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Kategorie: Veranstaltung

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La Grande Bellezza - SLUB zeigt Sorrentinis Liebeserklärung an Rom

Am kommenden Donnerstag, den 24.1. um 19 Uhr, zeigt die SLUB im Begleitprogramm der Ausstellung „Blühe, Deutsches Florenz – Dresden und Italien“ im Klemperer-Saal den mehrfach preisgekrönten Film „La Grande Bellezza“ (Die große Schönheit) aus dem Jahre 2013. So gewann der Film des italienischen Regisseurs Paolo Sorrentini 2014 den Oscar® in der Kategorie „bester fremdsprachiger Film“.

Im Mittelpunkt steht die Kritik an der italienischen Society, die vor der atemberaubenden Kulisse Roms spielt, durchaus bewusst auf die Traditionen u.a. von Fellinis „Dolce Vita“ (Das süße Leben) von 1960 zurückgreifend. Die Kamera fängt Gebäude, Plätze, Springbrunnen und Landschaft ein, die schon Jahrhunderte zuvor Adlige ebenso angezogen hatten wie Musiker, Schriftsteller oder einfach nur italophile Reisende, die den geographischen „Stiefel“ besuchten. Zeugnisse dieser Italien-Begeisterung sind zur Zeit in der Schatzkammer des Buchmuseums zu sehen, die an diesem Tag bis 19 Uhr geöffnet ist.

Weitere Informationen zu unserer Ausstellung, Öffnungszeiten und Führungstermine finden Sie auch auf der Seite des Buchmuseums. Der Eintritt zu Film und Ausstellung ist frei.

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Future Mobility Camp zu Gast: Zwischen E-Mobilität, Stellplatzpflicht und Ride-Sharing

Ein Verspätungsschal der Bahn regte erst kürzlich die Debatte zur Zuverlässigkeit von Zügen an und nicht nur die Diesel-Affäre, der Ausbau des geschützten Radwegnetzes oder die Sharing-Angebote für Fahrzeuge geben Anlass zur Diskussion der zukünftigen Entwicklung unseres Verkehrssystems. Am 18. und 19.01. lädt die Tagung Future Mobility Camp in Kooperation mit der SLUB und dem Fachinformationsdienst Mobilitäts- und Verkehrsforschung (FID move) zum Austausch über die zahlreichen Herausforderungen und Möglichkeiten der Mobilität von morgen ein.

 

Bild: Matthias Fuchs, FID moveVorab hat Mitorganisator und Leiter des FID move, Matthias Fuchs (MF), an der SLUB einige Fragen beantwortet.

Was kann man sich konkret unter dem Future Mobility Camp (FMC) vorstellen?

>>MF: Das seit 2013 existierende FMC legt seinen Fokus auf den Themenbereich Mobilität und Verkehr und die damit verbundenen, aktuellen Entwicklungen und Herausforderungen in Gesellschaft, Wissenschaft und Praxis. Das Besondere ist, dass das FMC als Barcamp organisiert wird. Das bedeutet, dass wir den Rahmen für die Veranstaltung vorgeben und die Teilnehmenden dann vor Ort die Möglichkeit bekommen, sich mit Ihrem Thema für eine der zahlreichen Session zu bewerben, um diese dann Zusammen mit den Anderen mit Leben zu befüllen. Wir schaffen so eine offene und lebendige Plattform, bei der über 100 Fachleute als auch Laien zusammenkommen.

Welche zentralen Themen erwarten Sie?

>>MF: Ich denke, dass sich viele Fragen mit der konkreten Umsetzung der Verkehrswende beschäftigen werden, also der Weiterentwicklung unseres Verkehrssystems mit dem Ziel, effizientere und nachhaltigere Formen der Mobilität und Logistik umzusetzen. So könnte ich mir vorstellen, dass Themen im Zusammenhang mit der Elektromobilität oder die zunehmende Digitalisierung und Vernetzung der Verkehrsträger in Verbindung mit Konzepten wie der Smart-City ebenso präsent sein werden wie der künftige Umgang mit dem Radverkehr in der Verkehrs- und Stadtplanung. 

Was wird uns künftig im Bereich Mobilität und Verkehr beschäftigen?

Bild: Fahrende Straßenbahn in der Nacht>>MF: Neben den "Klassikern" wie der Erhaltung von Verkehrsinfrastruktur und der konkreten Umsetzung und Ausgestaltung der Verkehrswende werden wir sicherlich diskutieren, wie die Herausforderung aber auch die Notwendigkeit, unser Verkehrssystem und unsere Mobilitätskultur ganzheitlich und im Kontext der gesellschaftlichen Entwicklungen zu betrachten und zu formen, angegangen werden kann. Solche Lösungen erfordern das interdisziplinäre Zusammen-Denken und -Arbeiten - einen Ansatz, denn wir ja hier beim FMC auch verfolgen. 

