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Kategorie: Openness

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Die Kontaktstelle Forschungsdaten stellt sich vor: Veranstaltung zu Semesterbeginn

Die Kontaktstelle Forschungsdaten verfolgt das Ziel, bei der Entwicklung und Implementierung nachhaltiger Strategien zur Verwaltung und Nachnutzung von Forschungsdaten beratend zur Seite zu stehen. Dabei werden Beratungsangebote mit konkreten technischen Infrastrukturservices kombiniert.

Anlässlich des Starts der gemeinsamen Service-Stelle im Sommer 2017 laden die Partner der Kontaktstelle (ZIH, SLUB Dresden, Institut für Geistiges Eigentum Wettbewerbs- und Medienrecht (IGEWeM),  sowie der Datenschutz- und IT-Sicherheitsbeauftragte der TUD) nun zu Semesterbeginn zu einer gesonderten, zweigeteilten Veranstaltung im Rahmen der 10. internationalen Open Access Week ein:  
 

Mi, 25.10.2017: 9:20 - 9:50 Uhr 
Ort: SLUB Dresden, Vortragssaal 
Referenten: Das Team der Kontaktstelle Forschungsdaten 
(Vortrag auf Englisch) 

 

Im Anschluss (9:50 - 10:50 Uhr) im selben Raum: 
Möglichkeit mit Experten der Kontaktstelle ins Gespräch zu kommen und sich zu verschiedenen Aspekten des Themas Forschungsdaten auszutauschen; nähere Informationen: tu-dresden.de/kontaktstelle-forschungsdaten  


Um Anmeldung wird gebeten, eine spontane Teilnahme ist dennoch möglich.

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Genealogiedatenbank Ancestry als SLUB-Lizenz

Als besonderes Angebot können Sie ab sofort innerhalb des Campusnetzes als registrierter Nutzer der SLUB eine der weltweit führenden genealogischen Datenbanken nutzen: Ancestry. Diese Datenbank bietet viele Millionen von diversen Daten zu Personen an. Sie ist damit nicht nur für Familienforscher, sondern auch für die Wissenschaft besonders relevant. Nicht nur Daten finden Sie in Ancestry, sondern auch im Direktzugriff die dazugehörigen Dokumente wie Auszüge aus Kirchenbüchern, Auswandererlisten u.v.a.m.

 

Wir haben die Datenbank zunächst testweise lizenziert und beabsichtigen nach entsprechender Nutzung, Ancestry auf Dauer zu lizenzieren. Hier geht es zum Zugang.

 

Der diesjährige 69. Deutsche Genealogentag findet übrigens dieses Jahr vom 22. bis 25. September im World Trade Center in Dresden statt. Das Programm steht unter dem Thema: „Europa in unseren Wurzeln. Sachsen und seine Nachbarn“ und ist damit hochaktuell. Auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der SLUB werden daran mit ihren Vorträgen mitwirken. Die große Zahl von bisher angemeldeten Teilnehmerinnen und Teilnehmern am Deutschen Genealogentag verdeutlicht das große Interesse an genealogischen Themen. Wir werden wie bisher auch Einführungsveranstaltungen zu den in der SLUB zur Verfügung stehenden Quellen und Literatur anbieten, auch in Kooperation mit der Dresdner Verein für Genealogie e.V.

 

 

 

Sie betreiben Familien- oder Ahnenforschung und/oder haben Interesse an Genealogie, wir wünschen Ihnen viele interessante Funde auf Ancestry.

 

Gern beraten wir Sie auch individuell.

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Deutsche Fotothek und Staatliche Ethnographische Sammlungen Sachsen stellen 8.000 anthropologische Portraits online

Wer waren diese Menschen? Die Frau vom Volk der Groß-Andamaner, die Frau der Swahili, der Mann der Bamum oder die alten Männer der Ainu? In Vorder- und Seitenansicht, oft im Halbprofil, in festem Bildausschnitt und vor möglichst neutralem Hintergrund wurden sie von europäischen Wissenschaftlern fotografiert, um ihre systematische Vermessung und Klassifizierung zu ermöglichen.

