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Kategorie: Veranstaltung

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Schneller anfangen, besser vorwärts kommen: Beim Schreibevent des Jahres wird Euch geholfen!

Zu langsam für Eure Deadline? Keinen roten Faden im Text? Angst vor dem leeren Blatt? Egal, was Euer Problem ist, Ihr seid nicht allein! Das Schreibzentrum der TU Dresden (SZD) lädt wieder zur Langen Nacht des Schreibens (LNDS) in die SLUB.

 

Unter dem Motto „Write through the night“ unterstützen wir Euch dabei, neuen Mut zu fassen und nützliche Strategien zu entwickeln: Konzentriertes Schreiben in Gemeinschaft, Motivation, Inspiration und Tipps gegen Aufschieberitis - alles das kriegt Ihr am Donnerstag (7. März 2019) von 17-24 Uhr bei uns!

 

 

 

Die Lange Nacht des Schreibens aka "Long Night against Procrastination" am ersten Donnerstag im März ist eine feste Größe im Veranstaltungskalender vieler Hochschulen und Universitäten weltweit. Die Idee dahinter: Gemeinsamkeit fördert die Motivation.

 

Wir bieten Euch den Rahmen für ein positives Schreiberlebnis! In Schwung bringen könnt Ihr Euch ab 17:00 mit einem von sechs Impuls-Workshops. Im Anschluss findet Ihr Euch in unterschiedlichen Schreibgruppen zusammen und legt los - die Schreibtutoren/-innen des SZD leiten Euch an. In unserem Klemperersaal gibt es den ganzen Abend über verschiedene Informations- und Unterhaltungsangebote: Ihr könnt eine individuelle Schreibberatung in Anspruch nehmen und/oder bei Schreibtischyoga, Suppe oder Kaffee entspannen.

 

Unsere SLUB-Kollegen erwarten Euch ebenfalls dort am #SLUBWissensbar-Helpdesk und freuen sich darauf, Euch das Leben leichter zu machen - zum Beispiel mit Hinweisen zum Recherchieren, Zitieren und Verwalten von Literatur. Kommt vorbei und bringt viele Fragen mit!

 

Hier findet Ihr das ganze Programm!

 

 

 

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Über die Sehnsucht nach einer "konservativen Revolution" - ein Autorengespräch 'Zur rechten Zeit'

Vier renommierte HistorikerInnen betrachten die Wiederkehr des Nationalismus und begründen ihre damit zusammenhängende Sorge um das demokratische und aufklärerische Selbstverständnis der Bundesrepublik. Nächsten Mittwoch kommen sie in die SLUB und stellen ihr gemeinsames Buch vor!

 

 

 

Das Buch, das gerade erst im Ullstein Verlag erschienen ist, kommt hoffentlich "zur rechten Zeit"! Es handelt von der Sehnsucht nach einer „konservativen Revolution", welche die Autoren in der gesamten deutschen Nachkriegsgeschichte am Werk sehen und mit der sie sich die aktuelle "Rückkehr des Nationalismus" und die jüngsten Erfolge der Rechtspopulisten erklären.

Dass der Nationalismus - ein im 19. Jahrhundert entstandenes politisches Konzept - wieder derart attraktiv geworden sei, stelle "eine ebenso gefährliche wie erklärungsbedürftige Entwicklung dar", heißt es in der Einleitung, womit das wesentliche Anliegen dieses Buches bereits grob umrissen ist: Es geht darum, die neue alte Leidenschaft für nationale Identität im zeithistorischen Kontext plausibel zu machen und gleichzeitig präzise vor Augen zu führen, was dadurch auf dem Spiel steht - die liberale Demokratie und das Ideal einer menschenfreundlichen Gesellschaft.