Zur Tagung gehört auch eine Stadtrundfahrt mit der Tram: Warum nicht mit Bus oder zu Fuß?

>>MF: Da Dresden immer eine Reise wert ist und es hier zahlreiche interessante Aspekte und Ausprägungen eines Verkehrssystems zu entdecken gibt, kamen wir schnell auf die Idee einer geführten Rundfahrt durch die Stadt und nehmen unsere Teilnehmer mit auf eine Entdeckungsreise auf dem sogenannten "26er Ring". Neben der historischen Bedeutung dieser Umfahrung des Innenstadtbereichs bietet sich die Straßenbahn zudem als bequemes Verkehrsmittel an, in dem auch gerne gefachsimpelt und genetzwerkt werden darf. Die Fahrt ist damit Impuls, Rundfahrt und Netzwerkveranstaltung in einem.

 

Weitere Informationen

> Zur Website des Future Mobility Camp
> Zur Seite des FID Mobilitäts- und Verkehrsforschung

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Die Bibliothek im 21. Jahrhundert - Diskussion mit Stararchitekt Rem Koolhaas in der SLUB

Eine Veranstaltung der MSAO FUTURE FOUNDATION in Kooperation mit der SLUB in der Reihe COMMUNITY BUILDING

 


Alle Bilder: Nationalbibliothek Katar © Claudia Lux

 

Welche Rolle spielen Bibliotheken, ihre Räumlichkeiten und Architektur im digitalen Zeitalter? Der Lesesaal war über Jahrhunderte das Herzstück einer Bibliothek. Als Studierzimmer mit streng geordneten Bankreihen, in denen sich jeder für sich (allein) seiner Bücherauswahl widmet und liest. „Leise, still und sehr akademisch“ - dafür stand die Aura einer Bibliothek, ein Ort der konzentrierten Ruhe, geordnet, mit klar getrennten Funktionen.

 

Bibliotheken haben sich in den letzten 20 Jahren stark verändert. Mehr als je zuvor sind sie Publikumsmagneten, haben sich früh und bewusst auf die Veränderungen der Digitalisierung eingestellt, die veränderten Bedürfnisse ihrer Nutzerinnen und Nutzer nach Arbeiten in Gemeinschaft erkannt und dafür neue Raumkonzepte entworfen. Ein Beispiel dafür: die neu errichtete Nationalbibliothek in Katar. Im April 2018 eröffnet, bietet sie einen offenen Raum mit vielen Angeboten: Ein Museum, ein offenes Buchregale-Magazin, ein Co-Working-Space, ein Auditorium - mal Kino, mal Theater -, Studierzimmer, Lounges, Café und mehr fügen sich aneinander, frei im Raum gestaltet.

 

An diesem Beispiel diskutieren wir mit den Architekten Rem Koolhaas und Georg Gewers sowie der Bibliothekarin Claudia Lux (Nationalbibliothek Katar) und SLUB-Direktor Achim Bonte neue Raum- und Nutzungskonzepte für die Bibliothek von morgen.

 

Rem Koolhaas, niederländischer Architekt und ein renommierter Vertreter zeitgenössischer Architektur, entwarf mit seinem Office for Metropolitan Architecture die neue Nationalbibliothek in Katar, Claudia Lux hat den Prozess als Projektleiterin begleitet.

Haben wir Ihr Interesse an dieser Veranstaltung geweckt? Dann kommen Sie vorbei und diskutieren mit uns!

 

Die Bibliothek im 21. Jahrhundert - wie sie unsere Gemeinschaft und die Architektur verändert

Donnerstag, 17. Januar 2019, 19:00 Uhr
Klemperer-Saal
der SLUB Dresden
Eintritt frei

Podium: Rem Koolhaas, Georg Gewers, Prof. Dr. Claudia Lux, Dr. Achim Bonte
Moderation: Cornelius Pollmer (Süddeutsche Zeitung)

 

Veranstaltungstipp zur Einstimmung
Form, Funktion und Design - Ausstellung und Filmpremiere
Donnerstag, 17. Januar 2019, 17:00 Uhr
Bereichsbibliothek DrePunct
Mehr erfahren

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Weihnachtsspaziergang von Dresden über Italien in die Welt: Ausstellungen in der SLUB

Wenn man nach den Weihnachtsfeiertagen ein wenig zur Ruhe kommt, vielleicht noch ein paar Tage frei hat und einen Familienausflug plant, so stellt sich oft die Frage: Wohin soll dieser nur gehen?