 

Egon von Eickstedt, Frau der Groß-Andamaner, 1927/28
© Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Museum für Völkerkunde Dresden, SLUB/Deutsche Fotothek

 

Über 8.000 solcher anthropometrischer Fotografien können ab sofort im Portal „Weltsichten“ der Deutschen Fotothek recherchiert werden. Die wissenschaftliche Aufarbeitung der Bilder aus den Sammlungen der Deutschen Fotothek, des Museums für Völkerkunde Dresden und des GRASSI Museums für Völkerkunde zu Leipzig ist Teil des im August 2015 begonnenen Projekts „Weltsichten – Digitalisierung und Erschließung fotografischer Archive bedeutender Forschungsreisender“, das von der Deutschen Fotothek der Sächsischen Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden (SLUB) und den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD) im Rahmen der Initiative DRESDEN-concept mit finanzieller Unterstützung der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) durchgeführt wird. Insgesamt werden im Rahmen des Projekts rund 86.000 historische Aufnahmen aus den beteiligten Sammlungen online gestellt.

 

 

Mehr dazu im Blogeintrag Die Klassifizierung des Menschen auf arthistoricum.net.

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OER Worldmap: Offene Lehrmaterialien aus Thüringen und Sachsen

Für Lehrende an Schulen, Hochschulen und in der Weiterbildung entsteht derzeit eine bunte Landschaft offener Bildungsressourcen, die frei genutzt, verändert und wiederverwendet werden dürfen: sogenannte Open Educational Resources (OER). Wir unterstützen die Produktion von neuen OER zum Beispiel mit digitalisierten Medien, die wir mit Creative Commons-Lizenzen veröffentlichen.

 

Seit einigen Monaten nutzt das Schulportal Thüringen Digitalisate der SLUB für Arbeitsblätter, die im Unterricht an allgemeinbildenden Schulen frei verwendet werden können. Darin geht es um den Erzbergbau im Mittelalter sowie um die Geschichte des Fahrrads und des Damenradfahrens. Auf diese Weise werden aus digitalisierten Werken, die bspw. im Landesdigitalisierungsprogramm entstehen, didaktisch aufbereitete Materialien für Bildungszwecke.

 

 

OER World Map

Eine Übersicht über die Lehrmaterialien anderer Institutionen, ihre Projekte und Veröffentlichungen bietet die OER World Map. Die SLUB ist auf dieser Karte mit einem Profil vertreten. Dort finden Sie nicht nur unsere Veröffentlichungen und Aktivitäten, sondern auch die der TU Dresden.

 

Die OER World Map ist sehr gut geeignet, wenn Sie OER suchen oder Ihre Lehrmaterialien als offene Bildungsressourcen weltweit sichtbar verknüpfen und verschlagworten möchten. Wir beraten gern bei OER-Recherche und Lizenzvergabe für eigene Veröffentlichungen auf den relevanten Plattformen.

 

Welche Ihrer schon bestehenden oder neuen Lehr- und Lernressourcen möchten Sie auf der Weltkarte veröffentlichen? Sind diese mit digitalen Quellen der SLUB entstanden? Dann verknüpfen wir sie dort gern. Neue OER-Links sind auch in SLUBlog-Kommentaren willkommen, bitte machen Sie mit!

 

Creative Commons Lizenzvertrag
OER Worldmap: Offene Lehrmaterialien aus Sachsen und Thüringen von Daniela Dobeleit, Jens Bemme / SLUB Dresden ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International Lizenz

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"Open-Access-Tage? Hat das was mit dem Tag der offenen Tür zu tun?"

Als ich einer Freundin beim Mittagessen erzählte, dass ich bei der Vorbereitung der Open-Access-Tage mitarbeite, war das ihre erste Frage: "Hat das was mit dem Tag der offenen Tür zu tun?" Ich war ganz verblüfft. Auf den Gedanken, dass Open-Access-Tage an den Tag der offenen Tür denken lassen, war ich bisher noch nicht gekommen. Gleichwohl macht diese Assoziation eines deutlich: Mit dem Thema Open Access rennt man zur Zeit offensichtlich alles – bloß keine offenen Türen – ein.