 

Wir freuen uns auf das Buch und den Austausch mit Prof. Dr. Norbert Frei, PD Dr. Christina Morina, Dr. Franka Maubach und Dr. Maik Tändler! Moderieren wird Oliver Reinhard, Kultur-Redakteur der Sächsischen Zeitung, der sich kürzlich auf Facebook dazu bekannte, auf diesen Job "extrem gespannt" zu sein, was uns in der Gewissheit bestärkt, dass wir mit einer interessanten Diskussion rechnen dürfen!

 


Kommen Sie am 6. März um 19:00 Uhr in den Klemperer-Saal und seien Sie dabei: Die Veranstaltung ist öffentlich und der Eintritt wie üblich frei!

 

 

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Die SLUB unterstützt #WOD On Tour zum heutigen Gedenktag

Vom 11. bis zum 16. Februar sind die Dresdner Kulturinstitutionen, die sich unter dem gemeinsamen Motto #WOD – Initiative Weltoffenes Dresden zusammengeschlossen haben, darunter die SLUB, mit der mobilen Aktion „#WOD On Tour“ in Dresden präsent: Der #WOD-Bus hält an den Stationen Neumarkt, Johannstadt und Heidefriedhof, wo er mit verschiedenen Veranstaltungsformaten wie Tischtheater, Lesungen und Performances zum Meinungsaustausch und zur Begegnung einlädt.

 

Zeitgleich findet die Ausstellung „Große Auswahl. Einpacken für die Zukunft“ von Memorare Pacem e.V. Gesellschaft für Friedenskultur (in Kooperation mit dem Panometer Dresden und #WOD On Tour) in der Dresdner Centrum-Galerie statt.

 

Beide Projekte fordern anlässlich des Jahrestages der Kriegszerstörung Dresdens im Februar 1945 die Dresdner Bürgerinnen und Bürger dazu auf, Erinnerung und Gedenken in die eigene Lebenserfahrung einzubeziehen und laden sie dazu ein, ihre Stadt als Ort des Zusammenlebens und der täglichen Dialogbereitschaft zu erfahren.

 

Heute, um 19 Uhr, liest der Generaldirektor der SLUB a.D., Thomas Bürger, im #WOD-Bus, der dann auf dem Altmarkt zu finden ist, aus Victor Klemperer: "Vertrieben in der eigenen Stadt".

 

Weitere Informationen

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La Grande Bellezza - SLUB zeigt Sorrentinis Liebeserklärung an Rom

Am kommenden Donnerstag, den 24.1. um 19 Uhr, zeigt die SLUB im Begleitprogramm der Ausstellung „Blühe, Deutsches Florenz – Dresden und Italien“ im Klemperer-Saal den mehrfach preisgekrönten Film „La Grande Bellezza“ (Die große Schönheit) aus dem Jahre 2013. So gewann der Film des italienischen Regisseurs Paolo Sorrentini 2014 den Oscar® in der Kategorie „bester fremdsprachiger Film“.

Im Mittelpunkt steht die Kritik an der italienischen Society, die vor der atemberaubenden Kulisse Roms spielt, durchaus bewusst auf die Traditionen u.a. von Fellinis „Dolce Vita“ (Das süße Leben) von 1960 zurückgreifend. Die Kamera fängt Gebäude, Plätze, Springbrunnen und Landschaft ein, die schon Jahrhunderte zuvor Adlige ebenso angezogen hatten wie Musiker, Schriftsteller oder einfach nur italophile Reisende, die den geographischen „Stiefel“ besuchten. Zeugnisse dieser Italien-Begeisterung sind zur Zeit in der Schatzkammer des Buchmuseums zu sehen, die an diesem Tag bis 19 Uhr geöffnet ist.

Weitere Informationen zu unserer Ausstellung, Öffnungszeiten und Führungstermine finden Sie auch auf der Seite des Buchmuseums. Der Eintritt zu Film und Ausstellung ist frei.

