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Was wir uns wünschen

"Worüber wir uns ärgern" hatten wir am 24. Mai hier im Blog beispielhaft aufgezählt - um Sie zum gemeinsamen Nachdenken über diese Bibliothek und ihre Dienstleistungen anzuregen und Sie zu bitten, uns auf Dinge hinzuweisen, die wir noch besser machen können. Das hat gut geklappt: Mit 67 Kommentaren hängt an jenem Blog-Post inzwischen ein munterer Dialog. Nicht jeder Klage war abzuhelfen; allein schon, weil Sie sich manchmal völlig Gegensätzliches wünschen (Laptops raus - noch mehr Hot Spots rein, alle Bücher präsent halten - alles ausleihbar machen usw.). In anderen Fällen sind wir aber auch weiter vorangekommen bzw. sind neue Ideen entstanden und umgesetzt worden.

 

Knapp vier Monate später ist es an der Zeit, den Spieß ein wenig umzudrehen, dabei aber weiter beim Thema zu bleiben. Wie soll sich diese Bibliothek möglichst weiter entwickeln? Wo gibt es aus Ihrer Sicht Verbesserungsbedarf? Und, falls Sie möchten, auch gerne: Was muss, was wird Bibliothek im Zeitalter der digitalen Revolution künftig sein? Zum Thema "Bibliothek der Zukunft" bzw. "Strategien für die Zukunft" wollen wir selbst auch bald einen eigenen Blog-Beitrag bringen ...

 

Machen Sie mit. Es ist Ihre Bibliothek ... Wir freuen uns über jeden Hinweis.

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Wir bereiten das neue Semester vor! SLUB vom 16. bis 20.9.2009 geschlossen

Zur Vorbereitung auf das Wintersemester 2009/10 ist auch in der SLUB Dresden einiges zu tun. Es stehen u.a. Revisionsarbeiten im Buchbestand, Reparaturen und Wartungsarbeiten an. Und auch das ein oder andere möglicherweise heimlich angelegte Buchlager (das ja nach bestandenen Prüfungen nicht mehr benötigt wird) werden wir auflösen.

 

Aus den genannten Gründen müssen wir vom 16. bis zum 20. September 2009 alle Standorte schließen. Bei der Berechnung der Leihfristen (Fälligkeitsdaten) berücksichtigen wir die Schließtage natürlich, so dass diesbezüglich niemandem ein Nachteil entsteht.

 

Am 21. September 2009 sind wir ab 9.00 Uhr „in neuem Glanz“ wieder für Sie da.

 

Die verkürzten Öffnungszeiten enden übrigens eine Woche später am 28. September. Dann ist die Zentralbibliothek wieder wie gewohnt von 8.00 bis 24.00 Uhr geöffnet. Mit dem Semester beginnen ab dem 4. Oktober auch die Sonntagsöffnungen der Zentralbibliothek wieder: 10.00 bis 18.00 Uhr.

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Erhaltung von schriftlichem Kulturgut als nationale Aufgabe. Generaldirektor der SLUB bei Kulturstaatsminister Neumann

Die vorlesungsfreie Zeit bietet Gelegenheit, hier auch einmal über Themen zu berichten, die nicht so sehr den alltäglichen Benutzungsbetrieb betreffen, die SLUB aber durchaus ebenfalls intensiv beschäftigen. Heute widmen wir uns mit dem VD 17 und der Bestandserhaltung dem Bereich des historischen Schrifttums.

 

Nicht erst seit dem Elbe-Hochwasser, dem Brand der Bibliothek von Weimar oder dem Einsturz des Historischen Archivs der Stadt Köln ist klar, dass unsere schriftliche Überlieferung ständig gefährdet ist. Auf Einladung von Staatsminister Neumann trafen sich letzte Woche Vertreter großer deutscher Archive und Bibliotheken, um eine Arbeitsgruppe für einen Maßnahmenplan einzurichten. S. die Pressemitteilung des Beauftragen für Kultur und Medien
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Die Archive und Bibliotheken arbeiten seit 2001 in der "Allianz Schriftliches Kulturgut erhalten" an diesem Thema. In der SLUB fand 2007 die zentrale Veranstaltung zu einem nationalen Aktionstag "Rettet das schriftliche Kulturgut!" statt. Am kommenden Samstag wird diese Tradition in Ludwigsburg fortgesetzt.

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Vermessung der Bücherwelt. Dresdner Beitrag zum Verzeichnis der deutschen Drucke des 17. Jahrhunderts (VD 17) abgeschlossen

Vor kurzem haben wir unsere systematische Mitarbeit am "Verzeichnis der im deutschen Sprachraum erschienenen Drucke des 17. Jahrhunderts" (VD 17) abgeschlossen. In einer modernen Datenbank mit hoher Recherchequalität sind inzwischen 270.000 Drucke mit über 640.000 Exemplaren aus diesem Jahrhundert erfasst. Mit 78.000 Exemplaren, darunter rund über 17.000 Drucken mit Alleinbesitz, war die SLUB eine der größten Zulieferer.

 

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Projektseite und demnächst in unserem Bibliotheksmagazin BIS. Die VD 17-Datenbank finden Sie hier.

 

Nach den Verzeichnissen für das 16. (rd. 100.000 Drucke) und 17. Jahrhundert wollen die großen deutschen Bibliotheken nun auch das 18. Jahrhundert gemeinsam angehen. Besondere Herausforderungen ergeben sich hier aus der deutlich größeren Titelmenge und dem Anspruch, nicht nur ausführliche Titelbeschreibungen herzustellen, sondern auch alle Drucke komplett zu digitalisieren. Gegenüber dem 17. Jh. verdoppelte sich die Druckproduktion im 18. Jh. noch einmal. Gerechnet wird demnach mit mindestens 600.000 Drucken; und während in den früheren Projekten nur exemplarische Seiten digitalisiert wurden, geht es nun um eine vollständige digitale Bibliothek des 18. Jahrhundert.

 

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft hat vor diesem Hintergrund fünf Bibliotheken Pilotprojekte zu einem VD 18 bewilligt, darunter auch der SLUB. Das VD 17 bildet mithin ein wichtiges Etappenziel, die Vermessung und Sichtbarmachung der vormodernen Bücherwelt geht aber weiter ...

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Bild des Monats. Aus den Beständen der Deutschen Fotothek

Bereits seit über zehn Jahren veröffentlichen die KollegInnen der Abteilung Deutsche Fotothek der SLUB auf den WWW-Seiten der Bibliothek ein "Bild des Monats", mit dem sie ausgewählte Teilbestände oder interessante Einzelstücke exemplarisch vorstellen.

 

Auf diese Weise entsteht sukzessive eine kommentierte Bildergalerie, die die Sammelschwerpunkte aufzeigt und die Qualität der bis 1860 zurückreichenden Bestände sichtbar macht. Die seit heute als September-Bild präsentierte Menükarte zu einem Jagddiner König Alberts von Sachsen ist vergleichsweise untypisch. Den aktuellen Temperaturen angemessen ist eher das Juni-Bild: "Die kühle Flut gibt frischen Mut".

 

Schauen Sie ´mal rein und finden Sie Ihr Lieblingsbild. In der Bilddatenbank der Deutschen Fotothek finden Sie außerdem alle über 923.000 weiteren Bilddokumente, die es bislang noch nicht zum "Bild des Monats" gebracht haben, aber nicht selten ebenso sehenswert sind. Hinweise auf Ihr persönliches Lieblingsstück nehmen die KollegInnen gerne entgegen.