 

Das ist schade. Denn der Grundgedanke von Open Access spricht allen aus dem Herzen, die einen geldbeutelunabhängigen Zugang zu wissenschaftlicher Information anstreben. Es geht darum, dass wissenschaftliche Publikationen unter Bedingungen veröffentlicht werden, die es jedem gestatten, diese Veröffentlichungen im Internet zu lesen, zu verlinken und nachzunutzen - und zwar ohne, dass dafür noch einmal bezahlt werden muss. Davon profitieren nicht nur die Lesenden, sondern auch die Wissenschaftler. Zum einen erleichtert es den fachlichen Austausch und zum anderen erhöht es die Sichtbarkeit derjenigen Forscher, die nicht in den prominenten und deshalb häufig sehr teuren Wissenschaftsverlagen veröffentlichen.

 

Doch auch wenn die öffentliche Resonanz des Themas noch etwas mager ausfällt: Es gibt in Deutschland und in vielen anderen Ländern eine sehr engagierte Community, die daran arbeitet, Open Access in der Wissenschaftslandschaft stärker zu verankern. Im deutschsprachigen Raum trifft sich die Bewegung alljährlich zu den Open-Access-Tagen. Das 11. Treffen findet nun in Dresden statt. Drei Institutionen haben die Tagung unter dem Dach von DRESDEN-concept e.V. organisiert: die Sächsische Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek (SLUB  Dresden), das Helmholtz-Zentrum Dresden – Rossendorf (HZDR) und die Technische Universität Dresden (TUD). Erwartet werden über 300 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus dem In- und Ausland – darunter Wissenschaftler aller Fachrichtungen, Verlagsvertreter und Unterstützer des wissenschaftlichen Forschungs- und Kommunikationsprozesses an Bibliotheken sowie in Forschungsinstituten und Fördereinrichtungen.

 

Während der 11. Open-Access-Tage werden Themen behandelt wie Finanzierungsmodelle und Publikationsinfrastrukturen für Open-Access-Bücher, der nationale Open-Access-Kontaktpunkt OA2020-DE, Forschungsdatenmanagement im Kontext von Open Access sowie Open Education als gemeinsames Zukunftsprojekt für Hochschulen und Bibliotheken. Letzteres wird gerade im Rahmen des Forschungsprojekts OERSax, einem interdisziplinären Projekt mehrerer sächsischer Hochschulen, erforscht. Dabei geht es vor allem um die rechtlichen Rahmenbedingungen für frei zugängliche Lehr- und Lernmaterialien.

 

Ebenfalls angedacht sind spontane Sessions, bei denen Themen diskutiert werden können, die nicht auf dem Tagungsprogramm stehen. Vielleicht sprechen die Teilnehmenden dort auch darüber, wie man Open Access stärker in den Köpfen verankern kann. Und wer weiß: Vielleicht rennt man in wenigen Jahren zumindest bei  Studierenden und Forschenden offene Türen ein, wenn am Mittagstisch über Open Access geredet wird. Immerhin: bei der Bundesregierung scheint das schon der Fall zu sein. Die hat sich nämlich in der Digitalen Agenda 2014-2017 klar zu Open Access bekannt. Mehr dazu vom 11. bis 13. September bei den Open-Access-Tagen in den Räumen der SLUB sowie im Trefftz-Bau der TUD.

 

Hier geht's zur Anmeldung

 

Der an der TU Dresden promovierte Historiker Dr. Benedikt Krüger unterstützt im Rahmen seines Praktikums an der SLUB unter anderem die Vorbereitung und Durchführung der diesjährigen Open-Access-Tage, ehe er im Herbst ein Refendariat an der Gottfried Wilhelm Leibniz Bibliothek – Niedersächsische Landesbibliothek beginnt.