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Future Mobility Camp zu Gast: Zwischen E-Mobilität, Stellplatzpflicht und Ride-Sharing

Ein Verspätungsschal der Bahn regte erst kürzlich die Debatte zur Zuverlässigkeit von Zügen an und nicht nur die Diesel-Affäre, der Ausbau des geschützten Radwegnetzes oder die Sharing-Angebote für Fahrzeuge geben Anlass zur Diskussion der zukünftigen Entwicklung unseres Verkehrssystems. Am 18. und 19.01. lädt die Tagung Future Mobility Camp in Kooperation mit der SLUB und dem Fachinformationsdienst Mobilitäts- und Verkehrsforschung (FID move) zum Austausch über die zahlreichen Herausforderungen und Möglichkeiten der Mobilität von morgen ein.

 

Bild: Matthias Fuchs, FID moveVorab hat Mitorganisator und Leiter des FID move, Matthias Fuchs (MF), an der SLUB einige Fragen beantwortet.

Was kann man sich konkret unter dem Future Mobility Camp (FMC) vorstellen?

>>MF: Das seit 2013 existierende FMC legt seinen Fokus auf den Themenbereich Mobilität und Verkehr und die damit verbundenen, aktuellen Entwicklungen und Herausforderungen in Gesellschaft, Wissenschaft und Praxis. Das Besondere ist, dass das FMC als Barcamp organisiert wird. Das bedeutet, dass wir den Rahmen für die Veranstaltung vorgeben und die Teilnehmenden dann vor Ort die Möglichkeit bekommen, sich mit Ihrem Thema für eine der zahlreichen Session zu bewerben, um diese dann Zusammen mit den Anderen mit Leben zu befüllen. Wir schaffen so eine offene und lebendige Plattform, bei der über 100 Fachleute als auch Laien zusammenkommen.

Welche zentralen Themen erwarten Sie?

>>MF: Ich denke, dass sich viele Fragen mit der konkreten Umsetzung der Verkehrswende beschäftigen werden, also der Weiterentwicklung unseres Verkehrssystems mit dem Ziel, effizientere und nachhaltigere Formen der Mobilität und Logistik umzusetzen. So könnte ich mir vorstellen, dass Themen im Zusammenhang mit der Elektromobilität oder die zunehmende Digitalisierung und Vernetzung der Verkehrsträger in Verbindung mit Konzepten wie der Smart-City ebenso präsent sein werden wie der künftige Umgang mit dem Radverkehr in der Verkehrs- und Stadtplanung. 

Was wird uns künftig im Bereich Mobilität und Verkehr beschäftigen?

Bild: Fahrende Straßenbahn in der Nacht>>MF: Neben den "Klassikern" wie der Erhaltung von Verkehrsinfrastruktur und der konkreten Umsetzung und Ausgestaltung der Verkehrswende werden wir sicherlich diskutieren, wie die Herausforderung aber auch die Notwendigkeit, unser Verkehrssystem und unsere Mobilitätskultur ganzheitlich und im Kontext der gesellschaftlichen Entwicklungen zu betrachten und zu formen, angegangen werden kann. Solche Lösungen erfordern das interdisziplinäre Zusammen-Denken und -Arbeiten - einen Ansatz, denn wir ja hier beim FMC auch verfolgen. 

Zur Tagung gehört auch eine Stadtrundfahrt mit der Tram: Warum nicht mit Bus oder zu Fuß?

>>MF: Da Dresden immer eine Reise wert ist und es hier zahlreiche interessante Aspekte und Ausprägungen eines Verkehrssystems zu entdecken gibt, kamen wir schnell auf die Idee einer geführten Rundfahrt durch die Stadt und nehmen unsere Teilnehmer mit auf eine Entdeckungsreise auf dem sogenannten "26er Ring". Neben der historischen Bedeutung dieser Umfahrung des Innenstadtbereichs bietet sich die Straßenbahn zudem als bequemes Verkehrsmittel an, in dem auch gerne gefachsimpelt und genetzwerkt werden darf. Die Fahrt ist damit Impuls, Rundfahrt und Netzwerkveranstaltung in einem.

 

Weitere Informationen

> Zur Website des Future Mobility Camp
> Zur Seite des FID Mobilitäts- und Verkehrsforschung