Wir schlagen Ihnen einen Weihnachtspaziergang durch den Dresdner Süden vor, um von dort gen Florenz und in die weite Welt zu starten, z.B. nach Amerika, Japan oder Usbekistan.
Wie soll das nur gehen, fragen Sie sich sicher. Wir laden Sie vom 27.-30. Dezember in unsere beiden Ausstellungen im Buchmuseum ein. Wir nehmen Sie mit in die Welt des alten (Elb-)Florenz und zeigen in der Schatzkammer, wo sich die vielfältigen Beziehungen zwischen Dresden und Italien in den Beständen der SLUB wiederfinden lassen: in prächtig verzierten Handschriften mit farbintensiven Ranken, kolorierten Kupferstichen und Notenschriften. Die Ausstellung "Blühe, Deutsches Florenz. Dresden und Italien" zeigt besondere Schätze wie eine zum Unesco-Weltdokumentenerbe zählende Handschrift aus dem 15. Jahrhundert, Musikquellen aus der Frühzeit der Dresdner Hofkapelle, die Manuskripte der Dante-Übersetzung von König Johann von Sachsen und diverse Reiseberichte. Damit schlägt die Ausstellung sogleich einen Bogen zu den Exponaten im sie umgebenden Buchmuseum.

 

 

Die Welt der Bilder


Erinnern Sie sich an die letzten Tage? Die Familie unterm Weihnachtsbaum, die Kinder beim Auspacken der Geschenke, das Weihnachtsmenü oder der Weihnachtsurlaub - Sicher haben auch Sie viele dieser Momente bildlich festgehalten. Ob diese Fotos je in ein klassisches Fotoalbum gesteckt oder geklebt werden, das bleibt offen, ist dieses doch scheinbar ein Relikt längst vergangener Zeiten. Aber vielleicht waren die Weihnachtsfeiertage auch genau der Zeitpunkt, in alten Fotoalben aus Großmutters Zeiten zu blättern? Im Buchmuseum nehmen wir Sie mit auf eine Zeitreise und wagen einen Querschnitt durch die Geschichte des Fotoalbums, zeigen Familienalben, Jubiläumsalben, Reisealben, einen historischen Fotoständer und prachtvoll künstlerich gestaltete Alben. Lassen Sie sich mitnehmen auf einen Spaziergang durch die Bildwelten vergangener Tage. 

 

 

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Kurze Filme in langen Nächten: Stadt.Land.Fluss – Der Kurzfilmtag 2018 in der SLUB

Die Tage werden kürzer, die Nächte immer länger und es geht stark auf Weihnachten zu. Wer (nach dem Slubben und) kurz vor dem Fest noch einmal einen gemütlichen Abend mit spannenden Kurzfilmen erleben möchte, ist am 20. Dezember herzlich in den Klemperer-Saal der SLUB eingeladen. Hier zeigen wir an diesem Abend um 19 Uhr Kurzfilme.

 

Zu sehen ist das Programm „Made in Germany: Stadtleben“. Es wurde von den Internationalen Kurzfilmtagen Oberhausen kuratiert, einem der wichtigsten, aber in jedem Fall dem ältesten Festival dieser Art weltweit. Die einzelnen Streifen, allesamt Festivallieblinge, in Oberhausen und anderswo, werfen einzigartig neue Blicke auf die Stadt und ihre Architektur. Im Zentrum des Programms steht der Hauptgewinner des Deutschen Wettbewerbs 2015 der Kurzfilmtage Oberhausen „Schicht“, der die persönliche Familiengeschichte der Regisseurin Alexandra Gerbaulet mit einem Portrait der Stadt Salzgitter verwebt. Andere Beiträge führen uns zum Wiederaufbau des Berliner Stadtschlosses oder nach Manchester.

 

Mit diesem Kinoabend beteiligt sich die SLUB am Kurzfilmtag, der dieses Jahr unter dem Motto Stadt.Land.Fluss steht. Er wird jährlich am 21. Dezember, dem kürzesten Tag des Jahres, bundesweit von der AG Kurzfilm, der Interessenvertretung der Kurzfilmschaffenden, veranstaltet. Und wie jedes Jahr können Sie Kurzfilme in Kinos, aber auch eher an kino-untypischen Orten erleben.

 

Die SLUB zeigt ihr Programm schon am Vorabend - So haben Sie Gelegenheit, sich in aller Ruhe auf den kürzesten Tag einzustimmen:  Am Freitag gibt es dann viele weitere kurze Streifen zu sehen, in Dresden zum Beispiel im Programmkino Thalia, einem privaten Treppenhauskino, zwei Dresdner Seniorenresidenzen, oder dem  Zentralwerk. Eine Karte zu allen Veranstaltungsorten finden Sie hier.

 

Stadt.Land.Fluss – Der Kurzfilmtag 2018 in der SLUB
Donnerstag, 20.12.2018 | 19:00 Uhr | Klemperer-Saal der SLUB Dresden
Der Eintritt ist frei.