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SLUBlog

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Coworking. So sieht das aus

Anfang letzter Woche haben die ersten SLUB-BenutzerInnen bei neonworx ihre Coworking-Plätze bezogen. Das Konzept ist relativ neu und bedarf vielfach noch einer näheren Erklärung. Wir halten es  für außerordentlich zukunftsträchtig, auch und gerade für Bibliotheken. Wie's in unserem Fall konkret aussieht, können Sie unten sehen. Bild 1 zeigt die Carrel-Zone, Bild 2 das freundliche Team von neonworx im separaten Empfangsbereich (nebst Tischkicker). Erste Profile von SLUB-Coworkerinnen finden Sie hier. Wir freuen uns auf die Erfahrungsberichte.



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Am Ende des Tunnels. Die SLUB stellt wieder Personal ein!

Nachdem das Thema Personalabbau an der SLUB das Blog seit seiner Gründung unter verschiedenen Aspekten (z.B. Rationalisierung von Abläufen, Ausbildung) regelmäßig begleitet und sogar einen Blog-Appell des Personalrats hervorgebracht hat, wollen wir Ihnen hier auch mitteilen, dass seit Anfang des Jahres der generelle kw(kann wegfallen)-Vermerk für freiwerdende Stellen sowie der Einstellungsstopp aufgehoben sind. Einige werden das schon an unseren beiden aktuellen Stellenausschreibungen für den Wissenschaftlichen Dienst abgelesen haben.

Wenngleich der Stellenabbau nicht völlig zum Stillstand gekommen ist, eröffnen sich damit nach vielen Jahren erstmals deutlich verbesserte Perspektiven, den Personalkörper zu verjüngen und in den Stellenprofilen an die Herausforderungen der digitalen Informationswelt anzupassen.

Nach dem erfreulichen Fortschritt bei der Personalsituation wollen wir uns in den nächsten Monaten vermehrt dem Thema widmen, wie die "Behörde" SLUB in der hoch dynamischen Wissenschaftslandschaft noch konsequenter unternehmerisch handeln kann. Um unsere Leistungsfähigkeit und überregionale Strahlkraft zu behaupten, sind größere Handlungsfreiheit und Planungssicherheit gefragt. Über eine entsprechende Stärkung der SLUB wurde am 20. Januar auf Antrag der Fraktionen von CDU und FDP im Sächsischen Landtag debattiert. Das ist  ein weiterer, ermutigender Erfolg. Nach Veröffentlichung des Sitzungsprotokolls werden wir auf diesen Punkt nochmals gesondert eingehen.

Allen die daran mitgewirkt haben, dass die SLUB unter den objektiv schwierigen finanziellen Rahmenbedingungen des Freistaats in diesen wichtigen politischen Handlungsfeldern vorangekommen ist, danken wir herzlich.

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Sonntags mehr Platz. Bereichsbibliothek DrePunct bis Ende Februar auch sonntags geöffnet

In unmittelbarer Nachbarschaft zum Sonntagsbrunch des Studentenwerks ist anlässlich der Prüfungswochen auch wieder unsere Bereichsbibliothek DrePunct geöffnet. Zusätzlich zu den Arbeitsplätzen in der Zentralbibliothek stehen somit am 23.1., 30.1., 6.2., 13.2., 20.2. und 27.2. jeweils von 10 bis 18 Uhr über 200 weitere Plätze bereit.

Im zweitgrößten Bibliotheksgebäude der SLUB sind rund 600.000 Bände aus den Fachgebieten Bauingenieurwesen, Verkehrswissenschaften, Elektrotechnik, Geowissenschaften, Informatik, Maschinenwesen und Wirtschaftswissenschaften aufgestellt sowie sämtliche Online-Angebote verfügbar. Wir wünschen allen SonntagsarbeiterInnen einen angenehmen Aufenthalt und viel Erfolg.

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2.332.757 Scans. Erste Einblicke in unsere Jahresbilanz 2010

Wie im letzten Jahr an dieser Stelle wollen wir Sie im Blog über einige Daten aus unserer Jahresbilanz informieren. Den umfassenden Geschäftsbericht für 2010 werden wir wieder bis zum März hergestellt haben. Eine vergleichende Kennzahlenübersicht für 2008-2010 finden Sie bereits auf unseren Webseiten.

