die anderen Zweigbibliotheken folgen in den kommenden Tagen und werden bis Ende März abgeschlossen sein.

 

Was genau wurde erneuert und welche Verbesserung bringt dies mit sich?
>> Wir haben die kompletten Arbeitsplätze ausgetauscht, d.h. sowohl die PCs als auch die Monitore. Die neuen Rechner arbeiten deutlich schneller als die alten. Die neuen Monitore sind mit 24" viel größer als die vorherigen mit 19". Insgesamt können alle Nutzerinnen und Nutzer dadurch angenehmer arbeiten. Ein besonderer Hinweis gilt hier den größeren Monitoren, die aus Inklusionsmitteln des SMWK beschafft werden konnten.

 

Wenn die Technik an allen Standorten ausgetauscht worden ist, scheinen das ziemlich viele Geräte zu sein?
>> Ja, das ist wohl wahr. Insgesamt haben wir ca. 140 Recherchearbeitsplätze erneuert.

 

Vielen Dank für das Gespräch.