Mit 2,38 Millionen Entleihungen wurde bei leicht rückläufigen Erwerbungsmitteln fast exakt der Vorjahres- und Vorvorjahreswert erzielt. Das deutet darauf hin, dass das Maximum in diesem Bereich ausgeschöpft ist. Wohin die Reise geht, zeigen der steigende Anteil elektronischer Medien bei unseren Neuerwerbungen sowie das kräftige Ergebniswachstum im Dresdner Digitalisierungszentrum: 2008 233.174 Images (Buchseiten, Fotos etc.), 2009 981.169, 2010 2.332.757. Der Zugriff auf orts- und zeitunabhängig verfügbare elektronische Dokumente muss in der Leistungsstatistik der Bibliotheken deshalb künftig noch mehr Gewicht erhalten. Trotz wachsender Online-Verfügbarkeit von wissenschaftlicher Fachinformation ist die SLUB als Studien- und Kommunikationsort zugleich attraktiv wie noch nie: 2 Millionen Bibliotheksbesuche bedeuten gegenüber dem Vorjahr eine erneute Steigerung um 10%!

Selbstverständlich gibt es auch Daten, die uns weniger glücklich machen. Mit der recht hohen Zahl der Vormerkungen sind wir weiterhin unzufrieden. Auch bei der Entwicklung der Benutzerneuanmeldungen bestätigte sich der ungünstige Trend vom Ende des ersten Halbjahres. Es bleibt also durchaus etwas zu tun. Unterstützen Sie uns mit Ihren Fragen und Hinweisen. Auf den Geschäftsbericht werden wir Sie nach Veröffentlichung nochmals gesondert aufmerksam machen.

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Der neue SLUB-Katalog. Wochenbericht für KW 2

Am 15.12. haben wir unseren neuen SLUB-Katalog einschließlich neuer Webseiten publiziert. Auf der Basis Ihrer konkreten Hinweise und Wünsche wurden seit dem Entwicklungsbericht vom letzten Freitag abermals viele wichtige Systemfortschritte erreicht. Ein wichtiger ist schon heute sichtbar, der große Rest wird nach Abschluss von erforderlichen Lade- und Indexierungsprozessen am kommenden Montag bzw. im Laufe der nächsten Woche sichtbar sein. Wir danken für Ihre Unterstützung und bitten Sie, Ihre Fragen und Anregungen auch künftig an ag-primo@slub-dresden.de zu senden.

Bereits anwenden können Sie eine "Erweiterte Suche", mit der Sie unter anderem die elektronischen Zeitschriftenaufsätze abwählen, Medientypen, Erscheinungszeiträume und Sprachen vorab auswählen und einzelne Suchfelder definieren können. Diese Erweiterte Suche ist ein erster Aufschlag, der bereits manche Wünsche bedient, und wird zügig um weitere Features ergänzt.

Nach Abschluss der notwendigen Lade- und Indexierungsprozesse werden nächste Woche folgende Punkte hinzukommen:

  • Optimierte Relevanzsortierung durch Veränderung der Sortierregeln
  • Ergänzung von fehlenden Bestandsinformationen und Links
  • Korrigierte Zuordnung von elektronischen Dokumenten zu einzelnen Medientypen
  • Verbesserung der Verlinkung bei weiteren elektronischen Mediengruppen, womit die Semantik des Systems, die Unterscheidung zwischen "Go to" (> mit Direktverbindung zu elektronischen Dokumenten) und "Get it" (√ mit Verbindung zu Bestellfunktionen), noch deutlicher werden wird
  • Zweiteilung der doppeldeutigen Standortfacette in "Standort" (im Sinne von Abholzweigstelle) und "Quelle" (im Sinne von Provenienz elektronischer Dokumente).

Wir erwarten, dass wir für das neue Katalog- und Ausleihsystem so im Laufe der nächsten Woche endgültig einen stabilen, gut funktionierenden Betriebszustand erreicht haben werden. Auf dieser Basis wird es von da an bevorzugt darum gehen, den Mehrwert unserer spezifischen Lösung gegenüber dem alten SLUB-Katalog und vergleichbaren Suchmaschinenkonzepten "von der Stange" sukzessive zu steigern. Wir sind überzeugt, dass wir das schaffen können. Helfen Sie uns dabei – mit lebendigem Austausch und konstruktiver Kritik. Meine persönliche Anerkennung unseren Shibboleth-, Webdesign-, Typo3-, LIBERO- und PRIMO-ExpertInnen, die auch in dieser Woche wieder sehr engagiert zusammengearbeitet haben.